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Prädikats-Fernwanderweg Etappe

Rheinsteig 02. Etappe Königswinter - Bad Honnef (Nord-Süd)

9 Prädikats-Fernwanderweg
Verantwortlich für diesen Inhalt
Romantischer Rhein Tourismus GmbH
  • Aussicht Drachenfels
    / Aussicht Drachenfels
    Foto: Romantischer Rhein Tourismus GmbH
  • Aussichtsplateau Drachenfels
    / Aussichtsplateau Drachenfels
    Foto: Frank Gallas, Tourismus Siebengebirge GmbH
  • Schloss Drachenburg
    / Schloss Drachenburg
    Foto: Frank Gallas, Tourismus Siebengebirge GmbH
  • Rheinsteig
    / Rheinsteig
    Video: Top Trails of Germany
Karte / Rheinsteig 02. Etappe Königswinter - Bad Honnef (Nord-Süd)
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14
Wetter

Premiumweg Deutsches Wandersiegel

Die Etappe beginnt direkt mit einem besonderen Highlight: Der Drachenfels ist sicherlich der markanteste Felsen des Siebengebirges.

geöffnet
mittel
14,1 km
4:30 Std
565 hm
628 hm

Er bietet eine atemberaubende Aussicht. Und das vor wenigen Jahren neu gestaltete Plateau mit den großen Sitzstufen lädt zum Verweilen ein. Den ersten Anstieg hierhin kann man auch kräftesparend mit der Dachenfelsbahn, Deutschlands ältester in Betrieb befindlicher Zahnradbahn, bewältigen. Aber auch von der Ruine Löwenburg und dem Himmerich kann man den Blick in die Ferne schweifen lassen. Doch hier heißt es zuvor einige Höhenmeter zu bewältigen. Zum Glück bietet der Wald Schutz vor der Sonne.

 

Autorentipp

Waldreiche Etappe. Gut geeignet im Sommer. Aber mit steilen Anstiegen -> ausreichend Getränke mitnehmen.

outdooractive.com User
Autor
Frank Gallas
Aktualisierung: 19.09.2018

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
362 m
84 m
Höchster Punkt
Ruine Löwenburg (362 m)
Tiefster Punkt
Bad Honnef (84 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Allgemeingültige Sicherheitshinweise :

  • Tragen Sie witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung, die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt.
  • Planen Sie Ihre Etappen mit angemessenen Pausen und gehen Sie sparsam mit Ihren Kräften um.
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit mit. Es sind nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden.
  • Bitte ziehen Sie dem Weg angemessene Wanderschuhe an, welche Ihnen ausreichend Halt auch auf schlüpfrigen und steilen bzw. felsigen und unebenen Wegen geben.
  • Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.
  • Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen.
  • Besonders steile und eindeutig gefährliche Stellen sind selbstverständlich mit Geländern oder Seilen gesichert. Bitte behandeln Sie diese Sicherungsmaßnahmen auch als solche. Geländer sind als Sturzsicherung gedacht und nicht als Klettergerüst oder Aussichtsturm. Bitte behandeln Sie diese Sicherungsmaßnahmen auch als solche. Geländer sind als Sturzsicherung gedacht und nicht als Klettergerüst oder Aussichtsturm.

Ausrüstung

Wanderschuhe
Witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung

Weitere Infos und Links

www.rheinsteig.de

Start

Königswinter (184 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.670525 N 7.208640 E
UTM
32U 373416 5614718

Ziel

Bad Honnef

Wegbeschreibung

Vom Bahnhof schlendert man über den gelb markierten Zuweg zur Talstation der Drachenfelsbahn, wo sich die Tourist-Information befindet. Nun geht es entweder zu Fuß oder mit der Bahn den Berg hinauf. Es lohnt sich, auf halbem Weg auszusteigen und die Drachenburg sowie die Nibelungenhalle mit dem zugehörigen Reptilienzoo zu besuchen, bevor man zum Drachenfels weiterläuft. Über der Bergstation der Zahnradbahn thront die Ruine der Drachenburg. Sie erinnert an die Sage von Siegfried, die erzählt, ein Drache habe von seiner Höhle aus vorbeifahrenden Schiffen aufgelauert und sie in Brand gespuckt. Siegfried soll es gewesen sein, der den Drachen tötete.

Durch einen Durchlass in der Umrandungsmauer der Aussichtsterrasse gelangt man über eine Treppe zum Abstieg Richtung Rhöndorf. Nach wenigen Metern sollte man sich den kurzen Abstecher zur Siegfriedkanzel nicht entgehen lassen. Kurz bevor man Rhöndorf erreicht, welches der Wohnort von Altbundeskanzler Conrad Adenauer war, führt einen der Weg zum Ulanendenkmal.

Nach Rhöndorf selber geht man nicht direkt hinein, sondern biegt zum Friedhof hin ab und beginnt dort den langgezogenen Anstieg zum Gasthaus Löwenburger Hof, wo eine Einkehr wirklich lohnt. (Kurz vor dem Löwenburger Hof gibt es einen ersten Zuweg nach Bad Honnef (Nord). Bis hierhin hat man dann knapp 6 km auf dem Hauptweg zurückgelegt. Der Zuweg bis zum Bahnhof Bad Honnef ist noch einmal ca. 4 km lang.) Gestärkt lohnt sich kurz später ein Abstecher über einen Zuweg weiter hinauf zur Ruine Löwenburg, einer Grenzfeste der Grafen von Sayn. Die grandiose Aussicht hier oben entschädigt für den schweißtreibenden Anstieg. Bei guter Sicht kann man den Kölner Dom erkennen.
Zurück am Hauptweg geht es steil hinunter ins Ohbachtal und jenseits wieder stetig bergan. In der Flanke des Wingstberges schlägt der Rheinsteig einen langen Rechtsbogen bis unter den Himmerich. Hier zweigt auch ein weiterer Zuweg ab, der einen bis hinauf auf den Himmerich führt.

Wer nicht mehr genug Energie für diese Zusatzmeter hat, folgt weiter dem Hauptweg, der wenig später plötzlich nach rechts abbiegt und anfangs sehr steil, später etwas flacher ins Mucherwiesental hinabführt. Kurz vor dem Ortrand biegt der Rheinsteig wieder scharf nach links in den Wald ab. Wer die heutige Etappe aber in Bad Honnef beendet möchte, folgt dem gelb markierten Zuweg vorbei an der Jugendherberge bis nach Bad Honnef und zum Bahnhof (DB oder S-Bahn). Von dort kommt man wieder zum Ausgangspunkt zurück.

Hinweis

Naturschutzgebiet Siebengebirge: 01.01 - 31.12

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Königswinter und Bad Honnef haben jeweils einen Bahnhof (DB) bzw. sind auch sehr gut mit der S-Bahn verbunden.

Anfahrt

  • B 42 entlang des Rheins nach Königswinter und Bad Honnef
  • Autofähre in Bad Honnef
  • Anreise per Bahn oder Schiff (Sommer) möglich

Parken

Parkmöglichkeiten am Bahnhof oder im Stadtbereich.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Literatur zum Rheinsteig erhältlich im Rheintalshop: Web-Shop

Kartenempfehlungen des Autors

Rheinsteig-Wanderkarten sind im Rheintalshop erhältlich: Web-Shop

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Kommentare und Bewertungen (9)

Simon H
24.10.2018
Bewertung

Harald Scholz
25.06.2017
Der Einschätzung von Sebastian (6.6.17) kann ich - mit kleinen Einschränkungen - zustimmen. Der Weg führt durch abwechslungsreiches Gelände und unterschiedliche Waldgebiete und bietet tolle Aussichten. Aufstiege von insgesamt 800 Höhenmetern (inklusive Aufstiege zu Drachenfels und Löwenburg) und Wege mit Steinen und Wurzeln erfordern Kondition und Trittsicherheit. Mein Eindruck ist aber auch, dass manche Alphaltstrecken und ein extrem steiler Abstieg anders geführt werden könnten. Die Strecke auf den Drachenfels (gesperrter Eselsweg) ist ausgezeichnet markiert, allerdings gibt es einige Abkürzungen, die auf Karten leicht auszumachen sind und von der Straße wegführen. Ein Abstecher zur Löwenburg lohnt sich, ein Bummel durch Königswinter ist empfehlenswert, dafür kann man sich einen intensiveren Besuch von Bad Honnef sparen.
Bewertung
Gemacht am
24.06.2017
Blick vom Drachenfels zum Rhein
Blick vom Drachenfels zum Rhein
Foto: Harald Scholz, Community
Blick vom Drachenfels nach Bonn
Blick vom Drachenfels nach Bonn
Foto: Harald Scholz, Community
Blick vom Drachenfels
Blick vom Drachenfels
Foto: Harald Scholz, Community
Löwenburg
Löwenburg
Foto: Harald Scholz, Community

Sebastian Gunawan
06.06.2017
Unglaublich schöner Weg. Ich war mit meinen beiden Töchtern 9 & 12 Jahre unterwegs und habe unvergessliche Aussichten und Passagen erwandert. Teilweise sollte man schon trittfest sein und die Steigungen lassen einen schon ins Schwitzen geraten. Die waldreiche Strecke bietet guten Schutz vor zuviel Sonne und auch etwas vor Regen. Wir sind einmal dem falschen Weg gefolgt, da die sonst hervorragende Beschilderung hier nicht eindeutig war, dieses war aber kein Problem sondern optimal, da wir so über den Waldfriedhof zurück zur Route "mussten" und das Grab von Konrad Adenauer passierten.
Bewertung
Gemacht am
04.06.2017

Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,1 km
Dauer
4:30 Std
Aufstieg
565 hm
Abstieg
628 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

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