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Sonstige Rund- und Fernwanderwege

GPS-Tour: Von Kall nach Gemünd - Über den Fels und durch den Kirchenwald zum Eifelblick

Sonstige Rund- und Fernwanderwege • Eifel
Verantwortlich für diesen Inhalt
Eifel Tourismus GmbH
  • GPS-Tour: Von Kall nach Gemünd_Romantischer Pfad von Kall nach Anstois
    / GPS-Tour: Von Kall nach Gemünd_Romantischer Pfad von Kall nach Anstois
    Foto: Vera Secker, Kreis Euskirchen
  • GPS-Tour von Kall nach Gemünd_Blick auf Gemünd
    / GPS-Tour von Kall nach Gemünd_Blick auf Gemünd
    Foto: Vera Secker, Kreis Euskirchen
  • GPS-Tour von Kall nach Gemünd_Urft bei Anstois
    / GPS-Tour von Kall nach Gemünd_Urft bei Anstois
    Foto: Vera Secker, Kreis Euskirchen
  • GPS-Tour von Kall nach Gemünd_Von Anstois in den Olefer Kirchenwald
    / GPS-Tour von Kall nach Gemünd_Von Anstois in den Olefer Kirchenwald
    Foto: Vera Secker, Kreis Euskirchen
  • GPS-Tour von Kall nach Gemünd_Eifelblick Kreuzberg
    / GPS-Tour von Kall nach Gemünd_Eifelblick Kreuzberg
    Foto: Vera Secker, Kreis Euskirchen
Karte / GPS-Tour: Von Kall nach Gemünd - Über den Fels und durch den Kirchenwald zum Eifelblick
150 300 450 600 750 m km 1 2 3 4 5 6 7 8 9
Wetter

Von Kall führt ein romantischer Pfad oberhalb des Urfttals „Über den Fels“ nach Anstois. Von dort geht es in südwestlicher Richtung hoch in den Olefer Kirchenwald, dann wieder abwärts Richtung Nierfeld und in kurzem Anstieg auf die freien Flächen oberhalb von Gemünd. Hier erwartet uns ein herrlicher Eifelblick, ehe wir direkt in den Ort und zum Bahnhof hinunterwandern.
leicht
9,5 km
3:00 Std
287 hm
325 hm
Schnell haben wir den Ort auf einer verkehrsarmen Route verlassen und wandern oberhalb des Urfttals „Über den Fels“: ein Kalksandsteingebirge, das Bearbeitungsspuren aus römischer Zeit aufweist und an dessen oberem Rand ein liebevoll angelegter, blumenreicher Pfad nach Anstois führt. Von dort geht es auf schönem Waldweg aufwärts, und wir gelangen durch den Olefer Kirchenwald auf die Höhe des Bergrückens; nun abwärts Richtung Nierfeld. Nach einem Waldstück erhalten wir einen Traumblick auf eine Wiesenlandschaft und die Wälder des Kermeter und müssen uns zwischen zwei Varianten entscheiden (zur Alternative, die Traumblicke bietet, aber durchgehend asphaltiert ist, vgl. „Tipp des Autors“). Wir schlagen den schattigen Weg vor, der durch ein dunkles Bachtal führt, ehe wir noch einmal kurz aufsteigen müssen.

Der Rest des Weges ist asphaltiert, bietet aber zunehmend herrliche Blicke Richtung Gemünd und in den Kermeter   Wald. Wir kommen allmählich ins Freie, und auf dem letzten Abstieg erwartet uns noch ein wirklicher Höhepunkt. Mit einem Abstecher von weniger als 100 Metern erreichen wir den „Eifelblick Kreuzberg“:   herrliche Sicht auf Gemünd mit seinen zwei Kirchen, den beiden Villen aus der Wilhelminischen Zeit und dahinter auf die Wälder des Kermeter. In wenigen Minuten sind wir von hier im Ort und auf dem Bahnhof.

Highlights am Weg:

  •  Kalksandsteingebirge bei Kall: Fährt man von Gemünd auf der L 204 nach Kall, fallen die eigenartigen Felsformationen ins Auge. Es handelt sich um ein Kalksandsteingebirge, das wir auf einem liebevoll angelegten Pfad im ersten Teil unserer Tour durchqueren. Die typische Kalkflora, z.B. zahlreiche Teufelskrallen im Juni,   erhöht den Reiz dieser Passage. Bereits in römischer Zeit wurde hier der Fels bearbeitet: Nicht weit von unserem Weg sind an einer Felswand deutliche Abbauspuren zu erkennen; offenbar wurden hier für lokale Zwecke Steinquader aus dem Fels gehauen.
  • Den Eifelblick Kreuzberg   passieren wir kurz vor dem Ende unserer Wanderung. Vom Kreuzberg aus genießen wir einen herrlichen Blick auf Gemünd und den Kermeter.
  • Gemünd: Der Zusammenfluss von Olef und Urft prägt das Ortsbild. Sehenswert der barocke Brückenheilige Johannes Nepomuk. Für Wanderer interessant ist das „Nationalparktor Gemünd“, das im Haus des Gastes untergebracht ist. Es bietet „eine speziell auf das Großschutzgebiet und sein Umfeld ausgerichtete Tourist-Info“, informiert also auch über die zahlreichen Wandermöglichkeiten in dieser Region.

Sitz- und Unterschlupfmöglichkeiten:
Mehrere Bänke, vor allem zwischen Kall und Anstois und dann wieder vor Nierfeld und Gemünd.

Autorentipp

Wenn wir aus dem Olefer Kirchenwald ins Freie kommen, könnten wir uns auch für eine alternative Wegführung entscheiden: Der Track führt durch ein dunkles Bachtal abwärts, ist also für einen heißen Sommertag besonders geeignet. Wer stattdessen auf dem asphaltierten Weg bleibt, wandert längere Zeit im Offenen und erhält Traumblicke in eine Wiesenlandschaft und auf die Wälder des Kermeter. Bei dieser Wahl wandert man allerdings von hier bis Gemünd nur noch auf asphaltierten Wirtschaftswegen: zunächst abwärts bis Nierfeld und von dort in nordöstlicher Richtung leicht aufwärts bis zu unserem Track.
outdooractive.com User
Autor
Sieglinde Hoffmann / NATURAKTIVERLEBEN in Zusammenarbeit mit der Nordeifel Tourismus GmbH
Aktualisierung: 24.08.2018

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
518 m
333 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Projekt Rad- und Wanderbahnhöfe, Bahnhofstr. 13, 53925 Kall, Tel. 02441-9945717, secker@nordeifel-tourismus.de, www.radundwanderbahnhoefe-eifel.de

Nordeifel Tourismus GmbH, Bahnhofstraße 13, 53925 Kall, Tel. 02441-994570, Fax 9945729, info@nordeifel-tourismus.de, www.nordeifel-tourismus.de

Start

Bahnhof Kall (374 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.539041 N 6.556759 E
UTM
32U 326875 5601417

Ziel

Bahnhof Gemünd

Öffentliche Verkehrsmittel

Anreisemöglichkeit zum Start der Tour:
Eifel-Bahn nach Kall, www.vrsinfo.de
Goebel, Weißdornweg 6, 53925 Kall, Tel. 02441-4273 oder 02441-776611
Günter Korres, In der Seebricht 2, 53937 Schleiden, Tel. 02444-1220

Rückkehrmöglichkeit zum Ausgangspunkt der Tour:
Olef-Bahn: Von Gemünd nach Kall, www.oleftalbahn.de (nur sonntags von Pfingsten bis Allerheiligen)
Bus 829 oder SB82: von Gemünd nach Kall, www.vrsinfo.de
Taxi Goebel, Weißdornweg 6, 53925 Kall, Tel. 02441-4273 oder 02441-776611
Günter Korres, In der Seebricht 2, 53937 Schleiden, Tel. 02444-1220

Anfahrt

Über B 266, L 105, L 204 oder K 67 nach Kall

Parken

Parkplätze am Bahnhof Kall

Parkplätze am Bahnhof Gemünd

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Nr. 4/14 „Schleidener Tal, Hellenthal - Schleiden - Gemünd“ (1:25000), Eifelverein

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Schwierigkeit
leicht
Strecke
9,5 km
Dauer
3:00 Std
Aufstieg
287 hm
Abstieg
325 hm
Streckentour aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights

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