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Radrundweg

Täler und Höhenroute

Radrundweg · Westerwald
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    Foto: Herzmann, Tourist-Information Montabaur
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m 500 400 300 200 100 60 50 40 30 20 10 km

O du schöner Westerwald, über deine Höhen pfeift der Wind so kalt, jedoch der kleinste Sonnenschein, dringt tief ins Herz hinein – so steht es geschrieben im berühmten Westerwaldlied… das uns anmutig zur heutigen Rundtour einstimmt.

69,6 km
5:52 h
1085 hm
1085 hm

Die klare, frische Westerwälder Luft des Eisenbachtals weht uns zu Beginn unserer  Radtour um die Nase. Leicht bergan huschen wir in den Wald, erblicken die Kautenmühle, überqueren die mittelalterliche Brücke und rollen vom Eisenbachtal ins Gelbachtal hinein. In Reckenthal dürfen wir die kunstvoll aus Holz gestalteten Skulpturen bewundern, die den Weg Richtung Untershausen säumen. Abwechslungsreich gehen Feld-, Wald- und Wiesenlandschaften ineinander über. Am Dorfbrunnen vor dem schönen Rathaus in Welschneudorf radeln wir wieder dem Schatten spendenden Laubwald entgegen. Breit ist der Waldweg, dem wir tief in den Forst folgen. Kleine Bildstöcke liegen hübsch anzusehen am Wegesrand, wir genießen die wunderbare Ruhe. Hier und da zeigt sich ein Eichhörnchen, das aufgeschreckt Reißaus nimmt. Wo unsere Räder wieder Asphalt berühren, rollen wir locker auf Wirtschaftswegen Arzbach entgegen. Hoch über der Gemeinde sehen wir den Limesturm – im Tal stehen wir vor dem beeindruckenden Fachwerkrathaus, in dessen Nähe die „Gaststätte am Rathaus“ zur Erfrischung einlädt. Bergan pusten wir nach Eitelborn, dessen spätmittelalterliche Burgruine Sporkenburg aus dem 13. Jh. zum Fotostopp animiert. Weiter geht’s mühelos nach Neuhäusel, an dessen Ende wir wieder im dichten Waldgebiet des Naturpark Nassau verschwinden. Dort wo uns der Wald freigibt liegt das malerisch gelegene Hillscheid, dessen Rekonstruiertes Römerkastell ebenso der Römische Wachturm Aufsehen erregt. Die stillgelegte Bahntrasse ist heute ein beliebter Wander- und Radfahrertreffpunkt und führt nach Höhr-Grenzhausen, dessen Namen untrennbar mit „Töferei & Glas“ verwoben ist. Eine Materie, die zweifelsfrei den Rhythmus der Stadt bestimmt. Das beweisen eindrucksvoll die Ausstellungsstücke im „Keramikmuseum“. Eine kulinarische Erfrischung hingegen bietet sich im Café „Gelateria“, an dessen großer Eis- und Kuchentheke kein Schleckermäulchen vorbei kommt. Von hier geht’s gleich bergan aus der Stadt hinaus nach Hilgert, der „Pfeifenbäckergemeinde“, deren Geschichte bis auf den 30-jährigen Krieg zurück reicht. Wo einst die Truppen nach Tonpfeifen verlangten, um ihr Kraut zu rauchen. Bergab geht die Fahrt durch Ransbach-Baumbach mit dem Erlenhofsee, an dessen Ufer die Erlenhofkapelle einen Besuch verdient hat. Weithin sichtbar zeigt sich der „Westerwälder Dom“ in Wirges, dessen hohe Kirchturmspitze geradewegs nach Dernbach weist. Schon zeigt sich stolz das Barocke  Wahrzeichen (Schloss) von Montabaur zu dessen Füßen sich ein wahres Füllhorn an attraktiven Sehenswürdigkeiten gesellt. Montabaur ist auch die „Schusterstadt“. Diesen lustigen Beinamen erhielt die über 1000-jährige, als Mitte des 19. Jh. gleich dutzendfach das Schusterhandwerk ausgeübt wurde. Dem wird bis heute auf dem Neuen Marktplatz am „Schusterbrunnen“ gedacht. Gegenüber sehen wir den Wolfsturm, ein Bollwerk, das einst die Stadtmauer verstärkte, an der wir nun zum Neugotischen Rathaus schlendern. Historisches Fachwerk, enge Gassen und die mächtige Stadtkirche prägen hier das Bild. Ebenso urige Lokalitäten, in denen es sich ganz wunderbar pausieren lässt. Über verschlungene Waldwege erreichen wir Wirzenborn im Gelbachtal, deren berühmte Wallfahrtskirche und die Madonna aus dem 14. Jh. zum Anziehungspunkt tausender Menschen alljährlich wird. Lugen wir um die Ecke der 100-Seelen-Gemeinde erblicken wir den Dorfgasthof „Wirzenborner Liss“ mit dem Motorradmuseum, dessen Geschichte sieben Jahrzehnte motorisiertes Zweirad dokumentiert. Zum letzten Mal für heute durchradeln wir ein herrliches Waldstück bis zur Kapelle „Bildches Eich“. Dann rollen wir Großholbach entgegenrollen, dessen „Gräfliches Fachwerkhaus“ die letzte markante Wegmarke auf dem Weg zurück zur Studentenmühle ist.

Autorentipp

Sehenswert

  • Reckenthal: Skulpturenpark
  • Welschneudorf: Rathaus, Kirche und Kurfürstenhalle
  • Arzbach: Limesturm, Altes Fachwerkrathaus, Pfarrkirche St. Peter u. Paul
  • Eitelborn: Sporkenburg (spätmittelalterliche Burgruine)
  • Hillscheid: Rekonstruiertes Römerkastell und Römischer Wachturm, Heimatmuseum
  • Höhr-Grenzhausen: Keramikmuseum Westerwald, Ehemaliges Römisches Kastell, Burg Grenzau, Evang. Kirche
  • Hilgert: Denkmal geschützte Schule, Pfeifenbäckerei und schöne Fachwerkbauten
  • Ransbach-Baumbach: Stadtkirche, Erlenhofkapelle am See
  • Wirges: „Westerwälder Dom“
  • Dernbach: Heilbornkapelle, Köppel-Aussichtsturm
  • Montabaur: Schloss Montabaur, Wolfsturm, Neugotisches Rathaus, Historische Fachwerkhäuser, Stadtkirche St. Peter in Ketten, Segelrundflüge
  • Wirzenborn: Wallfahrtskirche mit Madonna, Pfarrhaus, Motorradmuseum, Stationenweg
  • Großholbach: Pfarrkirche, Gräfliches Fachwerkhaus, „Bildsches Eich“ – Kapelle im Wald
outdooractive.com User
Autor
Westerwald Touristik-Service
Aktualisierung: 25.04.2018

Höchster Punkt
462 m
Tiefster Punkt
160 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Montabaur

Großer Markt 12

56410 Montabaur

Tel.: + 49 (0) 26 02 / 95 02 780

Fax.: 49 (0) 2602 / 95 02 785

tourismus@montabaur.de

www.suedlicher-westerwald.de

Start

Studentenmühle bei Montabaur (212 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.434685, 7.903966
UTM
32U 422161 5587536

Ziel

Studentenmühle bei Montabaur

Wegbeschreibung

Eisenbachtal-Reckenthal-Untershausen-Oberelbert-Welschneudorf-Arzbach-Eitelborn-Neuhäusel-Hillscheid- Höhr-Grenzhausen -Hilgert- Ransbach-Baumbach -Wirges-Montabaur-Wirzenborn-Großholbach-Kleinholbach-Eisenbachtal

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Strecke
69,6 km
Dauer
5:52h
Aufstieg
1085 hm
Abstieg
1085 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Einkehrmöglichkeit

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