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Prädikats-Fernwanderweg Etappe

Rheinsteig 17. Etappe Lorch - Rüdesheim (Nord-Süd)

2 Prädikats-Fernwanderweg
Verantwortlich für diesen Inhalt:
Romantischer Rhein Tourismus GmbH
  • Bei Assmannshausen.
    / Bei Assmannshausen.
    Foto: Romantischer Rhein Tourismus GmbH
  • Georgs Ruh.
    / Georgs Ruh.
    Foto: Romantischer Rhein Tourismus GmbH
  • Rheingauer Weinberge.
    / Rheingauer Weinberge.
    Foto: Romantischer Rhein Tourismus GmbH
  • /
    Foto: Frank Gallas, Romantischer Rhein Tourismus GmbH
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    Foto: Frank Gallas, Romantischer Rhein Tourismus GmbH
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    Foto: Frank Gallas, Romantischer Rhein Tourismus GmbH
Karte / Rheinsteig 17. Etappe Lorch - Rüdesheim (Nord-Süd)
0 200 400 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20 20,4 km Länge
Wetter

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Lorch - Bächergrund - Georgs Ruh - Paul-Claus-Hütte - Panoramaweg - Höllenberg - Assmannshausen - Jagdschloss Niederwald - Niederwalddenkmal - Rüdesheim  
mittel
20,4 km
6:30 Std
931 hm
717 hm
Welch ein Glück, dass die Lorcher ihre Kirche haben. Die birgt gleich zwei Kunstwerke: den Schnitzaltar sowie die Orgel. Irgendwo zwischen den Orgelpfeifen steht in einem Geheimfach immer eine Flasche Wein, damit der Organist keinen Durst leiden muss. Leiden mussten die Lorcher schon öfter. Selbst nach dem Ende des Ersten Weltkrieges, als sie kurzerhand ihren Freistaat Flaschenhals ausriefen. Die selbstbestimmte Freiheit endete 1923 jäh mit dem Einmarsch der Franzosen; heute halten Winzer die Erinnerung an diese turbulente Periode wach.

 

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
334 m
78 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Allgemeingültige Sicherheitshinweise :
  • Tragen Sie witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung, die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt.
  • Planen Sie Ihre Etappen mit angemessenen Pausen und gehen Sie sparsam mit Ihren Kräften um.
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit mit. Es sind nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden.
  • Bitte ziehen Sie dem Weg angemessene Wanderschuhe an, welche Ihnen ausreichend Halt auch auf schlüpfrigen und steilen bzw. felsigen und unebenen Wegen geben.
  • Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.
  • Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen.
  • Besonders steile und eindeutig gefährliche Stellen sind selbstverständlich mit Geländern oder Seilen gesichert. Bitte behandeln Sie diese Sicherungsmaßnahmen auch als solche. Geländer sind als Sturzsicherung gedacht und nicht als Klettergerüst oder Aussichtsturm. Bitte behandeln Sie diese Sicherungsmaßnahmen auch als solche. Geländer sind als Sturzsicherung gedacht und nicht als Klettergerüst oder Aussichtsturm.

Ausrüstung

Wanderschuhe
Witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung

Weitere Infos und Links

www.rheinsteig.de

Start

Lorch, Ortsmitte (77 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.043992 N 7.802693 E
UTM
32U 414271 5544208

Ziel

Rüdesheim, Niederwalddenkmal

Wegbeschreibung

Wir nähern uns dem Ende (eigentlich dem Beginn) des Welterbetales Mittelrhein. Von der Wisperbrücke steigt die Route hinauf in die Weinbergsgemarkung. Dort hält sie zwischen den Wingerten und dem Wald auf den Bächergrund und das Bodental zu. Kurz vor dem Abzweig zum Campingplatz Suleika lädt die Georgs Ruh zur Rast. Oberhalb des Campingplatzes steigt der Weg im Wald ein Stück steil hinauf und mündet schließlich auf einen Panoramaweg, der zur Paul-Claus-Hütte ansteigt. Es ist wahrlich ein Panoramaweg mit herrlichen Blicken. Wenig später zweigt ein Felsenpfad ab, auf dem der Rheinsteig noch einmal zeigt, dass er den Namen Steig zu Recht trägt. Die fußbreite Spur schmiegt sich eng an den Hang, der mit abermillionen Felsbrocken durchsetzt ist. So erreicht man die Weinbergsgemarkung von Assmannshausen. Dessen Rotweine sind weltberühmt. Wer will, kann mit der Sesselbahn zum Niederwald auffahren, alle Übrigen erreichen das Jagdschloss auf einem Waldweg. Hier wollte Carl Amor Maria Graf von Ostein Ende des 18. Jahrhunderts die Gartenanlagen des Rokoko imitieren und legte mit Eremitage, Rossel, Rittersaal und der Zauberhöhle den Grundstein für den damals schönsten Naturpark am Rhein. Was jetzt noch fehlt, ist der viel gerühmte Ausblick von der Germania, wie die Rheingauer die gewaltige Bronzefigur oberhalb Rüdesheims nennen. Heimreise: Über den Zuweg zum Rüdesheimer Bahnhof hinunterlaufen oder mit der Seilbahn hinunterschweben.

Öffentliche Verkehrsmittel

Bus/Bahn bis Lorch Bahnhof. PKW: B 42 bis Bahnhof Lorch.

Rheinsteig-Zuweg zur Ortsmitte von Lorch folgen (ca. 750 m).

Anfahrt

B 42 bis Bahnhof LorchRheinsteig-Zuweg zur Ortsmitte von Lorch folgen (ca. 750 m).

Parken

Parkplatz direkt an der B 42 in der Nähe des Bahnhofs Lorch.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Literatur zum Rheinsteig erhältlich im Rheintalshop: www.rheintal-shop.de

Kartenempfehlungen des Autors

Rheinsteig-Wanderkarten sind im Rheintalshop erhältlich: www.rheintal-shop.de

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johannes Benischek
03.10.2017
http://www.wiesbadener-kurier.de/lokales/rheingau/lorch/hornissennest-am-rheinsteig_18156947.htm

johannes Benischek
03.10.2017
Diese Tour zur Zeit auf keinen Fall machen! Auf einem Teilstück ca. 4km vor Assmannshausen aus Richtung Lorsch wimmelt es vor aggressiven Hornissen. Heute kam es auf der Wanderung zu einem Notarzteinsatz.

Sven Haase
24.07.2017
Heute wanderten ich und meine Frau eine Rundstrecke, man kann sagen den "Niederwald-Rundweg". Nach Parken nahe des Bahnhofs Assmanshausen wanderten wir zunächst zur Talstation des Sessellifts und holten uns den dort erhältlichen Stempel "Höllenberg" für unseren Stempelpass, Anschließend kürzten wir lax den Aufstieg ab (1,8 km bergauf zur Bergstation) und genossen das Bergauf mit dem Sessellift (5,5 € pP). Dort oben wanderten wir dann zunächst entlang des Rheinsteigs - eine Genusstour. Oben an der Bergstation fotografierten wir weiße, schwarze und gefleckte Damhirsche in deren Wildgehege. Wir umkurvten das Jagdschloss Niederwald. Der Rheinsteig führte durch den herrlichen Niederwald. Es war schon Nachmittag - den Morgen hatte es bis ca. 11.30 Uhr geregnet, entsprechend spät begann auch unsere Tour. Im Niederwald kamen wir an einen künstlich angelegten Tunnel - ein Relikt noch aus Zeiten des Schlosserbauers. Wir durchquerten diesen mit Hilfe unserer Smartphone-Taschenlampe und gelangten zu einem runden pagodenartigen Häusschen. Von dort hatten wir eine schöne Aussicht auf Burg Rheinstein. Weter führte der Weg zur Ruine des Rittersaals, einer Aussichtserrasse mit tollem Blick auf die Burgen Rheinstein, Reichenstein und Assmannshausen - nicht auslassen, ein Muss dieser Etappe. Weiter gelangt man zur künstlichen Ruine Rossel - einer mittelalterlichen Höhenburg sehr ähnlich, aber doch eine Idee der Parkgestalter in der Zeit der Neoromantik. Auch von hier bieten sich herrliche Aussichten auf Binger Loch, Bingen, Nahemündung, Burg Ehrenfels und Mäuseturm. Weiter wanderten wir zum Niederwalddenkmal. Dieses ist bekannt und entsprechend von Touristen frequentiert samt Restaurant, Verkaufsbude und Bergstation der Gondelbahn nach Rüdesheim. Wer hier den Rheinsteigstempel "Niederwalddenkmal" für den Stempelpass erwartet, wird enttäuscht. Diesen gibt es nur in gewissen Hotels in Rüdesheim und man muss dafür in den Ort absteigen (zB Touristinfo oder Hotel Rüdesheimer Schloss in der Drosselgasse). Jedoch führte unser Weg bereits gestern dorthin und heute wollten wir eine Alternative nach Assmannshausen zurückwandern. Vom Niederwalddenkmal führte der Wanderweg "H7" dorthin zurück - auch dieser lohnt sich. Er führt durch die tiefergelegenen Weinberge mit Möglichkeit eines Abstechers zur Burg Ehrenfels. Gerade dort überraschte uns ein Gewitterschauer, aber wir fanden trockenen Unterstand in einer nahegelegenen Weinbergshütte. An einem Ziegengehege vorbei und etwas durch den Wald mit weiter herrlichen Aussichten erreichten wir dann bald wieder Assmannshausen. Insgesamt waren es 8,66 km an diesem Tag (mit den ausgelassenen 1,8 km Aufstieg über den Rheinsteig zum Niederwald wären es 10,5 km gewesen). Wir kehrten nochmals zu einem Kaffee in der Bauernschänke ein. Insgesamt war es zwar ein verregneter Tag. Doch wir schafften es trocken zu bleiben und immer rechtzeitig Unterstand zu finden.
Gemacht am
24.07.2017

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Keine aktuellen Bedingungen in der Umgebung gefunden.
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
20,4 km
Dauer
6:30 Std
Aufstieg
931 hm
Abstieg
717 hm
Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich

Wetter Heute

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