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Naturschutzgebiet

Westerwälder Seenplatte

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  • Luftaufnahme
    / Luftaufnahme
    Foto: Dominik Ketz
  • / Postweiher
    Foto: Fandler
  • / Hausweiher
    Foto: Foto Fandler
  • / Brücke am Dreifelder Weiher
    Foto: Dominik Ketz
  • / Hofmannsweiher
    Foto: Dominik Ketz
  • / Haidenweiher
    Foto: Fandler
  • / Brinkenweiher
    Foto: Fandler
Der Dreifelder Weiher, der Haiden-, Hofmanns-, Brinken-, Post-, Wölferlinger- und Hausweiher bilden zusammen die Westerwälder Seenplatte.

Malerisch auf mehr als 400 m Höhe gelegen wird das Plateau mit den sieben Weihern (Dreifelder Weiher, Postweiher, Brinkenweiher, Hofmannsweiher, Haidenweiher, Hausweiher und Wölferlinger Weiher) der Westerwälder Seenplatte im Norden von sanften Hügeln begrenzt und erstreckt sich im Süden bis ins Saynbachtal.
Wandern Sie auf dem 7-Weiher-Wanderweg durch herrliche Waldpassagen entlang einsamer Ufer und genießen Sie das einzigartige Panorama.
Entspannen Sie bei einer Tretbootfahrt, springen Sie ins kühle Nass des Dreifelder Weihers oder des Postweihers. 
Vogelfreunde und Hobbyfotografen aufgepasst: Das Zuhause der Haubentaucher, Graureiher und Blässhühner können Sie hier entdecken.
Erfreuen Sie sich an der Idylle des ausgewiesenen Vogelschutzgebietes!

Der Dreifelder Weiher ist mit seinen 123 ha das größte Gewässer der Westerwälder Seenplatte. Er erstreckt sich über eine Länge von 2000 m und ist bis zu 800 m breit. Der Hauptzufluss des Weihers erfolgt durch die Wied, welche etwa 2 km nordöstlich von Linden entspringt.
Unser Tipp: Wandern Sie gemütliche 6 km um den Dreifelder Weiher und lassen Sie sich von der Schönheit der Westerwälder Seenplatte verzaubern.

Der Haidenweiher ist erstmals im Jahr 1691 urkundlich belegt. Mit etwa 30 Hektar Wasserfläche ist er der zweitgrößte Weiher der Westerwälder Seenplatte und dient heute zur Satzfischaufzucht. Über seinen Ablaufgraben steht er mit dem Dreifelder Weiher in Verbindung. Seit 1979 ist der Haidenweiher als Naturschutzgebiet ausgewiesen. Er war nicht schon immer ringsum von geschlossenen Waldflächen umgeben. Sein Name weist auf den Zustand der Landschaft zu seiner Entstehungszeit hin. Damals und bis ins 19. Jahrhundert schlossen sich an den Weiher großflächige Heidegebiete an. Sie hatten sich auf ehemaligem Waldland im Zuge einer jahrhundertlangen Viehweidenutzung durch die benachbarten Gemeinden entwickelt.

Mit 21 Hektar Fläche ist der Brinkenweiher der drittgrößte Weiher der Westerwälder Seenplatte. Angelegt wurde er um das Jahr 1660 durch den Anstau der Quellbäche des Holzbaches. Seit 1977 steht er unter Naturschutz. Das Schutzgebiet umfasst die eigentliche Weiherfläche, angrenzende Wiesen und Weiden sowie naturnahe Laubwaldflächen.

Der Postweiher, der nach 1665 durch den Anstau der Quellbäche des Holzbaches aufgestaut wurde schließt sich hinter die Westerwälder Seenplatte an. Seiner Zeit suchten Tagesausflügler hier als Wanderer oder im Winter zum Schlittschuhlaufen Spaß und Erholung. 1912 wurde dann am Postweiher erstmals ein Badesteg genehmigt. 1929 entstand das Strandbad Freilingen zudem erst nach 1950 der Campingplatz angelegt wurde. Heute wird der Postweiher nach wie vor neben der Fischzucht als Hauptnutzung auch als Freizeitgewässer mit Campingplatz und Badestrand bewirtschaftet. Teichwirtschaft, Tourismus und Naturschutz stellen an der Seenplatte wichtige Nutzungsinteressen dar.

Der Wölferlinger Weiher, nordöstlich vom gleichnamigen kleinen Ort Wölferlingen gelegen, zählt zum Gebiet der Westerwälder Seenplatte. Der nur 1ha große Wölferlinger Weiher ist dabei von einem Schilfgürtel umgeben und wird so kaum von Besuchern gefunden. Seit seiner Ausweisung als Naturschutzgebiet ist er ein ideales Terrain für Tierbeobachtungen und Pflanzenerkundung und für Wanderer ein Natur pur Erlebnis.Er beherbergt selten vorkommende Vogel- und Pflanzenarten wie die Blaue Himmelsleiter und die Zweiblättrige Waldhyazinthe. Der See weist an seinen Rändern Sumpfgebiete und Flachwasserzonen auf. Das den See umgebende Naturschutzgebiet hat eine Größe von etwa 90 h.





Öffnungszeiten

Heute geöffnet
Geöffnet vom 21.02.2019 bis 31.12.2039 von 00:00–23:45 Uhr.
Frei zugänglich.

Koordinaten

DG
50.592243, 7.817082
GMS
50°35'32.1"N 7°49'01.5"E
UTM
32U 416270 5605150
w3w 
///wische.bleib.geholt
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Touren hierhin

Typ
Name
Strecke
Dauer
Aufstieg
Abstieg
20,4 km
1:25 h
124 hm
105 hm
13 km
3:15 h
74 hm
74 hm
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Telefon (0049) 2662 958339 Fax (0049) 2662 958357

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  • 2D 3D
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empfohlene Tour Schwierigkeit leicht
Strecke 20,4 km
Dauer 1:25 h
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