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Themenweg / Lehrpfad

Altenglan-Kusel - "St. Remigius und St. Michael" - Der Remigiusberg

Themenweg / Lehrpfad · Altenglan · geöffnet
Verantwortlich für diesen Inhalt
Pfalz Touristik e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Die Eröffnung als Wanderbahnhof
    / Die Eröffnung als Wanderbahnhof
    Foto: FVZV Pfälzer Bergland
  • Theisbergstegen - Wanderbahnhof
    / Theisbergstegen - Wanderbahnhof
    Foto: Jürgen Wachowski, Pfalz Touristik e.V.
  • Infotafel
    / Infotafel
    Foto: FVZV Pfälzer Bergland
  • Sitzgruppe
    / Sitzgruppe
    Foto: FVZV Pfälzer Bergland
  • Rübezahlbank
    / Rübezahlbank
    Foto: FVZV Pfälzer Bergland
  • Gedenkzimmeransicht
    / Gedenkzimmeransicht
    Foto: FVZV Pfälzer Bergland
  • Blick auf Kusel
    / Blick auf Kusel
    Foto: FVZV Pfälzer Bergland
0 150 300 450 600 m km 2 4 6 8 10 Draisinentour - Erlebnis pur (Ausleihstation Altenglan) Bahnhof Theisbergstegen Ruine Michelsburg / Haschbach Remigiuskirche

Eine geschichtsträchtige und geologische Wanderung über den Remiguisberg, von Altenglan nach Kusel.

Rückfahrt mit der Bahn.

 

 

 

 

geöffnet
mittel
12 km
3:21 h
238 hm
209 hm

Der Remigius-Wanderweg führt durch die bucklige Landschaft des Pfälzer Berglandes, gesäumt mit herrlichen Panoramablicken in den Hunsrück und die Pfalz.

Der Remigiusberg und die Ruine Michelsburg bestaunen sie die atemberaubende Fernsicht ins weite Pfälzer Bergland.

Wir tauchen im Steinbruch zwischen Haschbach und Theisberstegen in die geologische Vielfalt der Region ein.

Weiterhin lädt die "Fritz-Wunderlich-Stadt" Kusel zum Einkehren ein.

 

 

Autorentipp

St. Remigius

Landschaftsmittelpunkt des Glantals ist der Remigiusberg zwischen Altenglan und Theisbergstegen mit Burgruine und Kirche. Die Remigiuskirche war einst religiöses Zentrum der 1127 erstmals urkundlich erwähnten Benediktinerpropstei St. Remigi Remigiusberg, einem Filialkloster der Abtei St. Remy bei Reims. Von der ursprünglichen romanischen dreischiffigen Kreuzpfeilerbasilika, die im 14. Jahrhundert gotisch umgestaltet wurde und im Zuge der französischen Revolution weitgehend zerstört wurde, ist nur noch ein Teil des Mittelschiffes, eine Seitenkapelle und der Glockenturm erhalten. Das Kloster wurde im Verlauf der Reformation 1550 aufgelöst und kam in den Besitz der Grafen von Pfalz-Veldenz, welche sie als Hofkirche nutzten und unter dem Chor eine Familiengruft anlegten. Reste der übrigen ehemaligen Klosteranlagen befinden sich unter der Sakristei und den Räumen der Gaststätte. Bei der Begrenzungsmauer der Gartenterrasse handelt es sich um Reste des südlichen Klosterflügels.

Kontakt:  66871 Haschbach, Helmut Dick
                eMail: dick-theisbergstegen@t-online.de 
                Internet: http://www.remigiusberg.de/probsteikirche.html  

Öffnungszeiten : ganzjährig nach Vereinbarung

  

 

Ruine Michelsburg

Durch einen Bergeinschnitt getrennt erhebt sich auf dem Remigiusberg östlich gegenüber der Kirche die Ruine der Michelsburg. Ihre Entstehung ist eng mit dem Bau des Klosters verbunden: die Mönche kauften die einst widerrechtlich errichtete Burg und benutzten die Steine als Baumaterial für ihre Zwecke. Später bauten die Grafen von Veldenz die Burg wieder auf. Erhalten sind die 20m hohe Schildmauer, Reste des ehemaligen Palas, der Ringmauer und des Halsgrabens

Öffnungszeiten: ganzjährig geöffnet

 

 

Steinbruch bei Rammelsbach (Geologie)

Bei dem in Rammelsbach abgebautem Gestein handelt es sich um den so genannten Kuselit. Der Steinbruch ist auch die Namensgebende Typlokalität für eben diesen Kuselit. Heute wird nur noch der Brecher des Steinbruchs betrieben, das Gestein liefert der Steinbruch von Theisbergsteegen. Der Steinbruchbereich in Rammelsbach wird nicht mehr abgebaut. Die meisten Mineralien kamen aus breiten Dolomitgängen, die den Kuselit durchziehen. Mikromineralien wurden auch in den Kontaktzonen zum Sediment gefunden.

 

 

Fritz-Wunderlich-Museum in Kusel   

Weiterhin sollte man auch Zeit zum Besuch des "Fritz-Wunderlich-Museums" einplanen - der berühmteste Sohn der Stadt Kusel - ein ehemaliger Star-Tenor.

Fritz-Wunderlich-Gesellschaft e.V., Marktstraße 27, 66869 Kusel

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 14 bis 17 Uhr 

Tel/Fax: 0049 (0)6381 - 82 22

E-Mail:    info@fritz-wunderlich-ges.com

outdooractive.com User
Autor
Jürgen Wachowski
Aktualisierung: 29.04.2019

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
383 m
Tiefster Punkt
199 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Landgasthof Hotel "Zum Remigiusland"
Bistro und Draisine-Ausleihstation"Gleis 3"

Sicherheitshinweise

HINWEIS:

Wir sind bestrebt, alle Sperrungen, die durch Waldarbeiten, Jagdgesellschaften o. ä. auf unseren Wanderwegen in der Region auftreten, auf dieser Plattform anzukündigen.

Trotzdem gibt es Situationen, wo Wanderwege gesperrt sind und wir nicht informiert wurden.

Jeder Wanderer, der durch gesperrte Flächen (Trassierband, „Vorsicht Jagd“ usw.) wandert, auch am Wochenende, handelt grob fahrlässig und ist für sein Handeln selbst verantwortlich!

 

Besonders im Herbst ist auch darauf zu achten, dass das am Boden liegende Laub Unebenheiten, Wurzeln, Steine oder Löcher im Weg verdecken kann.

Mit Wegebeeinträchtigungen dieser Art müssen Sie rechnen, wenn Sie eine Wanderung unternehmen.

Sollten Sie bei bestimmten Wegeabschnitten der Meinung sein, dass diese für Sie nicht begehbar sind, dann sollten Sie diese umgehen.

Gerade bei widrigen Wetterverhältnissen kann es bei naturnahen Wegen zu matschigen und rutschigen Passagen kommen.

 

Ausrüstung

Wanderausrüstung und festes Schuhwerk sind erforderlich.

Wanderstöcke werden empfohlen.

 

Weitere Infos und Links

Verbandsgemeinde Kusel-Altenglan (Touristik)

Marktplatz 1, 66869 Kusel

Tel.: 06381 / 6080123

Internet: https://vg-kusel-altenglan.de/vg/tourismus/

eMail: claudia.sonnenberg@vgka.de

 

Tourist-Information Pfälzer Bergland "hin & weg"

Bahnhofstraße 67, 66869 Kusel

Tel:  06381/ 424 270, Fax: 06381/ 424 280

eMail: touristinformation@kv-kus.de

Öffnungszeiten:

Mo - Fr: 7.30 - 16 Uhr, Sa + So: 9 -14 Uhr

www.remigiuswanderweg.de  

www.pfaelzerbergland.de

 

Start

66885 Altenglan, Bahnhof (198 m)
Koordinaten:
Geographisch
49.547251, 7.462755
UTM
32U 388801 5489429

Ziel

66869 Kusel, Bahnhof

Wegbeschreibung

Markierung: Glan-Blies-Radweg

Altenglan (Bahnhof) - südliche Richtung - B 423 - parallel zum Glan - Streitmühle - Theisbergstegen (Sportplatz) - Bahnhofstraße - Kuseler Straße (Anbindung an den "Remigius-Wanderweg")

Markierung: Remigius Wanderweg (Hauptweg "weißes "R" auf blauem Grund)

Theisbergstegen (Kuseler Straße) - Remigiusbergweg - Steinbruchgelände - Kapelle - Haschbach (Remigiusberg) - Möglichkeit mit der Zuwegmarkierung weißes "R" auf gelbem Grund auf den Remigiusberg)

Hauptweg weiter - K 21 - Friedhof Überquerung der K 21 - K 69 - Überquerung der L 362 - Herrchenberg - Winterhelle (Anbindung an den Zuweg Remigius Wanderweg - weißes "R" auf gelbem Grund).

Markierung: "Weißes "R" auf gelbem Grund

Winterhelle - Kusel (Etschberger Weg) - Haschbacher Straße - Lehnstraße - Überquerung der Bahnhofstraße - Bahnhof Kusel

 

Der Wanderweg startet am Bahnhof in Altenglan.

Wir folgen dem Glan-Blies-Radweg in südlicher Richtung, immer parallel zum Glan.

Nach der Streitmühle im Glantal, gelangen wir nun in die Bahnhofstraße von Theisbergstegen und biegen rechts in die Kuseler Straße ein. Nach ca. 250 m biegen wir rechts in den Remigiusbergweg ein und folgen der Markierung "weißes R auf blauem Grund" bergauf bis zum Steinbruch.

Auf unserem weiteren Weg tauchen wir im Steinbruch zwischen Haschbach und Theisberstegen in die geologische Vielfalt der Region ein, tiefe Blicke in Millionen Jahre. Der geologische Lehrpfad mit seinen Informationstafel führt durch das Steinbruchgelände und schlägt die Brücke zwischen geologische Vergangenheit und heutiger Nutzung.

Nach dem Steinbruch, an einer kleinen Kapelle an der Straße besteht die Möglichkeit zu einem kleinen Abstecher auf den Remigiusberg (links hoch - markiert als "weißes R auf gelbem Grund" ). 

Das Steinbruchmuseum Rammelsbach liegt ganz in der Nähe und ist durch den ausgeschilderten Zuweg ( "weißes R auf gelbem Grund" ) schnell zu erreichen - Besichtigung nach Voranmeldung unter Tel: 06381 / 424270 möglich.

Der Hauptweg "weißes R auf blauem Grund" führt uns an der K 21 entlang bis zum Friedhof Haschbach. Wir biegen rechts ab und folgen der K 69 (auf dem Radweg!) hoch zur L 362. Wir folgen der Hauptmarkierung ein kleines Stück hoch und biegen dann links in den Wald hinein.

Mit herrlichen Aussichten gekrönt, wandern wir nun auf der Anhöhe zwischen Haschbach und Kusel. Viele Laubbäume, darunter auch knorrige Mammutbäume, prägen den Wald neben dem Weg.

Der Weg führt uns durch dichten Wald, vorbei an der Rübezahlbank (Namen trägt die Bank aufgrund ihrer Ausmaße, gemütlich ist es dort aber für jeden Wanderer) und am Waldklassenzimmer.

Weiter durch den Wald erreichen wir die idyllisch, an einem kleinen Weiher liegende "Winterhelle".

Ab hier folgen wir der Markierung "weißes R auf gelbem Grund" - Zuweg

 

 

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bahn:

Von Kaiserslautern mit der Regionalbahn bis Altenglan.

Von Kusel mit der Regionalbahn nach Altenglan.

 

Anfahrt

Über die A 62 - Abfahrt Kusel.

B 420 nach Altenglan oder Kusel.

 

Parken

Parkplatz am Bahnhof, 66885 Altenglan

      Koordinaten: Länge: 7° 27´ 43´´ / Breite: 49° 32´ 49´´

 

Parkplatz am Bahnhof, Bahnhofstraße 65, 66869 Kusel

     Koordinaten: Länge: 7° 24´ 36´´ / Breite: 49° 32´ 19´´

Parkplatz Glanstraße in 66869 Kusel (am Kreisel)

     Koordinaten: Länge: 7° 24´ 25´´ / Breite: 49° 32´ 19´´

 

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kartenempfehlungen des Autors

Topographische Karte 1:25.000 "Westpfalz Mitte" (Pfälzer Bergland mit Westpfälzischer Moorniederung) ;

Kostenlose Übersichtskarte "Wandern im Pfälzer Bergland"   - touristinformation@kv-kus.de ;

Tourist-Information Altenglan;

Tourist-Information Verbandsgemeinde Kusel ;

www.pfaelzerbergland.de ;

 


Fragen & Antworten

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Status
geöffnet
Schwierigkeit
mittel
Strecke
12 km
Dauer
3:21 h
Aufstieg
238 hm
Abstieg
209 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Streckentour Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights Geheimtipp

Statistik

: h
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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