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Prädikats-Fernwanderweg Etappe

Saar-Hunsrück-Steig - 22. Etappe: Schmausemühle - Morshausen

· 1 Bewertung · Prädikats-Fernwanderweg · Hunsrück
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Hunsrück-Touristik GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blick ins Baybachtal
    / Blick ins Baybachtal
    Foto: Elke Bitzer, Tourist-Information Emmelshausen
  • Blick bis in die Eifel an der Wurzelbank
    / Blick bis in die Eifel an der Wurzelbank
    Foto: Elke Bitzer, Tourist-Information Emmelshausen
  • Saar-Hunsrück-Steig Etappe 22 Schmausemühle-Morshausen
    / Saar-Hunsrück-Steig Etappe 22 Schmausemühle-Morshausen
    Video: RMDrei
  • Rast an der Schmausemühle
    / Rast an der Schmausemühle
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • Rast am Perdskimbel
    / Rast am Perdskimbel
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • Blick ins Tal an der Roten Bank
    / Blick ins Tal an der Roten Bank
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • / Am Murscher Bach
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
  • /
    Foto: Tourist-Info Hunsrück-Mittelrhein
0 200 400 600 m km 2 4 6 8 10 Der Murscher Stahlesel

Für diese Etappe sollte man sich Zeit lassen und sehr gute Trittsicherheit mitbringen, denn heute geht es auf schmalen Pfaden mitten durchs wildromantische, aber eben auch anspruchsvolle Baybachtal, dem „Canyon des Hunsrücks“. Auch der Endanstieg zum Etappenziel besticht mit grandioser Natur, verlangt aber gute Kondition.

schwer
10,2 km
4:00 h
322 hm
222 hm

Los geht es an der Schmausemühle. Zunächst wandern wir gemeinsam mit der Traumschleife Baybachklamm am Bach entlang und sind beeindruckt von den himmelhoch aufragenden Felsen. Schon bald verlangen schmale Pfade und seilgesicherte Kletterpassagen unsere volle Aufmerksamkeit und etwas Schwindelfreiheit.
Das Abenteuer Baybachklamm führt uns durch herrliche, unberührte Natur, die von Wasser und Felsen geprägt ist. Eine eindrucksvolle Höhle im Schieferfels zeugt vom ehemaligen Bergbau und bald sind uralte, bemooste Mauern Vorboten der berühmten Burg Waldeck, die sich ca. 500 m oberhalb des Weges an der Hangkante erhebt und einen Abstecher lohnt.
Der Steig bleibt im Tal, folgt stets eng dem sich windenden Wasser und beglückt mit Stille und Wandergenuss vom Feinsten. Dann rücken die Hänge des Tals etwas auseinander, und vorbei der Gastemühle (nicht bewirtschaftet) erreichen wir die Traumschleife Murscher Eselsche.
Nun wird es anstrengend, denn es gilt die steile Felsrippe des „Eselsche“ zu erklimmen. Doch oben belohnen uns tolle Aussichten ins Baybachtal. Nach einer kurzweiligen Waldpassage empfängt uns offene Flur und der Blick schweift Richtung Mosel und Eifel, bevor wir das Etappenziel Morshausen erreichen.

Autorentipp

Burg Waldeck
Burg Waleck diente im Mittelalter als Stammburg der Waldecker. Im pfälzischen Erbfolgekrieg wurde
die Ganerbenburg zerstört, im 18. Jahrhundert durch ein neu erbautes Sommerschloss weitgehend
ersetzt. Berühmt wurde die Burg Waldeck im 20. Jahrhundert als Versammlungsort der Bündischen
Jugend und später der Nerother Wandervögel, die heute Eigentümer der Burg sind.  In den 1960er fanden auf der Waldeck internationale Festivals statt, bei denen beispielsweise Hans-Dieter Hüsch, Franz-Josef Degenhardt oder
Hannes Wader auftraten. Auch heute noch finden auf dem Burggelände regelmäßig Veranstaltungen und Konzerte statt.


Morshausen
Morshausen beeindruckt mit liebevoll renovierten Fachwerkhäusern: „Finke“, „Dinnes“ und „Dommerscher“ laden zum Staunen ein und den Schwengelbrunnen vermutet man wohl eher in der ungarischen Pußta. Sehenswert ist auch die St. Lambertus-Kirche sowie das alte Backhaus, das heute auch das Jakob-Kneip-Museum beherbergt. Am Waldrand grüßt ein Naturdenkmal, das wirklich
niemand übersehen kann, die Jakob-Kneip-Eiche.
Der imposante Baum ist ca. 700 Jahre alt und hat einen Stammumfang von mehr als 6 m. Die Madonna vor der Eiche wurde 1951 vom Morshausener Heimatdichter Jakob Kneip gestiftet.

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
332 m
Tiefster Punkt
131 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Der Saar-Hunsrück-Steig ist ein naturnaher Weg, der zu 65% über weichen Waldboden, über Graspfade oder entlang von Bachläufen geführt ist. Diese besondere Qualität kann nach längeren Regenperioden allerdings auch zu Problemen führen, und Teile des Wegs schwer begehbar machen. Deshalb ist festes Schuhwerk unbedingt zu empfehlen.

Weitere Infos und Links

 

Tourist-Info Emmelshausen
Rhein-Mosel-Str. 45
56281 Emmelshausen
Telefon: +49 6747 93220
info@das-zap.de
www.rhein-mosel-dreieck.de

 

Internetseite des Saar-Hunsrück-Steiges: www.saar-hunsrueck-steig.de  

Start

Schmausemühle (210 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.136880, 7.453777
UTM
32U 389503 5554994

Ziel

Morshausen

Parken

Hotel-Restaurant Schmausemühle, 56283 Gonderhausen
Morshausen

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad


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Bewertungen

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
10,2 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
322 hm
Abstieg
222 hm
Streckentour Etappentour aussichtsreich geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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