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Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour

Traumschleife Wind, Wasser & Wacken

· 2 Bewertungen · Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour · Hunsrück
Verantwortlich für diesen Inhalt
Hunsrück-Touristik GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Felsformation Berger Wacken
    / Felsformation Berger Wacken
    Foto: Tourist-Information Thalfang, Tourist-Information Thalfang
  • Blick auf Windrad
    / Blick auf Windrad
    Foto: Tourist-Information Thalfang, Tourist-Information Thalfang
  • Ruhebank mit Blick auf Windrad
    / Ruhebank mit Blick auf Windrad
    Foto: Daniel Thiel, Tourist-Information Thalfang
  • Blick auf Berglicht
    / Blick auf Berglicht
    Foto: Daniel Thiel, Tourist-Information Thalfang
Traumschleifen-Logo
Karte / Traumschleife Wind, Wasser & Wacken
150 300 450 600 750 m km 2 4 6 8 10

Eindrucksvoll werden im ersten Teil der Wanderung auf insgesamt 12 Erlebnisstationen die  Themen Wind, Windkraft, Wasser, Klimaschutz und Geologie erläutert. Später geht es auf schmalem Waldpfad durch dunklen Tann, Eichenwälder und Mischwald. Immer wieder wird man  durch großartige Fernsichten überrascht. Imposant die freigelegte Felsformation „Berger Wacken.“

 

mittel
10,1 km
3:30 h
129 hm
127 hm

Der Wanderweg durch offene Wiesen- und Feldwirtschaft und den nördlich von Thalfang gelegenen Haardtwald verbindet die Themenwanderwege „Hunsrücker Windweg“ und „Mineralwasser-Lehrpfad.“

Der Wanderparkplatz befindet sich direkt unterhalb eines riesigen Windrades. Der Blick nach oben zu den kreisenden Rotorblättern ist beeindruckend. Im ersten Teil der Wanderung erklären  insgesamt 12 Erlebnisstationen die  Themen Wind, Windkraft, Wasser, Klimaschutz und Geologie.

Später windet sich ein schmaler, verwunschener Pfad durch den dunklen Wald. Ein spektakuläres Walderlebnis auf dem Weg zum Naturdenkmal „Berger Wacken.“ Der im Wald anstehenden Felsen aus Taunusquarzit ist ein Kontrast zu den Windrädern. Der bis zu 15 Meter hohe Fels erstreckt sich über eine Länge von 200 Metern.  Ein Hinweisschild zeigt den Weg zur Schinderhanneshöhle. Bis zur Hardtwaldquelle liegen die Traumschleife und der „Mineralbrunnen-Erlebnispfad“ auf der gleichen Wegtrasse. Auf vielen Schautafeln wird der Weg des Mineralwassers aus den Tiefen des Hunsrücks aufgezeigt.

Der letzte Teil der Wanderung ist ein steter Wechsel zwischen offener Feld- und Wiesenlandschaft sowie kurzen, schattigen Waldpassagen. Oberhalb von Berglicht hat man eine Bilderbuchlandschaft vor Augen: der Blick reicht über die Dörfer Berglicht und Horath bis zum Idarkopf.

Der Weg wurde durch das Deutsche Wanderinstitut mit 70 Erlebnispunkten zertifiziert.

 

Autorentipp

Wallfahrtskirche Berglicht: 
Der Ort wird erstmals 1228 urkundlich erwähnt und bestand ursprünglich aus den Ortsteilen Berg und Licht. Die Kirche stand im Ortsteil Berg. Es wird angenommen, dass die  Verehrung  'Unsere liebe Frau vom Berge' hier  ihre Wurzeln hat.  Bereits 1470  wird  die Wallfahrtskirche von Berglicht erwähnt.
Berglicht besaß im  Mittelalter Gerichtsbarkeit und war Mutterkirche für viele Pfarreien im heutigen Dekanat Morbach. Die Wallfahrtskirche hatte damals vier Altäre und drei Glocken (von 1391, 1462  und 1545), die alle der Gottesmutter geweiht  waren. In den Neubau der heutigen Wallfahrtskirche von 1913/ 14 wurden Teile des romanischen (Wehrturm, Taufstein, Altartisch) und gotischen (Chor, Sakramentshäuschen, Sakristei) Vorgängerbaus einbezogen.

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
491 m
Tiefster Punkt
404 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Vorraussetzungen zum Erwandern dieser Premiumwanderwege.

Ausrüstung

Gutes Schuhwerk (Wanderschuhe) ist dringend empfohlen.

Weitere Infos und Links

Urlaubsregion Thalfang am Erbeskopf, Saarstr. 3, 54424 Thalfang
Tel. 06504 914050
Info unter: www.erbeskopf.de

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen
Tel. 06543 507700
Info unter: www.hunsruecktouristik.de

Start

Wanderparkplatz, „Hunsrücker Windweg“, Einmündungsbereich K77/K76, 54426 Heidenburg/Berglicht (430 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.784894, 6.942016
UTM
32U 351858 5516746

Ziel

Wanderparkplatz, „Hunsrücker Windweg“, Einmündungsbereich K77/K76, 54426 Heidenburg/Berglicht

Wegbeschreibung

Wir starten vom Parkplatz „Hunsrücker Windweg“. Die Einfahrt zum Parkplatz befindet sich direkt an der Einmündung der Kreisstraße 77 auf die Kreisstraße 76. Wir wandern nach rechts am Waldrand vorbei auf Wiesenwegen. Erster Blickpunkt sind die im Wind wehenden T- Shirts mit den Wappen der angrenzenden Gemeinden. Anschließend wird uns das Ausmaß einer Windkraftanlage sinnlich erfahrbar gemacht. Über Baumstümpfe zum Balancieren und durch einen  Hainbuchentunnel  erlaufen wir Schritt für Schritt in der Horizontalen die Höhe eines Turms, die sich dem Blick auf das vertikal aufragende Kraftwerk nur unzureichend erschließt. Nach diesem Erlebnis erreichen wir ein „Rotorblatt zum Anfassen“, an dem  man die Dimension eines Windrades erahnen kann. Wir wandern weiter zu dem Windrad mit dem Thema „Am Puls der Technik“. Hier kommt man einem Windrad ganz nahe und hat einen grandiosen Rundblick über die Hunsrückhöhen. Nach einer kurzen Wegstrecke durch Mischwald  überqueren wir die  K 76. Dann  wenden wir  uns nach links und weiter durch einen Laubwald. Im Anschluss daran eröffnet sich eindrucksvoll die Windwurffläche, die der Orkan „Kyrill“ 2007 hinterlassen hat. Langsam erholt sich die Natur von dieser Naturkatastrophe. Der Wanderweg führt mitten durch dieses Gebiet. Auch hier gibt eine Infotafel interessante Informationen. Weiter geht es am Waldrand entlang, dabei begleiten uns immer wieder wunderschöne Ausblicke. Nun folgen wir dem Weg auf urigen, knorrigen Pfaden, über kleine Quellbäche und durch moosbehangene Wälder. Anschließend durchlaufen wir einen dichten, dunklen Fichtenwald, fast wie in einem Labyrinth. Über den „Schinderhannes-Pfad“ erreichen wir ein ausgedehntes Felsmassiv inmitten eines märchenhaften Eichenwaldes „Die Berger Wacken“. An der Nordwestseite befindet sich ein fünf Meter tiefer Hohlraum, die „Schinderhanneshöhle“. Hier soll ein Lagerplatz des Räuberhauptmannes gewesen sein. Der Berger Wacken ist der größte, einer Reihe an die Oberfläche reichender Quarzitblöcke, die als Teile eines so genannten Härtlingszuges im Laufe der Zeit aus umliegenden weicheren Gesteinen herauspräpariert wurde. Über alte Spuren und Pfade der Römerstraße durchwandern wir den Haardtwald weiter in Richtung „Haardtwaldquelle“. Die heilende Wirkung des Wassers aus der Haardtwaldquelle wurde schon 1780 entdeckt, jedoch erst 1964 erschlossen. Die ausgezeichnete Qualität des Heil- und Mineralwassers wurde durch ein Gutachten 1985 bescheinigt. Seit 1990 ist die Haardtwaldquelle (Sauerbrunnen) für Wanderer und Besucher erschlossen und mit einer Überdachung versehen. Weiter geht es über einen Wiesenpfad zu einem Mischwald. Dort gelangen wir zu einem Quarzitfelsen, dem „Froschfelsen“. Bei einer kleinen Rast auf einer Sinnesbank und genauerer Betrachtung kann man mit etwas Phantasie die Form eines Frosches erkennen. Geleitet von einem grandiosen Ausblick weit in den Hunsrück bis an den Rand der Eifel wandern wir weiter  entlang von Feldern und Wiesen. Nach ausblickreichem Wegeverlauf erblicken wir  unter einem Apfelbaum zwei imposante Eisbären. Sie symbolisieren die Thematik Klimaschutz, die dazugehörige Infotafel gibt interessante Informationen dazu. Auf dem letzten Kilometer geht es über Wiesenwegen zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zurück.

Öffentliche Verkehrsmittel

Buslinie 328, Thalfang – Trier, www.robert-reisen.de

Anfahrt

Abfahrt von der L150 in Richtung Heidenburg
Die Einfahrt zum Parkplatz befindet sich direkt an der Einmündung der Kreisstraße 77 auf die 76 (Berglicht/Heidenburg).

Navigation:
K77/K76 Einmündungsbereich, 54426 Berglicht, Kreuzwiese

Parken

Wanderparkplatz, „Hunsrücker Windweg“, Einmündungsbereich K77/K76, 54426 Heidenburg/Berglicht

Wanderung der Tour auch möglich mit Einsteig bei:
Wanderparkplatz Haardtwald, Thalfang über Zuwegung ca. 1,2 km
oder Parkplatz an der Walfahrtskirche, Berglicht über Zuwegung ca. 0,7 km
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kostenlos:

Broschüre "Erlebnis Traumschleifen" mit Wegskizzen, Höhenprofile, Kurzbeschreibungen und Einkehrtipps zu allen 111 Traumschleifen

und
Traumschleifen-Übersichtskarte - leichte Faltkarte mit grober Lageübersicht aller 111 Traumschleifen

Infos und Anforderung auf www.saar-hunsrueck-steig.de/prospekte

 

Kostenpflichtige Reiseführer und Bücher im Shop auf www.saar-hunsrueck-steig.de

 


Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,5
(2)
Delleré René 
Gestern · Community
Sehr informative Wanderung mit extrem vielen Infotafeln, die nicht nur über Windräder zu berichten wissen. Weg gut gekennzeichnet, sauber wanderbar durch Wälder und über die "Wacken". Auch waren die Pfade über Wiesen sauber abgemäht. Sehr abwechslungsreich, schöne Aussichten, Wälder, Wiesen sowie idyllische Pfade wechselten sich immerzu ab. Genügend Parkplatz und ebenfalls leicht zu finden. Im Winter bei Eiswurf der Rotoren jedoch nicht zu empfehlen, da sehr nahe an einem Windrad!
mehr zeigen
Gemacht am 06.09.2019
Nicht jedermanns Geschmack
Foto: Delleré René, Community
Man sieht die enorme Größe eines Blattes
Foto: Delleré René, Community
Natürlich top Aussichten
Foto: Delleré René, Community
Der Schinderhannespfad, ein Abenteuer für sich!
Foto: Delleré René, Community
Enorme Verwandlung der Landschaft
Foto: Delleré René, Community
Natürlich besichtigt, die Schinderhanneshöhle.
Foto: Delleré René, Community
Aha, auf alten Wegen wird gewandert
Foto: Delleré René, Community
Wie gesagt, sehr schöne Waldpfade
Foto: Delleré René, Community
Die Haardtwaldquelle mit top Erklärungen
Foto: Delleré René, Community
Ei, was will man mehr ?
Foto: Delleré René, Community
Top Aussicht Richtung Berglicht mit der Wallfahrtskirche
Foto: Delleré René, Community
Sehr idyllische Ecke kurz vor dem Schlussanstieg.
Foto: Delleré René, Community
Uff, denen zwei muss es richtig warm sein
Foto: Delleré René, Community
Dreht schwerer als gedacht!
Foto: Delleré René, Community
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Fotos von anderen

+ 10

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
10,1 km
Dauer
3:30 h
Aufstieg
129 hm
Abstieg
127 hm
Rundtour aussichtsreich familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights faunistische Highlights

Statistik

: h
 km
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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