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Prädikats-Fernwanderweg Etappe

Rheinsteig 15. Etappe St. Goarshausen - Kaub (Nord-Süd)

· 4 Bewertungen · Prädikats-Fernwanderweg · Romantischer Rhein · geöffnet
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    Foto: Romantischer Rhein Tourismus GmbH
  • Weinprobierstand bei Kaub.
    / Weinprobierstand bei Kaub.
    Foto: Romantischer Rhein Tourismus GmbH
  • Rosstein.
    / Rosstein.
    Foto: Romantischer Rhein Tourismus GmbH
  • Burg Katz und Loreleyfelsen.
    / Burg Katz und Loreleyfelsen.
    Foto: Romantischer Rhein Tourismus GmbH
Karte / Rheinsteig 15. Etappe St. Goarshausen - Kaub (Nord-Süd)
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20

geöffnet
schwer
21,5 km
7:00 h
749 hm
743 hm

Es gibt Gipfel, denen haftet ein mächtiger Mythos an: Der Watzmann gehört dazu, der Brocken - und auch die Loreley. Seit Clemens von Brentano der holden Lore auf dem Ley (Felsen) Leben einhauchte, ist der Aussichtspunkt über der engsten Stelle des Rheines ein Exportschlager erster Güte. Das güldene Haar der Jungfrau hat das Rheintal bis in die entferntesten Gegenden des Globus bekannt gemacht, das Lied von der Loreley ist längst ein Evergreen.

Die Etappe zwischen St. Goarshausen und Kaub ist eine der längesten und anspruchsvollsten am Rheinsteig - aber auch eine der abwechslungs- und aussichtsreichsten. Da der Rhein hier besonders viele Kurven hat, ändert sich die Perspektive häufig. Diese Aussichten muss man sich aber auch durch ein ständiges Auf und Ab verdienen.

 

Autorentipp

Nach dem Aussichtspunkt Spitznack dem Hinweisschild zur Felsenkanzel folgen. Hier ist ein weiterer schöner Aussichtspunkt.

outdooractive.com User
Autor
Frank Gallas
Aktualisierung: 07.06.2019

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
345 m
Tiefster Punkt
73 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Allgemeingültige Sicherheitshinweise :

  • Tragen Sie witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung, die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt.
  • Planen Sie Ihre Etappen mit angemessenen Pausen und gehen Sie sparsam mit Ihren Kräften um.
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit mit. Es sind nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden.
  • Bitte ziehen Sie dem Weg angemessene Wanderschuhe an, welche Ihnen ausreichend Halt auch auf schlüpfrigen und steilen bzw. felsigen und unebenen Wegen geben.
  • Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.
  • Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen.
  • Besonders steile und eindeutig gefährliche Stellen sind selbstverständlich mit Geländern oder Seilen gesichert. Bitte behandeln Sie diese Sicherungsmaßnahmen auch als solche. Geländer sind als Sturzsicherung gedacht und nicht als Klettergerüst oder Aussichtsturm. Bitte behandeln Sie diese Sicherungsmaßnahmen auch als solche. Geländer sind als Sturzsicherung gedacht und nicht als Klettergerüst oder Aussichtsturm.

Ausrüstung

  • Wanderschuhe
  • Witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung

Weitere Infos und Links

www.rheinsteig.de

Start

St. Goarshausen, Hasenbachtal (72 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.156666, 7.713896
UTM
32U 408129 5556841

Ziel

Kaub, Zollstraße

Wegbeschreibung

Die sogenannte Königsetappe der gesamten Strecke startet mit einem steilen Aufstieg zum Patersberg, wo man am Dreiburgenblick die Postkartenansicht genießt, bevor es wieder steil hinuntergeht nach St. Goarshausen. Während man über die schmalen Pfad hinabsteigt, der teilweise eine gewissen Trittsicherheit erfordert, hat man immer wieder die Aussicht auf Burg Katz und den Rhein.

Wenn man in St. Goarshausen keinen Abstecher in die Altstadt macht, erwartet einen direkt der nächste Anstieg vorbei an der Burg Katz hinauf zum Ortsteil Heide. Von dort aber dann leicht bergab an der Sommerrodelbahn vorbei hinüber zum Loreley-Besucherzentrum. Dieses bietet eine Ausstellung „rund um die Loreley“, eine 3-D-Filmreise durchs Rheintal, den Rheintal-Shop mit regionalen Produkten und das Bistro-Café „Mittelrheintal“. Es folgen noch ein paar Treppenstufen, bis man endlich auf dem sagenumwobenen Felsen steht, 125 Meter über dem Normalpegel des Stromes. (Hinweis: Wegen der Bauarbeiten am Landschaftspark auf dem Loreley-Plateau ist die Wegeführung derzeit geändert und führt nicht direkt an der Felsenspitze vorbei.)

Hat man die Aussicht lange genug genossen, läuft man hinüber zum Startpunkt des Weinlehrpfades Loreley und gelangt am Leiselfeld zum Geländeplateau. Was folgt, lässt sich nur schwer beschreiben, man muss es erleben: Spektakuläre Aussichtspunkte an dem Spitznack, der Felsenkanzel, dem Fünf-Seen-Platz und der Waldschule.

Danach heißt es erst einmal wieder sehr steil absteigen ins Urbachtal und jenseits erneut nicht ganz so steil hinauf zur Alten Burg. Ganz in der Nähe beginnt ein schmaler Pfad, der sich eng an den Hang schmiegt. Er führt zu den Rosssteinen, herrlichen Aussichtsfelsen gegenüber von Oberwesel. Nach der ein oder anderen Kraxelpartie bergauf mit Festhalteseilen sind es nun nicht mehr viele Höhenmeter hinauf zum Geländeplateau, auf dem Dörscheid liegt.

Unterhalb vom Landgasthaus Blücher beginnt der 3 km lange Panorama-Abstieg durch ein Naturschutzgebiet hinunter nach Kaub. Der Hauptweg führt hier teilweise über einen Abschnitt mit alpinem Wegecharakter. Es ist aber auch eine leichte Alternative ausgewiesen (Hinweisschilder beachten). Unterwegs hat man immer wieder einen herrlichen Blick auf Kaub und die berühmte Zollburg Pfalzgrafenstein.

Durch ein Wildschutztor gelangt man schließlich in die Kauber Weinberge und begegnet hier dem originellen Weinschrein vom Weingut Hillesheim. Wer ihn öffnet, staunt meist nicht schlecht: Im Innern stehen kleine Weinflaschen, Probiergläschen und eine Kassette… Wenig später erreicht man über eine steile Treppe in den Weinbergen die ersten Häuser des Etappenziels Kaub.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Sowohl St. Goarshausen, als auch Kaub haben einen Bahnhof und sind mit einem regelmäßigen Taktverkehr der Regionalbahn angebunden. Von und zu den Bahnhöfen sind gelbe Zuwege markiert.

Anfahrt

Über die B 42 bis nach St. Goarshausen.

Vom Bahnhof Rheinsteig-Zuweg bis Hasenbachtal (ca. 100 m).

Parken

Kostenfreier Parkplatz am Bahnhof St.Goarshausen.

Kostenpflichtiger Parkplatz an der Fähre St. Goarshausen - St. Goar.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Literatur zum Rheinsteig erhältlich im Online-Shop des Rheinsteigs

Kartenempfehlungen des Autors

Rheinsteig-Wanderkarten sind erhältlich im Online-Shop des Rheinsteigs


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Bewertungen

5,0
(4)
Kris Krebs
09.07.2018 · Community
Wir haben einen wirklich abwechslungsreichen Tag auf dieser Etappe erlebt. Die Loreley war wegen schickem Ausbau des Selfiepoints gesperrt, aber der Ausblick von der Terrasse des Biergartens ist auch sehr schön. Wer den Touriansturm meiden will geht gefühlte 3 km weiter zur Rheinsteig Rast. Sah sehr nett und unkompliziert aus. Unbedingt die offizielle Route gehen, nicht die verführerische Abkürzung an der Stelle, denn hier sind mal freistehende Felsen an der Kante. In Kaub sind wir dann im erst besten Gasthaus eingekehrt (Kaub Mitte), was sich weintechnisch sehr gelohnt hat! Der Wirt bietet mit viel Sachverstand eine große Auswahl regionaler Weine an. Und er ist sehr freundlich! Da die Küche gerade überlastet war, durften wir problemlos unseren eigenen Proviant verputzen. Nicht selbstverständlich. Der Flammkuchen hätte bestimmt auch geschmeckt, aber wir waren nach 21km und etlichen Höhenmeter (unser Smartphone sprach von 1058 hoch und auch wieder runter) gut müde und dankbar die nächste Bahn Richtung Bett nehmen zu können.
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Spitznack
Foto: Kris Krebs, Community
Konrad Friedgen
01.04.2017 · Community
Diese Rheinsteigetappe trägt zu Recht die Bezeichnung "Königsetappe" des Fernwanderweges entlang des Rheinstroms. Überaus abwechslungsreich, meist auf schmalen Pfaden und felsigen Steigen, folgt die Route dem Strom der Deutschen, ohne auch nur eine der engen Seitenschluchten des Rheins auszulassen. So zeigt sich die Streckenführung konditionell recht anspruchsvoll. Traumhafte Rheinpanoramen sorgen unterwegs für ein aussichtsreiches Wandervergnügen und helfen der so viel beschworenen Rheinromantik auf die Sprünge. Dass man zurzeit den Loreleyfelsen nicht anlaufen kann, ist natürlich ein erhebliches Manko aber leider nicht zu ändern. Ansonsten ist die Route im Welterbe Mittelrheintal kaum noch zu toppen. Hier ein Link zum ausführlichen und bebilderten Wanderbericht der Wehrer Watzmänner: http://www.die-wehrer-watzmaenner.de/index.php?option=com_content&view=article&id=295:rheinsteig-von-st-goarshausen-nach-kaub&catid=24:taunus&Itemid=119
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Gemacht am 30.03.2017
Blick vom Rheinsteig auf Burg Katz
Foto: Konrad Friedgen, Community
Rheintalpanorama vom Spitznackfelsen
Foto: Konrad Friedgen, Community
Blick rheinaufwärts vom Spitznack
Foto: Konrad Friedgen, Community
Oberwesel von den Rosssteinen
Foto: Konrad Friedgen, Community
Burg Gutenfels und der Rheingrafenstein vom Rheinsteig
Foto: Konrad Friedgen, Community

Fotos von anderen

+ 6

Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
21,5 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
749 hm
Abstieg
743 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Etappentour aussichtsreich Streckentour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich geologische Highlights

Statistik

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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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