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Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour

Traumschleife Weg des Wassers

· 9 Bewertungen · Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour · Saarland
Verantwortlich für diesen Inhalt
Tourismus Zentrale Saarland GmbH Verifizierter Partner 
  • Naturdenkmal Dicke Eiche
    / Naturdenkmal Dicke Eiche
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • Weg des Wassers
    / Weg des Wassers
    Foto: Frank Polotzek, Tourismus Zentrale Saarland GmbH
  • /
    Foto: Martin Vorreiter, Stadt Wadern
  • /
    Foto: Martin Vorreiter/, Stadt Wadern
  • / Kühe auf dem Dösterhof
    Foto: Frank Polotzek, Alexa Kirsch Fotographie
  • / Auf halber Strecke...
    Foto: Sandra Liane Braun, Community
  • / Hofgut Dösterhof (Quellenangabe Fotos: Alexa Kirsch Fotographie)
m 500 400 300 200 12 10 8 6 4 2 km Naturschutzgebiet Bardenbach Ferienwohnung Lauer F**** Aussichtspunkt Kälberfels Drei-Kreise-Stein "Fünf Eichen"

Zwischen Prims und Sollbach wandert man auf romantischen Pfaden vorbei an Naturdenkmälern und Felsformationen. Alte Grenzmarken sowie fantastische Ausblicke vom Schlossberg über Vogelsbüsch zurück nach Büschfeld ergänzen den Wanderweg. Das Sollbachtal bildete zwischen 1920 und 1935 die Grenze zwischen dem deutschen Reich und dem damaligen „Saargebiet“, das in dieser Zeit dem Völkerbund unterstellt war.
mittel
12,9 km
4:30 h
435 hm
435 hm

Der Weg wird besonders geprägt durch Bäche, Felsen und wildromantische Naturlandschaften. Sollbach und Prims, Kerzenbach und Mottenborn, die Springentalquelle, der Heidenborn und viele kleine Zuflüsse und Quellhorizonte kreuzen und begleiten diesen außergewöhnlichen Wanderweg.

Nachdem das letzte Haus von Büschfeld passiert ist, steigt der Weg steil nach oben.

Bis zum Aussichtspunkt am Kälberfels müssen etliche Höhenmeter überwunden werden.

Die Aussicht durchs „Waldfenster“ am Kälberfels eröffnet Weitblicke über das Tal der Prims bis zu den Bergrücken des Schwarzwälder Hochwalds.

Im Tal des Sollbachs steht das Naturdenkmal „Fünf Eichen“. Die fünf, zirka 200 Jahre alten Eichen, wuchsen aus einem Eichenstock in die Höhe. Das Sollbachtal bildete zwischen 1920 und 1935 die Grenze zwischen dem deutschen Reich und dem damaligen „Saargebiet“, das in dieser Zeit dem Völkerbund unterstellt war.

Je länger man am Bach unterwegs ist, umso pfadiger wird der Weg, der in völlige Abgeschiedenheit führt. Oberhalb des Solbachtals steht der „Drei-Kreise-Stein“. Dort treffen die Grenzen der Landkreise Merzig-Wadern, Saarlouis und St. Wendel aufeinandertreffen. Anschließend geht es weiter nach oben  zum Hochplateau zwischen den Dörfern Vogelsbüsch und Altland.

Im Primstal geht es steil nach oben Richtung Naturschutzgebiet „Junger Hirschkopf“.  Etliche bizarre Felssporne, bekannt als „Waderner Schichten“, werden passiert. Über den alten Bahndamm führt der Weg entlang der Prims zurück nach Büschfeld.

Der Weg wurde  vom Deutschen Wanderinstitut mit 72 Erlebnispunkten bewertet.

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outdooractive.com User
Autor
Frank Polotzek
Aktualisierung: 12.06.2020

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
399 m
Tiefster Punkt
245 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hochwaldreitschule Buttnich
Bergschenke Vogelsbüsch
Hofcafé & Hofladen Dösterhof
FEWO Hofgut Dösterhof

Sicherheitshinweise

Achtung:

Grundsätzlich geschieht das Betreten des Waldes und das Begehen der Wanderwege auf eigene Gefahr.

Jahreszeitlich- bzw. wetterbedingt ist auf einzelnen Wegeabschnitten eine erhöhte Trittsicherheit erforderlich. Tragen Sie daher der Jahreszeit und der Witterung angepasste Kleidung und Wanderschuhe mit entsprechendem Profil.

Weitere Infos und Links

Hotel Restaurant Zum Schlossberg
Nunkirchener Str. 2
66687 Wadern-Büschfeld
Tel.: +49 (0)6874 / 181 80

Hofgut Dösterhof
Dösterhof 1
66687 Wadern
Tel.: +49 (0)6871 6369020

www.doesterhof.de

Beschbelder Bahnhof
Eisenbahnstraße 2                                                                                                                                                                                                                          66687 Wadern
Tel.: +49 (0)6874 7696929

 

Internetseite der Stadt Wadern - www.wadern.de

 

Tourismus Zentrale Saarland

Tel.: 0681 - 9 27 20 - 0

www.urlaub.saarland

Start

Parkplatz Schlossberghalle, Werkstraße, 66687 Wadern-Büschfeld (248 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.496237, 6.868854
UTM
32U 345682 5484805

Wegbeschreibung

Der Startpunkt befindet sich an der Schlossberghalle. Am alten Bahnhof Büschfeld vorbei (gegenüber Hotel Restaurant „Am Mühlenbach“) und über das ehemalige Gelände des Merzig-Büschfelder-Eisenbahn (heute Parkanlage) geht es in Richtung Kälberfels/Sollbachtal. Am Ende der Parkanlage führt der Weg nach links ein Stück die Zufahrtsstraße nach Vogelsbüsch hinauf. Hinter dem letzten Haus am Waldrand geht es rechts hinauf auf einen Pfad. Der Weg steigt steil an. Am zweiten Querweg geht es nach rechts immer höher hinauf zum alten Steinbruch. Im bunten Laubmischwald trifft der Wanderer auf eine Wegekreuzung. Hier geht es links hinauf zum Aussichtspunkt Kälberfels. Von hier aus bietet sich ein wunderschöner Ausblick ins Tal der Prims und auf den Hochwaldkamm. Der Weg erreicht bald das Naturdenkmal „Fünf Eichen“ und biegt hier rechts auf den oberen Hangweg. Nach ca. 1 km Wegstrecke biegt ein Hohlweg rechts ab, der steil hinab ins Sollbachtal führt. Am Waldrand geht es links auf einem ausgebauten Weg in den Wald hinein zu den Weiheranlagen. Nachdem die idyllischen Weiher passiert sind, verwandelt sich das Tal in eine immer abgeschiedenere Welt. Nach einem Rastplatz an einer großen Wegekreuzung geht es noch kurz geradeaus und dann nach rechts über einen Steg auf die andere Bachseite. Der Weg führt immer weiter am Bach entlang und wird immer pfadiger. Bevor der Weg leicht vom Bach wegführt geht es nach links bis zu letzten Steg im Tal. Nach der Überquerung des Steges trifft der Wanderer auf der gegenüberliegenden Bachseite wieder auf den Hauptweg, der kurz vor dem Abzweig nach Vogelsbüsch endet. Der „Weg des Wassers“ bleibt aber am Sollbach und führt weiter geradeaus zum unberührten Oberlauf, wo nur noch Platz für die Natur ist. Der Weg geht an einer Lichtung in einen neu angelegten Pfad über, der schließlich einen romantischen Rastplatz erreicht, der zum Verweilen und zur Besinnung einlädt.

Der Weg führt von hier aus noch ein Stück am Bach entlang, um dann zum „Drei-Kreise-Stein“ anzusteigen, an dem die Landkreise Merzig-Wadern, Saarlouis und St. Wendel zusammentreffen. Über einen am Ende steil ansteigenden Waldweg erreicht der Wanderer das Hochplateau zwischen den Dörfern Vogelsbüsch und Altland. Links ein Stück über die Zufahrtsstraße nach Vogelsbüsch und dann wieder rechts über einen Feldweg geht es Richtung Buttnich. Ausblicke auf die Hochwaldhöhen entschädigen für den Anstieg aus dem Tal. Nachdem der Wald erreicht ist, biegt der Weg kurz vor dem Waldrand links ab. Von hier aus geht es vorbei an Naturdenkmälern wie der Zwieseleiche oder der Dicken Eiche hinab nach Buttnich, wo der Blick am Waldparkplatz „Buttnicher Rundweg“ durch das Primstal streift und der Weg rechts hinab in die Aue führt. An einer Kreuzung geht es nach links weiter und rechts über einen Steg und einen folgenden steilen Anstieg zum Jungen und Alten Hirschkopf, die im gleichnamigen Naturschutzgebiet liegen. Die zahlreichen Felsköpfe sind sozusagen die „kleinen“ Verwandten des großen Bardenbacher Fels, der auf der gegenüberliegenden Primsseite aufragt.

Nachdem die Hirschköpfe passiert sind, hat der Wanderer die Wahl zwischen dem Höhen- und Talweg um nach Büschfeld zurückzukehren. Geübte erklimmen den Höhenzug, der den Blick auf Bardenbach freigibt und steigen über einen mit Seilen gesicherten, steil abfallen Felskamm hinab zur Prims auf den alten Bahndamm. Hinweis: der Höhenweg ist nur für Geübte geeignet und von November bis März nicht begehbar! Alternativ kann der Talweg genutzt werden, der schon ab der Wegekreuzung über den Bahndamm führt. Das letzte Stück Weg wird zunächst auf dem ehemaligen Bahndamm zurückgelegt. Links und rechts des Weges findet der aufmerksame Wanderer viel Natur mit seltenen Pflanzen und Details. Auf der anderen Seite rauscht die Prims durchs Tal. Als letztes grüßt noch der Buchstabenfels, von dem sich der Legende nach im Dreißigjährigen Krieg ein Reiter wagemutig in die Tiefe stürzte, um seinen Verfolgern zu entkommen. Hinter dem Saargummi-Werk führt der Weg dann immer geradeaus zurück zum Ausgangspunkt an der Schlossberghalle.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Mit Bus R3 bis Büschfeld Feuerwehr (von Saarbrücken zunächst mit Bus R9 oder Bahn bis Lebach)

 

Anfahrt

Nach Büschfeld gelangt man über die Autobahn A1, die man bei der Anschlussstelle Primstal verläßt. An der Ausfahrt hält man sich rechts und biegt in der Ortsmitte von Primstal nach links ab auf die L148 in Richtung Losheim. Nach etwa 10 km verläßt man die Landstraße nach links nach Büschfeld. Die Schlossberghalle erreicht man unmittelbar vor der Zufahrt zum Saargummiwerk.

 

Parken

Auf dem Parkplatz der Schloßberghalle

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

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(9)
Ingrid Bleschke
29.06.2020 · Community
Weg ist ganz schön. Aber ein paar steile An- und Abstiege. Für nicht so trittfeste Wanderer nicht geeignet. Letzter Abstieg hat es in sich. Unten dann Schild gelesen, daß es einen Alternativweg gibt 😂😂😂. Schön ist, daß es mehrere Bäche und Teiche für den Hund gibt.
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Montag, 29. Juni 2020 19:00:29
Foto: Ingrid Bleschke, Community
Montag, 29. Juni 2020 19:00:50
Foto: Ingrid Bleschke, Community
Montag, 29. Juni 2020 19:01:12
Foto: Ingrid Bleschke, Community
Montag, 29. Juni 2020 19:01:23
Foto: Ingrid Bleschke, Community
Montag, 29. Juni 2020 19:01:46
Foto: Ingrid Bleschke, Community
Montag, 29. Juni 2020 19:01:51
Foto: Ingrid Bleschke, Community
Stefan Tils
19.05.2020 · Community
Wir sind den Weg am 17.05.20 gegangen. Wirklich schön und traumhaft ist die Wegführung, die zu ca. 90 % ausschließlich durch Wald und naturbelassene Wege führt. Wir sind den Weg auch im Uhrzeigersinn gelaufen und wurden in der Nähe des Hofguts Dösterhof von einem Hinweis „Gesperrt - Lebensgefahr“ überrascht. Da auch keine Umleitung ausgeschildert war, sind wir dem Weg trotzdem weiter gefolgt. Viele umgestürzte Bäume säumen dann den weiteren Verlauf des Weges. Zumindest an einer Stelle ist das Umsteigen eines großen Baumes eine echte Herausforderung. Ob der Verursacher wirklich das Sturmtief Sabine war, wagen wir zu bezweifeln, denn die ausgetretenen Wege zeigen, dass vor uns schon sehr viele andere Wanderer diese „Umwege“ gehen mussten und das vermutlich schon geraume Zeit. Etwas Pflege würde diesem Weg sicherlich gut tun; es wird sonst sehr schwer den Status Premium weiter tragen zu können. Trotzdem war es eine interessante und schöne Wanderung.
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Rebekka Dilly
03.05.2020 · Community
Toller Wanderweg, abwechslungsreich, gut beschildert 😊
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Sonntag, 3. Mai 2020 20:15:20
Foto: Rebekka Dilly, Community
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+ 10

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12,9 km
Dauer
4:30h
Aufstieg
435 hm
Abstieg
435 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit geologische Highlights

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