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Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour

Deutsch-Französischer Burgenweg

(9) Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour • Pfalz
  • Sonnenaufgang auf der Wegelnburg
    / Sonnenaufgang auf der Wegelnburg
    Foto: Jacques Noll, Foto: Kurt Groß
  • Hohenbourg/Frankreich
    / Hohenbourg/Frankreich
    Foto: Jacques Noll, Foto: Andreas Winwa
  • Hohenbourg/Frankreich
    / Hohenbourg/Frankreich
    Foto: Jacques Noll, Südwestpfalz Touristik e.V.
  • Burgruine Loewenstein/Frankreich
    / Burgruine Loewenstein/Frankreich
    Foto: Jacques Noll, Foto: Andreas Winwa
  • Burgruine Loewenstein/Frankreich
    / Burgruine Loewenstein/Frankreich
    Foto: Jacques Noll, Foto: Peter Zimmermann
  • Burgruine Fleckenstein/Frankreich
    / Burgruine Fleckenstein/Frankreich
    Foto: Jacques Noll, Südwestpfalz Touristik e.V.
  • Burgruine Wasigenstein/Frankreich
    / Burgruine Wasigenstein/Frankreich
    Foto: Jacques Noll, Südwestpfalz Touristik e.V.
  • Burgruine Blumenstein bei Schönau
    / Burgruine Blumenstein bei Schönau
    Foto: Jacques Noll, Foto: Peter Zimmermann
  • Friedenskreuz bei Schönau
    / Friedenskreuz bei Schönau
    Foto: Jacques Noll, Foto: Peter Zimmermann
  • Hoch über Obersteinbach/Frankreich
    / Hoch über Obersteinbach/Frankreich
    Foto: Jacques Noll, Foto: Peter Zimmermann
  • Hoch über Obersteinbach/Frankreich
    / Hoch über Obersteinbach/Frankreich
    Foto: Jacques Noll
  • WANDERarena: Sagenhafte Burgenwelt
    / WANDERarena: Sagenhafte Burgenwelt
    Video: WANDERarena.com Pfälzerwald-Nordvogesen
  • WANDERarena: Sauer-Pechelbronn
    / WANDERarena: Sauer-Pechelbronn
    Video: WANDERarena.com Pfälzerwald-Nordvogesen
Karte / Deutsch-Französischer Burgenweg
0 150 300 450 600 m km 5 10 15 20 25 30 Burgruine Wegelnburg Burgruine Hohenburg/F Burgruine Löwenstein/F Burgruine Fleckenstein/F Fleckensstein Froensburg/F Burgruine Wasigenstein/F Burgruine Petit Arnsbourg/F Bayrisch Windstein
Wetter

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Im idyllischen Erholungsort Schönau beginnt der Deutsch-Französische Burgenweg. Sportlich ist der Anstieg zum bizarren Schlüsselfelsen. Vorbei an der Felswand Langer Fels geht es hinauf zur Burgruine Wegelnburg, die bekannt ist für ihre 360 Grad-Aussicht. Am Kaiser-Wilhelm-Stein überschreitet man die deutsch-französische Grenze und gelangt zu den Burgruinen Hohenbourg, Loewenstein und Fleckenstein.
schwer
31,8 km
15:00 Std
1477 m
1477 m
Premiumwandern – Grenzenlos von Burg zu Burg – im Zentrum des grenzüberschreitenden Biosphärenreservates Pfälzerwald-Nordvogesen.
Ein Rendezvous zwischen Elsaß und Pfalz, im Dahner Felsenland und dem Vallée de la Sauer, ist der neue 31,8 Kilometer lange Premium-Wanderweg. Auf steilen Felsen und Bergen oder fast im Tal stehen 8 mächtige Burgruinen am Wegesrand und zeugen von einer oft sehr turbulenten Zeit. Um viele der Burgen ranken sich rätselhafte Geschichten, Sagen und Ereignisse, so dass sie noch geheimnisvoller erscheinen. Mächtige Felsen (teilweise Aussichtsfelsen) stehen am Wegesrand, wilde Waldlandschaften sowie romantische Winkel erfreuen den Naturfreund und kleine idyllische deutsche und französische Orte laden zum verweilen ein.

Der Wanderweg ist eine gemütliche Zweitagetour bei der Übernachtungsmöglichkeiten streckennah gegeben sind. Allerdings kann man den Weg auch in zwei oder drei Rundtouren aufteilen. Infos hierzu, Tourenflyer und allgemeine Informationen gibt es bei der Tourist-Information Dahner Felsenland, Schulstr. 29, 66994 Dahn, Tel.: 06391-9196222, www.dahner-felsenland.de

 

Autorentipp

Einkehrmöglichkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten in Deutschland: Schönau, Nothweiler, Fischbach-Petersbächel 

Einkehrmöglichkeiten und Übernachtungsmöglichkeiten in Frankreich: Gimbelhof, Niedersteinbach, Obersteinbach

 

outdooractive.com User
Autor
Jacques Noll
Aktualisierung: 16.10.2017

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
544 m
197 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Burgruine Fleckenstein/F

Sicherheitshinweise

Trotz der „unverlaufbaren“ Markierung der Premiumwanderwege empfehlen wir aus Sicherheitsgründen immer eine entsprechende Wanderkarte dabei zu haben, so dass man zum Beispiel bei einem Gewitter oder einem Notfall schnell in einen sicheren Bereich findet. 

Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Nach Stürmen können auch im Nachhinein noch Bäume umstürzen oder Äste herabfallen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen. Nicht alle Felsen oder Abgründe sind mit Seilen oder Geländern gesichert. Teilweise ist Trittsicherheit erforderlich. Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen.

 

 

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung, Sonnen- und Regenschutz, sowie ausreichender Vorrat an Essen und Getränken, sollten keine Einkehr- oder Einkaufsmöglichkeiten vorhanden oder geöffnet sind. Obwohl der Weg durchgehend sehr gut markiert ist, sollten Sie aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete Wanderkarte dabei haben.

 

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Dahner Felsenland
Schulstr. 29, 66994 Dahn
Tel. 06391 9196222
www.dahner-felsenland.de

Start

66996 Schönau, Gebüger Straße ; weitere Einstiegsmöglichkeiten: 76891 Nothweiler, Gimbelhof/Frankreich, Niedersteinbach/Frankreich, Wengelsbach/Frankreich, 66996 Fischbach-Petersbächel (216 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.060350 N 7.747768 E
UTM
32U 408520 5434919

Ziel

66996 Schönau, Gebüger Straße ; weitere Einstiegsmöglichkeiten: 76891 Nothweiler, Gimbelhof/Frankreich, Niedersteinbach/Frankreich, Wengelsbach/Frankreich, 66996 Fischbach-Petersbächel

Wegbeschreibung

Der Weg startet im idyllischen Erholungsort Schönau im Dahner Felsenland. Auf einem Pfad geht es gleich steil hinauf zum mächtigen und bizarren „Schlüsselfelsen“. Nach einer kurzen Rast geht es weiter. Vorbei an der Felswand des „Langer Fels“ führt der Weg nun hinauf zur Burgruine „Wegelnburg“. Hier erwartet den Wanderer eine überwältigende 360 Grad Aussicht, bei gutem Wetter bis zum Nordschwarzwald. Kein Wunder, dass „Prinzessin Hirlanda“ hier ihre Heimat hatte. Nach ca. 500 m geht es am „Kaiser-Wilhelm-Stein“ über die Grenze und wenige Minuten später ist die Burgruine „Hohenbourg“ erreicht. Über steile Treppen geht es auf den Turm hinauf. Auch hier gibt es eine tolle Aussicht. Eine Windrose mit Zielen der näheren und weiteren Umgebung ermöglicht eine leichte Orientierung. Von hier sind auch zwei weitere Ziele der Tour zu sehen, die Burgruinen „Loewenstein“ und „Fleckenstein“. Der Loewenstein, auf dem einst ein listiger Raubritter hauste, ist greifbar nahe und schnell erreicht. Über den „Felsenpfad“ geht es hinunter zur mächtigen Burgruine „Fleckenstein“, der Rätselburg. Übrigens, den Brunnen der Burg soll der Teufel gebaut haben. Eine Besichtigung/Burgführung ist sehr empfehlenswert. Ein Bistro und ein Museum am Infozentrum bieten eine ideale Rastmöglichkeit. Weiter geht es nun hinab ins Tal, vorbei am „Fleckensteiner Weiher“ und später wieder hinauf zur versteckt gelegenen Burgruine „Froensbourg“. Eine Burgruine, bei der Romantiker ins Schwärmen kommen können. Durch den Wald führt nun der Weg zum geheimnisvollen „Zigeunerfelsen“ und weiter zur sagenumwobenen Burgruine „Wasigenstein“. Hier soll einst ein blutiger Kampf zwischen König Gunther von Worms und seinem Freund Hagen stattgefunden haben, bei dem die Fürstentochter Hildegunde der Anlass für den Kampf war. Nach einer ausgiebigen Besichtigung geht es nun bergab zur Burgruine „Arnsbourg“ über dem kleinen Örtchen Obersteinbach. Hungrige Wanderer werden hier vielleicht schon den Duft eines „Flammkuchen“ riechen, einer elsässischen Spezialität. Aber der Hunger kann noch nicht gestillt werden. Erst geht es wieder hinauf zum Schloßberg und vorbei am „Wachtfelsen“, bevor der Weg dann hinunter nach Obersteinbach führt. Durch den Ort und dann durch das Schlangenbachtal ist der Weg relativ eben, bevor genau auf der Grenze ein kurzer aber heftiger Anstieg folgt. „Oben“ wartet die Belohnung für die Mühen, der Aussichtsfelsen „Bayrischer Windstein“. Über einer Leiter geht es auf das Felsmassiv hinauf und dort wartet eine überwältigende Aussicht über weite Wälder und zur Burgruine „Lutzelhardt“. Ein Platz zum Träumen und die Seele baumeln lassen! Nach einer ausgiebigen „Verschnaufpause“ gilt es auf der weiteren Tour auf dem „Großen Florenberg“ „der Stille oder der Stimme der Natur zu lauschen“, bis der „Zollstock“ erreicht ist. Hier, direkt an der Grenze, wo einst die Schmuggler unterwegs waren, führt der Weg nun hinauf auf die Höhen des Grenzberges „Maimont“, der während des Krieges Schauplatz blutiger Kämpfe war. Vorbei an den Felsen des „Steinernen Heeres“ ist bald der Felsblock mit dem „Friedenskreuz“ erreicht. Es wurde als „Mahnmal für Frieden und Freundschaft“ gemeinsam von Amerikanern und Deutschen nach dem Krieg aufgestellt. Gleichzeitig ist der Felsen ein Aussichtspunkt. „Von nun an geht’s bergab“, kann man den weiteren Weg beschreiben. Nach einiger Zeit erscheint am Weg die versteckt gelegene Burgruine „Blumenstein“, das sogenannte „Geisterschloss“. Vorbei am „Wengelsbacher Hals“ führt der Weg hinunter ins „Wengelsbachtal“ mit seinen vielen Fischteichen, bevor nach einiger Zeit die Häuser von Schönau das Ende der Tour signalisieren.

Text: Peter Zimmermann

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit dem Zug bis Bad Bergzabern oder Hinterweidenthal, ab dort mit dem RegioBus weiter - über Dahn bis Schönau. Von Mai bis Oktober mit den Ausflugszügen "Bundenthaler und "Felsenland-Express"" mittwochs, samstags, sonntags und an Feiertagen ab Mannheim/ Karlsruhe bis Dahn Süd dort mit dem RegioBus weiter - über Dahn bis Schönau. Info: www.der-takt.de ,   www.bahn.de (Reiseplanung von Haus zu Haus). 

 

Anfahrt

B 10 bis Hinterweidenthal, weiter auf die B 427 nach Dahn-Reichenbach. Dort in Richtung Fischbach abbiegen bis Schönau. 

Parken

Gebüger Straße, 66996 Schönau

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wander- und Radwanderkarte Dahner Felsenland 1:25.000, 6,90 €uro zzgl. Portokosten von 1,45 €uro Neu: 5. Auflage: Wandern und Radfahren im Dahner Felsenland mit den Premium-Wanderwegen, den Haupt- und Rundwanderwegen, den Radrouten sowie dem Rettungspunkte-System im Maßstab 1:25.000, ISBN 978-3-934895-95-9

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Dirk Völkel
06.08.2017
Kann man auch an einem Tag durchziehen, sollte sich aber im Klaren sein, dass man aufgrund des sehr hohen Pfadanteils etwas langsamer vorankommt und dann auch nicht mehr schrecklich viel Zeit für die Besichtigung der Burgen bleibt (unser Primärziel war auch, im Vorfeld zum Bergurlaub km & hm zu sammeln). Als positiv empfanden wir den oben erwähnten hohen Pfadanteil (=fussschonend), den in der angegebenen Richtung recht humanen Neigungsgrad der Anstiege (Ausnahme vielleicht der zum Bayrisch Windstein) sowie die meist sehr gute Ausschilderung. Etwas gefehlt haben tatsächlich wie auch von einer Vorkritikerin erwähnt "weite Aussichten"abseits der Burgen - man läuft halt durch den Wald...
Bewertung
Gemacht am
05.08.2017
Foto: Dirk Völkel, Community
Foto: Dirk Völkel, Community
Foto: Dirk Völkel, Community

Heike Krüger
04.07.2017
Persönlich mag ich lieber alte, 'gewachsene' Wege. Über weite Strecken ist dieser Wanderweg künstlich neu in die Hänge geschlagen worden. Aussicht gibt es ausschließlich von den Burgen-Platteaus aus - mit schwerem Gepäck noch die Leitern hochklettern - nicht so attraktiv. Es sei denn, man läßt sein Gepäck gerne auf dem stark begangenen Weg alleine zurück. Biwaken geht. Hauptsächlich auf den kleinen Arealen bei den Burg-Ruinen, diese sind allerdings nicht so einladend sauber... ...sehr schön gelegen, unglaublich freundlich und ein erholsamer Ort nach anstrengender Tour ist der Camping Fleckenstein. Tour gemacht mit 17 kg Gepäck. Nettes Training ;)
Gemacht am
17.06.2017

Frank Krüger
18.06.2017
Hallo, meine Frau, unsere zwei Hunde und ich sind den beschriebenen Burgenweg in zwei Etappen gewandert. Übernachtet haben wir auf dem Campingplatz Fleckenstein. Mich hat der Weg enttäuscht. Stundenlanges Wandern durch Hochwald ohne Aussicht. Wirklich schöne Aussichspunkte nur auf den Burgen. Der Weg, sowie die Biwakplätze an den Felsen und besonders die Burgen sind fast alle sehr verschmutzt durch die Notdurft der Besucher. Obwohl wir wild Biwakieren wollten haben wir uns dagegen entschieden, da legale Übernachtungsplätze in erreichbarer Nähe sind. Außerdem mag ich keine künstlich angelegten Rundwege die nur die Attraktivität steigern oder Stecke bringen. Vor allem der Anfang der Tour von Schönau zum Schlüsselfelsen führt über einen solchen "neuen" Pfad. Parallel laufen immer die Waldwege die aber nicht mehr zum Wandern ausgeschildert sind.
Bewertung
Gemacht am
01.06.2017

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Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
31,8 km
Dauer
15:00 Std
Aufstieg
1477 m
Abstieg
1477 m
Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights Geheimtipp

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