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Prädikats-Fernwanderweg Etappe

Rheinsteig 01. Etappe Bonn - Königswinter (Nord-Süd)

· 11 Bewertungen · Prädikats-Fernwanderweg · geöffnet
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Romantischer Rhein Tourismus GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Frank Gallas, Romantischer Rhein Tourismus GmbH
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Karte / Rheinsteig 01. Etappe Bonn - Königswinter (Nord-Süd)
0 150 300 450 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20

Die Startetappe führt vom historischen Rathaus auf dem Marktplatz von Bonn zuerst flach entlang der Rheinauen. In der zweiten Hälfte geht es dann bergan ins Siebengebirge.

geöffnet
mittel
21,2 km
7:00 h
588 hm
462 hm

In einer Sage heißt es, dass ein Drache von seiner Höhle aus vorbeifahrenden Schiffen auflauerte und sie in Brand spuckte. Eines Tages traf sein Feuerstrahl ein Schiff, voll beladen mit Pulver. Nach der gewaltigen Explosion war der fiese Drache nur noch Legende. Der Nibelungensage nach soll es Siegfried gewesen sein, der den Drachen tötete. Wenn man den Geschichten zuhört, glaubt man den heißen Atem des Feuerspeiers im Nacken zu spüren.

Die ersten Kilometer sind gut geeignet, um sich warm zu laufen, da man zuerst entlang des Rheinufers stromaufwärts ohne nenneswerte Steigungen geht. Ab Küdingshoven windet sich der Rheinsteig aber bergan ins Siebengebirge. 'Sodass im weiteren Verlauf einige Höhenmeter zu bewältigen sind. Dieser waldreiche Abschnitt ist aber dennoch gut bei sonnigem Wetter zu bewältigen.

Autorentipp

Das imposante Schloss Drachenburg ist einen Besuch wert.

outdooractive.com User
Autor
Frank Gallas
Aktualisierung: 17.09.2018

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
322 m
Tiefster Punkt
47 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Allgemeingültige Sicherheitshinweise :

  • Tragen Sie witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung, die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt.
  • Planen Sie Ihre Etappen mit angemessenen Pausen und gehen Sie sparsam mit Ihren Kräften um.
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit mit. Es sind nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden.
  • Bitte ziehen Sie dem Weg angemessene Wanderschuhe an, welche Ihnen ausreichend Halt auch auf schlüpfrigen und steilen bzw. felsigen und unebenen Wegen geben.
  • Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.
  • Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen.
  • Besonders steile und eindeutig gefährliche Stellen sind selbstverständlich mit Geländern oder Seilen gesichert. Bitte behandeln Sie diese Sicherungsmaßnahmen auch als solche. Geländer sind als Sturzsicherung gedacht und nicht als Klettergerüst oder Aussichtsturm. Bitte behandeln Sie diese Sicherungsmaßnahmen auch als solche. Geländer sind als Sturzsicherung gedacht und nicht als Klettergerüst oder Aussichtsturm.

Ausrüstung

  • Wanderschuhe
  • Witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung

Weitere Infos und Links

www.rheinsteig.de

Start

Bonn, Marktplatz (57 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.735315, 7.101931
UTM
32U 366061 5622109

Ziel

Königswinter

Wegbeschreibung

Die 1. Etappe des Rheinsteigs beginnt in Bonn am Marktplatz. Von hier geht es vorbei an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn direkt ans Rheinufer und zum Anleger des Fährbootes Rheinnixe (Bitte Fahrzeiten beachten http://www.rheinnixe.com. Alternativ kann auch der Weg über die Kennedy-Brücke gewählt werden.)

Nun gibt der Post-Tower am Bonner Rheinufer die Richtung bis zum Firmenglände von T-Mobile in Ramersdorf vor. Auf dem Weg dort hin wandert man durch den weitläufigen Freizeitpark Rheinaue. Nun führt einen der Wegeverlauf ein Stück weg vom Rhein. Man kommt nach Küdinghoven, passiert die Kirche, überquert die A 59 und gelangt nach einem ersten, knackigen Aufstieg zum Rastplatz Foveaux-Häuschen. Nach einer kurzen Rast geht es weiter durch einen schönen Laubwald zum Wanderparkplatz Dornheckensee. Der folgende Weg entlang der Geländekante überrascht immer wieder mit herrlichen Aussichtspunkten. Besonders spektakulär sind die am Dornheckensee und am Blauen See. Die Steinbrüche, die vollständig mit Wasser vollliefen, sind ein wichtiges Laichgewässer für Amphibien geworden. Obwohl Baden verboten ist, wagen sich immer wieder Unvernünftige hinein. Einige hat das kalte Wasser nicht mehr hergegeben.

Etwa einen halben Kilometer hinter dem Dorneckensee wurde am Aussichtspunkt ein Skywalk errichtet, der neben der Aussicht auch viele spannende Informationen rund um das Siebengebirge auf dort angebrachten Infotafeln.

Die Route führt weiter zum Kuckstein, einem Geländeplateau oberhalb ehemaliger Basaltsteinbrüche. Hier wendet sich die Route wieder vom Rheintal weg und erreicht den Ortsrand von Oberkassel. Oberhalb der Weinberge geht es dann zum Aussichtsplatz Rheinblick. Weiter Richtung Kloster Heisterbach durchquert man das Mühlental. Das Kloster ist eine ehemalige Abtei der Zisterzienser und heute mit dem weitläufigen Klosterpark und der imposanten Chorruine ein beliebtes Ausflugsziel. Nach dem Kloster beginnt der Aufstieg, vorbei am Fritz-Rösing-Platz, zum Petersberg, einem der sieben markanten Gipfel der Region. Hier wurde deutsche Nachkriegsgeschichte geschrieben: In dem Hotel, das später jahrzehntelang als Gästehaus der Bundesrepublik diente, wurde 1949 das „Petersberger Abkommen“ unterzeichnet. Dieses leitete die Souveränität der deutschen Republik ein.

Nun geht es weiter durchs Mirbesbachtal zum nächsten Rastplatz, der Walter-Guilleaume-Hütte. Vor der Hütte quert man allerdings noch die Straße zwischen Königswinter und der Margarethenhöhe (Info-Zentrum Siebengebirgsverein). Nach kurzer Zeit erreicht man schließlich einen Aussichtspavillon auf dem Geisberg bevor einen die Route in einem langen Bogen um den Schallenberg herum geleitet. Am letzten Gasthaus (Milchhäuschen) vor Königswinter weist die Markierung zum nahen Nachtigallental, an dessen Anfang der Hauptweg endet und der Zuweg beginnt. Wer sich gegen das idyllische Nachtigallental entscheidet, kann noch das vor kurzem renovierte Schloss Drachenburg besuchen und dann entweder dem aspahltierten Weg nach Königswinter hinunter folgen oder gemütlich mit der Drachenfelsbahn, der ältesten noch betriebenen Zahnradbahn in Deutschland, zu Tal fahren.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bahn gibt es viele Fern- und Regionalverbindungen zum Hauptbahnhof Bonn. Von hier ist der Zuweg zum Rheinsteig mit dem Rheinsteig-Logo in gelb (für Zuwege) ausgewiesen. Der Startpunkt ist auf dem Marktplatz direkt neben dem historischen Rathaus. 

Für die Rückfahrt bietet es sich an vom Rheinufer in Königswinter mit der Straßenbahnlinie 66 ohne Umsteigen zurück nach Bonn an den Hauptbahnhof zu fahren.

Anfahrt

Die Autobahn A 565 führt direkt durch Bonn. Ebenso ist Bonn über die Bundesstraßen 9 und 42 zu erreichen. Jeweils der Beschilderung Richtung Bonn-Zentrum folgen.

Parken

In der Bonner Innenstadt gibt es mehrere Parkhäuser (kostenpflichtig). Das dem Startpunkt am nächstgelegene ist die Tiefgarage unter dem Marktplatz. 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Literatur zum Rheinsteig erhältlich im Rheintalshop: Web-Shop

Kartenempfehlungen des Autors

Rheinsteig-Wanderkarten sind im Rheintalshop erhältlich: Web-Shop


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Bewertungen

4,3
(11)
Sabrina Roth
27.05.2019 · Community
Anstrengend, aber es lohnt sich! Wirklich wunderschöne Aussichten.
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Gemacht am 26.05.2019
Foto: Sabrina Roth, Community
Bernd Schulten
11.08.2018 · Community
Sehr schöne und anspruchsvolle Streckenführung gleich zum Start auf dem Rheinsteig. Da wird man richtig neugierig auf mehr. Der Gesamteindruck wurde mir leider mehrfach durch das aktuelle Wegemanagement ein wenig getrübt: M.E. aktuell schlecht gepflegt, an einigen Punkten fehlten die Hinweise bzw. ungünstig plaziert und so gab es den ein oder anderen Abstecher auf Abwegen, was des Wanderers Herz nicht gerade erfreut, insbesondere die Rückwege mit der Suche nach den altbekannten Symbolen. Das habe ich so auf Deutschlands Wandersteigen noch nicht gehabt. Vielleicht stellt sich das auf der 2. Etappe ja besser dar :).
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Gemacht am 10.08.2018
Daniel Wiebe
09.08.2017 · Community
Die Strecke ist sehr abwechslungsreich und auch fürs ambitionierte Lauftraining gut geeignet. Minus sind die zu überquerenden, teilweise stark befahrenen Strassen.
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Fotos von anderen

+ 27

Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
21,2 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
588 hm
Abstieg
462 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Statistik

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Tiefster Punkt
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