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Bahntrassenradweg

Ruwer-Hochwald-Radweg

(1) • Bahntrassenradweg • Mosel-Saar
  • Burganlage
    / Burganlage
    Foto: Hunsrück-Touristik GmbH
  • Die römische Wasserleitung bei Waldrach
    / Die römische Wasserleitung bei Waldrach
    Foto: Hunsrück-Touristik GmbH
  • Logo Ruwer-Hochwald-Radweg
    / Logo Ruwer-Hochwald-Radweg
    Foto: Hunsrück-Touristik GmbH, Hunsrück-Touristik GmbH
  • Im oberen Ruwertal
    / Im oberen Ruwertal
    Foto: Heiko Specht/ Hunsrück-Touristik GmbH, Hunsrück-Touristik GmbH
  • Auf dem Ruwer-Hochwald-Radweg
    / Auf dem Ruwer-Hochwald-Radweg
    Foto: Karin Hünerfauth-Brixius, Hunsrück-Touristik GmbH
  • Durchs Grün
    / Durchs Grün
    Foto: Karin Hünerfauth-Brixius, Hunsrück-Touristik GmbH
  • Infotafel Ruwer-Hochwald-Radweg
    / Infotafel Ruwer-Hochwald-Radweg
    Foto: Karin Hünerfauth-Brixius, Hunsrück-Touristik GmbH
Karte / Ruwer-Hochwald-Radweg
150 300 450 600 750 m km 5 10 15 20 25 30 35 40 45
Wetter

Der Ruwer-Hochwald-Radweg nutzt auf über 90 % seiner Strecke die Trasse der ehemaligen Ruwer-Bahn und ist neben dem Maare-Mosel- und dem Schinderhannes-Radweg einer der markantesten Bahntrassenradwege in RLP. 

Die ersten 2/3 der Strecke verlaufen im stetigen leichten Anstieg vollständig im windungsreichen, engen und absolut stillen Tal der Ruwer durch viele Einschnitte, Dämme und über neu aufgebaute oder erneuerte Brücken. Zwischen Waldrach und Niederkell (26 km) ist die Streckenführung abseits von Ortslagen und nur ab und zu blinken einige Häuser durch das Grün des Waldes. Auf der Wasserscheide zwischen Kell und Reinsfeld ist der höchste Punkt erreicht. Die letzten 10 km bis Hermeskeil führen durch eine hochebenenartige Landschaft am Fuße des Hochwaldes.

mittel
47,8 km
5:33
824m
475m
alle Details
Der Ruwer-Hochwald Radweg führt vom Moseltal auf die Höhen des Hunsrück und kann in beide Richtungen befahren werden. Der Radweg wurde in vier Bauphasen auf einer ehemaligen Bahntrasse errichtet. Doch die Umwandlung der Bahntrasse in einen Radweg geschah nicht von heute auf morgen: Der Radweg wurde im Jahr 2009 fertiggestellt. Gebaut wurde von zwei Seiten, so dass jedes Jahr je ein Teilstück an den beiden Endpunkten des Radweges fertiggestellt wurde. Im Jahr 2005 wurden die je ca. 6 km langen Teilstrecken von Hermeskeil bis Reinsfeld und von Ruwer bis Waldrach fertiggestellt. Im Frühjahr 2006 wurden die ca. 7 km lange Teilstrecke von Reinsfeld nach Kell am See und die ca. 5 km lange Teilstrecke von Waldrach bis Gusterath-Tal errichtet. Im Herbst konnte man auf den fertigen Teilstücken von Hermeskeil bis Kell am See ca. 14 km und von Ruwer bis Gusterath-Tal ca. 11 km weit fahren.

Den Ruwer-Hochwald Radweg prägen unterschiedliche Landschaften auf vier Streckenabschnitten.
Abschnitt TR-Ruwer - Pluwigerhammer (16 km)
Am Bahnhof in TR-Ruwer startet unsere Radtour auf dem Ruwer-Hochwald Radweg. Dieser Streckenabschnitt ist geprägt durch die bewaldeten Ruwerauen und durch den Weinbau. Bekannte Weingüter auf unserem Weg von Ruwermündung Richtung der Höhen sind das Dominikanerweingut von Nell in Kasel, das Wein- und Schlossgut Maximin Grünhaus bei Mertesdorf und das Weingut Reichsgraf von Kesselstatt auf Schloss Marienlay bei Morscheid. Die bekannte Rieslingweinlage im unteren Ruwertal ist das "Kaseler Nieschen".
Wir passieren dann eine 39 m lange Brücke aus sibirischer Lärche. Die Stahlträger der ehemaligen Eisenbahnbrücke wurden durch Holz ersetzt, als Vorbild diente den Brückenbauern die berühmte Kapellbrücke in Luzern aus dem 14. Jh..
Weiter führt der Weg nach Waldrach, der größten Gemeinde des Ruwertales. Der Nachbau einer römischen Wasserleitung gibt hier Zeugnis von der Baukunst antiker Ingenieure, die mit diesem Bauwerk die Römerstadt Trier mit Wasser versorgen konnten.
Dann erreichen wir die Burgruine Sommerau, eines der Highlights der Strecke. Die Geschichte von Sommerau, mit 70 Einwohnern die kleinste Gemeinde der Verbandsgemeinde Ruwer, ist untrennbar mit der Burg Sommerau verbunden. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert auf einem Felssporn erbaut, der von der Ruwer von drei Seiten umflossen wird. Die Burg wurde mehrmals im Verlauf der Geschichte erobert, verwüstet und wieder aufgebaut. Sie verfiel zur Ruine, wechselte mehrfach zwischen weltlichen und kirchlichen Besitzern, gehört heute einem Winzer und lädt zur Rast ein.
Schließlich radeln wir in Gusterath-Tal vorbei am Gelände der bekannten ROMIKA-Schuhfabrik, die 1993 hier ihre Produktion einstellte.

Abschnitt Pluwigerhammer - Zerf (11,6 km)
In Pluwigerhammer befindet sich eine ehemalige Eisenschmelze und Hammerwerk mit Mahl- und Sägemühle. Wir passieren die Hinzenburger Mühle und die Burg Heidermühle. Auf diesem Streckenabschnitt überwindet der Radweg den größten Höhenunterschied. Auch zeigt sich die Ruwer hier von ihrer natürlichsten Seite mit Eisvögeln und Gebirgsstelzen.  Burg Heid, nahe dem ehemaligen Bahnhof Lampaden gelegen, befindet sich heute in Privatbesitz.

Abschnitt Zerf - Kell am See (9,4 km)
Am ehemaligen Bahnhof Zerf ist quasi auch der Mittelpunkt der Radstrecke. Tal und Trasse biegen um ca. 90 Grad nach Süden ab - früher von den Zugführern als "Drehscheibe von Hentern" bezeichnet.
Hinter Hentern erreichen wir Mandern. Die Ruwer sehen wir hier zum letzten Mal.  Ihr Ursprung ist am Rösterkopf bei Osburg. Wir radeln durch die Wiesenlandschaft des Naturschutzgebietes "Keller Mulde". Für
ein kurzes Stück wird der Radweg wegen des FFH-Gebietes über einen Wirtschaftsweg geführt. Wir erreichen Kell am See.


Abschnitt Kell am See - Hermeskeil (13,3 km)
Auf dieser Teilstrecke ist der Höhenunterschied am geringsten. Es geht mitten durch den Luftkurort Kell am See vorbei am alten Bahnhofsgebäude von 1889. Kurz nach Kell am See kreuzt der Premiumfernwanderweg Saar-Hunsrück Steig unseren Radweg.
Weiter führt uns der Weg durch eine Wald- und Wiesenlandschaft nach Reinsfeld. Hier können wir auf der "Theresienwiese" rasten und uns nochmal eine alte Lok direkt am Radweg anschauen.
Wir radeln weiter unter der Autobahn hindurch nach Hermeskeil. Dort endet der Radweg am ehemaligen Bahnhof auf dem Gelände des alten Bahnbetriebshofes.
Hier ist auch das private Dampflokmuseum untergebracht und verfügt über Ringlokschuppen, Stellwerk, eine funktionsfähige Drehscheibe und Gleisanlagen. Über 50 Originallokomotiven von 1913 bis
1976 werden im ehemaligen Bahnbetriebswerk gesammelt, restauriert und zur Schau gestellt. Unter den Ausstellungsstücken befindet sich auch die Schnellzuglok aus
der Baureihe 01 aus dem Jahr 1938. Achtung: Das Museum wird privat und ehrenamtlich unterhalten, die Öffnungszeiten sind sehr begrenzt ( Tel. 06503 1204).





outdooractive.com User
Autor
Hunsrueck-Touristik GmbH
Aktualisierung: 29.03.2016

Schwierigkeit mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
524m
125m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

EinkehrmöglichkeitEinkehrmöglichkeit
familienfreundlichfamilienfreundlich
Streckentour
kulturell / historisch
botanische Highlights

Sicherheitshinweise

Auf Kreuzungspunkte mit öffentlichen Straßen wird durch bauliche Maßnahmen und eine entsprechende Beschilderung aufmerksam gemacht.

Ausrüstung




Weitere Infos und Links

Anregungen, Auffälligkeiten oder Mängel? Kontaktieren Sie uns per Mail: radwege@lbm.rlp.de www.radwanderland.de (verantwortlich für Infrastruktur und Wegebeschreibung)

Infos zum Radweg auch unter: www.ruwer-hochwald-radweg.de

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen
Tel. 06543 507700, www.hunsruecktouristik.de

Mosellandtouristik GmbH, Kordelweg 1, 54470 Bernkastel-Andel
Tel. 06531 97330, www.mosellandtouristik.de


Start

Ruwer (125 m)
Koordinaten:
Geogr. 49.782668 N 6.707718 E
UTM 32U 334986 5516988

Ziel

Hermeskeil Bahnhof

Wegbeschreibung

Anforderung:
Der Ruwer-Hochwald-Radweg ist für alle geeignet, wenn auch je nach Fahrtrichtung mit deutlichem Unterschied: Vom Moseltal in den Hunsrück sind bis zum höchsten Punkt nach ca. 38 km rund 400 m zu überwinden, was einem durchschnittlichen Anstieg von zwar nur 1,1 % entspricht, aber für ungeübte Radler eine Ausdauer-Herausforderung ist. Umgekehrt rollt es von der Höhe ins Tal von alleine. Als „Aufstiegshilfe“ dient der „RegioRadler „Ruwer-Hochwald“.

Streckencharakter:
Wegeführung:
vollständig auf ehemaliger Bahntrasse

Belagsqualitäten:
vollständig asphaltierte Strecke

Die Route im Radwegenetz:
Der Ruwer-Hochwald-Radweg ist im westlichen Hunsrück die wichtigste Verbindung zwischen Hunsrück und Mosel.

Quelle: www.radwanderland.de

Öffentliche Verkehrsmittel:

„RegioRadler Ruwer-Hochwald“ (Linie R200) von Mai bis Oktober Trier - Hermeskeil - Türkismühle
Info unter:www.regioradler.de
Anreise DB Trier Hbf möglich

Anfahrt:

A 602, B 268 oder B 53 nach Trier
A 1 Anschlussstelle Hermeskeil oder über B 327 Anschluss Hermeskeil

Parken:

Öffentliche Parkplätze in Hermeskeil und im Ruwertal

Empfohlene Karten für diese Region:

www.radwanderland.de (verantwortlich für Infrastruktur und Wegebeschreibung)

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Helmut Vendel ›
17.04.2014
Nur der Besuch von Hermeskeil sollte man sich schenken. Sehr steil.
Bewertung
Gemacht am
17.04.2014


Schwierigkeit mittel
Strecke 47,8 km
Dauer 5:33 Std.
Aufstieg 824m
Abstieg 475m

Eigenschaften

Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

Wetter Heute

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