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Fort-Rundweg

Stadtrundgang · Landau in der Pfalz
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  • Frank-Loebsches-Haus
    Frank-Loebsches-Haus
m 160 150 140 3,5 3,0 2,5 2,0 1,5 1,0 0,5 km
Unterwegs auf den grünen Spuren der Festung. Ein botanischer Rundgang durch die Fortanlagen der Gartenstadt. 
mittel
Strecke 3,7 km
0:55 h
25 hm
25 hm
166 hm
141 hm
Ein botanischer Rundgang durch die Fortanlagen Landaus. Auf 3,8 km sind neben den historischen Highlights der Landauer Festung auch zahlreiche faunistische Sehesnwürdigkeiten zu sehen. 

Autorentipp

Nach dem Ende der Tour empfehlen wir die Einkehr in einer unserer vielen Gastronomien, die sich um den Rathausplatz und im ganzen Stadtgebiet befinden. 
Profilbild von Christoph Bauer
Autor
Christoph Bauer
Aktualisierung: 31.03.2022
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
166 m
Tiefster Punkt
141 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Asphalt 36,63%Naturweg 49,64%Pfad 10,40%Straße 3,30%
Asphalt
1,4 km
Naturweg
1,9 km
Pfad
0,4 km
Straße
0,1 km
Höhenprofil anzeigen

Einkehrmöglichkeiten

Weinstube Zur Blum
Schillerpark Landau

Sicherheitshinweise

Der Weg führt zeitweise entlang befahrener Straßen . Hier gilt besondere Vorsicht.

Start

Rathausplatz, Landau (141 m)
Koordinaten:
DD
49.198522, 8.112849
GMS
49°11'54.7"N 8°06'46.3"E
UTM
32U 435370 5449903
w3w 
///streng.duldete.abhilfe
Auf Karte anzeigen

Ziel

Rathausplatz, Landau

Wegbeschreibung

1. Der Rundweg beginnt am Rathausplatz. Dieser wurde bereits 1689 angelegt und 1989 im Zuge der Stadtumgestaltung mit 38 japanischen Zierkirschen, die besonders im April wunderbar blühen, bepflanzt. IN der MItte des Platzes steht ein Reiterstandbild des Prinzregenten Luitpold!

2. Durch die Passage am Markt, hindurch durch das Böckingsche Haus, erblickt man direkt den kleinen Garten des Frank Loebschen Hauses. Ein Garten voller Kunst im Grünen, geschmückt mit schönen Kletterrosen am schmiedeeisernen Zaun. Betritt man den Innenhof des Frank Loebschen Hauses, erblickt man sehenswerte Holzgalerien und einen prächtig, emporrankenden Blauregen. Schräg gegenüber befindet sich die Katharinenkapelle, auf deren Südseite, wo zwei dicht nebeneinanderstehende Akazien warten. 

3. Der Weg führt nach links weiter zum Martha Saalfeld-Platz. Acht gemiene Judasbäume zieren die schönen Hochbeete. NIcht weniger Beachtung sollte aber dem Kunstwerk der Landavia geschenkt werden. 'Unästhetisch“ und „vulgär“: So lauteten vor rund 40 Jahren die Reaktionen auf das überlebensgroße Bronzebildnis einer kurvigen Frau, die zunächst im Hof der Villa Streccius und im Goethepark stand und heute ihren festen Platz hier auf dem Martha-Saalfeld-Platz im Herzen der Landauer Innenstadt gefunden hat. Heute sind die Kritikerinnen und Kritiker des Werks längst verstummt und die über zwei Meter große und siebeneinhalb Zentner schwere Dame mit dem Namen „Palatina Bacchabunda“, besser bekannt als Landavia, ist zu einem echten Wahrzeichen der Südpfalzmetropole geworden. 

4. Der Weg führt weiter über die westlich gelegene Marktstraße in die Kramstraße, den Kleinen Platz mit seinen vierzehn prächtigen Kugelrobinien, bis hin zum Deutschen Tor. Zu Festungszeiten war dies der nördliche Stadtausgang. Geht man um das Tor herum, gelangt man direkt zur knapp 5000qm großen Grünanlage auf der Nordseite. Dort befindet sich ein kleiner Spielplatz und Säulen-Zypressen, Zucker-Ahorn, sowie Stiel- und Rot-Eichen zieren den Platz. Ältere Laubbäume wie Winter-Linden, Spitz-Ahorn, Berg-Ahorn, ein Blauglockennaum und 4 hohe Nelken-Kirschbäuem sind auch noch zu finden.

5. Der Weg führt über den mit Winter-Linden bepflanzten Nordring in die Neustadter Straße bis zum 11.000 qm großen Nordpark. Der im Volksmund als Nußdorfer Alle bekannte Weg ist gesäumt von acht alten Berg-Ahornen und von zehn jüngeren Winterlinden.  Im Eingangsbereich ist ein stattliches Exemplar eines Götterbaumes, sowie ein Berg-Ahorn mit einem Stammdurchmesser von über 80cm zu finden.

6. Nach dem Verlassen des Parks biegt der Rundweg rechts in die Daniel-Knobloch-Straße und nach wenigen Metern in den naturbelassenen Grünzug des Derivationskanales ab.  Er ist dicht begrünt und baumbestanden mit Berg-Ahornen, Eiben, Eschen, Hainbuchen, Haseln, Linden, Holundern, Weiden, Wildkirschen und Robinien. Hiere wachsen zudem einige hemische Wildkräuter. 

7. Vorbei am Festungsmauerwerk wird die Hindenburgstraße überquert. Auf dem Fußweg Richtung Norden, der am Zoo entlang führt, sind einige Staudenbeete mit Palmen zu sehen. Den Weg nach rechts gehend, mit Blick auf die Bodelschwinghstraße, sehen wir links unmittelbar am Sitzplatz eine Säuleneiche, die 1982 vom Verein für Blumen- und Gartenfreunde zum Andenken an Erich Mehlis gepflanzt wurde. Unterhalb erhebt sich eine Sumpf-Eiche, eine Gelbe Pavie und rechts des Weges eine Winter-Linde, sowie ein Tulpenbaum.

8. Zurück auf die kleine Anhöhe und schon geht es hinein in die eigentliche Fortanlage. Diese umfastt ca. 11,2 ha und ist dicht bewachsen. Die Anlage verfügt über ein etwa 4,5km langes Wegenetz. Ganze 2800 Bäume lassen sogar im heißesten Südpfälzer Sommer die Besucher kalt. Das Fort befindet sich weniger als 600m entfernt vom Stadtzentrum und ist somit sehr gut erreichbar. 

9. Der eigentliche Rundgang beginnt hier. Steigt man einige Stufen hinab, erreicht man den Moses-Brunnen. Früher stellte der Brunnen, eingerahmt durch Buchsbäume, eine wasserfallartige Steinaufschichtung dar. Heut lässt dies das ruhige Plätschern nur noch erahnen. 

10. Den mittleren Weg fortsetzend, erreicht man die Nußdorfer Wasserleitung und das Nußdorfer Tor, eine Öffnung im Mauerwerk der Festung. 

11. Richtung Westen hält man an der rechten Weggabelung bei der Laterne inne und erblickt links einen stattlichen Berg-Ahorn, mit einem Stammdurchmesser von 1m. Einige Schritte weiter befindet sich ein Gedenkstein, der zu Ehren von Landaus frühesten Schirmherren, dem Grafen Emich von Leiningen, sowie von König Rudolph von Habsburg errichtet wurde. In der direkten Nachbarschaft erhebt sich eine schöne Douglasie und eine Roteiche.

12. Weiter geradeaus geht es zum Schweizerhäusel, wo zwei Scheinzypressen und eine Robinie, sowie vier Rot-Buchen und zwei Stil-Eichen herausragen. Nach weiteren Schritten Richtung Westen ist der Bismarckturm, ein zu Ehren von Kanzler Bismarck errichtetes Bauwerk, zu sehen. Den besten Blick hat man von der direkt gegenüberliegenden Sitzbank. Die Bank wird eingerahmt von zwei jungen, hochstämmigen Fächerblattbäumen.

13. Hinter der Bank führt der Weg weiter gen Süden. Am Berg-Ahorn biegt man nach links oberhalb der Mauer ab, um dann die dazwischen liegende Rampe, das unterhalb liegende Niveau, die Vollbastion No. 64 zu erreichen. 

14. Weiter Richtung Süden laufend überquer man den aufgeschütteten Erdwall, die Grabenschere. Unten angelangt erblickt man rechts oberhalb der Mauer einen kalifornischen Mammutbaum. Er hat einen Stammdurchmesser von 140cm, einen Umfang von 440cm, einen Kronendurchmesser von 13m und endet in etwa 32m Höhe. Die ungewöhnlich hhe Anzahl an Mammutbäumen in Landau und Umgebung geht vermutlich auf die Gründer der Gleisweiler Klinik zurück. Diese pflegten gute Beziehungen zur Stadt Landau, da die Eigentümerin der Klinik aus Landau stammte und der gesamte Park des Klinikgeländes in Gleisweiler mit exotischen Bäumen bepflanzt wurde. So fand auch der ein oder andere Jungbaum den Weg in das Stadtgebiet. 

15. Verlässt man das Fort, entdeckt man links am Ausgang einen Feld-Ahorn. Nicht besonders bezeichnet, aber doch vorhanden sind in der Anlage Buchen, Linden, Buchse, Douglasien, Walnüsse, Schwarz-Kiefern, Liguster, Weißdorne, Stechpalmen und Efeu. 

16. An der Eichbornstraße nach links, bietet sich ein Blick auf ein herrschaftliches Gebäude, dem Nordring 1. Es entstammt der Zeit zwischen 1898 und 1899 und wiurde vom Ziegelfabrikant August Ludowici erbaut. Links neben der Villa steht eine fast gleichaltrige Blut-Buche. 

17. Überquert man die Straße, geht es in den Schillerpark, der parallel zur Straße An 44 liegt und auf der Westseite voom Derivationskanal begrenzt wird. Platanen, Rot-Ahorne und Kirschblüten sind im Park ebenfalls vorhanden. 

18. Über den Westring führt der Weg zurück zum Rathausplatz, wo der Rundweg endet. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Wir empfehlen die Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

 

Von Karlsruhe (35 min)

RE 1208 Richtung Neustadt (Weinstr) Hbf

Von Pirmasens (1 Uhr, 15min)

RB 12353 Richtung Landau (Pfalz) Hbf

Von Manheim (50 min)

RE 32827 Richtung Mettlach

In Neustadt (Weinstr) Hbf aufsteigen, dann

RE 12025 Richtung Karlsruhe Hbf

 

Der Bahnhof ist vom Rathausplatz 1 Kilometer zu Fuß entfernt (12 min).

Auf Maximilianstraße nach Norden Richtung Ostbahnstraße

Links abbiegen auf Ostbahnstraße

Weiter auf GerberstraßeRechts abbiegen auf Kronstraße

Anfahrt

So kommen Sie zum Rathausplatz:

 Das Erste Punkt des Rund-Tour liegt gut erreichbar mitten in der Innenstadt am Rathausplatz.

 

Von Karlsruhe (37 min / 39 km)

B10 und A65 bis L509 in Landau in der Pfalz nehmen, auf A65 Ausfahrt 16-Landau-Zentrum nehmen.

L509 folgen, Rheinstraße und Königstraße bis Trappengasse nehmen.

Von Pirmasens (45 min / 45 km)

Von Schäferstraße und Landauer Str. B10 nehmenB10 bis K13 in Landau in der Pfalz folgen,

auf B10 Ausfahrt Richtung LD-Zentrum/Universität nehmenGodramsteiner Str. und Hindenburgstraße bis Trappengasse nehmen

Von Manheim ( 45 min / 52 km)

Von Kurpfalzstraße, Bismarckstraße/B37 und Parkring B44 nehmenAuf A65 bis Landau in der Pfalz fahren,

auf A65 Ausfahrt 16-Landau-Zentrum nehmenL509 und Rheinstraße bis Trappengasse nehmen

Parken

Parkhaus Zentrum

Am Großmarkt 2

Weißquartierplatz Landau

Weißquartierstraße 25

AlterMessplatz

Nordring 5

Koordinaten

DD
49.198522, 8.112849
GMS
49°11'54.7"N 8°06'46.3"E
UTM
32U 435370 5449903
w3w 
///streng.duldete.abhilfe
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Die Gartenstadt und ihre Parks - Frank Hetzer

Ausrüstung

Gutes Schuhwerk und witterungsbeständige Kleidung.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
3,7 km
Dauer
0:55 h
Aufstieg
25 hm
Abstieg
25 hm
Höchster Punkt
166 hm
Tiefster Punkt
141 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch botanische Highlights faunistische Highlights kinderwagengerecht

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 19 Wegpunkte
  • 19 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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