Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour

Traumschleife Kappleifelsentour

· 14 Bewertungen · Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour · Hunsrück
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Hunsrück-Touristik GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blick auf Idarkopf
    / Blick auf Idarkopf
    Foto: Hans-Werner Johann, Tourist-Information Kirchberg
  • / Alte Poststation
    Foto: Hans-Werner Johann, Tourist-Information Kirchberg
  • / Altes Rathaus in Laufersweiler
    Foto: Hans-Werner Johann, Tourist-Information Kirchberg
  • / Blick Kappleifelsen
    Foto: Hans-Werner Johann, Tourist-Information Kirchberg
  • / Retzermühle am Idarbach
    Foto: Hans-Werner Johann, Tourist-Information Kirchberg
  • / Blick auf Laufersweiler
    Foto: Hans-Werner Johann, Tourist-Information Kirchberg
m 700 600 500 400 8 7 6 5 4 3 2 1 km

Die Kappleifelsen-Tour bei Laufersweiler, in Sichtweite des Idarkopfes, ist eine echte „gute-Laune-Tour“, die alles hat, was sich der Wanderfreund wünscht: ein anspruchsvoller, abwechslungsreicher Rundwanderweg mit vielen idyllischen Ecken, traumhaften Ausblicken und Gastronomie am Tourenende. Bis auf zwei kürzere Anstiege eine leichte bis mittelschwere familienfreundliche Tour. 

 

mittel
8,9 km
2:45 h
163 hm
163 hm

Gestartet wird mitten im Ort, am ehemaligen Rathaus, das mit seinem rötlich schimmernden Fachwerk ein echter Hingucker ist. Zur Erinnerung an die jüdische Geschichte hat man das erste Teilstück des Premiumweges - zwischen Synagoge und jüdischen Friedhof  - mit zehn großen Infotafeln zum "Weg der Erinnerung" aufgewertet und im Anschluss daran einen Pfad der jüdischen Lyrik mit weiteren 10 Infotafeln angelegt. Daneben gibt es noch viele Infotafeln zur Natur und Tierwelt. Weiter geht es über offenes Weideland zur Wacholderheide „Folken“ und auf malerischen Pfaden durch die wildromantischen Bachtäler entlang des Hirsch- und Idarbaches mit seinen alten Mühlen hinauf zum „Kappleifelsen“. Nach einem letzten kurzen Anstieg geht es ganz relax zurück zum Ausgangspunkt nach Laufersweiler. Die Wanderung lässt sich ideal mit einem Besuch der ehemaligen Synagoge und des jüdischen Friedhofs sowie des alten Ortskerns von Laufersweiler mit seinen schönen alten Fachwerkhäusern verbinden. Der ideale Kurz-Ausflug in die Natur für all diejenigen, die nicht den ganzen Tag unterwegs sein möchten.

Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 67 Erlebnispunkten bewertet.

Autorentipp

Besuch der ehemaligen Synagoge, die in den Jahren 1910/11 als ein stattliches zweigeschossiges Gebäude in der Kirchgasse, in unmittelbarer Nachbarschaft zur katholischen Kirche errichtet wurde, des jüdischen Friedhofs sowie des alten Ortskerns von Laufersweiler mit seinen schönen Fachwerkhäuschen. In der ehemaligen Synagoge befindet sich heute im Erdgeschoss ein Gedenkraum mit Museum und einer Dauerausstellung.
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Laufersweiler, jüdischer Friedhof, 443 m
Tiefster Punkt
Querung Idarbach, 369 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zum Erwandern dieser Premiumrundwanderwege.

Weitere Infos und Links

Touristinfo Kirchberg, Marktplatz 5, 55481 Kirchberg, Tel. 06763 910144

www.kirchberg-hunsrueck.de

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen, Tel. 06543 507700

 www.hunsruecktouristik.de

 

 

Start

Laufersweiler, Am alten Rathaus (431 m)
Koordinaten:
DG
49.896800, 7.307090
GMS
49°53'48.5"N 7°18'25.5"E
UTM
32U 378417 5528530
w3w 
///besorgten.erfolgreich.fässer

Ziel

Laufersweiler, Am alten Rathaus

Wegbeschreibung

Wir starten am alten Rathaus von Laufersweiler, am Fuße des Idarkopfes. Das Rathaus stammt aus dem 17. Jahrhundert. Über die Dorfstraße geht es hinauf zur katholischen Kirche. Bevor wir die Kirchgasse queren, werfen wir noch einen Blick auf die ehemalige Synagoge, die heute ein Museum für jüdische Geschichte beherbergt. Gegenüber der katholischen Kirche folgen wir für ein paar hundert Meter einem Wiesenweg, vorbei an Gartengrundstücken mit altem Obstbaumbestand. Auf diesem Wegestück werden an verschiedenen Stationen Beispiele jüdischen Lebens auf dem Lande auf 10 Schautafeln dargestellt. Am Ortsrand passieren wir eine mächtige, 350-Jahre alte Traubeneiche und den jüdischen Friedhof aus dem 19. Jahrhundert. Der Weg führt nun durch ein Heckenportal und folgt einem weiteren Wiesenweg in nördlicher Richtung an einer Weide vorbei hinauf auf eine Anhöhe, von der man eine herrliche Aussicht über die Hochebene  und auf den gegenüberliegenden "Idarkopf" hat. Weiter geht es vorbei an einer Pferdekoppel hinunter in das Hirschbachtal. In der Senke angekommen, führt uns ein Feldweg entlang des Baches durch ein langgezogenes Wiesentälchen. An einem mit Blumen geschmückten Feldkreuz mit Ruhebank überqueren wir den Hirschbach. Direkt hinter der kleinen Brücke zweigt ein weiterer Wiesenweg scharf links ab, folgt zunächst wieder dem kleinen Bach, bevor er hinter einem Waldstück nach rechts abbiegt. Durch Wiesen und Felder steigt der Weg stetig bergan, führt an einem Schafgehege vorbei, in dem sich ostpreußische Skudden ( eine sehr alte und seltene Schafrasse) tummeln. Am Ende des Geheges treffen wir auf einen befestigten Wirtschaftsweg und halten uns links. Bevor wir in den Wald eintauchen, bietet sich uns nochmal ein Ausblick über das Hirschbachtal. Im Wald biegen wir nach etwa 300 m nach links in einen schmalen Pfad ein, der sich zwischen Buchenstämmen hindurchwindet und wir erreichen bald einen breiten Forstweg, auf dem wir nach links weiterwandern. Nach kurzer Zeit passieren wir eine Windwurffläche, die einst mit hohen Tannen bedeckt war. Linker Hand taucht erstmals der Namensgeber des Wanderweges auf: der Kappleifelsen. Es geht nun weiter bergab in das Idarbachtal. Gegenüber der Retzenmühle überqueren wir den Hirschbach, der hier in den Idarbach mündet. Ein kleines Wiesentälchen, dem wir nun ein Stück bergan folgen, schließt sich an. Schon bald biegen wir nach rechts ab und gelangen über einen kurzen, sehr steilen Anstieg zum "Kappleifelsen". Eine Bank lädt zum Ausruhen  und zum Genießen der wunderbaren Fernsicht ein. Vom Felsen aus wandern wir nach einem kurzen flachen Stück, verbunden mit einem Panoramablick auf den Idarkopf, durch dichten Wald hinunter ins Idarbachtal zur "Papiermühle". Wieder entlang eines Wiesentales führt uns der Weg zum Kreuzungspunkt an einer kleinen Brücke oberhalb der gemeindeeigenen Grillhütte. Über naturbelassene Wald- und Wiesenwege geht es letztmalig bergauf. Bald erreichen wir auf dem Plateau oberhalb der Talstraße einen Aussichtspunkt mit einer "Sinnesbank". Wir wandern weiter durch den Wald, bis wir am höchsten Punkt wieder offenes Gelände erreichen. Der Weg fällt jetzt allmählich über Wiesen- und Ackerflächen zum Tal hin ab. Ein weiterer Platz mit "Sinnesbank" bietet einen herrlichen Blick auf die Gemeinde Laufersweiler. Im Ort angekommen, folgen wir einem Randweg entlang des Dorfes. Dieser führt uns zum Ausgangspunkt der Wanderung zurück.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

B 50 Abfahrt L 182 nach Büchenbeuren - Laufersweiler - Rhaunen

Navigation: Unterdorf, 55487 Laufersweiler

Parken

Wanderparkplatz "Unterdorf" in 55487 Laufersweiler

Koordinaten

DG
49.896800, 7.307090
GMS
49°53'48.5"N 7°18'25.5"E
UTM
32U 378417 5528530
w3w 
///besorgten.erfolgreich.fässer
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Ausrüstung

Festes Schuhwerk (Wanderschuhe) wird dringend empfohlen.

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Bewertungen

4,2
(14)
Delleré René 
01.10.2020 · Community
Startplatz auf dem Parkplatz beim Rathaus in der Straße „Unterdorf“ in Laufersweiler, leider etliche Dauerparker vorhanden, die machten den relativ kleinen Parkplatz noch „kleiner“. Sehr schöner Dorfkern, der Wanderweg ist auf dem ersten Kilometer ein Erinnerungs- und Gedenkweg an die ehemaligen Laufersweiler Jüdischen Familien. Leider muss man sich zum Besuch des kleinen Museums in der ehemaligen Synagoge anmelden, was beim Wandern ja nicht immer so einfach einzuplanen ist. Vorbei am jüdischen Friedhof, weiter vorbei an den Tafeln der jüdischen Lyrik, geht es über sauber gemähte Wiesenwege durch die früheren Heidenflächen „Folken“ in einen Wald, wo wir teilweise den Wanderweg mit der Traumschleife „Via Molarum“ teilen. Richtung Kappleifelsen trennen sich diese Wanderungen und wir gehen etwas sportlich hinauf, wo wir mehrmals schöne Aussichten ins Idarbachtal haben. Nach der leider nicht besucherbaren „Papiermühle“ kommt im folgendem Tal, der tiefsten Stelle der Wanderung, überraschend die Überreste eines früheren Lauferweiler Schwimmbades zu Tage! Nicht allzu schwer geht es über einen Waldweg, gefolgt von einem offenen Wiesenweg leicht aufwärts zurück ins Dorf. Der Wanderweg ist sehr gut gekennzeichnet, hat KM-Tafeln und völlig genügende Rastmöglichkeiten. Wirklich sehr viele Infotafeln(!), nicht nur im Dorf, also viel Zeit beim Lesen einplanen! Flotter Pfad zum Kappleifelsen hoch, allerdings gibt es leider auch viele Feldwege, vor allem durch die Wiesen.
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Gemacht am 19.09.2020
Flotter Ortskern in unmittelbarer Nähe des Parkings
Foto: Delleré René, Community
Die ehemalige Synagoge mit einem kleinen Museum, Anmeldung ist nötig
Foto: Delleré René, Community
Der Jüdische Friedhof, der Weg dorthin mit vielen (traurigen) Infotafeln gespickt.
Foto: Delleré René, Community
Innenansicht des Friedhofes mit einigen älteren Grabsteinen
Foto: Delleré René, Community
Renaturierung, gute Sache mit den Schafen und der Heide
Foto: Delleré René, Community
Eine etwas speziellere Ecke in dieser Wiese
Foto: Delleré René, Community
Die Traumschleifen Kappleifelsentour sowie die Traumschleife Via-molarum benutzen vor dem Aufstieg zum Kappleifelsen kurz den gleichen Weg
Foto: Delleré René, Community
Sportlich hinauf zum Kappleifelsen über einen flotten Pfad
Foto: Delleré René, Community
Schöne Aussicht über das Idachbachtal
Foto: Delleré René, Community
Kleiner Abstecher am tiefsten Punkt der Wanderung fördert erstaunliche Überreste zu Tage.
Foto: Delleré René, Community
Leicht hinauf geht es über Wald- sowie Wiesenwege
Foto: Delleré René, Community
Quatsch, jeder hält sich für unentbehrlich, dabei gab es schon Natur vor der Menschheit und es gibt auch Natur nach der Menschheit!
Foto: Delleré René, Community
Schöne Sicht auf ein schönes Dorf, das Ende einer schönen und Informativen Wanderung!
Foto: Delleré René, Community
Uwe Gabriel
31.08.2020 · Community
Schöner sehr gut ausgeschilderter Rundweg der kaum asphaltiert ist . Sehr abwechslungsreiche Abschnitte die für jeden etwas dabei haben. Einfach toll. (:-)
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Michael Lindner
22.06.2020 · Community
Bei schönem sonnigem Wetter waren wir hier unterwegs gewesen. Die erste Hürde ist die Parkplatzsuche im Ort. Hier könnte ein zusätzliches Schild an der Durchgangsstrasse helfen. Das briefmarkengroße Symbol auf dem Wanderwegweiser ist leider beim fahren auf der Durchgangsstrasse nicht zu erkenne. Zumal dieser Wegweiser sehr weit in die Seitenstrasse hinein platziert ist. Doch jetzt zur Tour selbst. Gleich zu Beginn ist das alte Radhaus mit der schönen und jahreszeitlich wechselnden Ausstellung, sowie der Weg durch den Ort mit den Hinweistafeln zur jüdischen Vergangenheit sehr schön und informativ. Danach geht es auf schönen Wanderwegen durch die Natur. Im Sommer sollte man unbedingt an den Sonnenschutz denken, da der Weg oft über Felder, Wiesen und am Waldrand entlang in der Sonne führt. Eine rund um schöne Tour.
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Gemacht am 14.06.2020
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Fotos von anderen

Flotter Ortskern in unmittelbarer Nähe des Parkings
Die ehemalige Synagoge mit einem kleinen Museum, Anmeldung ist nötig
Der Jüdische Friedhof, der Weg dorthin mit  vielen (traurigen) Infotafeln gespickt.
Innenansicht des Friedhofes mit einigen älteren Grabsteinen
+ 41

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
8,9 km
Dauer
2:45h
Aufstieg
163 hm
Abstieg
163 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

Statistik

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