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Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour

Bergbauhistorischer Wanderweg

2 Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour • Eifel
Verantwortlich für diesen Inhalt
Rheinland-Pfalz Tourismus GmbH
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    Foto: Michael Sänger, Wandermagazin
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    Foto: Michael Sänger, Wandermagazin
Karte / Bergbauhistorischer Wanderweg
0 200 400 600 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 Baltesbendener Weiher Altes Forsthaus Alter Eindicker Blick auf das Spülfeld Buchholzer Weiher Blick ins Revier Virginia Malakow-Turm
Wetter

Eine unterhaltsame Runde um das Bergbaumuseum „Grube Günnersdorf“ bietet die knapp 9 km lange Tour „Bergbauhistorische Wanderung“ (A1). Bleierze wurden hier bereits vor 2000 Jahren von Kelten und Römern geschürft. Das Bergwerk wurde zwar in den 1950er Jahren geschlossen und die am Wanderweg befindlichen Relikte des Bergbaus sind zum Teil nur noch in Ansätzen erkennbar, doch es ist überaus interessant zu sehen, welche Arbeitsschritte bei der Erzeugung von Feinerz nötig waren und wie stark sich die Natur ihr Revier bereits zurück erobert hat.
leicht
8,8 km
2:30 Std
161 hm
160 hm

Autorentipp

Besuch des Bergbaumuseums und des Besucherbergwerks in Mechernich 
outdooractive.com User
Autor
Andrea Engel & Christian Francken
Aktualisierung: 28.09.2016

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
436 m
311 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Bitte bleiben Sie auf den markierten Wegen! Warnschilder weisen auf Zonen mit Bergschäden hin.

Ausrüstung

Der Jahreszeit angepasste Wanderbekleidung, Schuhe mit Profilsohle und Proviant. Einkehrmöglichkeiten in Mechernich. Buchung von Übernachtungsmöglichkeiten auf www.nordeifel-tourismus.de

Weitere Infos und Links

Touristik-Information Mechernich (Aral-Tankstelle in Mechernich-Kommern)
Monzenbend 8, 53894 Mechernich-Kommern
Tel. 02443/3 10 12 10

 

Start

Bergbaumuseum Mechernich (311 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.586666 N 6.649184 E
UTM
32U 333591 5606500

Ziel

Bergbaumuseum Mechernich

Wegbeschreibung

Vom Start (S) an der Infotafel vor dem Museum die K28 bergan gehen und nach ca. 200 m queren. Auf der Höhe erneut die Seite wechseln und mit der Markierung in den Wald. An der T-Kreuzung links abbiegen, dann der Markierung rechts ab auf einen Pfad folgen. Bald ist durch die Bäume der Baltesbendener Weiher erkennbar. Dorthin nach links abbiegen. Eine Tafel informiert über den Weiher (1) als Wasserreservoir für die Aufbereitung gewonnenen Haufwerks. Am Weiher entlang gehen. Am Ende an der T-Kreuzung mit der Markierung nach links zur Tafel „Altes Forsthaus“ (2) , das hier bis 1975 stand und zum Bergwerk gehörte. An der nächsten T-Kreuzung rechts abbiegen, dann rechts auf dem begrünten Weg und neben einer Freifläche laufen. Dem Weg durch den Mischwald folgen bis zum „Großen Eindicker“ (3) , wo das zermahlene Haufwerk mit Wasser und Schaumölen vermengt wurde, so dass von der Oberfläche Bleierz abgeschöpft werden konnte. Vom „Großen Eindicker“ nach links abbiegen. Der Weg schlängelt sich aufwärts. An der T-Kreuzung (Spülfeld) (4) rechts – hier wurden Sandreste gelagert. Wieder in den Wald. An der Kreuzung verläuft der Hauptweg geradeaus weiter. Den 150 m-Abstecher zum Buchholzer Weiher (5) nicht verpassen. Hier wurde Sand zur Wiederverwendung des Wassers abgesetzt. Nach Schließung des Bergwerks hat sich eine artenreiche Flora und Fauna entwickelt. Ein natürlicher Wasserzulauf fehlt zwar, dennoch hält sich der Spiegel erstaunlich konstant. U-Turn zum Hauptweg und diesen fortsetzen. An der Y-Kreuzung rechts halten, an der nächsten ebenfalls. (Ein ausgeschilderter 800 m langer Exkurs führt von hier auf den Bleiberg.) Auf Asphalt abwärts, an der Kreuzung bei der Absperrung der gar nicht wie eine solche wirkende Mülldeponie „Revier Virginia“ (6) rechts weiter. Es öffnet sich eine freie Sicht auf die Landschaft. Unterhalten durch Infotafeln geht es leicht abwärts weiter. Ein Abstecher führt zum Alten Schafbergschacht, ab dem Malakow-Turm (7) dann wieder auf Asphalt. Bald sind am Wegesrand die Mauerreste der Bleihütte erkennbar (Infotafel), bevor man schließlich ein abgesperrtes Militärgelände und die K28 erreicht. An der Straße links gehen und wenige Meter zurück zum Ausgangspunkt (S) .

Öffentliche Verkehrsmittel

DB bis Bf. Mechernich
Weitere Infos: www.bahn.d


Anfahrt

B477 Richtung Mechernich, K28 zum Start  

Parken

Wanderparkplatz Bergbaumuseum in Mechernich  
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Siehe "Weitere Infos"

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Nr. 5 des Eifelvereins „Kall-Kommern-Mechernich-Nettersheim-Kall“, erhältlich bei der Nordeifel Tourismus GmbH.

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Kommentare und Bewertungen (2)

Ludger Thesing
12.08.2018
Der Einstieg ist nicht leicht zu finden. Darüber hinaus sind alle Wegmarkierungen entfernt worden, so dass die Tour ohne gutes Kartenmaterial oder Navigationsgerät nicht mehr zu finden ist.
Bewertung
Gemacht am
12.08.2018

Gerd Altmeier
06.10.2016
Die erste Hälfte der Tour verläuft meist auf Wirtschaftswegen durch den Wald und ist ganz schön. Leider verläuft die zweite Hälfte nur auf Asphalt und ist etwas langweilig. Der örtliche Wanderverein hat den Weg vorbildlich ausgeschildert und mit Infotafeln versehen.
Bewertung
Gemacht am
06.10.2016

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
8,8 km
Dauer
2:30 Std
Aufstieg
161 hm
Abstieg
160 hm
Streckentour aussichtsreich kulturell / historisch

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