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Prädikats-Fernwanderweg Etappe

Soonwaldsteig - Etappe 02: Bundenbach-Simmerbachtal

· 3 Bewertungen · Prädikats-Fernwanderweg · Nahe
Verantwortlich für diesen Inhalt
Trägerverein Naturpark Soonwald-Nahe e.V. Verifizierter Partner 
  • Die Tränke erinnert an den berühmten Hunsrückräuber Johannes Bückler, genannt Schinderhannes.
    / Die Tränke erinnert an den berühmten Hunsrückräuber Johannes Bückler, genannt Schinderhannes.
    Foto: Malin Frank, Malin Frank
  • Anhand von Grabungsfunden wurden die Gebäude der Keltensiedlung rekonstruiert.
    / Anhand von Grabungsfunden wurden die Gebäude der Keltensiedlung rekonstruiert.
    Foto: Malin Frank, Malin Frank
  • Feuerstelle vor einem Wohnhaus in der Keltensiedlung Altburg.
    / Feuerstelle vor einem Wohnhaus in der Keltensiedlung Altburg.
    Foto: Malin Frank, Malin Frank
  • Langenstein im Kellenbachtal
    / Langenstein im Kellenbachtal
    Foto: Naturpark Soonwald-Nahe, Trägerverein Naturpark Soonwald-Nahe e.V.
  • Aussichtskanzel Steinbruch Gehlweiler
    / Aussichtskanzel Steinbruch Gehlweiler
    Foto: Naturpark Soonwald-Nahe, Trägerverein Naturpark Soonwald-Nahe e.V.
  • Simmerbachbrücke
    / Simmerbachbrücke
    Foto: Naturpark Soonwald-Nahe, Trägerverein Naturpark Soonwald-Nahe e.V.
  • Blick zur Schmidtburg
    / Blick zur Schmidtburg
    Foto: Naturpark Soonwald-Nahe, Trägerverein Naturpark Soonwald-Nahe e.V.
  • / Blickenstein
    Foto: Naturpark Soonwald-Nahe, Trägerverein Naturpark Soonwald-Nahe e.V.
  • / Trekkingcamp Schmidtburg
    Foto: Marco Rohr, Trägerverein Naturpark Soonwald-Nahe e.V.
  • / Teufelsfels mit Aussichtsturm
    Foto: Marco Rohr, Trägerverein Naturpark Soonwald-Nahe e.V.
  • / Ruine Schmidtburg
    Foto: Naturpark Soonwald-Nahe e.V.
  • / Schmidtburg
    Foto: Naturpark Soonwald Nahe e.V.
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10 12 Besucherbergwerk Herrenberg Keltensiedlung Altburg Teufelsfels Blickenstein

Über den Kamm des Lützelsoons, wo sich die Wildkatze auf den Quarzit-Blockschutthalden sonnt.
mittel
13,3 km
4:10 h
450 hm
520 hm
Hinter der Keltensiedlung geht der Steig hinab ins Tal und quert den Hahnenbach nahe der Schmidtburg. Auf den nächsten 1,5 km führt der Soonwaldsteig über einen Wassererlebnispfad bachaufwärts. Am nördlichen Ende bietet sich eine Wiese in den Hahnenbachauen als „Ruheinsel“ zum Genießen der Stille an.
Dann verlässt der Steig das Tal und steigt in einem Bogen nördlich um Schneppenbach herum zum Lützelsoon hinauf. Am Teufelsfels (567 m), der ersten markanten Erhebung des Kleinen Soons, hat man vom Aussichtsturm einen guten Ausblick. Steinige Blockschutthalden, auf denen mitunter an sonnigen Tagen Wildkatzen dösen, prägen den weiteren Verlauf auf dem schmalen Kamm des Quarzitrückens. Grenzsteine und hölzerne Pfähle markieren die Landkreisgrenze. Am Ende dieser anspruchsvollen Wegstrecke lädt der Blickenstein als flächenhaftes Naturdenkmal (nahe der Womrather Höhe 597 m) mit seinem gestuften, südexponierten Hang zur Mittagsrast ein.
Danach wendet sich der Soonwaldsteig auf die Nordseite des Lützelsoons. Bald ist Schloss Gemünden zu sehen. Von einer Schutzhütte aus, zu der wir über einen kurzen Abstecher gelangen, können wir ins Simmerbachtal, das zweite Soonwald-Durchbruchstal, hinabschauen. Auf dem als Naturdenkmal ausgewiesenen Langenstein, einer steil aus dem Laubwald aufragenden Felsnadel, brütet ein Wanderfalkenpaar.
Die Etappe endet nach dem Abstieg nördlich um den Langenstein herum an der B 421 (Gemünden-Simmertal) an einer für den Soonwaldsteig eigens erbauten Fußgängerbrücke. Hier im Simmerbachtal verkehrt Mo-Fr die Buslinie Kirn-Gemünden. Die nächste Bushaltestelle liegt 2,2 km in nördlicher Richtung am Ortseingang von Gehlweiler. Dort besteht auch eine Einkehrmöglichkeit.

Autorentipp

Bei einem Picknick auf dem Blickenstein die Ruhe des Lützelsoons genießen. Im Rucksack sollte ein trockener Nahe-Riesling oder ein gutes Kirner Pils nicht fehlen.
outdooractive.com User
Autor
Marco Rohr
Aktualisierung: 05.03.2019

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Womrather Höhe, 593 m
Tiefster Punkt
Simmerbach, 260 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

http://www.soonwaldsteig.de

Start

Bundenbach (Parkplatz Schiefergrube Herrenberg) (339 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.846949, 7.385302
UTM
32U 383914 5522864

Ziel

Simmerbachtal (Fußgängerbrücke südl. Gehlweiler)

Parken

Parkmöglichkeit am Etappenstart (Zufahrt über Bundenbach; den Schilder zur "Besuchergrube Herrenberg" folgen)
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Ingrid Retterath: Soonwaldsteig; ISBN 978-3-86686-321-7; Preis 9,90 €

Kartenempfehlungen des Autors

Naturpark Soonwald-Nahe 1:50000 mit Soonwaldsteig Topographische Karte mit Wander- und Radwanderwegen ISBN 978-3896373007


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Bewertungen

4,3
(3)
Wolfgang Haug 
13.06.2019 · Community
Sehr schöne Wanderung. Leider öffnen das Besucherbergwerk und die Keltensiedlung erst um 11.00 Uhr. Ein Abstecher zur gewaltigen Ruine Schmidtburg sollte man in jedem Fall einplanen. Besonders schön fand ich die Strecke nach dem Teufelsfelsen über den Höhenrücken voller großer Steine. Sehr eindrucksvoll ist hier die Kraft der Natur zu erleben. Da die Etappe fernab der Ortschaften endet, war der Transfer ins Hotel schon vorab organisiert.
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Gemacht am 05.06.2019
Aidart Pott 
01.06.2016 · Community
Bin die Etappe gleich im Anschluss mit der ersten gelaufen. Diese hier gefiel mir weniger gut. Beim Anstieg zum Teufelsfels läuft man doch eine längere Passage auf Schotter. Auch direkt am Ende der Etappe beim Abstieg vor der Bundesstraße sollte man mal das Wasser das den Weg runter läuft, weiter oben mal neu einfassen. Eine weitere Erwähnung bedarf die Situation am Ende der 2. Etappe. (Endet mitten in der Pampa) Die etwa 2km weit entfernte Ortschaft Gehlweiler verfügt am gesamten Wochenende über keinen einzigen Busanschluß!! Es ist also nicht richtig was oben in der Beschreibung steht, dass täglich Busse verkehren. Unter der Woche sind das auch nur 2 oder 3 und das Morgens und kurz nach Mittag, also alles ander als brauchbar Das Taxiunternehmen in Kirn ging vor kurzem in die Insolvenz und in Gemünden gibt es auch nur ein einziges Taxi. Auch die weiteren Etappen sind nur schwierig oder überhaupt nicht per Öpnv zu erreichen. Was positiv war, ist der Bereich Teufelsfels und danach. Der Weg ist zwar ganz schön verblockt mit Steinen aber das hat man sonst eben nur selten so und das riesige Steinmännchenfeld entschädigt. Im weiteren Verlauf beim Blickenstein (Rastmöglichkeit) ist man mit sich und dem Wald alleine. Herrlich ruhig. Prima zum entschleunigen. Seinen Proviant im Rucksack sollte man jedenfalls nicht vergessen denn man kommt quasi ausser am Bergwerk zu keiner Zeit an einem Ort oder an einer bewirtschaftete Hütte vorbei.
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Gemacht am 28.05.2016
nein das ist nicht die Geierlay
Foto: Aidart Pott, Community
Schotterpassage beim Aufstieg vorm Teufelsfels
Foto: Aidart Pott, Community
...und weiter Schotter, in allen Variationen
Foto: Aidart Pott, Community
Ausblick vom Aussichtsturm Teufelsfels
Foto: Aidart Pott, Community
riesiges Steinmännchenfeld
Foto: Aidart Pott, Community
schön zu gehen
Foto: Aidart Pott, Community
Kurz vorm Ende der Etappe...
Foto: Aidart Pott, Community
... man hat fließend kalt Wasser
Foto: Aidart Pott, Community
Maria Ham
15.08.2015 · Community
war einfach wunderschön
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Gemacht am 15.08.2015

Fotos von anderen

+ 6

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,3 km
Dauer
4:10 h
Aufstieg
450 hm
Abstieg
520 hm
Etappentour aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights faunistische Highlights Gipfel-Tour

Statistik

: h
 km
 Hm
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
 Hm
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