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Radrundweg Etappentour

Anspruchsvoll und kurzweilig: unterwegs auf dem Rundradweg WW1

Radrundweg · Westerwald
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  • Radfahrer in Hachenburg
    / Radfahrer in Hachenburg
    Foto: Dominik Ketz, Westerwald Touristik-Service
  • / Blick auf den Alten Markt der Stadt Hachenburg und das Schloss
    Foto: Dominik Ketz, Westerwald Touristik-Service
  • / Fachwerkhäuser Grenzau
    Foto: Dominik Ketz, Westerwald Touristik-Service
  • / Keramikmuseum Höhr-Grenzhausen
    Foto: Dominik Ketz, Westerwald Touristik-Service
  • / Radfahrer im Naturpark Nassau
    Foto: Dominik Ketz, Westerwald Touristik-Service
  • / Albertshof, Rennerod
    Foto: Dominik Ketz, Westerwald Touristik-Service
m 900 800 700 600 500 400 300 200 100 200 180 160 140 120 100 80 60 40 20 km Wiesensee Hachenburger Erlebnis-Brauerei Fuchskaute Erlebnisbahnhof Westerwald Planetarium & Sternwarte Trachtenmuseum Limesturm Hillscheid

Auf einer großen Rundfahrt (über 200 Kilometer) geht es von Hachenburg aus quer durch den Westerwald und zurück. Dabei werden mehrere Themenradwege „erfahren“ und es warten zahlreiche Highlights am Wegesrand.
schwer
211,8 km
16:49 h
2274 hm
2274 hm

Es lohnt sich, den Westerwald auf dem WW1 über mehrere Tage zu erkunden. Die große Tour bietet zahlreiche Sehenswürdigkeiten und Einkehrmöglichkeiten, unter anderem in historischen Gasthäusern.

Ich habe mir als Start und Ziel Hachenburg gewählt und kann hier gleich das Landschaftsmuseum Westerwald und den Burggarten besuchen. Der Route nach Westen und Süden folgend wartet das Planetarium in Sessenbach auf mich. Dazwischen liegt ein Badesee, der Waldsee (vor Maroth). Ich nehme bei einer Sommerfahrt unbedingt Badebekleidung mit, denn es gibt mehrere Bademöglichkeiten am WW1.

Ich nehme mir Zeit, um die Töpferei mit Museum in Höhr oder den Erlebnisbahnhof in Westerburg samt Eisenbahnmuseum zu besuchen und einen Abstecher in das Trachtenmuseum Westerburg zu unternehmen. Als Geschichtsinteressierte bietet sich mir der Römerturm bei Steinrausch ebenso an wie das Kloster Marienstatt mit seinem Brauhaus oder die Dachschiefergrube Assberg. Als Naturliebhaber bestaune ich natürlich die Fuchskaute bei Willingen, die höchste Erhebung des Westerwalds, und klettere auf den Aussichtspunkt Hohe Ley (vor Astert).

Autorentipp

Besonders Sportliche testen den Golfplatz bei Stahlhofen am Wiesensee und nehmen anschließend ein erfrischendes Bad im See.
Profilbild von Maja Büttner
Autor
Maja Büttner
Aktualisierung: 22.07.2020

Schwierigkeit
schwer
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
648 m
Tiefster Punkt
152 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Start

Hachenburg, Bahnhof (342 m)
Koordinaten:
DG
50.663798, 7.822378
GMS
50°39'49.7"N 7°49'20.6"E
UTM
32U 416772 5613100
w3w 
///beobachtungen.eisblau.eidotter

Ziel

Hachenburg, Bahnhof

Wegbeschreibung

Natürlich kann ich auch an anderen Stellen in die Rundtour einsteigen, doch meine Anleitung beginnt am Bahnhof in Hachenburg. Der moderne WW1 ist sehr gut ausgeschildert, er zeigt ein weißes Rad auf grünem Grund und darunter den Schriftzug WW1.

Mit dem Bahnhofsgebäude im Rücken geht es nach links auf die Bahnhofstraße und anschließend durch die ganze Stadt, die ich Richtung Westen verlasse. Die Tour führt weiter durch die Gemeinden Hattert und über die Marzauer Mühle nach Wahlrod. Es folgen der Roßbacher Wald und Felder bis nach Roßbach. Das nächste Ziel weiter südlich ist Selters im Westerwald. Anschließend wartet auf einer Anhöhe unter anderem das Planetarium in Sessenbach. Etwas weiter in Höhr gibt es eine Töpferei samt Museum im Kannenofen.

Im Folgenden fahre ich über Felder und durch Wald auf dem Deutschen Limes-Radweg weiter. Am Limesturm kurz vor Hillscheid vorbei führt die Tour erneut durch den Wald zu einem Römerturm bei Kadenbach und weiter nach Osten. Dabei geht es Richtung Altes Brauhaus im Lahntal sanft hinunter. Die Route Richtung Welschneudorf, Hübingen und Gackenbach besitzt kaum Steigungen. Hier kann ich nun den Wildpark besichtigen. Durch den Naturpark Nassau radele ich anschließend Richtung Großholbach. Kurz vor dem Ort steht Bildches Eich, eine sehenswerte kleine Kapelle, die zur Marienandacht einlädt.

Die Tour führt mich über kleine Ortschaften weiter Richtung Süden und Osten nach Niedererbach. Dabei überquere ich die Autobahn 3. Von jetzt an radele ich häufiger bergauf. Von Niedererbach aus geht es über eine längere Strecke wieder gen Norden. Ich möchte Station machen, halte dafür aber noch etwas durch, denn dann wartet Westerburg mit seinen Sehenswürdigkeiten. Ein Stück weiter lädt mich der Wiesensee bei Stahlhofen zur Erholung ein. Rund 140 Kilometer habe ich hier bereits geschafft. Etwa 20 Kilometer weiter lockt mich die Fuchskaute bei Willingen mit dem Aufstieg.

Auf dem weiteren Weg, der teilweise im Zickzack verläuft, passiere ich bei Nauroth linker Hand den Basaltsteinbruch Weiße Ley und in Atzelgift Mühle und Waldkapelle. Im Ort Lippe geht es zunächst nach Süden, dann nach Osten weiter, das Gelände bleibt recht eben beziehungsweise geht es tendenziell eher bergab. Jetzt wartet kurz vor Astert der Aussichtspunkt Hohe Ley, später die Dachschiefergrube Assberg und wenige Kilometer weiter das Kloster Marienstatt mit Brauhaus. Schließlich führt mich mein Weg wieder bergab nach Hachenburg.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit dem Zug zum Bahnhof in Hachenburg

Anfahrt

Aus Richtung Köln kommend bzw. von der B51, Severinsbrücke und Deutzer Ring/B55 Östliche Zubringerstraße/L124 nehmen. A59 und A3 bis L258 in Dierdorf nehmen, auf A3 Ausfahrt 37-Dierdorf nehmen. B413 bis Bahnhofstraße in Hachenburg nehmen.

Aus Richtung Frankfurt kommend Theatertunnel, Gutleutstraße und B44 bis B43 folgen. A3 bis B255 in Heiligenroth nehmen, auf A3 Ausfahrt 40-Montabaur nehmen. B255 folgen, B8 und L292 bis Bahnhofstraße in Hachenburg nehmen.

Parken

Der Bahnhof in Hachenburg bietet ausreichend kostenpflichtige Parkmöglichkeiten. 

Koordinaten

DG
50.663798, 7.822378
GMS
50°39'49.7"N 7°49'20.6"E
UTM
32U 416772 5613100
w3w 
///beobachtungen.eisblau.eidotter
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Kombi-Flyer Rad/Wandern, hier kostenfrei erhältlich!

Ausrüstung

Für Taschen und Rucksäcke bietet bei einer Fahrradtour nicht nur der Rücken Platz – das Gewicht der Ausrüstung sollte am besten auf mehrere Körper- und Radteile verteilt werden. Fahrtwind, Regen oder Sonne können auf dem Rad zu ganz unterschiedlichen Temperaturempfindungen führen – eine Erkältung kann mit einer professionellen Fahrradbekleidung am besten vermieden werden. Man sollte auf einer mehrtägigen Tour immer passende Wechselkleidung zur Hand haben, um für jede Eventualität gewappnet zu sein. Neben anderen wichtigen Ausrüstungsgegenständen sollten die nötige Werkzeuge und Reparaturutensilien nicht vergessen werden. Bei hohem Tempo ist man auf einer Fahrradtour schnell mal falsch abgebogen: Zur Orientierung dienen traditionelle und moderne Hilfsmittel wie eine Radkarte oder ein GPS-Gerät. Mit dabei haben sollte unbedingt auch immer ein kleines Notfallset.

 

 

 

 

 


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Schwierigkeit
schwer
Strecke
211,8 km
Dauer
16:49h
Aufstieg
2274 hm
Abstieg
2274 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Etappentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

  • 2D 3D
  • Inhalte
  • Bilder einblenden Bilder ausblenden
  • 4 Etappen
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