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Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour

Vitaltour Eremitenpfad

· 6 Bewertungen · Prädikats-Kurztour / Prädikats-Rundtour · Nahe
Verantwortlich für diesen Inhalt
Urlaubsregion Naheland Verifizierter Partner 
  • Felseneremitage Bretzenheim
    / Felseneremitage Bretzenheim
    Foto: THOMAS MALBURG, Urlaubsregion Naheland
Karte / Vitaltour Eremitenpfad
m 400 300 200 100 8 6 4 2 km

Entdecke die einzigartige Natur, die Geschichte und Geschichten rund um die Felseneremitage Bretzenheim. Genieße die besinnliche Ruhe und meditative Kraft dieser Route - der Eremit wird dich begleiten.

mittel
9,3 km
2:15 h
164 hm
162 hm
Sanfte Hügel und schroffe Felsen, Weinbau und urwüchsige Natur - diese spannende Kontraste charakerisieren den Eremitenpfad, der uns zu einem Ort führt, der die Menschen seit Jahrtausenden fasziniert: die Felseneremitage.


Autorentipp

Die roten Felswände entlang des Guldenbachs erstrahlen im Abendrot ganz besonders eindrucksvoll.

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
214 m
Tiefster Punkt
119 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Weitere Wanderwege in der Region finden Sie auf
www.langenlonsheim-stromberg.de
www.naheland.net
www.gastlandschaften.de

Start

Kronenberghalle (124 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.876293, 7.888161
UTM
32U 420114 5525469

Ziel

Kronenberghalle

Wegbeschreibung

Er macht seinem Namen alle Ehre, dieser Vitalweg. An vielen Stellen begegnen wir dem Eremit, er wird unser ständiger Begleiter sein.  Der Wanderweg ist in beiden Richtungen ausgeschildert. Wir halten uns jedoch  an die empfohlene Gehrichtung, nämlich entgegen dem Uhrzeigersinn. Startpunkt derTour ist  der Parkplatz an der Kronenberghalle.

Wir überqueren die Straße und sind schon auf dem Wirtschaftsweg, der uns zunächst durch Felder und danach sanft bergan durch Weinberge führt.  Auf einem Grasweg  entlang der Hangkante des alten Steinbruchs  geht es zwischen Buschwerk und Weinbergen nun leicht bergab bis kurz vor ein Feldkreuz. Hier zweigt der Weg links ab. Nach 300 m im spitzen Winkel wieder nach links und durch ein Wäldchen mit einem geschlossenem Blätterdach haben wir bald den ersten Höhepunkt der Wanderung erreicht. Hier präsentiert sich der alte Bretzenheimer Steinbruch und eine Sitzgruppe lädt zur ersten Rast ein.  Frühmorgens, wenn die aufgehende Sonne ihr erstes Feuer versprüht und den Steinbruch in glühendes Licht taucht, kann der Wanderer dieses grandiose Schauspiel genießen.  Entlang einer roten Sandsteinwand umrunden wir einen Weinberg, bevor es seitlich eines Weidezaunes  über Treppenstufen hoch geht.  Oben angelangt halten  wir uns rechts.  Galloway-Rinder und Schafe begleiten uns,  während wir die herrlichen  Ausblicke ins Guldenbachtal genießen.  Nachdem wir die  naturbelassenen, gelenkschonenden Graswege hinter uns gelassen haben, biegen wir links ab und gelangen über ein schmales, steiles  Pfädchen mit über 22 Treppenstufen durch dichtes Gehölz hinunter zu den Gebäuden der Wohnungslosenhilfe der Kreuznacher Diakonie. Hinter dem letzten Gebäude, dem ehemaligen Jagdschloß der Familie Puricelli,  halten wir uns halb links.  Schon nach wenigen Metern stehen wir vor der eindrucksvollen Felseneremitage, die für Jahrhunderte den Einsiedlern und Mönchen Heimstätte war. Experten des archäologischen Landesamtes bezeichnen diese Anlage als einmaliges Monument nördlich der Alpen. Wenn die roten Felswände erzählen könnten, würden sie uns mitnehmen in die Zeit, wo  die ersten Eremiten  ab dem 7. Jahrhundert in mühevoller Handarbeit mit Hammer und Meisel den roten Sandstein bearbeitet und sich Wohnstätte und Kirchenraum geschaffen haben.  Hier lassen wir in Ruhe und stiller Erhabenheit die Mystik dieses Ortes auf uns wirken, bevor wir unseren Weg auf einem flachen Damm entlang des Guldenbaches fortsetzen. Linkerhand entdecken wir nach einigen Minuten in der 300 m langen  bizarren Felswand  die Reste einer in den roten Sandstein gehauenen Einsiedlerklause.

Kurz vor dem Campingplatz Lindelgrund, auf dem eine Gaststätte uns Wanderern auch eine Einkehrmöglichkeit bietet, biegen wir links in den Wald (Lindel) ein. Wir erreichen einen weiteren Rastplatz mit herrlichem Blick auf den bekannten Weinort Guldental. Nach dem Auf und Ab auf schmalen Pfaden durch die urige Vegetation des Lindels mit seinen knorrigen Eichen und alten Buchen halten wir uns links.   Nach 300 m auf einem Wirtschaftsweg zwischen Waldrand und Reben  nochmals hinunter in  dichten Wald.  Und urplötzlich befinden wir uns in freier Landschaft.  Fast geblendet durch das helle Licht empfängt uns am Rheinhessenblick die  Weite der grenzenlosen Rebflächen. Hier  halten wir uns erneut links und stehen nach fünf Minuten auf einer märchenhaften Aussichtsterrasse mit einzigartigen Fernblicke  in  den Rheingau und nach Rheinhessen.  Ganz großes Landschaftskino!  Eine imposante, halbrunde Sitzgruppe  lädt zur Rast und zum Verkosten eines guten Bretzenheimer Schoppens ein. Niederwaldddenkmal,  Kloster Eibingen und die Rochuskapelle grüßen herüber. Der Blick schweift  über das Nordpfälzer Bergland zum Donnersberg und weiter über den Kreuznacher Stadtwald, das Wandergebiet Rotenfels bis  hin zum Lemberg, der höchsten Erhebung zwischen Mittel- und Unterlauf der Nahe.

Nach weiteren 150 m nochmals ein letzter Blick  über Bretzenheim und das Bad Kreuznacher Salinental. Wer genau hinschaut, zählt um die dreißig Dörfer, die zwischen  den Weinbergen hervorlugen. Hier verlassen  wir die Höhe über einen steilen Grasweg  und wenden uns wieder der Kronenberghalle zu.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Sie können bequem mit der Deutschen Bahn anreisen und in Bretzenheim aussteigen. Der Bahnhof ist ca. 500 m vom Start/Ziel entfernt. Die Buslinie 240 hält direkt an der Naheweinstraße, Ortseingang von Bad Kreuznach kommend.

Anfahrt

Mit PKW reisen Sie an über die B48. Aus Bad Kreuznach kommend auf der Bundesstraße im Kreisverkehr am Gewerbegebiet Bretzenheim Ausfahrt                „Kronenberghalle“ .

Parken

Am Startpunkt "Kronenberghalle" stehen kostenlose Parkplätze zur Verfügung.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Wanderschuhe empfehlenswert.

Der Weg ist nicht kinderwagen-, bzw. rollstuhltauglich. Er ist in den Wintermonaten,  insbesondere  bei Nässe, nur eingeschränkt begehbar.

Umweltbewußte Wanderer nehmen ihren Müll wieder mit und sorgen damit für eine saubere Landschaft.  Zum Schutz der Wildtiere besteht für Hunde auf der gesamten Wanderstrecke Anleinpflicht. Es versteht sich von selbst, daß für Reiter der gesamte Eremitenpfad tabu ist.


Fragen & Antworten

Frage von Alexandra Heinermann · 22.06.2020 · Community
Ist der Weg für das Wandern mit Hund geeignet?
mehr zeigen
outdooractive.com User
Hallo Frau Heinermann, der Weg ist ideal für unsere Vierbeiner. An einem Abschnitt, ungefähr in der Mitte, kann sich ihr kleiner Liebling sogar im Guldenbach gefahrlos erfrischen und im Wasser toben. Viel Freude!

Bewertungen

4,8
(6)
Edmund Westphalen
23.06.2020 · Community
Sehr schöne, abwechslungsreiche Strecke wechselnd vorbei an Weinreben, dann schmale Waldpfade und teilweise massive Rotfelswände. Körperlich sehr gut zu schaffen....
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Felsmassiv Emeritenpfad
Foto: Edmund Westphalen, Community
grandiose Ausblicke
Foto: Edmund Westphalen, Community
Michael P. Küsters
21.06.2020 · Community
Eine wunderbare Vitaltour, die in die Kategorie Premimwanderweg gehört. Dazu gehört als erstes eine ausgezeichnete Beschilderung. Es gab keinen Punkt, an dem ich auf meine Navi gucken musste, um mich zu orientieren. Meiner Frau und mir hat der hohe Pfadanteil und die Wiesenwege entlang der Weinberge gefallen. An vielen Kleinigkeiten erkennt man, dass sich die MacherInnen viele Gedanken gemacht haben die Tour zu gestalten. Bänke und Tische sind in ausreichender Anzahl vohanden und stehen zu Teil an Stellen mit wunderschönen Ausblicken. Die Felseneremitage -beeindruckend. Ein Danke an die Wegpaten: Der Weg ist in einem ausgezeichneten Zustand. Der Empfehlung gegen den Urzeigersinn zu laufen können wir uns nur anschließen, alleine deshalb schon, um gegen Ende der Tour den grandiosen Blick ins Rheingau zu genießen. Für uns ist es eine Wanderung, die wir nicht nur einmal gemacht haben.
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Gemacht am 19.06.2020
Alle Bewertungen anzeigen

Fotos von anderen

+ 6

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,3 km
Dauer
2:15h
Aufstieg
164 hm
Abstieg
162 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Kultur

Statistik

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