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Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour

Traumschleife Masdascher Burgherrenweg

35 Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour • Hunsrück
Verantwortlich für diesen Inhalt
Hunsrück-Touristik GmbH
  • Im Bachtal
    / Im Bachtal
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Wanderbüro Saar-Hunsrück
  • Blick auf die Burgruine Balduinseck
    / Blick auf die Burgruine Balduinseck
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Wanderbüro Saar-Hunsrück
  • In der Balduinseck
    / In der Balduinseck
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Wanderbüro Saar-Hunsrück
  • In der Burgruine Balduinseck
    / In der Burgruine Balduinseck
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Wanderbüro Saar-Hunsrück
  • Im Tunnel
    / Im Tunnel
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Wanderbüro Saar-Hunsrück
  • Markante Felsen im Bachtal
    / Markante Felsen im Bachtal
    Foto: Klaus-Peter Kappest, Projektbüro Saar-Hunsrück-Steig
Karte / Traumschleife Masdascher Burgherrenweg
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 Ruine Balduinseck
Wetter

Premiumweg Deutsches Wandersiegel

Ein Weg um Einsamkeit und Stille in unberührter Natur zu genießen. Unterwegs erleben wir verschwiegene Täler, tiefe Stollen, schroffe Schieferklippen und altes Gemäuer der Kelten-, Römer- und Ritterzeit. Herrliche Fernblicke und traumhafte Panoramablicke auf den Höhen, Mühlengeschichten in den Tälern und eine außergewöhnliche Burgruine mit trutzigen Mauern. 

mittel
13,7 km
5:00 Std
296 hm
296 hm

Die Traumschleife ist ein Weg um Stille in unberührter Natur zu genießen. Unterwegs erlebt man verschwiegene Täler, tiefe Stollen, schroffe Schieferklippen und alte Gemäuer der Kelten-, Römer- und Ritterzeit. Auf den Höhen genießt man herrliche Fernblicke und traumhafte Panoramablicke, Relikte alter Mühlen sind stille Zeitzeugen in den Tälern. Unterwegs gelangt man zur Bucher Mühle, Mohre Mühle, Schweitzermühle und Kaspers Mühle.

Der Orkan Wiebke hinterließ 1990 enorme Waldschäden im Mastershauser Wald. Der noch sichtbare Windwurf entstand durch den Orkan Xynthia 2010.

Im Tal führt der Weg zum Rastplatz „Katzenloch“. Plötzlich ragt die riesige Burgruine von Balduinseck mit ihren trutzigen Mauern in den Himmel. Dann ein langer Anstieg zum Burgberg. Der markante Felsvorsprung wurde bereits von den Kelten genutzt. Über einen steilen serpentinenartigen Abstieg, vorbei an einem ehemaligen „Römischen Brunnen“ geht es bergab. Am Rastplatz „Herzenauer Hannes“ endet der Weg entlang des Wassers. Von hier ist ein Abstecher zur Hängeseilbrücke Geierlay möglich. Auf dem weiteren Weg kommt man zur ehemaligen Erzgrube Apollo. Die Erschließung des Grubenfeldes erfolgte ab 1891. Über Wald- und Wiesenwege geht es zum Hunsrückplateau. Dort steht seit 2008 der Galgenturm, der an einen römischen Wachturm erinnern soll. In alten Zeiten stand hier der Galgen. Unweit des Turms steht die „Eich“. Sie stammt aus der Zeit um 1500 n. Chr.

Der Weg wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 92 Erlebnispunkten bewertet.

Autorentipp

Ruine Balduinseck: Die Burgruine wurde als Landesburg vom Trierer Erzbischof Balduin von Luxemburg zwischen 1325 und 1330 erbaut. Sie stellt für die damalige Zeit ein massives und wuchtiges Bauwerk dar. Der viereckige und viergeschossige Bau hat die stolzen Maße von 22,70 m x 14,50 m. Eine für diese Zeit luxuriöse Wendeltreppe führt in der nordöstliche Ecke des Gebäudes durch alle vier Stockwerke, welche alle mit großen Kaminanlagen ausgerüstet waren. Im Erdgeschoss ist ein Brunnen mit einem Schachtdurchmesser von 1,50 m eingebaut gewesen, was beweist, dass man auf längere Verteidigung eingerichtet war. Im Jahre 1675 wurde Balduinseck verpachtet und bereits 1711 als verwahrlost gemeldet. Seit 1780 ist die Ruine zerfallen. 2007 begannen die Vorbereitungen die Burgruine zu sichern, Land und Gemeinde legten sich ins Zeug, um sie zu erhalten. Heute ist sie soweit restauriert, wie es nach dem Denkmalschutz möglich ist.  

outdooractive.com User
Autor
Iris Müller
Aktualisierung: 27.08.2018

Premiumweg Deutsches Wandersiegel Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
462 m
257 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zunm Erwandern dieser Premiumrundwanderwege.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist erforderlich, ein Wanderstock erweist sich als hilfreich.

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Kastellaun, Marktstraße 16, 56288 Kastellaun
Tel. 06762 401873, www.kastellaun.com

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen
Tel. 06543 507700, www.hunsruecktouristik.de

Start

Mastershausen, Bushaltestelle Ortsmitte (391 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.065277 N 7.356031 E
UTM
32U 382343 5547183

Ziel

Mastershausen, Bushaltestelle Ortsmitte

Wegbeschreibung

Von der Ortsmitte Mastershausen weisen markante orange-weiße Zuweglogos den Weg durch den Ort und zum Beginn der Traumschleife unweit der Grillhütte. Hier wechseln wir vom Zuweg auf die Traumschleife und lassen dabei die Grillhütte und die Freizeitanlage Hallgarten rechts liegen. Nach sanftem Aufstieg mit herrlichen Fernblicken, führt der Weg erstmals in den Wald. Tief atmen wir die würzige Luft der Nadelbäume ein und erreichen am Rand eines Windwurfes (1) die erste von 8 Infotafeln.

Mit freier Sicht auf das tief eingeschnittene Tal des Mastershausener Baches knickt die Route talwärts und passiert auf halber Höhe eine Sinnesbank. Im Tal queren wir per Steg zwei murmelnde Bäche und treffen „Am Katzenloch“ ein, wo ein gemütlicher Rastplatz bereit steht und ein alter Stollenmund vom Schieferbergbau zeugt. Schon nach der nächsten Kurve rückt aber das Wasser in den Fokus. Der Weg wechselt ans Westufer und führt zu längst verfallenen Relikten uralter Mühlen. Zuerst passieren wir die Bucher Mühle (Infotafel 2), bevor die Ruine der Mohre Mühle (Infotafel 3) ans einst emsiges Müller-Treiben im stillen Tal erinnert.

Nach erneuter Bachquerung folgen wir einer genussvollen Wanderpassage durch nahezu unberührte Natur, in der unter dem schattigen Blattbaldachin des Waldes schroffe Schieferklippen und der leise rieselnde Bach um die Aufmerksamkeit des Wanderers wetteifern. Doch mit einem Schlag ist dieser Wettstreit vergessen, als unvermittelt die trutzigen Mauern der Burg Balduinseck empor ragen!

Die kürzlich restaurierte Burg aus dem 14. Jahrhundert war einst Bollwerk des Trierer Erzbischofs gegen die in Kastellaun ansässigen Sponheimer. Beim kurzen Abstecher zur Burg gehört nicht viel Phantasie dazu, das Mittelalter aufleben zu lassen. Zurück auf der Traumschleife wird es kurz unterirdisch, denn gemeinsam mit dem Bach unterquert der Wanderweg die L 203. Auf der anderen Seite verzaubert uns ein Auenwald, bevor uns ein Steg über den Bach hilft. Beim folgenden Anstieg durch die rauen Felsen ist gute Trittsicherheit gefordert, doch der nächste Rastplatz belohnt für die Mühen. Vorbei an der Kaspers Mühle (Infotafel 4) schwingt sich der Weg bergan, bietet tolle Blicke über die Täler und steuert zielstrebig den nächsten kulturellen Höhepunkt an: den Burgberg (Infotafel 5)!

Diesen markanten Felsvorsprung nutzten bereits die Kelten. Wir können die einmalige Atmosphäre entspannt an einer originellen Schutzhütte genießen. Und wieder wandern wir talwärts. Vorbei am "Römischen Brunnen" (Infotafel 6) erreichen wir in Serpentinen den Talgrund, wo weitere Felslöcher vom Bergbau zeugen. Am Rastplatz Herzenauer Hannes (Infotafel 7) beginnt der Anstieg zur Grube Apollo (Infotafel 8), wo nicht Schiefer, sondern Erze abgebaut wurden. Auf dem folgenden Zick-Zack-Pfad wird es anstrengend, doch schließlich haben wir das Hunsrückplateau erobert und die traumhafte Panoramaaussicht vom Turm auf den Galgenberg entschädigt uns für alle Mühen. Nur wenige Schritte später wird es gruselig, doch an der "Eich" (Infotafel 9) wird längst keiner mehr aufgehängt.

Entspannt senkt sich der Weg ab und erreicht die Grillhütte an der Freizeitanlage. Von hier kehren wir über den Zuweg zurück nach Mastershausen.

Anfahrt

L 203, K 69 oder K 64 nach 56869 Mastershausen

Navigation: Johann-Steffen-Straße, 56869 Mastershausen

Parken

Ortsmitte Mastershausen, Bushaltestelle „Dt. Eck“
(Navigation: 56869 Mastershausen, Johann-Steffen-Straße)
Parkplatz an der Bürgerhalle.
Weitere Einstiege:
Parkplatz an der Burgruine Balduinseck (L 203)
Parkplatz an der Grillhütte

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kostenlos:
Broschüre "Erlebnis Traumschleifen" mit Wegskizzen, Höhenprofile, Kurzbeschreibungen und Einkehrtipps zu allen 111 Traumschleifen
und Traumschleifen-Übersichtskarte - leichte Faltkarte mit grober Lageübersicht aller 111 Traumschleifen

Infos und Anforderung auf www.saar-hunsrueck-steig.de/prospekte

 

Kostenpflichtige Reiseführer und Bücher im Shop auf www.saar-hunsrueck-steig.de

 

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Kommentare und Bewertungen (42)

Manfred Ballüer
24.10.2018
Haben die Tour am 22.09.2018, einem nicht so warmen aber trockenen Samstag, zu sechst unternommen und waren alle total begeistert. Das Wetter hielt wohl viele Wanderer ab uns zu begleiten, was wir aber nicht vermissten. Anschließend sind wir nach Mörsdorf gefahren. Zur Hängeseilbrücke Geierlay gegangen und noch eine kleine Wanderung zurück nach Mörsdorf dran gehängt. Insgesamt ein gelungener Tag.
Bewertung
Gemacht am
22.09.2018

T. S.
13.10.2018
Hatte die Tour das ganze Jahr schon auf dem Wanderplan stehen und konnte sie erst gehen, nachdem sie eine Woche vorher zur schönsten Traumschleife Deutschlands gewählt wurde. Sicherlich zu recht, denn Aussichten und Wegführung sind unbeschreiblich schön. Nur leider war sie von riesigen Wandergruppen belagert, die teils mit Autos in die Wälder gefahren kamen um dort in Trinken und zu Essen. Unmöglich und respektlos gegenüber der Natur und anderen Wanderern. Dabei war ich nicht mal an einem Sonntag unterwegs. Da die Traumschleife für solche Menschen jedoch nichts kann, gibt es trotzdem die volle Punktzahl von mir.
Bewertung

Heribert Schmitz
10.10.2018
Sehr schöne Tour! Gut ausgeschildert und eine abwechslungsreiche Wegführung.
Bewertung
Balduienseck
Balduienseck
Foto: Schmitz Heribert, Community
Foto: Heribert Schmitz, Community
Foto: Heribert Schmitz, Community

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
13,7 km
Dauer
5:00 Std
Aufstieg
296 hm
Abstieg
296 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Wetter heute

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