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Sonstige Rund- und Fernwanderwege

Wetzlar: Vier-Türme-Wanderung

Sonstige Rund- und Fernwanderwege · Lahntal
Verantwortlich für diesen Inhalt
Lahntal Tourismus Verband e. V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blick vom Kalsmunt
    / Blick vom Kalsmunt
    Foto: Dominik Ketz, CC BY, Tourist-Information Wetzlar
m 400 300 200 100 14 12 10 8 6 4 2 km

Die Vier-Türme-Wanderung führt einmal um die Stadt Wetzlar vorbei an drei historischen Wachtürmen und einem Aussichtsturm. Vom Kalsmunt hat man eine schönen Blick auf die Altstadt und das Lahntal. Auch der Stoppelbergturm, der auf dem höchsten Berg der Stadt steht, ist begehbar und bietet einen schönen Blick auf die Umgebung.

Die Wanderung ist rund 16 km lang, etwa 350 Höhenmeter sind zu bewältigen, daher ist Wander-Kondition erforderlich.

mittel
15,6 km
5:30 h
350 hm
350 hm

Autorentipp

Unbedingt den Kalsmunt besteigen, denn von dort hat man einen herrlichen Blick auf die Landschaft rund um Wetzlar.
Profilbild von Günter Herbel, überarbeitet von Anja Zarge und Regina Maiworm
<p>Markierung: Wanderabteilung des Turnvereins Wetzlar</p>
Autor
Günter Herbel, überarbeitet von Anja Zarge und Regina Maiworm

Markierung: Wanderabteilung des Turnvereins Wetzlar

Aktualisierung: 24.08.2016

Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
263 m
Tiefster Punkt
147 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegbeschreibung

Markierung: rote 1 auf weißem Grund

Wir beginnen unsere "Vier-Türme-Wanderung" an der historischen, im 13. Jahrhundert erbauten "Steinernen Lahnbrücke", durchwandern die Colchester-Anlage und überqueren oberhalb der Hausermühle den Mühlgraben. Gegenüber der Hausermühle wandern wir links hinauf in das Rosengärtchen. An der Freilichtbühne vorbei gelangen wir auf die Goethestraße, der wir links hinab folgen.

Nach Überquerung der Haarbachstraße stehen wir vor dem Goethebrunnen und wandern links die Treppe hinauf. Am Treppenende halten wir uns rechts und biegen dann links in die Straße "Auf dem Hauserberg". Über den Lahnbergweg gelangen wir zum Bismarckturm. Von dort hat man einen schönen Ausblick auf das Lahntal. Der Turm ist zur Zeit leider nicht zugänglich.

Anschließend wandern wir nach Osten, am neuen Friedhof entlang zur "Kühmark", die wir durchqueren. Nun führt der Weg durch die alte "Landwehr", bereits 1412 als befestigte Grenze der Reichsstadt Wetzlar urkundlich erwähnt, nach Südosten und dann im Bogen nach Südwesten, immer an den Gräben und Wällen der alten Befestigung entlang. Auf der rechten Seite liegt der Gewerbepark Spilburg, welcher von 1914 bis 1993 als Kaserne genutzt wurde.

Wir erreichen die Frankfurter Straße, überschreiten sie bei der Johann-Sebastian-Bach-Straße, und wandern rechts an den Häusern vorbei, auf einem Fußpfad hinab in den "Kaisersgrund". Hier bewegen wir uns ein Stück auf der Natur-Spur Helgebach, einen Naturerkundungspfad, für den das erforderliche Begleitheft im Naturschutz-Zentrum erhältlich ist. Kurz bevor wir die Friedenstraße erreichen, ist rechts ein Gedenkstein, der an die Hinrichtung des "Falschen Kaisers" Tile Kolup erinnert, der am 7. Juli 1285 auf der Richtstätte beim "Alten Galgen" an der Garbenheimer Warte verbrannt worden ist.

Auf der Friedenstraße wandern wir etwa 100 Meter nach links und dann einen Waldweg rechts schräg bergauf. Beim Wasserwerk verlassen wir den Wald und wandern nach Süden hinauf zur Brühlsbacher Warte, die für alte Wetzlarer seiner Form wegen der "Bleistift" heißt.

Dann führt der Weg genau nach Osten bis zur Straße "Am Sturzkopf", der wir nach rechts (Süden) folgen. Wir überschreiten die breite "Stoppelberger Hohl" und wandern die Taunusstraße und Volpertshäuser Straße entlang und an dem Kinderspielplatz hinüber zum Waldrand.

Hier wandern wir auf einem, zunächst mit einem roten Fuchs, dann mit einem liegenden "Y" markierten Weg im Wald bergauf. Nachdem wir die Straße zum Kirschenwäldchen überquert haben, führt unser Weg nach Südosten bergauf. Rechts sehen wir den Stoppelbergturm in greifbarer Nähe. Wo der markierte Weg bereits wieder abwärts zu führen beginnt, wandern wir rechts (Westen) hinauf zum Turm. Bei klarem Wetter hat man einen Blick auf den Dünsberg, Wetzlar, Braunfels und den Feldberg.

Wir wandern ca. 100 m auf dem Weg zurück, biegen links in einen schmalen Pfad, folgen der Markierung vor an einem Parkplatz und queren die Straße. Auf dem Fußpfad, rechts neben der Straße, wandern wir zum Kirschenwäldchen.

Von hier führt unser Weg nun nach Nordwesten abwärts. Von der Straße biegen wir rechts in einen Waldweg. Wir verlassen auf dem Hubertusweg den Wald und gelangen auf die Nauborner Straße, der wir ein kleines Stück stadtwärts folgen. An der Weiherstraße (erste Straße links) biegen wir links ab, überschreiten den Wetzbach und gelangen bei "Grosche-Jakobs-Weiher" auf die Solmser Straße, der wir nach links folgen.

Nach ca. 50 m auf der rechten Seite führt der Weg bergauf in Richtung Kalsmunt. Vom Kalsmunt kann man den Blick auf die Altstadt und das Lahntal genießen.

Dann wandern wir am Kalsmunt-Westhang hinunter zur Ernst-Leitz-Straße, der wir ein kleines Stück stadtauswärts folgen. Bei der "Starken Weide" überqueren wir den Mühlgraben und wandern am Stadion entlang zur Lahninsel, wo wir noch einmal, bevor wir zur Colchester-Anlage zurückkehren und einen schönen Blick auf die romantisch über der alten Lahnbrücke aufragende Altstadt und den Dom haben.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Koordinaten

DG
50.557412, 8.501045
GMS
50°33'26.7"N 8°30'03.8"E
UTM
32U 464656 5600728
w3w 
///baldig.übte.geringste
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Wetzlar 1:25.000 Erhältlich in der Tourist-Information, Domplatz 8, 35578 Wetzlar T: 06441 997755, F: 06441 997759, tourist-info@wetzlar.de


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Schwierigkeit
mittel
Strecke
15,6 km
Dauer
5:30h
Aufstieg
350 hm
Abstieg
350 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

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