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Bahntrassenradweg

Ruwer-Hochwald-Radweg

(3) Bahntrassenradweg • Hunsrück
  • Burganlage
    / Burganlage
    Foto: Hochwald-Ferienland e.V.
  • Die römische Wasserleitung bei Waldrach
    / Die römische Wasserleitung bei Waldrach
    Foto: Hunsrück-Touristik GmbH
  • Im oberen Ruwertal
    / Im oberen Ruwertal
    Foto: Heiko Specht/ Hunsrück-Touristik GmbH, Hunsrück-Touristik GmbH
  • Auf dem Ruwer-Hochwald-Radweg
    / Auf dem Ruwer-Hochwald-Radweg
    Foto: Karin Hünerfauth-Brixius, Hunsrück-Touristik GmbH
  • Durchs Grün
    / Durchs Grün
    Foto: Karin Hünerfauth-Brixius, Hunsrück-Touristik GmbH
  • Infotafel Ruwer-Hochwald-Radweg
    / Infotafel Ruwer-Hochwald-Radweg
    Foto: Karin Hünerfauth-Brixius, Hunsrück-Touristik GmbH
Karte / Ruwer-Hochwald-Radweg
150 300 450 600 750 m km 5 10 15 20 25 30 35 40 45
Wetter

Der Ruwer-Hochwald-Radweg nutzt auf über 90 % seiner Strecke die Trasse der ehemaligen Ruwer-Bahn und ist neben dem Maare-Mosel- und dem Schinderhannes-Radweg einer der markantesten Bahntrassenradwege in RLP. 

Die ersten 2/3 der Strecke verlaufen im stetigen leichten Anstieg vollständig im windungsreichen, engen und absolut stillen Tal der Ruwer durch viele Einschnitte, Dämme und über neu aufgebaute oder erneuerte Brücken. Zwischen Waldrach und Niederkell (26 km) ist die Streckenführung abseits von Ortslagen und nur ab und zu blinken einige Häuser durch das Grün des Waldes. Auf der Wasserscheide zwischen Kell und Reinsfeld ist der höchste Punkt erreicht. Die letzten 10 km bis Hermeskeil führen durch eine hochebenenartige Landschaft am Fuße des Hochwaldes.

mittel
47,8 km
3:29 Std
91 m
440 m
alle Details

Der Ruwer-Hochwald Radweg führt vom Moseltal auf die Höhen des Hunsrück und kann in beide Richtungen befahren werden. Der Radweg wurde in vier Bauphasen auf einer ehemaligen Bahntrasse errichtet. Doch die Umwandlung der Bahntrasse in einen Radweg geschah nicht von heute auf morgen: Der Radweg wurde im Jahr 2009 fertiggestellt. Gebaut wurde von zwei Seiten, so dass jedes Jahr je ein Teilstück an den beiden Endpunkten des Radweges fertiggestellt wurde. Im Jahr 2005 wurden die je ca. 6 km langen Teilstrecken von Hermeskeil bis Reinsfeld und von Ruwer bis Waldrach fertiggestellt. Im Frühjahr 2006 wurden die ca. 7 km lange Teilstrecke von Reinsfeld nach Kell am See und die ca. 5 km lange Teilstrecke von Waldrach bis Gusterath-Tal errichtet. Im Herbst konnte man auf den fertigen Teilstücken von Hermeskeil bis Kell am See ca. 14 km und von Ruwer bis Gusterath-Tal ca. 11 km weit fahren.

Den Ruwer-Hochwald Radweg prägen unterschiedliche Landschaften auf vier Streckenabschnitten.
Wir fahren die leichtere Variante von Hermeskeil im Hunsrück bis nach Trier-Ruwer. 

 

Abschnitt Hermeskeil - Kell am See (13,3 km)

Auf dieser Teilstrecke ist der Höhenunterschied am geringsten. In Hermeskeil startet der Radweg am ehemaligen Bahnhof auf dem Gelände des alten Bahnbetriebshofes. Hier ist auch das private Dampflokmuseum untergebracht und verfügt über Ringlokschuppen, Stellwerk, eine funktionsfähige Drehscheibe und Gleisanlagen. Über 50 Originallokomotiven von 1913 bis 1976 werden im ehemaligen Bahnbetriebswerk gesammelt, restauriert und zur Schau gestellt. Unter den Ausstellungsstücken befindet sich auch die Schnellzuglok aus der Baureihe 01 aus dem Jahr 1938. Achtung: Das Museum wird privat und ehrenamtlich unterhalten, die Öffnungszeiten sind sehr begrenzt ( Tel. 06503 1204).
Wir radeln weiter unter der Autobahn hindurch nach Reinsfeld. Hier können wir auf der "Theresienwiese" rasten und uns nochmal eine alte Lok direkt am Radweg anschauen. Weiter führt uns der Weg durch eine Wald- und Wiesenlandschaft. Kurz vor Kell am See kreuzt der Premiumfernwanderweg Saar-Hunsrück Steig unseren Radweg. Nun geht es mitten durch den Luftkurort Kell am See vorbei am alten Bahnhofsgebäude von 1889, das heute als Kultur- und Geschichtswerkstätte genutzt wird.

Abschnitt Kell am See - Zerf (9,4 km)

Wir verlassen Kell am See und radeln durch die Wiesenlandschaft des Naturschutzgebietes "Keller Mulde". Für ein kurzes Stück wird der Radweg wegen des FFH-Gebietes über einen Wirtschaftsweg geführt. Die Ruwer taucht in diesem Abschnitt erstmals auf und ist teilweise sehr nah zu sehen. Ihr Ursprung ist am Rösterkopf bei Osburg. Hinter Mandern erreichen wir Hentern und den ehemaligen Bahnhof Zerf. Hier ist auch der Mittelpunkt der Strecke. Tal und Trasse biegen um ca. 90 Grad nach Norden ab - früher von den Zugführern als "Drehscheibe von Hentern" bezeichnet.

Abschnitt Zerf - Pluwigerhammer (11,6 km)

Auf diesem Streckenabschnitt überwindet der Radweg den größten Höhenunterschied. Auch zeigt sich die Ruwer hier von ihrer natürlichsten Seite mit Eisvögeln und Gebirgsstelzen. Wir passieren die Burg Heidermühle und die Hinzenburger Mühle und erreichen schon bald Pluwigerhammer. Burg Heid, nahe dem ehemaligen Bahnhof Lampaden gelegen, befindet sich heute in Privatbesitz.. In Pluwigerhammer befindet sich eine ehemalige Eisenschmelze und Hammerwerk mit Mahl- und Sägemühle.

Abschnitt Pluwigerhammer - TR- Ruwer (16 km)

Dieser Streckenabschnitt ist geprägt durch die bewaldeten Ruwerauen und durch den Weinbau. Zunächst radeln wir in Gusterath-Tal vorbei am Gelände der bekannten ROMIKA-Schuhfabrik, die 1993 ihre Produktion einstellte, und erreichen kurz darauf die Burgruine Sommerau, eines der Highlights der Strecke. Die Geschichte von Sommerau, mit 70 Einwohnern die kleinste Gemeinde der Verbandsgemeinde Ruwer, ist untrennbar mit der Burg Sommerau verbunden. Die Burg wurde im 13. Jahrhundert auf einem Felssporn erbaut, der von der Ruwer von drei Seiten umflossen wird.  Die Burg wurde mehrmals im Verlauf der Geschichte erobert, verwüstet und wieder aufgebaut. Sie verfiel zur Ruine, wechselte mehrfach zwischen weltlichen und kirchlichen Besitzern, gehört heute einem Winzer und lädt zur Rast ein. Weiter führt der Weg nach Waldrach, der größten Gemeinde des Ruwertales. Der Nachbau einer römischen Wasserleitung gibt hier Zeugnis von der Baukunst antiker Ingenieure, die mit diesem Bauwerk die Römerstadt Trier mit Wasser versorgen konnten. Wir passieren dann eine 39 m lange Brücke aus sibirischer Lärche. Die Stahlträger der ehemaligen Eisenbahnbrücke wurden durch Holz ersetzt, als Vorbild diente den Brückenbauern die berühmte Kapellbrücke in Luzern aus dem 14. Jh.. Bekannte Weingüter auf unserem Weg zur Ruwermündung in die Mosel sind Weingut Reichsgraf von Kesselstatt auf Schloss Marienlay bei Morscheid, Wein- und Schlossgut Maximin Grünhaus bei Mertesdorf und Dominikanerweingut von Nell in Kasel. Die bekannte Rieslingweinlage im unteren Ruwertal ist das "Kaseler Nieschen". Mit Erreichen den Bahnhofs in TR-Ruwer endet unsere Radtour auf dem Ruwer-Hochwald Radweg.

outdooractive.com User
Autor
Hunsrueck-Touristik GmbH
Aktualisierung: 29.05.2017

Schwierigkeit mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
524 m
125 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
familienfreundlich familienfreundlich
Streckentour
kulturell / historisch
botanische Highlights

Sicherheitshinweise

Auf Kreuzungspunkte mit öffentlichen Straßen wird durch bauliche Maßnahmen und eine entsprechende Beschilderung aufmerksam gemacht.


Ausrüstung




Weitere Infos und Links

Anregungen, Auffälligkeiten oder Mängel?
Kontaktieren Sie per Mail: radwege@lbm.rlp.de;  www.radwanderland.de (verantwortlich für Infrastruktur und Wegebeschreibung)

Infos zum Radweg auch unter: www.ruwer-hochwald-radweg.de

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen
Tel. 06543 507700, www.hunsruecktouristik.de

Mosellandtouristik GmbH, Kordelweg 1, 54470 Bernkastel-Andel
Tel. 06531 97330, www.mosellandtouristik.de

Start

Hermeskeil Bahnhof (474 m)
Koordinaten:
Geogr. 49.657267 N 6.931723 E
UTM 32U 350726 5502579

Ziel

Trier-Ruwer

Wegbeschreibung

Anforderung:
Der Ruwer-Hochwald-Radweg ist für alle geeignet, wenn auch je nach Fahrtrichtung mit deutlichem Unterschied: Vom Moseltal in den Hunsrück sind bis zum höchsten Punkt nach ca. 38 km rund 400 m zu überwinden, was einem durchschnittlichen Anstieg von zwar nur 1,1 % entspricht, aber für ungeübte Radler eine Ausdauer-Herausforderung ist. Umgekehrt rollt es von der Höhe ins Tal von alleine. Als „Aufstiegshilfe“ dient der „RegioRadler „Ruwer-Hochwald“.

Streckencharakter:
Wegeführung:
vollständig auf ehemaliger Bahntrasse

Belagsqualitäten:
vollständig asphaltierte Strecke

Die Route im Radwegenetz:
Der Ruwer-Hochwald-Radweg ist im westlichen Hunsrück die wichtigste Verbindung zwischen Hunsrück und Mosel.

Quelle: www.radwanderland.de

Öffentliche Verkehrsmittel:

„RegioRadler Ruwer-Hochwald“ (Linie R200) von Mai bis Oktober Trier - Hermeskeil - Türkismühle
Info unter:www.regioradler.de
Anreise DB Trier Hbf möglich

Anfahrt:

A 602, B 268 oder B 53 nach Trier
A 1 Anschlussstelle Hermeskeil oder über B 327 Anschluss Hermeskeil

Parken:

Öffentliche Parkplätze in Hermeskeil und im Ruwertal

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

www.radwanderland.de (verantwortlich für Infrastruktur und Wegebeschreibung)

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Stefan Fleck
26.08.2017
Sehr schöner Weg!!! Abwechslungsreich mit toller Flora, schönen Anstiegen und Aussichten.
Bewertung
Mensch ärgere dich nicht.
Mensch ärgere dich nicht.
Foto: Stefan Fleck , Community
Gipfelbuch
Gipfelbuch
Foto: Stefan Fleck , Community
Kurz vor dem Ziel
Kurz vor dem Ziel
Foto: Stefan Fleck , Community
Bad in der Ruwer
Bad in der Ruwer
Foto: Stefan Fleck , Community

Jerry Menouche
28.07.2017
War heute zum dritten Mal auf dem Weg. Immer wieder schön! Wunderbare Eindrücke, herrliche Ruhe, ausreichend Rast- als auch Einkehrmöglichkeiten. Auch für Ausflüge mit Kindern geeignet. Da ausreichend Auto-Abstellplätze an der Strecke vorhanden sind, kann man gut auch kleinere Etappen fahren.
Bewertung
Ruwer-Hochwald-Radweg, Geländeeinschnitt bei Hentern
Ruwer-Hochwald-Radweg, Geländeeinschnitt bei Hentern
Foto: Jerry Menouche, Community

outdooractive.com User
Unbekannter Benutzer
17.04.2014
Nur der Besuch von Hermeskeil sollte man sich schenken. Sehr steil.
Bewertung
Gemacht am
17.04.2014

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Schwierigkeit mittel
Strecke 47,8 km
Dauer 3:29 Std
Aufstieg 91 m
Abstieg 440 m

Eigenschaften

Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

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