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Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour

Traumschleife Kupfer-Jaspis-Pfad

(13) Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour • Nahe
Verantwortlich für diesen Inhalt
Naheland-Touristik GmbH
  • Markierungszeichen Kupfer-Jaspis-Pfad am Weg
    / Markierungszeichen Kupfer-Jaspis-Pfad am Weg
    Foto: Anne Hammes, Tourist-Information Deutsche Edelsteinstrasse, Herrstein
  • Sinnesbank am Kupfer-Jaspis-Pfad
    / Sinnesbank am Kupfer-Jaspis-Pfad
    Foto: Anne Hammes, Tourist-Information Deutsche Edelsteinstrasse, Herrstein
Karte / Traumschleife Kupfer-Jaspis-Pfad
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 Aussichtspunkt 10

Premiumweg Deutsches Wandersiegel

Anspruchsvoller und facettenreicher Weg in abwechslungsreichem Gelände mit An- und Abstiegen, bei dem Trittsicherheit gefragt ist. Unterwegs finden Wanderer interessante Infos zu den Namensgebern des Weges: zu Kupfer und zu Jaspis. Auf meist erdigen, naturnahen Pfaden durch schattige Wälder und offene Wiesenlandschaft kann man beeindruckende Landschaftsbilder genießen. Kulturhistorischer Höhepunkt ist der Abstecher zum historischen Kupferbergwerk in Fischbach.

mittel
19,4 km
7:00 h
774 hm
774 hm

Auf meist erdigen, naturnahen Pfaden durch schattige Wälder und offene Wiesenlandschaft finden Wanderer interessante Infos zu den Namensgebern des Weges: zu Kupfer und Jaspis. Noch heute gibt es am Wegesrand versteckt liegende Fundorte von rotem, gelbem und grünem Jaspis. Der Ausblick nach längerer Waldpassage geht ins Hunsrückland. Auf einer Infotafel wird der Jaspis vorgestellt. Oberhalb von Hintertiefenbach informiert eine Tafel, dass hier in den Wiesen seltene Orchideen wie das Manns-Knabenkraut, das kleine Knabenkraut, das Brand-Knabenkraut und das große Zweiblatt wachsen. Das Dorf Hintertiefenbach ist auch als Pulverloch bekannt. Im Fischbachtal verläuft der Wanderweg im Wald in einem weiten Bogen um den Ort Fischbach Richtung Kupferbergwerk, das man über eine Zuwegung erreichen kann (800 Meter). Die Traumschleife und der Bergbaurundweg verlaufen ein längeres Stück auf der gleichen Wegtrasse. Hier gibt es interessante Informationen zum Kupfer und zum Bergwerk. Anschließend geht’s ins Hosenbachtal. Hier erwartet uns ein plätschernder Wasserfall. Direkt am Hosenbach wurden Schleifereien betrieben. Zwischen 1851 und 1855 wurden nachweislich sechs Achatschleifen errichtet. Immer wieder wird man von den unterschiedlichsten Ausblicken überrascht. Die Traumschleife erzielte 2013 bei der Wahl zum Schönsten Wanderweg Deutschlands den 2. Platz.

Autorentipp

Ein Besuch des historischen Kupferbergwerks Fischbach (www.besucherbergwerk-fischbach.de) rundet das Wandererlebnis ab.

outdooractive.com User
Autor
Anne Hammes
Aktualisierung: 13.02.2019

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
480 m
240 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die naturnahen Pfade können je nach Witterung rutschig sein.

 

Ausrüstung

Festes Schuhwerk erforderlich, Stöcke zur Erhöhung der Trittsicherheit empfohlen.

Weitere Infos und Links

Tourist-Informationen im EdelSteinland:

Büro Herrstein
Brühlstr. 16
55756 Herrstein
Fon +49 6785 - 79104
Fax +49 6785 - 79120

 

Büro Idar-Oberstein
Hauptstr. 419
55743 Idar-Oberstein
Fon +49 6781 - 64871
Fax +49 6781 - 64878


info@edelsteinland.de

www.edelsteinland.de

Start

Eingangsportal am Parkplatz der Mehrzweckhalle in Niederwörresbach, Eingangsportal an der Pulverlochschänke in Hintertiefenbach, Parkplatz des Kupferbergwerks in 55743 Fischbach (Zuwegung, Entfernung zum Einstieg ca. 800 m) (288 hm)
Koordinaten:
Geographisch
49.767175, 7.337490
UTM
32U 380281 5514070

Ziel

siehe Startpunkt

Wegbeschreibung

Wegbeschreibung ab Niederwörresbach, Laufrichtung gegen den Uhrzeigersinn:

Wir starten am Wanderparkplatz in Niederwörresbach. Durch das hölzerne Eingangsportal geht es auf eine Brücke, auf der wir den Bachlauf überqueren. Auf der ersten Wegetappe wandern wir zunächst bergauf, bis wir nach etwa 2 km mit zwei eindrucksvollen Aussichtspunkten und einer Sinnesbank belohnt werden. Hier erfahren wir auch anhand von Informationstafeln mehr über den Jaspis, der in der Region gefunden wird und dessen Abbau zeitweise die wirtschaftliche Grundlage der Niederwörresbacher Schleifereien bildete.

Weiter geht es bergab. Wir erreichen die Schutzhütte in der „Wahlenbach“. Es folgt ein längerer Anstieg, wir laufen vorbei an der Ortsgemeinde Gerach und queren die K34. Nach wenigen Metern folgt bei Kilometer 5,5 einen Aussichtspunkt mit Sinnesbank, der dazu einlädt, den Blick schweifen zu lassen. Die folgenden 2 km führt der Weg bergab, vorbei an zwei weiteren Aussichtspunkten und einer Orchideenwiese. Wir erreichen nach weiteren An- und Abstiegen den Ort Hintertiefenbach (auch das „Pulverloch“ genannt) – bislang haben wir rund 9 km zurückgelegt. Dann durchqueren wir ein weiteres Einstiegsportal und gehen zunächst bergauf durch den Wald, bevor der Abstieg nach Fischbach beginnt. Wir queren die L160 und erreichen Fischbach. Mit einer Höhe von rund 240 m befindet sich hier der tiefste Punkt des Kupfer-Jaspis-Pfades. Weiter geht es nun bergauf. Wir kommen zu einer Schutzhütte und folgen dem Weg weiter, der nun teilweise auf dem „Bergbaurundweg“ verläuft. Unterwegs erfahren wir mehr zum Kupfer. Bergab erreichen wir schließlich einen eindrucksvollen Wasserfall. Von hier aus haben wir die Möglichkeit, auf einer Zuwegung das rund 800 m entfernte Kupferbergwerk zu besuchen. Auf dem Hauptweg geht es nun nochmals bergauf, durchbrochen von einigen Abstiegen. Bevor wir auf dem letzten Kilometer zurück nach Niederwörresbach wieder bergab laufen, können wir an zwei Aussichtspunkten nochmals die beeindruckende Landschaft genießen. Zurück an unserem Startpunkt in Niederwörresbach laden Einkehrmöglichkeiten dazu ein, den Wandertag gemütlich ausklingen zu lassen.

Öffentliche Verkehrsmittel

Regionalbahn/Regionalexpress bis Bahnhof Idar-Oberstein. Vom Bahnhof Idar-Oberstein mit dem Bus nach Niederwörresbach (Rhein-Nahe-Bus 351 und 346). Hinweis: keine Busverbindungen am Wochenende!

Anfahrt

A1 Ausfahrt Mehring, Richtung Morbach, B327 bis Morbach, weiter auf L160 bis Niederwörresbach, Hintertiefenbach (über K37) bzw. Fischbach-Kupferbergwerk (über K30).

 

A61 Ausfahrt Bad Kreuznach, Richtung Idar-Oberstein, B41 bis Abfahrt Herrstein/Fischbach, weiter L160 bis Niederwörresbach, Hintertiefenbach (über K37) bzw. Fischbach-Kupferbergwerk (über K30)

Parken

Niederwörresbach: Mühlenweg, 55758 Niederwörresbach
Hintertiefenbach: Hauptstraße 47, 55743 Hintertiefenbach
Fischbach: Parkplatz Kupferbergwerk, 55743 Fischbach

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kommentare und Bewertungen (16)

Karsten Morschett
04.06.2018
Eine tolle Wander mit zahlreichen Anstiegen. Sehr naturnah. Man sollte gutes Schuhwerk tragen. Leider gibt es keine Gaststätte auf dem Weg. Die einzige Möglichkeit, sich mit Getränken zu versorgen, besteht am Kupferbergwerk, für das man einen Abstecher von 2x 900 m macht.
Bewertung
Gemacht am
02.06.2018

Thomas Fickinger
04.03.2018
Sehr schöne Traumschleife, wie hier schon geschrieben ohne das eine ganz große Highlight, dafür mit viel Natur, vielen Kleinigkeiten am Wegesrand und einem hohen Pfadanteil. Die Beschilderung ist großartig, ebenso die zahlreichen Rastplätze. Durch die zahlreichen Gegenanstiege ist die Tour auch aufgrund der Länge durchaus anspruchsvoll.
Bewertung

Bernd .
30.05.2017
Der Kupfer-Jaspis-Pfad bietet zwar keine Highlights die manch Wanderer anscheinend braucht um eine gute Bewertung abzugeben, besticht aber durch pure Natur, tolle Wegführung auf größtenteils einsamen Pfaden durch wunderschöne Laubwälder und ein größtenteils gut gepflegtes Netz an Rast,- und Aussichtsmöglichkeiten. Geocacher kommen hier auch auf ihre Kosten und können einige, direkt am Weg liegende Caches bergen. Da es über die knapp zwanzig Kilometer im Wechsel hoch und runter geht, sollte man gute Kondition, gute Wanderschuhe und genügend Wasser und Verpflegung mitbringen. Fazit: Ein sehr empfehlenswerter Wanderweg für Wanderer die sich auch mal gerne abseits der viel belaufenen Traumpfade mit Burgen und Schlössern bewegen.
Bewertung
Raupenbefall der Gespinstmotte
Raupenbefall der Gespinstmotte
Foto: Bernd ., Community
Gespinstmotte2
Gespinstmotte2
Foto: Bernd ., Community
Grubeneingangslandschaft
Grubeneingangslandschaft
Foto: Bernd ., Community
Am Wegesrand
Am Wegesrand
Foto: Bernd ., Community
Kornfeld
Kornfeld
Foto: Bernd ., Community

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
19,4 km
Dauer
7:00 h
Aufstieg
774 hm
Abstieg
774 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

Statistik

: h
 km
 Hm
 Hm
Höchster Punkt
 Hm
Tiefster Punkt
 Hm
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