Historischer Ortskern

Obermoschel Altstadt

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Obermoschel - Kleinste Stadt der Pfalz.

Vom Bergbau geprägt.

Geschichte der Stadt Obermoschel Bereits 1349 erhielt die Gemeinde die Stadtrechte verliehen, aber sie wurde schon um 900 urkundlich erwähnt. Etwa im 11. Jahrhundert wurde von den Nahegaugrafen die Burg Landsberg erbaut, in deren Schutz die ersten Siedler ihre festen Behausungen gründeten. Der Standort war für Verkehr und Handel von strategischer Bedeutung, münden hier 3 Täler und bilden so einen Mittelpunkt zwischen dem nordpfälzischen Bergland und den Flusstälern von Glan und Nahe. Nach der Stadtwerdung wurde Obermoschel durch eine Ringmauer befestigt, in deren Sicherheit die Bürger, je nach Wohlhabenheit, ihre Gebäude errichteten, die bei einem Rundgang durch die Altstadt auch heute noch beredtes Zeugnis einer aufstrebenden Gemeinde ablegen. Viele der Gebäude sind natürlich behutsam restauriert worden, so auch das Rathaus, das um 1510 erbaut worden ist. Daneben befindet sich die älteste Gastwirtschaft, der Ratskeller. Hier hat im Jahr 1794 der bekannte alemannische Dichter Johann Peter Hebel den unverwechselbaren Obermoscheler Wein genossen. Die Weine der wenigen Obermoscheler Winzer sind über die Grenzen hinaus bekannt. Ihre Reben wachsen meist auf schwer bewirtschaftbaren Steillagen, deren vulkanische Schieferböden zu einem besonderen Charakter beitragen. Weitere historische Gebäude findet man in der Friedrichstraße, hier wohnte 1645 Pfalzgraf Friedrich Ludwig in einer Notunterkunft, da sein Schloss in Trümmern lag. Das Haus ist allerdings ebensowenig erhalten geblieben wie die Synagoge, an die eine Gedenktafel erinnert. Die jüdischen Bürger genossen in Obermoschel hohes Ansehen, was auch dem berüchtigten Räuber „Schinderhannes“ fast zum Verhängnis wurde, weil er glaubte, dass niemand einem Juden beistehen würde. Beim Einbruch in ein jüdisches Haus wurde er von wachsamen Mitbürgern in die Flucht geschlagen. Er entwich durch ein „Törchen“ in der Stadtmauer, deren einzig erhaltener Turm, der Petersturm, bereits im 14./15. Jahrhundert erbaut wurde. Sehenswert sind auch das Schuck'sche Haus, ein klassisches Baudenkmal der Renaissance und der Polnische Hof, dessen Grundstein der Verwalter der Burg Landsberg legte. Aber auch die Neuzeit bietet kleine Leckerbissen: So findet der Freund der Modelleisenbahn in der Bierhalle der ehemaligen Brauerei Vetter eine wunderschöne Anlage auf über 150 Quadratmetern, die vom Verein der Modellbaufreunde ständig ausgebaut wird. Und hoch über der Stadt, auf der Burg Landsberg, klingen alljährlich bei den historischen Ritterspielen Schwerter und Streitäxte, verbunden mit viel Klamauk in mittelalterlichem Flair.

Öffnungszeiten

Heute geöffnet
Geöffnet vom 13.08.2020 bis 31.12.2040 von 00:00–23:45 Uhr.
Altstadt eines lebendigen Ortes, kleinste Stadt der Pfalz.

Preise:

Gastronomie und Handel vor Ort.

Koordinaten

DG
49.727866, 7.771865
GMS
49°43'40.3"N 7°46'18.7"E
UTM
32U 411488 5509098
w3w 
///biegen.kater.ewiges
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Obermoschel Altstadt

Bezirksamtsstr. 7
67806 Rockenhausen
Telefon (0049) 6361 451121 Fax (0049) 6361 451150

Eigenschaften

Ausflugsziel
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