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Prädikats-Fernwanderweg Etappe

Pfälzer Waldpfad Etappe 04 Heltersberg - Rodalben

· 5 Bewertungen · Prädikats-Fernwanderweg · Pfalz
Verantwortlich für diesen Inhalt
Pfalz Touristik e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • /
    Foto: Dominik Ketz, Pfalz Touristik e.V.
  • / Idyllische Wiesen im Schwarzbachtal
    Foto: Dieter F. Hartwig
  • / Sonniger pfälzer Waldpfad
    Foto: Dieter F. Hartwig
  • /
    Foto: Tobias Kauf, Pfalz Touristik e.V.
  • / An der Wappenschmiede
    Foto: Dieter F. Hartwig
  • / Blick auf das geistliche Zentrum Maria Rosenberg
    Foto: Dieter F. Hartwig
  • / Lindersbachfelsen
    Foto: Dieter F. Hartwig
  • / Monolith 3 - Foto: TI Gräfensteiner Land
    Foto: Archiv Tourist Information
  • / Galgenfels
    Foto: Touristikbüro Holzland / Sickinger Höhe
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 Seelenfelsen Burgruine Heidelsburg Wallfahrtsort Maria Rosenberg Sandstein-Monolith PWV-Hilschberghaus

Etappe 4 macht aus Ihnen einen Schatzsucher! Funkelnde Juwelen sind sagenumwobene Felsgebilde, historische Stätten und die Eindrücke der Natur, die Sie auf der Tour begleiten.

mittel
17,9 km
3:45 h
431 hm
531 hm

Von Heltersberg aus tauchen Sie in den Schutz der Bäume ein und gelangen auf dem Rücken des Höhenzuges zum sagenumwobenen Seelenfelsen, der von Verwitterungen, Kerben und Überhängen übersät ist. Der Pfad windet sich zum Drei-Sommer-Berg und zu den Überresten der Heidelsburg. Sie gilt als eine der am besten erhaltenen römischen Bergbefestigungsanlagen in Deutschland. Entlang des Schwarzbachtales passieren Sie eine ehemalige Wappenschmiede. Der Wallfahrtsort Maria Rosenberg mit Wallfahrtskirche und Mariengrotte kommt in Sicht. Zur Mittagszeit bietet er die Möglichkeit zur Einkehr. Ein Aufstieg trennt Sie von Donsieders und dem Monolith auf dem Hochplateau des Orlebergs. Über Wiesen, Felder und Wald erreichen Sie bald das Hilschberghaus bei Rodalben, eine der Pfälzerwald Hütten, die Übernachtungsmöglichkeiten anbieten.

outdooractive.com User
Autor
Tobias Kauf
Aktualisierung: 04.10.2019

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
441 m
Tiefster Punkt
251 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

PWV-Hilschberghaus

Sicherheitshinweise

Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Nach Gewittern oder Regenstürmen können auch im Nachhinein noch Bäume umstürzen oder Äste herabfallen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen. Nicht alle Felsen oder Abgründe sind mit Seilen oder Geländern gesichert. Stellenweise ist Trittsicherheit erforderlich. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen. Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen. Trotz der „unverlaufbaren“ Markierung der Premiumwanderwege empfehlen wir aus Sicherheitsgründen immer eine entsprechende Wanderkarte dabei zu haben, so dass man zum Beispiel bei einem Gewitter oder einem Notfall schnell in einen sicheren Bereich findet.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung, Sonnen- und Regenschutz,
sowie ausreichender Vorrat an Essen und Getränken, da nicht überall Einkehr- oder Einkaufsmöglichkeiten
vorhanden oder geöffnet sind. Obwohl der Weg durchgehend sehr gut markiert ist,
sollten Sie aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete Wanderkarte dabei haben.

Start

Heltersberg (434 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.306191, 7.716450
UTM
32U 406695 5462287

Ziel

Rodalben

Wegbeschreibung

Die vierte Etappe unserer Wanderung führt uns aus Heltersberg hinaus über Wiesen und Felder am Westrichhof vorbei in den Wald. Dort wandern wir eine ganze Weile über die Höhe bis wir hoch über dem Schwarzbachtal den imposanten Felsabbruch der Seelenfelsen (1) erreichen. Unterhalb der beeindruckenden Felsformation aus rotem Sandstein folgen wir der Route in ein kleines Seitental und anschließend hinauf zu den Überresten der Heidelsburg (2), die den Römern als Verteidigungsanlage gegen germanische Überfälle diente. Durch das Tal des Schwarzbachs führt uns der Pfälzer Waldpfad zu einer ehemaligen Wappenschmiede. Hier verlassen wir das Tal und wandern über eine Anhöhe mit Wiesen und Feldern zum Wallfahrtsort Maria Rosenberg (3) mit seiner Wallfahrtskirche und der Mariengrotte. Nach einem weiteren Aufstieg erreichen wir Donsieders. Nachdem wir die Kirche im Zentrum der kleinen Gemeinde hinter uns gelassen haben, folgen wir der Höhgasse aus dem Ort hinaus bergauf zur Hochfläche des Orlebergs. Umgeben von Feldern steht hier ein stattlicher Monolith (4) aus rotem Sandstein, auf dem eine Tafel mit einem Gedicht über die „Ortslegende Donsieders“ angebracht ist. Weiter geht es durch den Wald an einigen markanten Felsen vorbei an den Ortsrand von Rodalben, wo wir auf das bewirtschaftete Hilschberghaus (PWV) treffen. Die Hütte ist von Mo-Sa ab 12.00 und an Sonn- und Feiertagen ab 10.00 geöffnet.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit der Bahn nach Kaiserslautern, von dort mit dem Bus 170 (Richtung: Bürgerhaus, Geiselberg) über Geiselberg weitere mit dem Bus 170 (Richtung: HBF Kaiserslautern) nach Heltersberg

Oder: Mit dem Zug nach Waldfischbach-Burgalben und von dort mit dem Bus 246 Richtung Bürgerhaus, Geiselberg nach Heltersberg (Haltestelle: Heimbachstraße)

Anfahrt

A6 bis Ausfahrt Kaiserslautern-West, weiter über die B270 nach Heltersberg

Parken

In Heltersberg

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Rother Bergverlag : Die Pfälzer Weitwanderwege Pfälzer Höhenweg, Pfälzer Waldpfad, Pfälzer Weinsteig. In 30 Tagen durch die Pfalz (Autor: Jürgen Plogmann). 140 Seiten mit 60 Farbabbildungen, 30 Höhenprofile, 30 Wanderkärtchen im Maßstab 1:75.000, eine Übersichtskarte. ISBN 978-3-7633-4401-7 

Kartenempfehlungen des Autors

  • Public Press Wanderkarte Pfälzer Höhenweg im Maßstab 1:25.000, deutsch, Leporello Falzung mit 22 Teilkarten, GPS-genau, sechs redaktionelle Seiten mit Ausflugszielen und Einkehrtipps. Weitere Hauptwanderwege enthalten. Preis: 11,99 €. Direkt hier bestellen.

  • Wanderkarte Pfälzerwald 5, NaturNavi Gmbh, ISBN 978-3-96099-104-5 http://naturnavi.de


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Bewertungen

4,0
(5)
Phil M.
12.06.2019 · Community
Heltersberg ist ein süßes kleines Dorf, leider jedoch völlig ausgestorben. Hier lassen sich die Nahrungsvorräte weder bei einem Bäcker, noch Supermarkt (oder vergleichbares) auffüllen. Da ich das ahnte, deckte ich mich bereits in Trippstadt ausreichend ein. Die nächste Destination der Felsformation war eindrucksvoll und die Wege schnuckelig! Im Wallfahrtsort Maria Rosenberg ließ sich nachmittags Kaffee und Kuchen erfragen (vielleicht war es jedoch eine Sonderveranstaltung an dem Tag). In jedem Fall ein sehenswertes Kloster! Abschließend in Rodalben gibt es "Da Roberto" - einen köstlichen und bezahlbaren Italiener. Auch das Eis im Ortszentrum (Italiener) war köstlich - wie mein Wanderfreund Rob berichtete. Wir hatten eine gute Zeit auf dieser Etappe. Im Anhang findest du das dazu passende Video.
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Gemacht am 10.08.2016
Der SCHÖNSTE FERNWANDERWEG Deutschlands!!! [TEIL 3] || Pfälzer Waldpfad
Video: Philmotiviert
Henrike Bläsig-Lang 
07.05.2017 · Community
Diese Etappe hat mir nicht so gut gefallen. Vielleicht bin ich auch schon zu verwöhnt (Rodalben Felsenweg - ein Traum). Es geht zT länger über große Wege/Schotterautobahnen. Der Pfad im Schwarzbachtal ist schön, leider stört der Verkehrslärm der in unmittelbarer Nähe verlaufenden Straße sehr. Die Seelenfelsen sind sehenswert.
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M S
03.04.2017 · Community
Es ist nicht wahr, dass es in Heltersberg keine Übernachtungsmöglichkeiten gibt. Es gibt dort sehr viele Privatzimmer, die vermietet werden. Man darf halt nicht nur auf diversen Buchungsportalen oder Google Maps schauen, sondern eben auf altmodischem Wege zur Touristeninformation laufen (geht übrigens auch online). In der Tat gibt es eigentlich in fast jedem noch so kleinen Dorf im Pfälzer Wald Übernachtungsmöglichkeiten.
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Gemacht am 01.04.2017
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Fotos von anderen


Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
17,9 km
Dauer
3:45 h
Aufstieg
431 hm
Abstieg
531 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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