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Sonstige Rund- und Fernwanderwege

Von den Wolfsteiner Burgen zur Ölmühle in Sankt Julian

Sonstige Rund- und Fernwanderwege · Pfälzer Bergland und Donnersberg · geöffnet
Verantwortlich für diesen Inhalt
Pfalz Touristik e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • An der Lauter
    / An der Lauter
    Foto: FVZV Pfälzer Bergland
  • / Hotel Königsberg Außenansicht
    Foto: Hotel Königsberg
  • / Restaurant
    Foto: Hotel Königsberg
  • / Musikantenbrunnen Wolfstein
    Foto: Julia Bingeser, FVZV Pfälzer Bergland
  • / Außenansicht
    Foto: Ute Lauer
  • / Hausansicht 2
    Foto: Fam. Heidrun und Rüder Wirth
  • / Gartenhaus
    Foto: Ute Lauer
  • / Terrasse
    Foto: Ute Lauer
m 400 300 200 100 14 12 10 8 6 4 2 km Ruine Neuwolfstein Ruine Altwolfstein Historische Ölmühle St. Julian

Vom romantischen Lautertal-Städtchen Wolfstein über die Ruinen Neuwolfstein und Altwolfstein zur Ölmühle in Sankt Julian.

geöffnet
mittel
15,8 km
4:49 h
504 hm
512 hm

Bevor die Wanderung beginnt, ist es lohnenswert durch die Altstadt Wolfsteins (kleine Rundtour), mit ihren verwinkelten Gassen zu bummeln.

Die Tour beginnt am Bahnhof in Wolfstein und führt über den " Zuweg Pfälzer Höhenweg" am Musikantenbrunnen vorbei, zur Ruine Neuwolfstein, wo wir auf den "Hauptweg Pfälzer Höhenweg" stoßen. über Weinberg, geht der Blick ins Lautertal. 

Wir folgen dem "Pfälzer Höhenweg" nach Nordwesten zur Ruine Altwolfstein (weiter Ausblick) und über den Dümmler Sattel weiter, an der Blauen Halde abbiegend, bis oberhalb Aschbach, mit Anschluss an den "Veldenz Wanderweg".

Dem "Veldenz Wanderweg" folgen wir nach Westen (Ausblick garantiert) über Nerzweiler, Glanbrücken nach Sankt Julian zum Abschluß der Wanderung.

 

Autorentipp

Wolfstein

Zum Ort gehören die Burg Altwolfstein , die Keimzelle der Stadt war, sowie die Burg Neuwolfstein . Ein Zeugnis der industriellen Vergangenheit ist das Historische Besichtigungs-Kalkbergwerk in Wolfstein. Eine Grubenbahn führt den Besucher unter sachkundiger Führung in das Kalkbergwerk am Königsberg , in dem noch bis 1967 untertage Kalksteine gebrochen und am Ort verarbeitet wurden. Sämtliche Einrichtungen sind im Original vorhanden. Das Kalkbergwerk am Königsberg gilt als ein Industriedenkmal von besonderem Rang und ist einmalig in Deutschland.

Die romantische Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen, lädt zum Träumen und Einkehren in historischen Gebäuden ein.

 

Wolfstein (Kalkbergwerk)

Das Besichtigungs-Kalkbergwerk in 67752 Wolfstein ist ein Industrie-Denkmal der besonderen Art. Seit Jahrhunderten wurde in Wolfstein Bergbau betrieben. Neben Erzen und Kohle wurde auch Kalk abgebaut. Anfangs im Tagebau also an der Oberfläche, mussten die damaligen Bergleute den Kalkflötzen später in die Tiefe folgen.

Im Besichtigungs-Kalkbergwerk gibt es aber eine Besonderheit: Die Kalksteinschicht verläuft leicht ansteigend relativ flach in den Berghang hinein, somit konnte auf senkrechte Stollen verzichtet werden.
Durch diesen Umstand ist es nun möglich, das Bergesinnere bequem mit einer Grubenbahn zu erreichen. 

Die Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein als Träger dieser Einrichtung freut sich auf Ihren Besuch.
Weiter Infos und Pauschalen erfahren Sie bei der

Touristinfo: Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein, Schulstraße 6a, 67742 Lauterecken unter Tel. 0 63 82 - 791 118

(zu den Öffnungszeiten der Verwaltung).

Unser Tipp: Weinproben "unter Tage" - das besondere Erlebnis hier im Kalkbergwerk am Königsberg.

 

Neuwolfstein

Rudolf von Habsburg begann im Jahr 1275 mit dem Bau der Burg. Sie wurde im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Im pfälzischen Krieg 1688 wird die wieder aufgebaute Burg von den abziehenden feindlichen Besatzungen unbewohnbar gemacht. 1713 nahmen die Franzosen sie ein. Seit dieser Zeit verfiel die Ruine. Heute liegt innerhalb der erhaltenen Ringmauer ein Gefallenen-Gedächtnisplatz.

 

Altwolfstein

Kaiser Rotbart gründete um 1170 auf einem Felsgrat am steilen Osthang des Königsberges an der engsten Stelle des Lautertals die Burg Altwolfstein. 1363 war sie im Besitz von Ganerben sponheimischer Vasallen. 1504 wurde die Burg bei einer Fehde zwischen Herzog Alexander von Zweibrücken und dem Kurfürsten Philipp zerstört. Seit dieser Zeit ist sie eine Ruine. Erhalten sind der 19 m hohe fünfseitige Bergfried und ein Teil der Umfassungsmauern.

 

Ölmühle Sankt Julian

Die 1730 erbaute Ölmühle in St. Julian gilt heute als eine der letzten betriebsfähigen Ölmühlen in ganz Europa. Heute wird das einzigartige Verfahren der Ölgewinnung nur noch zu Vorführzwecken demonstriert.
Ihr Schäl- oder Gerbgang mit Rütteleinrichtung und Windhaus ist nach Ansicht von Experten einmalig in Deutschland.

Die Mühle steht mittlerweile unter Denkmalschutz und gilt als ein Wunderwerk alter Mühlbaukunst.

2008 erhielt die Mühle ein neues Wasserrad. Die Arbeiten wurden in Eigenleistung von Reiner Klink, Berthold Bender und Hans Werner Mensch durchgeführt. Dank der gewissenhaften Präzision und der Liebe zum Detail der beiden Gemeindearbeiter kann die Mühle seither wieder im "alten" Stil betrieben werden, und ist somit für Besucher ein Erlebnis "wie früher".

Zu besichtigen ist die Ölmühle ganzjährig nach vorheriger Vereinbarung.

Kontakt: Tel: 01 71 - 26 39 07 6 (Herr Klink oder Herr Metzger)

oder touristinformation@kv-kus.de

 

 

 

 

 

 

 

 

outdooractive.com User
Autor
Jürgen Wachowski
Aktualisierung: 15.04.2019

Qualitätsweg Wanderbares Deutschland
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
406 m
Tiefster Punkt
173 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Historische Altstadt Wolfstein
Hotel-Restaurant Reckweilerhof
3D Bogenparcours

Sicherheitshinweise

HINWEIS:

Wir sind bestrebt, alle Sperrungen, die durch Waldarbeiten, Jagdgesellschaften o. ä. auf unseren Wanderwegen in der Region auftreten, auf dieser Plattform anzukündigen.

Trotzdem gibt es Situationen, wo Wanderwege gesperrt sind und wir nicht informiert wurden.

Jeder Wanderer, der durch gesperrte Flächen (Trassierband, „Vorsicht Jagd“ usw.) wandert, auch am Wochenende, handelt grob fahrlässig und ist für sein Handeln selbst verantwortlich!

 

Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann. Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen. Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen. Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.

 

Ausrüstung

Festes Schuhwerk, dem Wetter angepasste Kleidung, Sonnen- und Regenschutz,
sowie ausreichender Vorrat an Essen und Getränken, da nicht überall Einkehr- oder Einkaufsmöglichkeiten
vorhanden oder geöffnet sind. Obwohl der Weg durchgehend sehr gut markiert ist,
sollten Sie aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete Wanderkarte dabei haben.

 

Weitere Infos und Links

Einkehrmöglichkeiten:

Wolfstein:  http://wolfstein.de/gastronomie/

Sankt Julian: http://sankt-julian.de/Tourismus/Gastronomie/

 

Wanderwege:

Informationen "Pfälzer Höhenweg": http://www.wandermenue-pfalz.de/de/pfaelzer-hoehenweg/

Informationen "Veldenz Wanderweg": www.veldenzwanderweg.de

 

Weitere Informationen:

Verbandsgemeinde Lauterecken-Wolfstein: http://www.vg-lw.de/vg_lauterecken_wolfstein/Tourismus/

Stadt Wolfstein: http://wolfstein.de/

Gemeinde Nerzweiler: http://www.vg-lw.de/vg_lauterecken_wolfstein/Familie%20&%20Wohnen/Gemeinden/Nerzweiler/

Gemeinde Glanbrücken: http://www.vg-lw.de/vg_lauterecken_wolfstein/Familie%20&%20Wohnen/Gemeinden/Glanbr%C3%BCcken/

Gemeinde Sankt Julian: http://sankt-julian.de/

 

Tourismus Pfälzer Bergland: www.pfaelzerbergland.de,

touristinformation@kv-kus.de,

Start

67752 Wolfstein, Bahnhof (187 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.584560, 7.610348
UTM
32U 399553 5493369

Ziel

66887 Sankt Julian, Bushaltestelle Hauptstraße

Wegbeschreibung

Zuweg "Pfälzer Höhenweg" (nach Nordwesten):

Wolfstein (Bahnhof) - Bahnhofstraße - Überquerung B 270 - Straße - "Am Ring" - Schlossgasse - Ruine Neuwolfstein - Anbindung an Hauptweg "Pfälzer Höhenweg"

Hauptweg "Pfälzer Höhenweg" (nach Nordwesten):

Burg Neuwolfstein - Ruine Altwolfstein - Dümmler Sattel - Rettungspunkt 6411-790 - Blaue Halde - Rettungspunkt 6411-781 (rechts abbiegen) - Auf der Warth - Überquerung L 368 - Vogelsberg - Anbindung an "Veldenz Wanderweg"

Hauptweg "Veldenz Wanderweg" (nach Westen):

Links abbiegen - Rettungspunkt 6311-521 - Rödlingsberg - Stiehlberg - L 372 - Nerzweiler (Hauptstraße) - Friedhofstraße - Straße "Auf dem Hügel" - Auf der Platte - Glanbrücken (Dorfstraße) - Überquerung des Glans - Straße "An den Mühlen" - Überquerung B 420 - Kirrweiler Straße - Straße "Auf dem Hob" - Pfaffensteig - Anbindung an den "Zuweg "Veldenz Wanderweg"

Zuweg "Veldenz Wanderweg":

Pfaffensteig - Sankt Julian (Straße "Steige") - Hauptstraße - Bushaltestelle

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Lautertal-Bahn nach Wolfstein;

Ab Sankt Julian mit dem Bus 270 nach Lauterecken und mit der Bahn nach Wolfstein;

Anfahrt

A6 - Abfahrt Kaiserslautern/West

B 270 - Richtung Lauterecken

            (Vorsicht: nach ca. 2 km der B 270 Richtung Otterbach folgen, dann im Kreisverkehr Richtung Lauterecken)

 

 

Parken

67752 Wolfstein am Bahnhof:

Koordinaten: Länge: 7° 36´ 37´´ / Breite: 49° 35´ 4´´

 

66887 Sankt Julian, Hauptstraße (Möglichkeit)

Koordinaten: Länge: 7° 30´ 42´´ / Breite: 49° 36´ 30´´

 

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kartenempfehlungen des Autors

Topographische Karte 1:25.000 "Westpfalz Mitte" und "Westpfalz Nord" ; 

Kostenlose Übersichtskarte "Wandern im Pfälzer Bergland" und Flyer "Veldenz Wanderweg" -

touristinformation@kv-kus.de ;

 

www.pfaelzerbergland.de ;


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Status
geöffnet
Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,8 km
Dauer
4:49h
Aufstieg
504 hm
Abstieg
512 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights Geheimtipp

Statistik

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