Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour

Traumschleife Jakob-Maria-Mierscheid-Weg

· 8 Bewertungen · Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour · Hunsrück
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Hunsrück-Touristik GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Die Graue Lei
    / Die Graue Lei
    Foto: Tourist-Information Morbach, Tourist-Information Morbach
  • / Jakob-Maria-Mierscheid-Passage
    Foto: Tourist-Information Morbach, Tourist-Information Morbach
  • / Entspannen am Teich
    Foto: Tourist-Inforamtion Morbach, Tourist-Information Morbach
  • / Die Graue Lei
    Foto: Tourist-Information Morbach
  • / Der reglementierte Gartenzwerg
    Foto: Tourist-Information Morbach, Tourist-Information Morbach
  • / Rasthütte am Jakob-Maria-Mirscheid-Weg
    Foto: Tourist-Information Morbach
  • / Blick auf die Energielandschaft bei Morbach-Wenigerath
    Foto: Tourist-Information Morbach
m 700 600 500 400 10 8 6 4 2 km
Der legendäre Bundestagsabgeordnete Jakob Maria Mierscheid hat Spuren hinterlassen. Die Wanderung verläuft auf seinen Lieblingspfaden am Rande des Haardtwaldes durch die Gemarkungen Elzerath, Heinzerath und Merscheid. Humorvolle Informationstafeln über den sagenhaften Politiker bringen den Wanderer an verschiedenen Stationen zum Schmunzeln. Offene Landschaften im Wechsel mit schattigen Waldpassagen sorgen für einen guten Wandermix sowie wunderbare Panorama- und Fernblicke.
mittel
11,3 km
3:15 h
233 hm
248 hm

Die Traumschleife wurde dem legendären Bundestagsabgeordneten Jakob Maria Mierscheid gewidmet. Zu Ehren seines 80igsten Geburtstages im März 2013 hatte sich seine Heimatgemeinde Morbach entschlossen, dem Jubilar einen Wanderweg auf den Lieblingspfaden seiner Jugend zu widmen. Humorvolle Informationstafeln über den sagenhaften Politiker bringen den Wanderer zum Schmunzeln.  

Kurze Abschnitte im Wald oder am Waldrand wechseln sich ab. Entlang des Waldes kann man fantastische Panoramablicke über den Erbeskopf und den Idarwald genießen. Eindrucksvoll ist auch das Naturdenkmal „Graue Lei“ zwischen Heinzerath und Gonzerath. Die Entstehungsgeschichte dieses Felsens, der mächtig in die Höhe ragt, reicht über 300 Millionen Jahre zurück. 

Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 61 Erlebnispunkten zertifiziert. 

 

 

Autorentipp

Energielandschaft Morbach bei Morbach-Wenigerath: 
Bis ins Jahr 1995 befand sich auf dem 146 ha großen Gelände das größte Munitionsdepot der US-Luftstreitkräfte in Europa. Im Jahre 2001 entstand die Idee, das ehemalige Bombenlager für die nachhaltige Gewinnung regenerativer Energien aus Wind, Sonne und Biomasse zu nutzen. Diese Idee wurde zu einem einzigartigen Energieprojekt umgesetzt. In der Energielandschaft Morbach liefern 14 Windkraftanlagen, eine Photovoltaikanlage und eine Biogasanlage pro Jahr etwa 45 Millionen kw/h elektrischen Strom. Im Infozentrum sowie in zwei Ausstellungsbunkern werden Themen rund um erneuerbare Energien, Energieeinsparung und Klimawandel dargestellt. 

Kulinarischer Tipp: 
Ins Gasthaus Schmitt - A nettes Wirtshaus einkehren und leckere „Schleckereie vom Hunsbockel“ bestellen, z.B. „Von allem Ebbes“ oder die „Mahlzeit mit einem ganzen Mann“ (Zitat J.M. Mierscheid)
Gasthaus Schmitt – A nettes Wirtshaus, In der Fahrt 3, Morbach-Elzerath
Öffnungszeiten: Mo-Sa: 10-13 Uhr und 15-24 Uhr, So: 10-24 Uhr, Mi: Ruhetag

 



Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
571 m
Tiefster Punkt
406 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zum Erwandern dieser Premiumrundwanderwege.

Weitere Infos und Links

Tourist-Info Morbach, Bahnhofstraße 19, 54497 Morbach
Tel. 06533 71117, www.morbach.de

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen
Tel. 06543 507700, www.hunsruecktouristik.de

Start

Parkplatz Gasthaus Schmitt – A nettes Wirtshaus, Elzerath (465 m)
Koordinaten:
DG
49.836772, 7.075136
GMS
49°50'12.4"N 7°04'30.5"E
UTM
32U 361588 5522259
w3w 
///besichtigt.kerne.auswärts

Ziel

Elzerath

Wegbeschreibung

Wir starten am Parkplatz des Gasthauses Schmitt „ A nettes Wirtshaus“ in Elzerath. Wir folgen der Beschilderung nach links Richtung Dorfmitte. An der ersten T- Kreuzung biegen wir am Dorfbrunnen rechts ab und folgen der Straße  bergauf Richtung Kirche. Nach ca. 450  Meter biegen wir nach links ab und folgen dem Weg.

Unterwegs lädt eine Bank mit prächtigem Weitblick auf Wälder, offene Landschaft und den Ortsteil Merscheid zum Genießen ein. Wir folgen dem Weg ca. 450 Meter und überqueren dann die Landstraße K95. Nach passieren einer Nadelbaumkultur, folgen wir dem landwirtschaftlich genutzten Weg der durch einen Mischwald der stetig bergab führt. Nach einer kurzen Rast folgen wir den Schildern quer über eine Grünfläche bis wir die Asphaltstraße  in Heinzerath  erreichen. Hier haben wir  die Möglichkeit im Gasthaus „ Zur Brieschmühle“  eine  leckere Hunsrücker Mahlzeit zu genießen.
Wir biegen nach rechts ab und folgen der Straße bis zur Kapelle St. Peter und Paul, dann biegen wir wieder nach rechts ab und folgen den Schildern durch den Ortskern bis zum Gemeindehaus Heinzerath. Wir folgen der Römerstraße bis zum Ende der Ortschaft. Jetzt folgen  wir ca. 300 Meter der Landstraße bis wir diese nach rechts überqueren um zum Wasserwerk Heinzerath  (ehemals Sitz des deutschen Bundestags) zu gelangen. Wir halten uns Parallel zur asphaltierten Straße bis wir schließlich nach rechts auf einen landwirtschaftlichen Weg abbiegen. Nach ca. 300 Meter biegen wir nach links ab. Die Beschilderung weist uns den Weg, der später von Wasser gesäumt ist. Vorsicht vor den fliegenden  Fröschen! Wir erreichen einen Teich. An der nächsten Kreuzung biegen wir nach links ab und gehen bergauf bis zur Sinnesbank mit phantastischer Aussicht. Bei der Sinnesbank gabelt sich der Weg. Wir gehen nach links in den Wald, immer wieder säumen dicke Quarzbrocken den Weg. Nach ca. 200 Meter sehen wir vor uns das Naturdenkmal „ Graue Lei“ ein Quarzit Felsen aus dem Erdaltertum. Vor der Grauen Lei wurde die von Mierscheid gestiftete romantische Bank aufgestellt, da dieser hier mit seiner Frau Helene oft und gerne verweilte.
Wir biegen nach links  ab und erreichen nach weiteren 200 Metern die Kreisstraße K88 die wir dann überqueren. Wir folgen dem Forstweg und nutzen die nächste Möglichkeit,  um nach links abzubiegen. Nach kurzer Zeit biegen wir nach rechts in den Wald ab und erreichen Mierscheids Sitzspule vom „ Schneider zum Politiker“. Nach einer kurzen Rast geht es weiter. Bei Kilometer 7  kommen wir auf einen Forstweg dem wir ca. 200 Metern folgen bis wir nach rechts wieder in den Wald abbiegen. Über einen kleinen Waldpfad passieren wir die alte ehrwürdige Buche und erreichen die „ Haltestelle“  der „ Morbacher Magnet Magistrale“. Da wir lieber wandern gehen, brauchen wir gar nicht erst auf einen Bus zu warten. Auf einem schmalen Pfad durch den ursprünglichen Wald geht es an einer eingezäunten Waldschonung vorbei. Bei Kilometer 8 wandern  wenden wir uns nach rechts und dann gleich wieder nach links bergauf, bis wir an der Informationstafel  über das sogenannte  „ Mierscheid Gesetz“  stoßen.  Mit der Hochspannung rechts wandern wir weiter bergauf. Bei der nächsten Gelegenheit biegen wir nach rechts ab um in den Wald zu wandern. Franzis Zwergenwald wartet schon auf uns. Hinweis: Zwerge können hier bedenkenlos von unseren Wanderern angesiedelt werden!

Sobald wir auf einen befestigten Weg stoßen, gehen wir weiter geradeaus durch einen herrlichen Hainbuchen- und Fichtenwald bis zur nächsten T-Kreuzung, denn: „Viele Wege führen nach Berlin“, wie der Abgeordnete Mierscheid sagen würde. Wir folgen dem schmalen Pfad der durch einen schattigen Nadelwald führt und weiter der Beschilderung bis zum Forstweg, den wir dann überqueren um weiter bergab zu wandern. Unterwegs genießen wir den prächtigen Weitblick auf offene Landschaft und Wälder. Bei Kilometer 10 erreichen wir die Schutzhütte mit der Infotafel „ Die Welt im Spiegel“. Wir biegen nach links ab und folgen dem Forstweg für ca. 400 Meter. Dann biegen wir nach rechts ab und folgen dem Weg der uns nach rechts entlang des Waldesrand führt. Wir genießen von der Sinnesbank an der Informationstafel über Bodenmengenverfügungsdisparitäten einen herrlichen weiten Blick über Elzerath, Heinzerath, Morbach und den Gewerbepark HuMos (Hunsrück-Mosel). Wir passieren eine Schranke, überqueren die Kreisstraße K95 und gehen ca. weitere 600 Meter den Waldweg bergab bis wir  wieder zu unserem Ausgangspunkt zurückkehren- dem Parkplatz am Gasthaus Schmitt- A nettes Wirtshaus.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Info auf: www.vrt-info.de

 

Anfahrt

Nach Elzerath:
Von der Hunsrückhöhenstraße (B327) auf Höhe der Esso Tankstelle abbiegen auf K99, dann weiter auf K80 bis Merscheid, dann in Merscheid rechts ab nach Elzerath.
Von der B50 (neu) Abfahrt Morbach-Gonzerath/ Longkamp, im Kreisel 3. Ausfahrt Richtung Gonzerath, nach Ortsausgang Gonzerath rechts Richtung Gornhausen und weiter nach Elzerath.  

 

 

Parken

Bei Gasthaus Schmitt – A nettes Wirtshaus, Elzerath

 

Koordinaten

DG
49.836772, 7.075136
GMS
49°50'12.4"N 7°04'30.5"E
UTM
32U 361588 5522259
w3w 
///besichtigt.kerne.auswärts
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk (Wanderschuhe) wird dringend empfohlen.

Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,4
(8)
Delleré René 
31.12.2019 · Community
Startpunkt beim Gasthaus „Zur Brieschmühle“, allerdings nicht auf dem selbigen Parkplatz geparkt, da dort mehrere Hinweisschilder „Parkplatz nur für Gäste“ angebracht sind. Eingang zum Wanderweg sehr leicht zu finden, Flyer sogar im Dezember vorhanden! Weg gut gekennzeichnet, mit 15,5 Km Länge (Garmin Etrex 30) Länge in Ordnung, auch nicht anstrengend zu wandern, an 2 Stellen gab es allerdings etwas zu knobeln wie es weitergeht. Rastbänke und Rastplätze genügend vorhanden, Zustand der Wanderwege top, nur bei den „Fliegenden Fröschen“ halt, bedingt durch die Topographie und die Jahreszeit, matschig, was deshalb völlig ok ist. Die Hinweisschilder auf den Namensgeber des Wanderweges muss man halt belustigt lesen, bieten sie doch vieles zum Schmunzeln und sind äußerst phantasievoll im Inhalt! Außerdem wird der Weg dadurch kurzweiliger. Würde vorschlagen, erst nach der Wanderung nach dem Namensgeber zu „googeln“. Richtiges Top gibt es nicht, aber schöne Weitblicke mit immer abwechselnder Natur und Wege-arten. Die Kirchen in Elzerath (mit Reliquie!) sowie in Heinzerath waren geöffnet und sind beide grundverschieden, jede auf ihre (Bau)Art äußerst interessant. Fazit; flotte, kurzweilige Winterwanderung, müsste für jede Jahreszeit passen.
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Gemacht am 29.12.2019
Leicht zu finden, Flyer sogar im Dezember vorhanden
Foto: Delleré René, Community
Herrliches Winterwetter, flotte Weit- und Panorama-Aussichten
Foto: Delleré René, Community
Geöffnete Kirche in Elzerath
Foto: Delleré René, Community
Interessante Ausstattung, im Hintergrund die Reliquie
Foto: Delleré René, Community
Stolzer Baum, leider der Motorsäge erlagen
Foto: Delleré René, Community
Die phantasievolle Haltestelle
Foto: Delleré René, Community
Wie gesagt, abwechselnde Wege in abwechselnder Natur
Foto: Delleré René, Community
Die, laut Infotafel viel diskutierte Zwergenwelt
Foto: Delleré René, Community
Eine der flotten Aussichten im ebenso tollem Winterwetter
Foto: Delleré René, Community
Imposantes Naturdenkmal , der Quarzitfelsen "graue Ley"
Foto: Delleré René, Community
Flotter Rastplatz. (leider kein fliegender Frosch entdeckt)
Foto: Delleré René, Community
Die Marienkappele, schön gelegen bei dem Wasserwerk
Foto: Delleré René, Community
Teilansicht des Gewerbegebietes mit einem der Papier-Mettler Werke.
Foto: Delleré René, Community
Gegen die sinkende Wintersonne, kurz vor Heinzerath
Foto: Delleré René, Community
Die geöffnete Kirche mit flottem Innenteil sowie geschütztem Naturbaum in der abnehmenden Sonne
Foto: Delleré René, Community
Heiko Paschen
09.09.2018 · Community
Gemacht am 08.09.2018
Andreas Bongartz
03.10.2017 · Community
Sehr gepflegter Wanderweg! Wer immer für den Unterhalt dieses Weges verantwortlich ist , hat ein grosses Lob verdient!
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Gemacht am 01.10.2017
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Fotos von anderen

Leicht zu finden, Flyer sogar im Dezember vorhanden
Herrliches Winterwetter, flotte Weit- und Panorama-Aussichten
Geöffnete Kirche in Elzerath
Interessante Ausstattung, im Hintergrund die Reliquie
+ 12

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
11,3 km
Dauer
3:15h
Aufstieg
233 hm
Abstieg
248 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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