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Radrundweg

GPS-Fahrradtour: Von Vettweiß nach Zülpich: Historische Orte und herrliche Ausblicke

Radrundweg • Eifel
Verantwortlich für diesen Inhalt
Eifel Tourismus GmbH
  • Bachtor in Zülpich
    / Bachtor in Zülpich
    Foto: Sieglinde Hoffmann, NATURAKTIVERLEBEN, Kreis Euskirchen
  • Zwischen Vettweiß und Frangenheim
    / Zwischen Vettweiß und Frangenheim
    Foto: Sieglinde Hoffmann, NATURAKTIVERLEBEN, Kreis Euskirchen
  • Rastplatz mit Aussicht in Frangenheim
    / Rastplatz mit Aussicht in Frangenheim
    Foto: Sieglinde Hoffmann, NATURAKTIVERLEBEN, Kreis Euskirchen
  • Zwischen Embken und Wollersheim
    / Zwischen Embken und Wollersheim
    Foto: Sieglinde Hoffmann, NATURAKTIVERLEBEN, Kreis Euskirchen
  • Weg nach Bürvenich
    / Weg nach Bürvenich
    Foto: Sieglinde Hoffmann, NATURAKTIVERLEBEN, Kreis Euskirchen
Karte / GPS-Fahrradtour: Von Vettweiß nach Zülpich: Historische Orte und herrliche Ausblicke
0 150 300 450 m km 5 10 15 20 25
Wetter

Von Vettweiß geht es steigungsfrei und vorwiegend durch Wald nach Frangenheim, dann durch Felder über Froitzheim nach Embken. Von hier an in Auf und Ab, vorbei an der Gödersheimer Mühle, nach Wollersheim. Dahinter radeln wir durch welliges Gelände mit herrlicher Weitsicht durch Bürvenich und vorbei am Wasserschloss von Langendorf. Über Juntersdorf kommen wir an den Neffelsee und fahren von dort auf direktem Weg nach Zülpich.
leicht
27,2 km
3:45 Std
227 hm
210 hm
Auf dieser Route wird man schon vor Zülpich wiederholt daran erinnert, wie geschichtsträchtig diese Region ist. Aber vor allem ist es eine Freude, diese schöne Landschaft mit ihren weiten Ausblicken, einsamen Passagen und wechselnden Eindrücken zu durchfahren.

Hinter Vettweiß queren wir ein Waldgebiet bis Frangenheim, von dort geht es bei weiter Sicht nach Froitzheim und durch das kleine Naturschutzgebiet Ginnicker Bruch nach Embken mit seinem hübschen Ortskern; dahinter auf eine Anhöhe und (wenige Meter abseits der Route) zu einer Kapelle mit herrlichem Rundumblick. Dann kommen wir durch das einsame Neffelbach-Tal, vorbei an der Gödersheimer Mühle, und schließlich nach Wollersheim (Abstecher in den Ortskern mit seiner mittelalterlichen Kirche empfohlen!). Anschließend durchqueren wir ein welliges Gelände mit wunderbarer Sicht in die Ebene, durchfahren Bürvenich (auch hier: Abstecher lohnenswert) und passieren das Wasserschloss von Langendorf. Ein winziges Sträßchen mit einseitiger Lindenallee bringt uns nach Juntersdorf, dessen etwas oberhalb des Ortes gelegene Kirche schon von weitem zu sehen ist. Nun geht es Richtung Neffelsee, und von dort fahren wir auf Zülpich zu. Der Radweg verläuft nicht direkt am Wasser, aber auf dem Track ist eine Stelle markiert, von der aus man auch einen Zugang zum See hat. Schließlich erhalten wir einen imposanten Blick auf Zülpich, ehe wir durch das Weiertor in die Stadt kommen und durch Grünanlagen und vorbei an der Stadtmauer den Bahnhof ansteuern.

Highlights am Weg:

  • Ginnicker Bruch: Ein kleines Naturschutzgebiet, das wir vor Embken durchfahren; in ihm finden sich die Reste eines Kalkflachmoores mit seltener Flora.
  • Embken: Zu den zahlreichen Bodenfunden aus Embken gehört auch ein keltischer Matronenstein, auf dem ein Rebenzweig mit Blättern und Trauben dargestellt ist: das erste Zeugnis für Weinbau in Embken! Passend dazu wird   in der aus dem 16. Jahrhundert stammenden Pfarrkirche St. Agatha eine Reliquie des St. Urbanus, des Schutzpatrons der Weinbauern, aufbewahrt.
  • Gödersheimer Mühle: Wir passieren diese ehemalige Getreidemühle zwischen Embken und Wollersheim im Tal des Neffelbachs. Sie gehörte ursprünglich zur Burg Gödersheim, von der nur noch Reste vorhanden sind, und wurde wie diese im 15. Jhdt. erbaut. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.
  • Wollersheim: Wie Emken hat auch Wollersheim eine weit zurückreichende Geschichte, wie zahlreiche Bodenfunde dokumentieren. Wir empfehlen einen Abstecher in den schönen Ortskern und zur „Alten Kirche“, deren älteste Teile aus dem 11.Jhdt. stammen.
  • Auch Bürvenich hat neben seinem geschlossenen Ortsbild historische Bauwerke zu bieten: die mittelalterliche Wildenburg und das Haus Piedmont von 1812; auch hier gilt: Abstecher empfohlen.
  • Burg Langendorf: Eine spätgotische Wasserburg, die zu den besterhaltenen Wasserburgen des Rheinlands zählt. Ihre heutige Form erhielt sie durch Umbauten im 18. und 19. Jhdt. Unsere Route führt direkt an der Burg vorbei.
  • Juntersdorf: Die hoch gelegene Kirche, deren älteste Teile aus dem 12. Jhdt. stammen, zieht schon von weitem die Blicke auf sich. Am Ortsrand finden sich die Reste einer ehemaligen Wasserburg.
  • Zülpich: Das römische Tolbiacum war eine Kleinstadt, in der sich wichtige Fernstraßen kreuzten. In der ersten Hälfte des 13. Jhdts. erhielt Zülpich die Stadtrechte; Burg, Stadtmauer und Toranlagen, die heute das Stadtbild prägen, stammen aus dem 15. Jhdt. Auf unserer Tour kommen wir durch das mittelalterliche Weiertor in die Stadt und fahren dann auch noch ein Stück entlang der alten Stadtmauer.

Rastmöglichkeiten:
Einige Bänke auf der gesamten Route

Autorentipp

In den Orten, die wir durchfahren, empfiehlt sich vor allem in Wollersheim und Bürvenich ein Abstecher zu den historischen Bauwerken; und natürlich sollte man sich Zeit für die Besichtigung von Zülpich nehmen.
outdooractive.com User
Autor
Sieglinde Hoffmann / NATURAKTIVERLEBEN in Zusammenarbeit mit der Nordeifel Tourismus GmbH
Aktualisierung: 24.08.2018

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
261 m
145 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Projekt Rad- und Wanderbahnhöfe, Bahnhofstr. 13, 53925 Kall, Tel. 02441-9945717, secker@nordeifel-tourismus.de, www.radundwanderbahnhoefe-eifel.de

Nordeifel Tourismus GmbH, Bahnhofstraße 13, 53925 Kall, Tel. 02441-994570, Fax 9945729, info@nordeifel-tourismus.de, www.nordeifel-tourismus.de

Einkehrmöglichkeiten:

  • Gaststätte „Bei Hämmer“, Gereonstraße 5, 52391 Vettweiß, Tel. 0171-7054194
  • Landgasthof Stupp, Zehnthofstraße 57, 52385 Nideggen-Wollersheim, Tel. 02425 901490

Start

Bahnhof Vettweiß (145 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.743186 N 6.602714 E
UTM
32U 330866 5624007

Ziel

Bahnhof Zülpich

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreisemöglichkeit zum Start der Tour:
Bahn:
Von Euskirchen, bzw. von Düren nach Vettweiß: Eifel-Börde-Express, fährt in den Sommermonaten jeden Sonntag www.boerdeexpress.de
Bus:
Von Düren nach Vettweiß: Bus 298, 230, www.bahn.de
Von Euskirchen nach Vettweiß: Bus 298, www.vrsinfo.de
Taxi:
C. Matusiak, Zülpich, Tel. 02252-94050
Taxi Dora, Kreuzau, Tel. 02422-6181
Taxi-Biertz GmbH, Zülpich 02252-2150

Rückreisemöglichkeit zum Ausgangspunkt der Tour:
Bahn:
Von Zülpich nach Vettweiß: Eifel-Börde-Express, fährt in den Sommermonaten jeden Sonntag www.boerdeexpress.de
Bus:
Von Zülpich nach Vettweiss Bus SB 98, Bus 298, 233 (mit Umsteigen), www.vrsinfo.de
Taxi:
C. Matusiak, Zülpich, Tel. 02252-94050
Taxi Dora, Kreuzau, Tel. 02422-6181
Taxi-Biertz GmbH, Zülpich 02252-215

Anfahrt

Über die B 477 nach Vettweiß

Parken

Parkmöglichkeiten am Bahnhof Vettweiß

Parkmöglichkeiten am Bahnhof Zülpich

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Radwanderkarte Kreis Euskirchen (1:50000), ISBN 3–89439–601–6

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
27,2 km
Dauer
3:45 Std
Aufstieg
227 hm
Abstieg
210 hm
Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch

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