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Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour

Schwede-Bure-Tour

· 9 Bewertungen · Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour · Romantischer Rhein · geöffnet
Verantwortlich für diesen Inhalt
Romantischer Rhein Tourismus GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Tourist-Information Oberwesel
  • Guckshöll
    / Guckshöll
    Foto: Tourist-Information Oberwesel
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    Foto: Tourist-Information Oberwesel
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    Foto: Tourist-Information Oberwesel
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    Foto: Tourist-Information Oberwesel
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    Foto: Tourist-Information Oberwesel
0 150 300 450 m km 2 4 6 8 10 Kulturhaus

Schwede-Bure (Schweden-Born) – wie dieser wildromantische Ort genannt wird – ist seit Jahrhunderten ein Zufluchtsort der Oberweseler Einwohner.

 

geöffnet
mittel
12 km
4:00 h
392 hm
392 hm

Diese suchten dort bereits im 30-jährigen Krieg im 17. Jahrhundert Schutz vor den Schweden. In späteren Zeiten war er Treffpunkt für viele Liebende, die dort Schutz vor neugierigen Blicken fanden und ihre Liebe mit Gravuren im Schieferfels verewigten.

Die abwechslungsreiche Tour führt an vielen Kulturstätten und geschichtsträchtigen Orten vorbei, z.B. der Oberweseler Stadtmauer mit ihren Türmen, dem jüdische Friedhof und der Kalvarienberg Kapelle. Der Weg schlängelt sich – teilweise auf schmalen Pfaden – durch kleine Wäldchen, Wiesen und Weinberge. Zwischendurch laden traumhafte Aussichtspunkte zum Verweilen ein.

 

Autorentipp

Große Teile der mittelalterliche Stadtmauer von Oberwesel sind begehbar.

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
321 m
81 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Allgemeingültige Sicherheitshinweise :

  • Tragen Sie witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung, die Sie vor Kälte und Nässe bzw. Hitze und Sonne schützt.
  • Planen Sie Ihre Etappen mit angemessenen Pausen und gehen Sie sparsam mit Ihren Kräften um.
  • Nehmen Sie ausreichend Flüssigkeit mit. Es sind nicht überall Einkehrmöglichkeiten vorhanden.
  • Bitte ziehen Sie dem Weg angemessene Wanderschuhe an, welche Ihnen ausreichend Halt auch auf schlüpfrigen und steilen bzw. felsigen und unebenen Wegen geben.
  • Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.
  • Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen.
  • Besonders steile und eindeutig gefährliche Stellen sind selbstverständlich mit Geländern oder Seilen gesichert. Bitte behandeln Sie diese Sicherungsmaßnahmen auch als solche. Geländer sind als Sturzsicherung gedacht und nicht als Klettergerüst oder Aussichtsturm. Bitte behandeln Sie diese Sicherungsmaßnahmen auch als solche. Geländer sind als Sturzsicherung gedacht und nicht als Klettergerüst oder Aussichtsturm.

Ausrüstung

  • Wanderschuhe,  
  • Witterungsangepasste, zweckmäßige Kleidung

Weitere Infos und Links

Tourist Information Oberwesel
Rathausstraße 3
55430 Oberwesel
Tel.: 0049 (0) 6744/ 71 06 24
Email: info@oberwesel.de
Web: www.oberwesel.de

Start

Schaarplatz, Oberwesel (81 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.107453, 7.726424
UTM
32U 408931 5551354

Ziel

Schaarplatz, Oberwesel

Wegbeschreibung

Los geht es am Schaarplatz im Herzen von Oberwesel. Der Beschilderung folgend gelangt man, vorbei an einem mittelalterlichen Brunnen und einem kleinen Weinberg, über einen schmalen Pfad in den Schützengraben. Dieser führt entlang der mittelalterlichen Stadtmauer mit ihren Verteidigungstürmen nach Norden zur Martinskirche, einer um 1350 erbauten ehemaligen Stiftskirche.

Nachdem die Straße überquert wurde, führt ein schmaler Pfad bergauf entlang alter Gartengrundstücke zum „Michelfeld“. Wenig später wird der Aussichtspunkt „Auf dem Kackstuhl“ erreicht. Hier bietet sich eine herrliche Aussicht auf den Rhein.

Nun geht es langsam ansteigend hinauf zur Hardthöhe und anschließend über Wiesen und Felder mit traumhaften Ausblicken weiter zum ca. 2700 qm großen ehemaligen Jüdischen Friedhof. Das älteste der Grabmäler datiert vermutlich auf das Jahr 1718, die letzte Beisetzung fand am 25. Januar 1942 statt.

Nach einem weiteren Kilometer - zunächst noch bergauf und dann leicht bergab – kommt man zur „Rheingoldschänke“, deren wunderschöne Terrasse zu einer Rast einlädt.

Frisch gestärkt folgen wir dem Weg durch Weiden, Wiesen und ein kurzes Waldstück zur „Guckshöll“, die uns einen fantastischen Blick durch das Niederbachtal bis zum Rhein mit der Martinskirche sowie dem Katzen- und Ochsenturm eröffnet.

Von dort steigt der Weg an einer Tannenschonung vorbei nochmals kurz an, bis der höchste Punkt der Tour erreicht ist und man den Fernblick in alle Richtungen genießen kann. Wer einen kleinen Abstecher nach Damscheid machen möchte, um z. B. einen Blick in die im 12. Jh. erbaute Kirche Johannes d. T. mit ihrem romanischen Turm zu werfen, hat es von hier aus nicht mehr weit.

Ansonsten geht es nun nach Süden zum Wanderparkplatz „Hardt“ und von dort weiter über einen schönen Wiesenweg umsäumt von blühenden, duftenden Büschen. Nach ca. 2 km, kurz hinter dem Aussichtspunkt „Hunsrück“, biegt man links in einen kleinen Pfad ab, der nach wenigen Metern durch Niederwald auf den Weg zurück nach Oberwesel führt. Man kommt alsbald zu einem Steinbruch, an dem sich sehr schön die ca. 300 bis 400 Millionen Jahre alten Schieferschichten erkennen lassen. Weiter geht’s gen Osten entlang von zunächst brachliegenden und dann bewirtschafteten Weinbergen.

Unmittelbar bevor der Weg wieder asphaltiert wird, steigt man links auf die Weinbergsmauer. Die nächsten 80 m geht es am Fuße der Weinberge entlang und man kann sich dort über den Oberweseler Wein und die Weinbergslage Goldemund informieren. Rechterhand sieht man das kleine Winzerdörfchen Engehöll mit der 1925 im Neobarockstil auf einem Felsrücken errichteten „Schmerzhaften-Muttergottes Kirche“. Leicht ansteigend geht es weiter durch die Weinberge, vorbei an einem alten Schieferunterstand der Winzer. Voraus thront die Schönburg, die umso mächtiger erscheint, je näher man kommt.

Nach ca. 1 km führt ein Pfad mit großen Stufen links hinauf in ein herrliches Eichenwäldchen. Der „Landsknechtsblick“ mit seiner Aussicht auf Oberwesel und den Rhein lädt zu einer kurzen Verschnaufpause ein, ehe man über einen waldigen Pfad dann endlich den „Schwede-Bure“ erreicht! Dieser wildromantische Ort bezauberte schon immer die Liebespaare, die ihre Liebesschwüre dort im Schieferfelsen verewigten. Wer möchte, kann auch heute ein Herzchen in die extra dafür aufgestellte Schiefertafel ritzen. Weiter geht der Pfad zur 1845 erbauten Kalvarienberg-Kapelle, die früher Ziel von Prozessionen war. Es lohnt sich, einen Blick hinein zu werfen, oder links an der Tür mit dem Seil die Glocke zu läuten, die in ganz Oberwesel zu hören ist. In umgekehrter Reihenfolge geht es nun den Kreuzweg hinab und bald erreicht man wieder die ersten Häuser von Oberwesel am Schützengaben – dem Ausgangspunkt. Wer vor der Wanderung noch nicht die Stadt der Türme und des Weins erkundet hat, sollte dies nun machen.

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug (Mittelrheinbahn) nach Oberwesel. Vom Bahnhof folgt man der Liebfrauenstraße geradeaus durch den Ort und erreicht nach ca. 500 m den Startpunkt am Schaarplatz.
Fahrplaninformationen unter: www.bahn.de

Anfahrt

B 9 bis Oberwesel. Der Schaarplatz geht direkt von der B 9 ab.
Schaarplatz, 55430 Oberwesel

Parken

Tiefgarage direkt am Schaarplatz in Oberwesel.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (10)

F. Müller
04.05.2019
Sehr schöne Tour mit zahlreichen Abwechslungen: schmale, idyllische Pfade, einsam, dann wieder breite Wege, Oberwesel mit sehenswerter Stadtmauer, Türmen und Schönburg, Auf- und Abstiege, Wald und Weinberge, tolle Ausblicke auf den Rhein, Felsenlandschaft und Einkehrmöglichkeiten. Alles was das Wanderherz begehrt. Mehrere Rastmöglichkeiten entlang der Strecke. Durch die Höhenmeter nicht ganz einfach zu laufen. Wir sind am Wanderparkplatz Damscheid gestartet.
Bewertung
Gemacht am
01.05.2019

M. S.
20.11.2018
Schöne Tour mit herrlichen Rhein-Seitentälern.
Bewertung
Gemacht am
20.10.2018
Schwede-Bure-Tour
Video: bigjupp88

Arthur XXX
21.10.2018
Die Tour finde ich persönlich enttäuschend zuviel Asphalt. Im Vergleich zur Stahlbergschleife in Bacharach deshalb nur 3 Sterne .
Bewertung
Oberwesel
Foto: Arthur XXX, Community
Sonntag, 21. Oktober 2018, 09:23 Uhr
Foto: Arthur XXX, Community

Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12 km
Dauer
4:00 h
Aufstieg
392 hm
Abstieg
392 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch

Statistik

: h
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