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Prädikats-Fernwanderweg Etappe

Moselsteig Etappe 19: Cochem – Treis-Karden

· 6 Bewertungen · Prädikats-Fernwanderweg · Mosel-Saar
Verantwortlich für diesen Inhalt
Mosellandtouristik GmbH
  • Pommerner Martberg
    / Pommerner Martberg
    Foto: Thomas Kalff, Mosellandtouristik GmbH
  • Am Friedhof in Karden
    / Am Friedhof in Karden
    Foto: Thomas Kalff, Mosellandtouristik GmbH
  • Altes Thorhaus in Cochem
    / Altes Thorhaus in Cochem
    Foto: Thomas Kalff, Mosellandtouristik GmbH
  • Im Dortebachtal
    / Im Dortebachtal
    Foto: Thomas Kalff, Mosellandtouristik GmbH
  • Pfad im Dortebachtal
    / Pfad im Dortebachtal
    Foto: Thomas Kalff, Mosellandtouristik GmbH
  • Pommerner Sonnenuhr
    / Pommerner Sonnenuhr
    Foto: Thomas Kalff, Mosellandtouristik GmbH
  • Blick auf St. Kastor
    / Blick auf St. Kastor
    Foto: Thomas Kalff, Mosellandtouristik GmbH
Karte / Moselsteig Etappe 19: Cochem – Treis-Karden
0 200 400 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 22

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland

Abstecher in Zeit und Raum.

Hier zeigt sich der Moselsteig sehr variantenreich, bietet er doch lohnenswerte Abstecher, z. B. zu einem rauschenden Wasserfall im Naturschutzgebiet Dortebachtal mit seinem exotischen anmutenden Kleinklima oder zu einem der vielen Einkehrmöglichkeiten in den idyllischen Weinorten entlang des Weges. Direkt auf dem Moselsteig hingegen lädt der Archäologie-Park Martberg zu einer Zeitreise in die originalgetreu rekonstruierten Gebäude des ehemaligen keltisch-römischen Bergheiligtums ein. Aber auch landschaftlich hat  diese Etappe viel zu bieten; der Weg führt durch wunderschönen Hochwald, durch Weinberge und an Bachtälern entlang, bis schließlich das Etappenziel Treis-Karden erreicht wird.

schwer
23,5 km
8:30 h
870 hm
870 hm

Die lange Etappe lässt sich durch die Bahnhöfe in Klotten und Pommern gut in zwei oder drei Abschnitte unterteilen und eignet sich auch als Familientour (siehe Tipp des Autors)!

Autorentipp

Tipp für Familien: Der Moselsteig-Abschnitt von Cochem nach Klotten eignet sich auch als Familientour! Der Aufstieg in Cochem zum Pinnerkreuz kann mit einer Sesselbahn-Fahrt (kein Kinderwagen-Tansport) bewältigt werden. Weiter Richtung Klotten führt der Moselsteig direkt zum Wild- und Freizeitpark Klotten (geöffnet von April bis Oktober). Von dort geht es auf dem Moselsteig bequem nach Klotten weiter. Am dortigen Bahnhof endet die Tour und mit einer kurzen Zugfahrt geht es zurück nach Cochem. Die Tour hat eine Länge von 7 km (ab Bahnhof Cochem bis Bahnhof Klotten, ab Sesselbahn Cochem bis Bahnhof Klotten sind es 6,8 km). In Cochem ist mit der Reichsburg, dem Hallen-Wellenbad / Erlebnisbad mit eigenem Kinderland oder einer Schifffahrt auf der Mosel für Abwechslung für die Kids gesorgt.

outdooractive.com User
Autor
Thomas Kalff
Aktualisierung: 14.03.2018

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
335 m
83 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

  • festes Schuhwerk
  • witterungsangepasste, zweckmäßige Wanderbekleidung
  • Rucksackverpflegung

Weitere Infos und Links

Mosellandtouristik GmbH

Kordelweg 1, 54470 Bernkastel-Kues; Telefon: 06531/97330

www.moselsteig.de

 

Tourist-Information Ferienland Cochem

Endertplatz 1, 56812 Cochem; Telefon: 02671/60040

www.ferienland-cochem.de

 

Tourist-Information Ferienland Treis-Karden

St.-Castor-Straße 87, 56253 Treis-Karden, OT Karden; Telefon: 02672/9157700

www.treis-karden.de

Start

Cochem: Carlfritz-Nicolay-Platz bzw. Bf. Cochem (83 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.147188, 7.166088
UTM
32U 368974 5556606

Ziel

Treis-Karden: Ortsteil Karden, St.-Castor-Straße direkt neben dem Bahnhof

Wegbeschreibung

Sie starten in Ihren ausgiebigen Wandertag – diese Etappe ist eine der längsten am Moselsteig – vom Carlfritz-Nicolay-Platz an der Moselbrücke. Von hier gehen Sie am Alten Thorhaus vorbei und entlang der Endertstraße in Richtung Talstation des Sessellifts. Unterwegs unterquert der Moselsteig die Bahnstrecke direkt am Portal des Kaiser-Wilhelm-Tunnels, der bis ins ICE-Zeitalter der längste Eisenbahntunnel Deutschlands war. Am Sessellift zum Pinnerberg angekommen, können Sie sich aussuchen, ob Sie den ersten Anstieg des Tages mit dem Lift oder zu Fuß bewältigen möchten. Wer sich für den Aufstieg per pedes entscheidet, überquert auf einem Steg den Endertbach und steigt dann steil auf einem mit Stufen gespickten Pfad teils unter der Seilbahntrasse in Richtung Pinnerkreuz bergauf. Genießen Sie unterwegs die wunderbare Aussicht auf die Stadt und die Reichsburg Cochem! Auch den kurzen Abstecher zum Pinnerkreuz, das auf einer Felsenkanzel liegt, sollten Sie nicht auslassen – von hier ist der schönste Blick auf Cochem garantiert. Dann noch wenige felsige Meter aufwärts, und Sie haben die Bergstation des Sessellifts und die Gastronomie auf dem Pinnerberg erreicht (Öffnungszeiten beachten).

Das nächste Zwischenziel ist gar nicht weit entfernt: Nach einem steilen Anstieg durch den Wald, einer flachen Passage über einen Asphaltweg und einem letzen Stück bergauf gelangen Sie zum Wild- und Freizeitpark Klotten. Der Moselsteig verlässt jetzt als leicht abfallender Pfad den Parkbereich und taucht in den Wald an der Hangkante ein. An einer Schutzhütte können Sie einen Blick ins Moseltal werfen. Doch ist die Sicht von der nahe gelegenen Rabenlay um einiges besser, hierhin ist allerdings ein kleiner Abstecher vom Hauptweg vonnöten. Noch etwas weiter den Pfad bergab kommen Sie am Schwedenkreuz zu einem überdachten Rastplatz – ein idealer Punkt für eine erquickende Rast bei jedem Wetter! Die Hangkante erlaubt einen letzten Blick auf Cochem. Der Moselsteig kürzt nun per Pfad einige Serpentinen des Fahrweges ab und erreicht die Seitzkapelle, die idyllisch neben großen Kastanien steht. Von hier aus ist Klotten zu sehen, der Ort, den Sie als Nächstes erreichen.

Über den obersten Weinbergsweg führt der Moselsteig nun zum Friedenskreuz und danach in den Wald. Auf einem steilen Pfad geht es bergab zum Klottener Kreuzweg. Sie treffen auf die Wildparkstraße und begleiten sie an einer Kapelle vorbei in den Ort. Zur Mosel geht es von hier allerdings erst nach einem kleinen Schlenker. Durch die Weinberge unterhalb der Burg Coraidelstein kommt man zum Richeza-Platz, der ebenfalls einen schönen Blick ins Moseltal gewährt. Eine Schleife durch die Weinberge bringt Sie dann schließlich wieder an den Ortsrand und über eine Treppe erreichen Sie die Ortsmitte. Jetzt ist es nicht mehr weit zum Bahnhof und zum Haus Moselschiefer, wo es einen großen Parkplatz und die Tourist-Information gibt.

Nächstes Highlight ist das Naturschutzgebiet Dortebachtal. Zu dessen Einstieg an einer Bahnunterführung gelangen Sie nach einem Abschnitt entlang von Bahn und Bundesstraße. Das kleine Seitental ist eines der trockensten und wärmsten entlang der gesamten Mosel. Auf den steilen Schieferflanken hat sich eine besondere Flora und Fauna entwickelt. Entlang des Baches gehen Sie bis zum ersten hölzernen Steg. Dort wechselt der Moselsteig auf die andere Bachseite und führt über steile Pfade im eichenbestandenen Hang schnell aufwärts. Oben angekommen, sollten Sie einen kleinen Abstecher (markierter Zuweg) zum Aussichtspunkt Kasteschkopp machen: Der überdachte Rastplatz eignet sich gut für eine Pause und der Blick ins Moseltal ist traumhaft – er reicht von Klotten bis zum flussabwärts gelegenen Pommern.

Das nächste Teilstück legen Sie vor allem über Wiesenwege zurück, es geht entlang der Waldränder an der Hangkante des Dortebachtals. Etwas entfernt passieren Sie den Annischerhof und überqueren dann die von Feldern überzogene Hochfläche zum gegenüberliegenden Waldrand. Im Wald gelangen Sie über Trittsteine ans andere Ufer des Fellerbachs. Nun noch etwas in der Waldschlucht des Bachs aufwärts, dann ist der Anstieg zunächst einmal geschafft! Mitten durch eine große Windwurffläche und danach am Waldrand entlang führt der Moselsteig jetzt nach Kail, auf das Sie schon früher eine schöne Sicht hatten. In dem kleinen Ort fällt vor allem die ungewöhnlich große Kirche auf. Direkt am Ortsrand geht es dann bergab in den Schilzergraben, der sich immer tiefer in die Hochfläche eingräbt und schließlich eine respektable Schlucht bildet. Der Weg folgt zunächst eine ganze Weile dem Bach, bis er sich nach einem kleinen Zwischenanstieg an der Moseltal-Hangkante in den Weinbergen wiederfindet. Durch den frisch flurbereinigten Hang wandern Sie jetzt parallel zum Moseltal durch die Rebanlagen. Vorbei an der Pommerner Sonnenuhr erreichen Sie über den Kreuzweg bald Pommern. Der Bahnhof des Ortes ist über einen kurzen Zuweg angeschlossen.

Nachdem Sie den Pommerner Bach überquert haben, geht es schon im Ort wieder bergan – und auf alten Weinbergswegen dann steil bergauf, wobei der Blick ins Moseltal mit jedem Höhenmeter besser wird. Der zweite Teil des Anstiegs führt durch den Wald, der sich auf der Hochfläche des Martbergs lichtet. Oben angekommen, stoßen Sie auf eine teilweise rekonstruierte römische Tempelanlage und wiederaufgebaute keltische Häuser – gönnen Sie sich eine Weile, um sie ganz in Ruhe zu besichtigen! Wer einen Rastplatz mit Aussicht sucht, findet ihn über einen kurzen Zuweg im Aussichtspunkt Fahrlei. Der Moselsteig verläuft nun weiter über kurvige Pfade zur Hangkante, wo Sie von einigen Punkten eine hübsche Aussicht auf die Mosel und Treis-Karden haben. Der Abstieg führt über teils von Buchsbaum eng gesäumte Pfade zum St.-Castor-Blick und zur Hütte an der Josefinenrast. Beide gestatten einen schönen Blick auf die St.-Castor-Basilika in Treis. Weiter wandern Sie auf einem nur noch mäßig abfallenden ehemaligen Weinbergsweg bei entspannter Aussicht auf das gesamte Moseltal bei Treis-Karden. Ab einer Spitzkehre geht es dann wieder steiler bergab und in den Ort. In der St.- Castor-Straße, kaum 100 m vom Bahnhof, endet diese Etappe.

Öffentliche Verkehrsmittel

Cochem: Bahnhof an der Moselbahnstrecke

Treis-Karden: Bahnhof an der Moselbahnstrecke

www.vrminfo.de

Anfahrt

Startpunkt: Cochem über die B 49

Zielpunkt: Treis-Karden über die B 49 bzw. die B 416

Parken

Cochem: Die meisten Parkplätze in Cochem sind gebührenpflichtig. Hinter dem Bahnhof befindet sich ein Großraumparkplatz.

Treis-Karden: In der Nähe des Bahnhofs befindet sich ein Parkplatz.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

"Moselsteig" - Offzieller Moselsteig-Wanderführer von ideemedia, 14,95 €

Autoren: Ulrike Poller, Wolfgang Todt, Verlag: ideemedia, 300 Seiten mit fast 300 Bildern, Höhenprofilen, QR-Codes und GPS-Tracks, Format 11,5 x 23 cm, ISBN: 978-3-942779-21-0, 14,95 €

 

"Offizielle Moselsteig-Wanderkarten" im Pocket-Format:

Die Gesamtroute ist auf 3 Karten aufgeteilt:

Freizeitkarte Moselsteig - Karte 1: Perl - Trier (Etappen 1 - 4), ISBN: 978-3-89637-419-6

Freizeitkarte Moselsteig - Karte 2: Trier - Zell (Mosel) (Etappen 5 -14), ISBN: 978-3-89637-420-2

Freizeitkarte Moselsteig - Karte 3: Zell (Mosel) - Koblenz (Etappen 15 - 24), ISBN: 978-3-89637-421-9

Karte einzeln: 5,90 €

Karten im 3er-Set: 14,50 € (ISBN: 978-3-89637422-6)

 

"Premium-Set"

Premium-Set, bestehend aus offiziellem Wanderführer inkl. 3er-Set Wanderkarten, Verlag: ideemedia, ISBN: 978-3-942779-24-1, 26,95 €

 

Darüber hinaus sind noch weitere Wanderführer erhältlich:

"Moselsteig" Pocketguide (Auszug aus dem offiziellen Wanderführer im Pocket-Format), Ulrike Poller, Wolfgang Todt, Verlag ideemedia, 194 Seiten, Format: 11,0 x 16,4 cm, ISBN: 978-3-942779-25-8, 12,95 €

"Abenteuer Moselsteig", Heidrun Braun, Verlag publicpress, 192 Seiten, Format: 11,8 x 19,3 cm, ISBN: 978-3-89920-831-3, 11,99 €

"Moselsteig", Thorsten Lensing, Rother Wanderführer,  Format: 11,5 x 16,5 cm, ISBN: 978-3-7633-4433-8, 14,90 €

Hikeline "Moselsteig - Auf traumhaften Pfaden von Perl nach Koblenz", Verlag Esterbauer, Format 16 x 22,5 cm, ISBN: 978-3-8500-0611-8, 11,90 €

 

Die Wanderführer und die Karten sind im Buchhandel oder auf der Webseite www.moselsteig.de unter der Rubrik "Prospekte & Infomaterial" erhältlich.

Kartenempfehlungen des Autors

Freizeitkarte Moselsteig - Karte 3: Zell (Mosel) - Koblenz (Etappen 15 - 24), ISBN: 978-3-89637-421-9

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Kommentare und Bewertungen (8)

Ulrike Tenzer
24.04.2019
Habe die Tour geteilt. Den ersten Teil von Cochem bis Klotten und den zweiten von Klotten bis Treis Karden. Das kann sinnvoll sein, denn die ganzer Stecke ist sicherlich als schwer einzustufen. Sehr abwechslungsreich und kurzweilig. Für mich eine der schönsten Etappen des Moselsteigs.
Bewertung
Gemacht am
21.04.2019

Viviane Stölting
16.09.2018
Diese Tour gehört momentan zu unseren Favoriten im Bereich Cochem / Karden und wir haben sie vergangenes Jahr 2x und dieses Jahr auch 2x gemacht. Aufgrund der An- und Abstiege eignet sie sich auch gut als Training für andere Urlaubsregionen. Bei uns "passen" die hier angegebenen Höhenmeter; die Kilometerzahl verlängert sich m.M. nach deswegen, weil der Bahnhof in Cochem rechts abgelegen ist - von Bahnhof zu Bahnhof haben wir immer knapp 26 km. Gestern haben wir am Wegesrand nahe Klotten den Hinweis zum "Judenfriedhof" entdeckt - dieser wird augenscheinlich nicht gepflegt, ist aber erwähnenswert, wie ich finde.
Bewertung
Gemacht am
15.09.2018

Walter
04.02.2018
Liebe Wanderer Ich bin die Tour bei strahlendem Sonnenschein gegangen. Von Treis-Karden bis Bahnhof-Cochem. Leider entsprechen die Höhenmeter der ausgezeichneten Tour bei weitem nicht den Angaben. Im Reiseführer Kompass wird die gleiche Tour vom Autor mit 1280hm auf und ab gekennzeichnet, die Tour als zweitschwierigste des gesamten Moselsteigs beziffert. Also Vorsicht. Wer eine gute Kondition hat, kein Problem. Es ist eine sehr schöne und abwechslungsreiche Ganztagswanderung. Viel Spaß beim nachgehen.
Gemacht am
08.10.2017

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
23,5 km
Dauer
8:30 h
Aufstieg
870 hm
Abstieg
870 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

: h
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