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Prädikats-Fernwanderweg Etappe

RheinBurgenWeg 09. Etappe Winningen - Bassenheim (Süd-Nord)

Prädikats-Fernwanderweg
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Romantischer Rhein Tourismus GmbH
  • Winningen_Domgartenhütte
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    Foto: Romantischer Rhein Tourismus GmbH
Karte / RheinBurgenWeg 09. Etappe Winningen - Bassenheim (Süd-Nord)
0 150 300 450 m km 2 4 6 8 10 12 14 15,7 km Länge

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Winningen – Aussicht Domgartenhütte – Blumslay – Wolken – Abstecher Karmelenbergschleife – Bassenheim
mittel
15,7 km
6:00 h
586 hm
463 hm
Die 9. Etappe beginnt zwar an der Mosel, führt aber bereits in die ersten Ausläufer der Vordereifel. Unterwegs wartet grandiose Natur: idyllische Pfade am Moselsteilhang, weite Felder und Blicke bei Wolken und eine einzigartige Baumallee! Vor dem Zieleinlauf in Bassenheim, darf man den Abstecher zum Karmelenberg nicht missen, denn wo sonst kann man in einem Vulkan gemütlich rasten?

Autorentipp

Viel zu schön und eindrucksvoll, um ihn links liegen zu lassen: Der Abstecher zum Karmelenberg lohnt sich wirklich. Denn besonders der Zugang ist beeindruckend. Schon kurz nach dem Abzweig vom Rheinburgenweg beginnt eine fantastische Allee uralter Baumgiganten.

Im Jahr 1662 ließ Freiherr Johann Lothar Waldbott von Bassenheim auf dem freien Flurstück zwischen Bassenheimer Wald und Karmelenberg 150 Bäume als Allee pflanzen, auf der man zukünftig zur Marienkapelle wandern konnte. Heute sind noch immer 106 knorrige, teils skurrile Baumriesen vorhanden. Neben Rotbuchen und Stileichen trotzen auch Winterlinden und Rosskastanien sowie eine gigantische Sommerlinde seit Jahrhunderten allen Wetterkapriolen. Die Linde hat einem Stammumfang von über 8 Metern und lässt den Besucher in sprachloses Staunen versinken. Schon 1939 wurde diese einmalige Allee unter Naturschutz gestellt. Mittlerweile wachsen junge Eschen, Weiden und Birken nach und verjüngen die Allee. Doch der Gesamteindruck beim Durchwandern der gut 1 Kilometer langen Strecke ist weiterhin geprägt von den belaubten Methusalems. Deutlich sieht man den Greisen ihr Alter an, doch auch die Vergänglichkeit gehört zum Kreislauf der Natur. Alte und abgestorbene Äste gehören genauso hierher wie die frischen Schösslinge.

Am Ende der Allee beginnt der Kreuzweg hinauf zur Marienkapelle, die ebenfalls von Johann Waldbott von Bassenheim gestiftet worden ist. Die aufwendig restaurierte Kirche ist der älteste sakrale Barockbau in der Region Koblenz.

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
286 m
77 m
Höchster Punkt
Kirche Karmelenberg (286 m)
Tiefster Punkt
Winningen (77 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Allgemeingültige Sicherheitshinweise :
  • Tragen Sie witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung, die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt.
  • Planen Sie Ihre Etappen mit angemessenen Pausen und gehen Sie sparsam mit Ihren Kräften um.
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit mit. Es sind nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden.
  • Bitte ziehen Sie dem Weg angemessene Wanderschuhe an, welche Ihnen ausreichend Halt auch auf schlüpfrigen und steilen bzw. felsigen und unebenen Wegen geben.
  • Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.
  • Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen.
  • Besonders steile und eindeutig gefährliche Stellen sind selbstverständlich mit Geländern oder Seilen gesichert. Bitte behandeln Sie diese Sicherungsmaßnahmen auch als solche. Geländer sind als Sturzsicherung gedacht und nicht als Klettergerüst oder Aussichtsturm. Bitte behandeln Sie diese Sicherungsmaßnahmen auch als solche. Geländer sind als Sturzsicherung gedacht und nicht als Klettergerüst oder Aussichtsturm.

Ausrüstung

  • Wanderschuhe
  • Witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung

Weitere Infos und Links

www.rheinburgenweg.com

Start

Winningen (O 394518 N 5574573) (77 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.315587, 7.521786
UTM
32U 394757 5574765

Ziel

Bassenheim (O 390257 N 5580046)

Wegbeschreibung

Mosel ade – ab in die Eifel!

Mitten in der Fachwerkkulisse von Winningen beginnt die 9. Etappe des Rheinburgenwegs (RBW). Heute ist die generelle Tendenz „aufwärts“, was man gleich am Ortsrand spürt: stramm führen Stiege, Pfade und Wirtschaftswege bergan. Doch spätestens an der Aussicht bei der Domgartenhütte ist die Anstrengung Nebensache. Bald dringt ein Rauschen ans Ohr: die A 61 muss an der Moselbrücke unterquert werden. Doch schon kurz nach der Raststätte bietet die Blumslay eine grandiose Aussicht auf die Mosel! Danach wandelt sich der RBW zum idyllischen Pfad, der stets hart an der Hangkante verläuft. An einer Bank kann man nochmals die sagenhafte Aussicht genießen, bevor beim sehr steilen Abstieg ins Langenbachtal gute Trittsicherheit gefordert ist.Was man bereits beim Abstieg geahnt hat wird Wirklichkeit: kaum unten angelangt, steigt der RBW durchs Belltal sofort wieder an. Vorbei an alten Brunnnenstuben kämpft man sich zurück aufs Hochplateau und ist froh, als sich der Wald öffnet und Felder und Wiesen die Szene prägen. Unweit von Wolken trifft man den Zuweg zum Traumpfad „Koberner Burgpfad“. Der RBW führt aber weiter zur Eisernen Hand, quert die L 52 und unterquert die A 48. Danach wandert man durch Hochwald zu einer Kreuzung am Waldrand. Nun ist eine Entscheidung gefragt: hier beginnt die „Karmelenbergschleife“, eine insgesamt 3.2 km lange Zusatzrunde, sie sich aber unbedingt lohnt! Die Zusatzrunde verläuft durch eine einzigartige Allee aus Baumveteranen. Danach steigt sie zur Wallfahrtskirche auf den Karmelenberg. Anschließend umrundet man den Berg und gelangt nach kurzem Abstieg zu einem Rastplatz im ehemaligen Vulkanschlot. Beeindruckt von den Einblicken in die Erdgeschichte, kehrt man zur Baumallee und zum eigentlichen RBW zurück. Nun folgt eine ruhige Waldpassage, die nach der Unterquerung eines Viaduktes endet. Über Wiesen- und Feldwege erreicht man Bassenheim. An der Querung der B 258 verlässt man den RBW und läuft in den Ort, wo man Quartier bezieht.

Öffentliche Verkehrsmittel

Winningen verfügt über einen Bahnhof (www.die-bahn.de). Bassenheim ist von Koblenz oder Mayen gut über die Regio Buslinie 350 zu erreichen (www.vrminfo.de).

Anfahrt

Entlang der Mosel führt die B 416 nach Winningen. Aus Richtung Koblenz und Mayen erreicht man Bassenheim über die B 258.

Parken

  • Winningen (O 394913 N 5574880)
  • Bassenheim am Sportplatz (O 390021 N 5578987)
  • Karmelenberg (O 387580 N 5577857)
  • Wolken (O 390171 N 5577560)
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Literatur zum RheinBurgenWeg erhältlich im Rheintalshop: www.rheintal-shop.de

Kartenempfehlungen des Autors

RheinBurgenWeg-Wanderkarten sind im Rheintalshop erhältlich: www.rheintal-shop.de

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,7 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
586 hm
Abstieg
463 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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