Reichsburg Cochem

Bewertung

Moselsteig Seitensprung Cochemer Ritterrunde

Details

Thomas Fickinger 

21.09.2020 · Community
Bin den Weg jetzt nach 2017 zum zweiten Mal gewandert, habe ihn dieses Mal eingebunden in eine größere Tour. Meine Hoffnung auf kleine Änderungen im zweiten Tal hat sich nicht erfüllt. Der Anfang, von Cochem hoch zum Kreuz und und weiter über Pfade, vorbei an der Wakelei, bis runter ins Enderttal ist grandios. Das ist Wandern auf höchstem Niveau. Leider lässt es unten am Hotel Winneburg nach. Die Ruine selbst ist eindrucksvoll, vor allem wegen der Lage. Ein wunderbarer Ort für ein Picknick. Das lässt den langweiligen Anstieg vergessen. Der anschließende Abstieg runter zum Winzerhaus ist ebenfalls sehr urig. Dann hört es endgültig auf. Oben von der Wilhelmshöhe hat man immerhin einen schönen Ausblick, darf aber den kurzen Zuweg nicht verpassen. Der direkt daneben liegende Ausblick auf die Winneburg wird dagegen mit keiner Silbe erwähnt. Also unbedingt noch wenige Meter nach links gehen. Der Weiterweg ist gepflegte Langeweile, größtenteils über breite, teils geschotterte Wirtschaftswege, absolut nichtssagend. Erst kurz vor der Hubertushöhe wird es wieder interessanter. Das letzte Stück zur Reichsburg ist ebenfalls nichts besonderes, aber die Vorfreude auf die Burg und den Abstieg nach Cochem machen es erträglich. Grundsätzlich würde ich den Weg aufgrund des ersten Teilstücks, der Winneburg und der Landschaft an sich empfehlen. Allerdings wäre insgesamt deutlich mehr drin, vor allem ab der Wilhelmshöhe gäbe es sicher eine attraktivere Variante. Normalerweise wäre die "Ritterrunde" ein Weg mit +/- 90 Punkten. Dafür müsste man aber mal was machen, weg von der breiten Trasse im zweiten Teil. Andere Wege zeigen wie es geht und die haben oftmals landschaftlich weniger zu bieten.

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