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Sonstige Rund- und Fernwanderwege

Ausoniusweg 05. Etappe: Gräfendhron - Fell

Sonstige Rund- und Fernwanderwege • Hunsrück
  • Am Ausoniusweg
    / Am Ausoniusweg
    Foto: Tourist-Information Thalfang, Tourist-Information Thalfang
  • Blick auf Gräfendhron
    / Blick auf Gräfendhron
    Foto: Tourist-Information Thalfang, Tourist-Information Thalfang
  • Am Naturdenkmal Berger Wacken
    / Am Naturdenkmal Berger Wacken
    Foto: Jörn Winkhaus, Hunsrück-Touristik GmbH
Karte / Ausoniusweg 05. Etappe: Gräfendhron - Fell
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 12 14 16 18 20
Wetter

Im Jahre 368/69 n. Chr. reiste Ausonius, ein römischer Gelehrter und Rhetoriker, im Gefolge des Kaisers Valentinian nach einem Alemannenfeldzug auf der alten Römerstraße quer durch den Hunsrück von Bingen nach Trier. Seine Reiseeindrücke schrieb er in dem Werk "Mosella" nieder, bis heute die älteste Reisebeschreibung einer deutschen Landschaft.

Was Ausonius damals als "wilde Waldeinsamkeit" im Hunsrück beschrieb, kommt dem heutigen erholungssuchenden, naturverbundenen Wanderer sehr entgegen. Auf uralten, einsamen Pfaden und Handelswegen folgen wir auf dem Ausoniusweg den Spuren des Ausonius und der römischen Legionäre durch grüne Wiesen und schattige Wälder. Wir lassen die Seele baumeln und entspannen einfach - ideal für gestresste Großstadtmenschen und Hamster im Laufrad.

mittel
20,6km
7:00
573 m
626 m
alle Details
Diese Etappe vom Dhrontal nach Fell ist ganz der Natur gewidmet. Hinter Gräfendhron erreichen wir bei Berglicht die Höhe und genießen eine tolle Aussicht auf die Hunsrücklandschaft und das Dhrontal. Nach Querung des Brucher Baches lohnt sich ein kurzer Abstecher zur Haardtwaldquelle. Hier sprudelt ein natürliches Mineralwasser aus der Tiefe, die Quelle (ein eisenhaltiger Sauerbrunnen) ist eingefaßt und bietet eine tolle Erfrischung. Wieder zurück auf dem Wanderweg kommen wir als nächstes zu den "Berger Wacken". Diese Felsformation ist die höchste Stelle eines 1,5 km langen Quarzitkammes mit schroffen Klippen mehrere Meter hoch - eine erdgeschichtliche Besonderheit. Auf der Rückseite des Massivs befindet sich eine 5 m tiefe Höhle. Hier soll vor über 200 Jahren der berüchtigte "Schinderhannes" sein Lager gehabt haben. Weiter geht es vorbei am Bauernhof Waldeck und dem ND Alte Eiche (Panoramablick auf die Umgebung) hinab ins Tal der Kleinen Dhron über Büdlicherbrück hinauf auf die Mehringer Höhe. Hier ist die alte Römertrasse wieder gut zu erkennen. Abwärts ins Feller Tal folgen wir dem gleichnamigen Bach bis zum Wein- und Schieferort Fell. Hier sehen wir die ersten Weinberge in einem Seitental der Mosel.

Autorentipp

Besichtigung des Besucherbergwerkes Barbara/Hoffnung im Nosserntal nahe Fell, sehr interesante Infos zum Schieferabbau und zur typischen Schieferdacheindeckung der Hunsrückhäuser. (geöffnet von April bis Oktober)
outdooractive.com User
Autor
Hunsrück-Touristik GmbH
Aktualisierung: 11.08.2016

Schwierigkeit mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
485 m
176 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit Einkehrmöglichkeit
Etappentour
aussichtsreich
kulturell / historisch
geologische Highlights

Ausrüstung

Lunchpakete empfohlen

Weitere Infos und Links

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen

Tel. 06543 507700
www.hunsruecktouristik.de

Start

Steinbrücke Gräfendhron (230 m)
Koordinaten:
Geogr. 49.793520 N 6.994750 E
UTM 32U 355679 5517602

Ziel

Fell Ortsmitte

Wegbeschreibung

Hinter der Dhrontalbrücke biegen wir links in die Straße "Am Berg" ein. Jetzt geht es teilweise sehr steil den Berg hinauf, vorbei an einer verfallenen Kapelle. Wir folgen den Wegezeichen zunächst über einen gekiesten Hauptweg, dann über einen Grasweg, queren die Kreisstraße nach Berglicht und steigen die Straßenböschung hinauf. Oben angekommen haben wir etwa 250 Höhenmeter überwunden, dafür bietet sich ein Ausblick bis hinab ins Dhrontal und über die Moselvorberge. Geradeaus führt der Weg weiter, am nächsten Bachtal (Senke) lohnt ein kleiner Abstecher (5 min) zum Haardtwaldbrunnen. Wieder zurück auf der Römerstraße erreichen wir nach knapp 1 km die Felsformation Berger Wacken. Der Weg führt weiter westwärts, wir queren die Kreisstraße nach Heidenburg, der Weg führt über Felder und Wiesen vorbei am ND "Alte Eiche" Richtung Sportplatz Breit. Rechts am Sportplatz vorbei wandern wir durch ein Waldstück über einen steil abwärts führenden Weg nach Büdlicherbrück. Gegenüber vom Hotel "Zur Post" führt der sehr steile Weg die Böschung hinauf durch den Breiter Wald. Über eine Autobahnbrücke, durch die Ginsterheld, über die Straße nach Hermeskeil führt der Wanderweg dann abwärts durch den Mehringer Wald ins Feller Bachtal. Wir folgen dem Bachlauf in den Ort Fell. Die Wanderung endet an der Brücke in der Ortsmitte.

Öffentliche Verkehrsmittel:

Moselbahn Linie 333 Trier - Fell, Infos unter www.vrt-info.de

Gräfendhron ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln nicht zu erreichen.

Anfahrt:

Vom Hunsrück über die B 327, Abzweig bei Thalfang L 150/ L 155 Richtung Neumagen-Dhron, im Dhrontal K 81 nach Gräfendhron

Von der Mosel über B 53, Abzweig Neumagen-Dhron L 155, hinter Papiermühle Abzweig   K 81 nach Gräfendhron

Anfahrt Fell über die A1 / A61 Autobahn-Dreieck Moseltal Abfahrt Longuich/Fell, Weiter über L 150 nach Fell

 

Parken:

Wanderparkplatz der Traumschleife Dhrontal-Wacken-Tour in Gräfendhron

Parkplatz neben Sportplatz in Fell


Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Berthold Staudt: Die Ausoniusstraße Herausgeber: Tourist-Information Morbach

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte 1:35000 Freizeitkarte Rund um den Erbeskopf Morbach und Thalfang am Erbeskopf ohne ISBN Wanderkarte 1:35000 Erholungsgebiet Hochwald und Ruwertal Ruwer, Kell am See und Hermeskeil Map.solutions GmbH, Karlsruhe ISBN 978-3-935806-24-4

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Schwierigkeit mittel
Strecke 20,6 km
Dauer 7:00 Std.
Aufstieg 573 m
Abstieg 626 m

Eigenschaften

aussichtsreich Einkehrmöglichkeit

Wetter Heute

Statistik

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