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Themenweg / Lehrpfad

Brücken - Diamantschleifer-Weg

· 3 Bewertungen · Themenweg / Lehrpfad · Pfälzer Bergland und Donnersberg · geöffnet
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Pfalz Touristik e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
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    Foto: Jürgen Wachowski, Pfalz Touristik e.V.
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    Foto: FVZV Pfälzer Bergland, Fotograf: Karl Hoffmann
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    Foto: FVZV Pfälzer Bergland
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    Foto: Harald Wagner, Harald Wagner
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    Foto: Harald Wagner, Harald Wagner
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  • / Protestantische Kirche in Ohmbach
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  • / Informationstafel "Protestantische Kirche Ohmbach"
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  • / Oberhalb von Ohmbach
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    Foto: Harald Wagner, Harald Wagner
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  • / Informationstafel "Steinkohlengrube Brücken"
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  • / Ehemalige Steinkohlengrube Brücken
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  • / Pfälzer Bergland
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  • / Informationstafel "An der Kapelle"
    Foto: Harald Wagner, Harald Wagner
  • / Pfälzer Bergland
    Foto: Harald Wagner, Harald Wagner
ft 2000 1800 1600 1400 1200 1000 800 600 12 10 8 6 4 2 mi Kaffeemanufaktur Reismühle Röstvorführung in … Reismühle Aussicht auf Brücken Diamantschleifermuseum

Auf der Spur der Steine folgt man auf dieser anspruchsvollen Strecke der Geschichte der pfälzischen Diamantschleifer.

 

geöffnet
mittel
20,6 km
5:54 h
560 hm
560 hm

Über eine Distanz von 18 km führt der Weg rund um die beiden Gemeinden Brücken und Ohmbach. Im Diamantschleifer-Museum kann man an Sonntagen den Schleifern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen.

In der katholischen Pfarrkirche befindet sich das größte Altarmosaik der Pfalz. Der Grubenstollen in Brücken erinnert an den früheren Abbau von Steinkohlen.

Markanter Aussichtspunkt ist der Nachbau des Wartturmes bei Ohmbach.

 

Autorentipp

Einen Besuch lohnt das Diamantschleifer-Museum.

 

 

outdooractive.com User
Autor
Julia Bingeser, Jürgen Wachowski
Aktualisierung: 09.08.2020

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
384 m
Tiefster Punkt
236 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Röstvorführung in der Kaffeemanufaktur Reismühle
Kaffeemanufaktur Reismühle

Sicherheitshinweise

HINWEIS:

Wir sind bestrebt, alle Sperrungen, die durch Waldarbeiten, Jagdgesellschaften o. ä. auf unseren Wanderwegen in der Region auftreten, auf dieser Plattform anzukündigen.

Trotzdem gibt es Situationen, wo Wanderwege gesperrt sind und wir nicht informiert wurden.

Jeder Wanderer, der durch gesperrte Flächen (Trassierband, „Vorsicht Jagd“ usw.) wandert, auch am Wochenende, handelt grob fahrlässig und ist für sein Handeln selbst verantwortlich! 

Weitere Infos und Links

In Brücken mit angeschlossenem Restaurant und die benachbarte „Kleine Kapelle“ (Raum für kulturelles Erbe – Schlüssel im Diamantschleifer-Museum erhältlich).

Einkehr auch in der bewirtschafteten Fritz-Claus-Hütte bei Brücken möglich.

 

www.vgsk.de

www.begehbaresgeschichtsbuch.de

www.ohmbachsee-glantal.de

 

(1) Diamantschleifer-Museum (Brücken)

Isidor Triefus aus Steinbach eröffnete 1888 auf der Neumühle zwischen Brücken und Ohmbach die erste pfälzische Diamantschleiferei. Fachkräfte aus Hanau bildeten damals die ersten einheimischen Lehrlinge zu Diamantschleifern aus. Bis zum ersten Weltkrieg entstanden in Brücken und einigen Nachbardörfern weitere Diamantschleifereien. Mitte der 1930er Jahre hatte die Industrie mit 2.500 Schleifern und Reibern in der Westpfalz den Höhepunkt erreicht. Nach dem Zweiten Weltkrieg gab es dann nochmals eine kurze Blüte. Durch das Entstehen neuer Diamantschleiferzentren in Israel, Russland und Indien, mit einem sehr niedrigen Lohnniveau begann ab 1957 der stete Niedergang. Heute gibt es in Brücken nur noch eine einzige  Diamantschleiferei.

Das 1998 eingerichtete Diamantschleifer-Museum zeigt die historische, technische und wirtschaftliche Entwicklung der pfälzischen Diamantindustrie. An Sonntagen kann man im Diamantschleifermuseum den ehemaligen Schleifern an der Schleifscheibe über die Schulter schauen und in die Faszination des Diamanten eintauchen.

(2) Alte Kirche (Brücken)

Schon in mittelalterlicher Zeit befand sich in der Ortsmitte eine Kapelle. Sie war im Dreißigjährigen Krieg zerstört worden. 1715 bauten die Katholiken aus den Resten eine neue Kapelle. Die Glocke der Kapelle stammte aus dem Jahre 1463. Nach der Errichtung der Pfarrei Brücken im Jahre 1730 diente das kleine Gotteshaus dann als Pfarrkirche. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts war die Kirche zu klein und auch in einem schlechten Bauzustand. Deshalb beschloss der Fabrikrat 1829 die Erbauung einer größeren Pfarrkirche. In den Jahren  1836-38 entstand dann nach den Plänen des Zivilbauinspektors August von Voit eine neue Kirche. Bereits um 1900 war die Kirche wiederum zu klein. 1915 sollte ein grundlegender Umbau der Kirche erfolgen. Der erste Weltkrieg vereitelte dann das Bauvorhaben. Der Kirchenumbau wurde später nicht mehr weiter verfolgt, da man sich für einen Kirchenneubau an anderer Stelle entschied. Nach dem Bau der neuen Kirche (1953-55) wurde die "Alte Kirche", wie sie nun hieß, immer weniger benutzt und schließlich 1970 abgerissen.

(3) Laurentiusbrunnen (Brücken) 

Im Sommer 2006 wurde der neue Laurentiusbrunnen errichtet. Er erinnert an den historischen Laurentiusbrunnen, der nur wenige Meter von hier bis 1934 in Betrieb war und für Brücken besondere Bedeutung hatte. Das Brunnenwasser galt in früherer Zeit als heilkräftig. In einer alten Beschreibung von 1772 heißt es:"Im Dorff entspringet der St. Laurentybrunnen, wo die Einwohner ihr Trinckwasser holen, und wo ehe dessen Kranke gesund worden sein sollen." 1754 ist der Brunnen als "St. Lorenz Born" erstmals erwähnt. 1785 ist ein Kurgast nachgewiesen, der hierher zum "Churtrinken" kam. 1937 wurde der Brunnen durch das Milchhäuschen überbaut. Nach dem Abriss des Gebäudes im März 1981 wurde die alte Brunnen kammer zugeschüttet. Durch die kostenlose Übertragung einer Teilfläche des Parkplatzes durch die Familien Wolfgang Bauer, Michael Schön und Charlotte Strobel konnte der neue Laurentiusbrunnen an historischer Stätte gebaut werden. Bei den Bauarbeiten zum neuen Brunnen wurde auch die alte Brunnenkammer freigelegt. Der neue Laurentiusbrunnen ist aus Pfälzer Sandstein als Laufbrunnen mit zwei Trögen konzipiert und wird mit Wasser aus der alten Brunnenkammer gespeist. Die Figur des hl. Laurentius schuf Franz Defland aus Brücken.

(4) Katholische Pfarrkirche St. Laurentius

Die katholische Pfarrkirche wurde in den Jahren 1953-55 erbaut. Sie ist der dritte Kirchenbau seit Gründung der katholischen Pfarrei Brücken im Jahre 1730.

Im Chorraum befindet sich ein monumetales Christkönig-Mosaik. Das 32 qm große Mosaik entstand im Oktober 1956 durch den Münchner Künstler Wilhelm Braun. Es ist aus über 30.000 Steinchen aus italienischem Marmor und Glasflussstücken zusammengesetzt. Ein Teil der Glasflusstücke wurde mit echtem Blattgold verschmolzen. Als Motiv ist Christus als König des Himmels und der Erde auf einer angedeutenden Erdkugel thronend dargestellt. Das Altarmosaik ist das größte seiner Art in der ganzen Pfalz. Von besonderer künstlerischer Qualität sind auch die 40 farbigen Glasfenster in blauer, grüner, gelber und roter Tönung mit figürlichen und motivischen Darstellungen. Im 29 m hohen Glockenturm hängen 5 Glocken mit einem Gesamtgewicht von rund 4,5 Tonnen.

(5) Rödelbrunnen

Der Rödelbrunnen hatte eine zentrale Funktion für die Wasserversorgung der Gemeinde Brücken. Im Jahre 1818 wurde von der Gemeinde die erste Brunnenleitung gebaut. Sie verlief von der Quelle des Rödelbrunnens über eine Strecke von 600 Metern bis in die heutige Glanstraße. Die Leitung bestand aus Holzröhren, den so genannten "Deicheln". Sie waren etwa 1,50 m tief im Boden verlegt. Bis zum Bau des zentralen Wasserleitungsnetzes im Jahre 1934 dienten zahlreiche Gemeinde- und Privatbrunnen zur Wasserversorgung. Der Rödelbrunnen war zudem der Brücker Kinderbrunnen. Hier, so erzählt die Überlieferung, ist der Ursprung aller Brücker. Nicht der Storch sorgte in Brücken für den Nachwuchs, sondern der Rödelbrunnen. Die "Ammebas" holte hier die kleinen Kinder zur Welt.

Im Rahmen der Dorferneuerung wurde 1996 der Rödelbrunnen umgestaltet und der Rödelbach renaturiert.

(6) Westwall-Bunker

1935 begannen entlang der Grenze zu Frankreich die Planungen für den Bau des Westwalls. Durch den Einsatz des Reichsarbeitsdienstes wurden 1938 im pfälzischen Raum etwa 6.000 Bunker und Befestigungsanlagen gebaut.

Damals waren 350.000 Mann der "Organisation Todt" (OT), 100.000 Mann des Reichsarbeitsdienstes (RAD) und die gleiche Anzahl Männer der Festungspioniere des Heeres am Westwall beschäftigt. Rund um Brücken entstanden in dieser Zeit auch 12 Bunker. Der markanteste auf dem 341 m hohen "Borsten", der eine weiter Rundumsicht bietet. 1939 war hier für kurze Zeit ein kleiner Wehrmachtstrupp stationiert. 1947 wurde dieser Bunker gesprenngt. Heute erinnert nur noch der Schutthügel an dieses Befestigungswerk.

Bereits vor zwei Jahrhunderten diente der "Borsten" als militärischer Stützpunkt. Französische Revolutionstruppen nutzten die Bergkuppe 1793/94 mehrfach als Standquartier. Am 26. Juli 1794 machte sich der französische General Renauld mit seinen Truppen von hier nach Kusel auf, und legte die Stadt in Schutt und Asche.

(7) Die alte Lichtenberger Hochstraße

Die von Sand herziehende alte Lichtenberger Hochstraße hielt sich immer auf dem Höhenrücken zwischen Ohmbach- und Kohlbachtal und führte von hier aus weiter in Richtung Frohnhofen, wo sie bei der Zolleiche rechtwinklig auf die "Lichtenberger Straße" trifft.

Sie zeigt mehrere Charakteristika alter Höhenweg: sie meidet die früher versumpften Talniederungen, umgeht die Dörfer und gewährt einen guten Fernblick.

Dieser Straßenzug war schon im Mittelalter als "alte Lichtenberger Straße" bekannt und geht vermutlich bis in römische Zeiten zurück. In Sand zweigt er von der alten "Reichswälder Hauptstraße" ab und führt über den Brücker Ziegelberg und den Borsten, über Wartenstein und Schloßberg weiter bis zum Frohnhofer Kaiserberg. 1585 heißt es von ihr: "allhier gehet die Landstraß vorbei aus dem Bereich von Kaiserslautern und Kübelberg heraus gen Oberkirchen, St. Wendel und auf die Oster".

Bis ins späte 18. Jahrhundert wurde diese Altstraße genützt und kam erst außer Gebrauch, als in den 1830er Jahren die heutige St. Wendeler Straße durchs Kohlbachtal gebaut wurde.

(8) Wartturm

Der auf Ohmbacher Gemarkung stehende 7,50 m hohe Nachbau eines mittelalterlichen Wartturmes wurde im Jashre 2005 unterhalb des 375 m hohen Aussichtsberges "Wartenstein" errichtet. Der Überlieferung zufolge wird auf der markanten Bergkuppe zwischen Ohmbach- und Kohlbachtal eine alte steinerne Warte vermutet. Warttürme dienten im Mittelalter als Wach- und Meldeposten. Vom hochgelegenen Standort Wartenstein hatte man einen weiten Ausblick. Herannahende Gefahren konnten rechtzeitig gemeldet werden. Zur nahen Reichsburg in Kübelberg bestand von hier ebenfalls Sichtverbindung. Heute werden die topographischen Vorteile des Berggipfels ebenfalls genutzt. Neben einem Wasserhochbehälter befindet sich seit wenigen Jahren ein Mobilfunksender auf dem Wartenstein.

(9) Der sagenhafte Hügel Rennweiler

Um den Hügel Rennweiler ranken sich etliche Sagen. Im Dorf erzählte man sich früher, dass es hier zur Nachtzeit nicht geheuer sei. So wird von einer gespenstigen Prozession mit einem Pfarrer und Messdienern berichtet, die am Rennweiler umherziehe. Eine andere Sage erzählt von einem untergegangenen Schloss mit unermesslichen Schätzen in finsteren Gewölben und von einem geisterhaften schwarzen Hund der die Reichtümer bewacht. Schließlich soll in Rennweiler auch ein Kloster gewesen sein, das im 30-jährigen Krieg zerstört wurde. Seitdem wandele in der Stunde der Dämmerung ein Mönch umher. Wieder andere berichten von der "Zehntelscheuer" der Dorfherren, die hier gestanden haben soll und von der ein unterirdischer Gang hinunter ins Tal führe.

Tatsächlich ist der Rennweiler geschichtsträchtiger Boden. 1826 förderte eine Ausgrabung römische Mauerreste zu Tage. 1961 und 1968 brachten nochmals archäologische Begehungen Fundstücke aus der Römerzeit hervor.

(10) Protestantische Kirche Ohmbach

Schon 977 ist in Ohmbach eine Kapelle belegt. 1108 gab es bereits eine Pfarrei. Der Turm der heutigen Kirche stammt aus dem 12. Jahrhundert. Er gehört zu den ältesten Resten sakraler Architektur im Kreis Kusel. Das Kirchenschiff wurde im Jahre 1870-85 erbaut. Der Turm stand ursprünglich an der Nordseite eines im Süden anschließenden Chorraumes. Die größere Mauerbreite am untersten Turmgeschoss weist heute noch darauf hin. Die Orgel auf der Empore stammt aus dem letzten Drittel des 18. Jahrhunderts und kam 1920 von Oppau nach Ohmbach.

In der Kirchenhofmauer war ein römischer Götterreliefstein eingemauert. Seit 1911 befindet sich der Stein im Historischen Museum in Speyer. Noch bis in das 20. Jahrhundert erzählte man sich in Ohmbach von geheimnisvollen Gängen, die sich unter der Kirche befanden. Tatsächlich wurden in den 1890er Jahren unterhalb der Kirche zwei unterirdische Gänge aufgedeckt. Sie legen die Vermutung nahe, dass die Kirche im Mittelalter als Wehrkirche diente.

(11) Kalkstollen Ohmbach

Hier in der Nähe des Waldstückes Kellerwieserheck wurde an der Gemeindegrenze zwischen Ohmbach und Krottelbach Kalk abgebaut. Bereits 1824 findet sich eine Notiz über einen Kalksteinbruch in der Gemeinde Ohmbach, allerdings ohne nähere Bezeichnung der Lage. Nachdem der Ohmbacher Kalkstollen zunächst nur wenige Jahre in Betrieb war, begann Karl Müller aus Ohmbach 1875 erneut mit dem Abbau. Er richtete den alten verfallenen Stollen wieder her und erbaute Kalköfen zur Herstellung von Breanntkalk. Müller betrieb das Bergwerk bis 1896.

Auf Krottelbacher Seite ist 1846 ein Kalksteinbruch bei der Reisamühle erwähnt. Das 1857 erbaute "Kalkhäuschen"direkt an der Landstraßenach Herschweiler erinnert noch an den Betrieb. 1906 ereignete sich ein schweres Unglück im Kalkbergwerk, als ein Ohmbacher in den 20 Meter tiefen Förderschacht stürzte und dabei ums Leben kam. Bis zum zweiten Weltkrieg wurde hier Kalk unter Tage abgebaut und in Kalköfen gebrannt. Der Kalk von den Ohmbacher und Krottelbacher Brüchen wurde als Branntkalk im Baugewerbe und zur Düngung in der Landwirtschaft eingesetzt.

(12) Steinplattenbruch

In dem erstmals 1824 erwähnten Ohmbacher Steinplattenbruch wurden so genannten "Leien" - das sind Sandsteine für Bodenplatten - abgebaut. Die natürliche Schichtung des Felsgesteins war für den Abbau großer Sandsteinplatten besonders geeignet. Die Ohmbacher Steinplatten waren in der Region als Bodenbelagsmaterial sehr geschätzt. Auch in der Ohmbacher Kirche und der 1836-38 erbauten alten katholischen Pfarrkirche von Brücken waren zunächst Steinplatten aus dem Ohmbacher "Leienbruch" verlegt. Offenbar wurden aber auch Sandsteine für Schleifsteine hier gebrochen wie aus einer Beschreibung des Jahres 1836/37 hervorgeht. Der Abbau des festen graugelben Steins wurde vor dem ersten Weltkrieg bereits aufgegeben. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs sucht die Ohmbacher Bevölkerung Schutz vor Luftangriffen in der "Leienkaut". Durch den jahrzehntelangen Abbau war eine große unterirdische Halle entstanden. Zur Wasserhaltung wurde im Stollen eine sogenannte "Wasserseih" angelegt. Hier sammelte sich das Grundwasser zu einem kleinen See.

(13) Freizeitanlage Hühnerwiese

Der unmittelbar hier vorbeifließende Marbach war im Mittelalter Grenzbach zwischen dem pfalz-zweibrückischen Oberohmbach und dem leyischen Steinbach. An seinem Unterlauf, kurz vor der Einmündung in den Ohmbach, schob sich noch die Gemarkung des kurpfälzischen Niederohmbach dazu. In den Wiesen des Ohmbachtal trafen somit drei Landesherrschaften zusammen. Wegen des genauen Grenzverlaufs gab es in dieser Gewanne hin und wieder Streitigkeiten. Die umliegende Flur wurde daher auch "In den Streitwiesen" genannt. Schon 1587 ist dieser Name in den Akten belegt. In späterer Zeit wurde ein Grenzstein mit den Wappen der drei Territorialherren aufgestellt. Er markierte das Dreiländereck bis kurz nach dem Zweiten Weltkrieg.

(14) Die goldene Wiege

Über die Entstehung der beiden Dörfer Brücken und Steinbach gibt es eine alte Sage. Im Talgrund neben der Straße von Brücken nach Steinbach lagen in früherer Zeit zahlreiche behauene Steine umher. Sie sollen der Rest einer Burg gewesen sein, die sich hier erhob und das dabei liegende Dorf Steinbrück schützte. Als die Burg belagert wurde und der Burgherr keine Rettung mehr für seine Familie sah, versenkte er die goldene Wiege, die sein ganzes Geschlecht geschaukelt hatte im Brunnen der Burg. Das wertvolle Familienstück sollte nicht in Feindeshand fallen. Die wenigen Bewohner, die in den nahen Wäldern die Zerstörung ihres Dorfes überlebt hatten, teilten sich und gründeten nördlich und südlich des alten Ortes neue Ansiedlungen, die sie Brücken und Steinbach nannten, abgeleitet vom alten Ortsnamen Steinbrück. Sonntagskinder können zu bestimmten Zeiten die goldene Wiege aus dem Brunnen aufsteigen sehen. Sicherlich hat diese Sage ihren Ursprung daher, dass in der Nähe des alten Weges der zwischen Brücken und Steinbach verläuft Bauern beim Pflügen immer wieder auf Mauerreste gestoßen sind. Mehrere Flurnamen erinnern an diese Funde. So gibt es auf Steinbacher Gemarkung die Gewanne "In der Mauer", "In der untersten Mauer" oder "Auf den Burgwiesen".

(15) Westwallbunker auf dem Krämel

Auf dem Krämel lagen in unmittelbarer Nähe gleich sieben Bunker. Sie waren in Sichtkontakt zu dem Bunker auf dem "Borsten" angelegt worden. Sie bildeten den nördlichen Abschluss des Westwalls im Bereich des Landkreises Kusel. Die Bunker sollten die wichtigen LÖandstraßen Brücken - Kusel und Brücken - Glan-Münchweiler überwachen. In 7unmittelbarer Nähe zu diesem Bunker wurde 1938 auch die sogenannte Flak-Halle zur Unterbringung einer Flugabwehrkanone errichtet. Die Halle brannte 1959 nieder.

Der 1938 erbaute Bunker am Krämel ist heute der besterhaltene Westwallbunker in Brücken. Damals wurden die Bunker nach Regelbauzeichnungen erbaut. Die Bunker waren als Kampfstände für Einzeltruppen mit MG- und PAK-Bewaffnung konzipiert. Meist besaßen die Bunker einen oder zwei Bereitschaftsräume für die Besatzung und einen angehängten Kampfraum. Im Kampfraum konnte ein oder zwei MG-Stände eingerichtet werden.

(16) Lutherische Kapelle

Im 18. Jahrhundert entstand in Brücken eine kleine lutherische Gemeinde. 1741/42 wurde eine Kapelle erbaut, "samt einem kleinen Thürmlein oben darauf". Die Kapelle wurde vom Steinwendener Pfarrer betreut. Alle drei bis vier Wochen fanden in dem kleinen Kirchlein Gottesdienste statt. Die Kapelle wurde so zum kirchlichen Zentrum der Luteraner im Gericht Kübelberg. Anfang des 19. Jahrhunderts verfiel das kleine Kirchlein immer mehr. 1828 fand die letzte Trauung in dem Gotteshaus statt. 1836 erfolgte der Abriss.

Nur einen Steinwurf von der ehemaligen lutherischen Kirche erhebt sich die heutige protestantische Gustav-Adolf-Kirche. Sie wurde in den Jahren 1952-54 erbaut. Zur Einweihung der Kirche am 30. Mai 1954 stiftete der damalige Bundespräsident Theodor Heuß eine Bibel. Schon 1905 hatte sich ein Verein mit dem Ziel gegründet, Mittel für den Bau eines protestantischen Gotteshauses zu beschaffen.

(17) Römische Villa Rustica

Auf dem 385 Meter hohen Hausberg von Brücken, dem "Brücker Kopf" erstreckte sich eine römische villa rustica. Über den Höhenzug zwischen Brücken und Glan-Münchweiler verlief eine bedeutende Altstraße. Entlang dieses alten Höhenweges befinden sich auch mehrere Hügelgräber aus der Bronzezeit. Die villa rustica vom Brücker Kopf stand in Sichtkontakt zu einer weiteren Römervilla in der Nähe der Römerstraße die von Brücken über Wahnwegen nach Kusel führte.

Die hier verlaufenden Gräben im Gelände gehen auf Gesteinsabbau zurück. Das anstehende sehr harte grobkörnige Sedimentgestein mit Kieseleinschlüssen (Konglomerat), das Betonbrocken ähnelt, wurde noch bis in die 1960er Jahren als Baustoff abgebaut.

(18) Grenzsteine von 1786

An dem Grenzstein von 1786 befindet sich der höchste Punkt des Diamantschleifer-Weges. Jahrhundertelang verlief zwischen Brücken und Steinbach die Landesgrenze zwischen Kurpfalz und der Grafschaft von der Leyen. 1779 kam das Gericht Kübelberg mit Brücken durch Tausch von der Kurpfalz an das Herzogtum Pfalz-Zweibrücken. Im Zuge dieser Änderung wurde 1786 die Landesgrenze zwischen Pfalz-Zweibrücken und von der Leyen neu vermessen. Von Ohmbach bis Gries wurden damals 50 neue Grenzsteine gesetzt. Sie waren alle nummeriert. Im Bereich von Brücken standen die Nummern 10 bis 33. Etwa die Hälfte dieser Steine ist heute noch erhalten. Die Grenzsteine tragen auf der einen Seite das Wittelsbacher Rautenwappen und die Initialen PZ für Pfalz-Zweibrücken. Auf der anderen Seite ist das Wappen derer von Leyen dargestellt: Ein senkrechter Pfahl in rundem Kreis. Dazu die Buchstaben GL.

(19) Fritz-Claus-Quelle und Grube Brücken

1927 wurde von der hiesigen Ortsgruppe des Pfälzerwald-Vereins die Quelle gefasst und als Fritz-Claus-Quelle eingeweiht. Sie erinnert an den pfälzischen Pfarrer und Heimatdichter Martin Jäger, alias Fritz Claus (1853-1923), der die Idee des Pfälzerwald-Vereins wesentlich prägte.

Unterhalb der PWV-Hütte befand sich ein Stolleneingang der Grube Brücken. Im Jahre 1776 nahm der Abbau von Steinkohle am Brücker Kopf seinen Anfang. Im 19. Jahrhundert lag die jährliche Fördermenge der beiden Brücker Gruben bei etwa 500 bis 1.000 Tonnen. 1872 wurde der Zusammenschluss der Gruben Brücken und Steinbach vollzogen. 1911 erfolgte die Schließung des Brücker Bergwerkes. 1928 begann der erneute Abbau von Steinkohle durch eine Arbeitsgemeinschaft. In der NS-Zeit war im Rahmen der damaligen Arbeitsbeschaffung ein weiter Ausbau der Grube vorgesehen. Mit Ausbruch des Zweiten Weltkrieges schloss die Brücker Kohlengrube endgültig.

Die PWV-Hütte steht am Rande des Schleifsteingrabens. In der Schlucht wurden Steine für Schleifsteine gebrochen. 1776 ist der Schleifsteingraben erstmals in einer alten Bergwerkskarte eingezeichnet.

(20) Steinkohlengrube Brücken

Im Jahre 1775 eröffnete Bernhard Scheuer die erste Steinkohlengrube in Brücken. Mehr als ein Jahrhundert wurde dann am Brücker Kopf nach Kohlen geschürft. 1911 schloss das Bergwerk, weil das Kohlenflöz entlang des Hauptstollens weitgehend abgebaut war.

1928 legte an dieser Stelle eine Arbeitsgemeinschaft einen neuen Stollen an und begann erneut mit dem Kohleabbau. Die Einfallstrecke verläuft unter 30° schräg nach unten und erreicht nach rund 80 m das knapp 30 cm starke Kohlenflöz. 1932-34 wurde ein Wiegehäuschen und ein großes Zechenhaus mit Büro- und Mannschaftsräumen errichtet. 1936 wurde der Stolleneingang ausgemauert. Damals arbeiteten 30 Bergleute in der hiesigen Grube. Das kleine Bergwerk hatte trotz staalicher Hilfe ständig mit finanziellen und technischen Schwierigkeiten zu kämpfen. Am 1. Juli 1939 wurde der Betrieb schließlich wegen Unrentabilität stillgelegt. Die durchschnittliche jährliche Förderleistung des Bergwerks betrug etwa 2.200 Tonnen Kohle. Zwischen 1928 und 1939 wurden übher 3 km Stollenvortrieb geleistet. Mit dem alten 1911 aufgelassenen Grubenfeld umfasste das gesamte Stollensystem auf Brücker Gemarkung mehr als 12 km.

(21) Steinerne Fahrt

An dieser Stelle überquerte eine alte Furt dsen Ohmbach. Im Jahre 1600 ist die "Steinfurth" erstmals in den Akten belegt. Im 18. Jahrhundert ist von der "Steinernen Fahrt" die Rede. Das Bachbett war hier besonders gut mit Steinen ausgelegt, um den Fuhrwerken die Überfahrt an einer flachen Uferstelle zu erleichtern. Die heutige Brücke wurde 1934 bei der Begradigung des Ohmbaches erbaut. Den früheren Bachlauf des Ohmbaches kann man mit etwas geschultem Auge anhand des unterschiedlichen Pflanzenwuchses in den Auewiesen noch recht gut nachvollziehen.

Oberhalb der Kreisstraße Brücken-Börsborn erstreckt sich der Ritterwald. Hier gab es im 19. Jahrhundert einen Kalksteinbruch. 1923 wurde der letzte Pachtvertrag zur Kalkgewinnung abgeschlossen.

Im Dorf wurde früher die Legende erzählt, dass in der Nähe der Steinernen Fahrt im unteren Heidchen ein Geheimgang bis zu einer Burg im Ritterwald führe.

(22) An der Kapelle

Im Bereich des ehemaligen Kirchenpfades, der von Brücken über  den Kirchenberg nach Kübelberg führte, wird im 18. Jahrhundert mehrfach eine Kapelle erwähnt. So heißt es 1754 "an der Cappelneben der Straß" oder 1790 "hinter der Straß gegen die Kapelle". Mit der "Straß" ist der heute hier verlaufende Asphaltweg gemeint, der auf der Trasse einer alten Römerstraße verläuft. Über die Existenz einer Kapelle in diesem unmittelbaren Bereich ist im Dorf nichts mehr bekannt. Möglich ist aber, dass hier ein Feldkapellchen errichtet war. Vielleicht diente es als Station für die im 18. Jahrhundert alljährlich in der Kreuzwoche stattfindende Prozession von Brücken nach Kübelberg.

(23) Villa Rustica Schmidtsgrund

In Brücken gab es seit alter Zeit eine Überlieferung, wonach im Bereich der Fluren am Kirchenberg über dem Kohlbachtal eine Burg gestanden haben soll. Bauern waren bei der Landarbeit immer wieder auf behauene Steine gestoßen. Im Sommer 1921 zeichneten sich in einem Kleeacker durch die lange Trockenzeit geometrische Linien ab.

1928-30 wurden oberhalb des Kohlbachtales die Fundamente einer römischen villa rustica freigelegt. Der römische Gutshof hatte eine Ausdehnung von 31,60 m x 13,50 m. Bei der Grabung wurden Tonscherben, handgeschmiedete Nägel, ein Säulenstück und Reste von Heizröhren gefunden. Die Anlage stammte aus dem 3. Jahrhundert und lag ganz in der Nähe der alten Römerstraße, die von Sand in Richtung Frohnhofen hier vorbeiführte. Heizbare Räume und eine Badeanlage wurden nicht entdeckt. Nach den Resten von Heizröhren dürfte aber eine Heizungsanlage, also ein Hypokaustum, vorhanden gewesen sein.

 

 

Start

Diamantschleifer-Museum Brücken, Hauptstraße 47, 66904 Brücken (247 m)
Koordinaten:
DG
49.431787, 7.359262
GMS
49°25'54.4"N 7°21'33.3"E
UTM
32U 381035 5476751
w3w 
///demonstrieren.hochschulen.quer

Ziel

Diamantschleifer-Museum Brücken, Hauptstraße 47, 66904 Brücken

Wegbeschreibung

Markierung "Blaues Diamant-Symbol".

 

Brücken (Hauptstraße - Diamantschleifer-Museum (1)) - Paulengrunder Straße - Kreisverkehr - Wasserbehälter - Brunnen - Wartturm - Ohmbach (Am Nebenberg) - Rennweilerstraße - Bergstraße - Auf der Palz - Ringstraße - Hauptstraße (L 350) - Ringstraße - Friedhofstraße - Kaffemanufaktur Reismühle - Ohmbach (In der Au) - Höferstraße - Am Hummerwald - Funkmast - Marbacher Berg - Brücken (Zum Krämel) - Glanstraße - Hochstraße - Brückerwald - Auf der Hub - K 7 - Ohmbach - Fuchsgrund - B 423 - Funkmast - Brücken (Auf den Birken) - Kübelberger Straße - B 423 -  Bergstraße - Hohlstraße - Brücken (Hauptstraße - Diamantschleifer-Museum)

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Diamantschleifer-Museum direkt an der RSW Linie Homburg-Kusel, Haltestelle Ortsmitte Brücken

Anfahrt

BAB 6 Abfahrt Bruchmühlbach-Miesau oder Waldmohr, Richtung Schönenberg-Kübelberg, dann Brücken.

BAB 62 Abfahrt Konken, Richtung Konken, dann Richtung Brücken.

BAB 62 Abfahrt Glan-Münchweiler, Richtung Glan-Münchweiler, dann Richtung Brücken.

Parken

Direkt am Diamantschleifer-Museum, Hauptstraße 47, 66904 Brücken.

Koordinaten: Länge 7° 21´ 35´´ / Breite 49° 25´ 55´´

 

Parkplatz an der Sparkasse, Glanstraße 2, 66904 Brücken.

Koordinaten: Länge 7° 21´ 38´´ / Breite 49° 25´ 56´´

Koordinaten

DG
49.431787, 7.359262
GMS
49°25'54.4"N 7°21'33.3"E
UTM
32U 381035 5476751
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///demonstrieren.hochschulen.quer
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Flyer und Ringbuch "Begehbares Geschichtsbuch" erhältlich bei der Verbandsgemeinde Oberes Glantal, Rathausstraße 8, 66901 Schönenberg-Kübelberg Tel.: 06373/504-0;

Ab 1. April 2017:  KOMPASS-Wanderführer  - "Nordpfälzer Bergland und Rheinhessen" ;

Tourist-Information Oberes Glantal ;

www.pfaelzerbergland.de ;

 

 

Kartenempfehlungen des Autors

Topografische Karte 1:25.000 - "Westpfalz Mitte - Pfälzer Bergland mit Westpfälzischer Moorniederung"

Flyer und Ringbuch "Begehbares Geschichtsbuch" erhältlich bei der Verbandsgemeinde Oberes Glantal, Rathausstraße 8, 66901 Schönenberg-Kübelberg Tel.: 06373/504-0;

Kostenlose Übersichtskarte "Wandern im Pfälzer Bergland"  - touristinformation@kv-kus.de ;

Tourist-Information Oberes Glantal ;

www.pfaelzerbergland.de ;

 

Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist in jedem Falle empfehlenswert!

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Bewertungen

3,3
(3)
Gerhard Koch
05.08.2020 · Community
Die Strecke ist jetzt sehr gut ausgeschildert. Schöne Fernsichten ,viele Rastplätze auch ein schöner aber nicht so großer Pfadanteil (im Bereich von Brücken gut gepflegt, im Bereich Ohmbach müsste mal freigeschnitten werden). Zu empfehlen bei nicht zu warmen Temperaturen (einige km ohne Schatten). Sehr gut gemachte Infotafeln. Wem die 20,5km zu viel sind ,kann das gut Teilen (südliche Teil ca.7,5km mit der Wanderhütte Fritz-Claus-Quelle nur Sa u. So offen, sowie der nördliche Teil ca.13km mit der Reismühle Do-So offen) Ich war Montags unterwegs, da war Rucksackverpflegung angesagt. (Butterbrot und Wasser hätten gereicht, da zur Zeit sehr viele gute Brombeeren am Wege stehen)
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Gemacht am 03.08.2020
Christoph Conrad
29.03.2017 · Community
Wir (W37 & M32) sind die Tour an einem warmen Frühlingstag im März gewandert (empfohlender Startpunkt und empfohlene Richtung). Vorab: Wir sind extrem begeistert von dieser Strecke! Abwechslungsreiche Untergründe und Landschaften, viele Informationstafeln am Wegesrand und teilweise sehr fordernde Anstiege machten die Wanderung zu einem tollen Erlebnis. Ein riesiges Manko ist allerdings die Beschilderung: Verblasst, nicht vorhanden, zerstört, zu selten und zumindest mit dem hiesigen Kartenmaterial teilweise nicht (mehr?) übereinstimmend. Durch die schlechte Wegführung mussten wir etwa zwei Kilometer Umweg in Kauf nehmen, was uns schließlich rund 21 Kilometer Marsch eingebracht hat. Nicht weiter schlimm, dennoch ärgerlich. Dafür waren wir dann (ohne Pausen gerechnet) rund 4:15 Stunden unterwegs. Schwierig war die Strecke nicht zu wandern, allerdings sollte man physische Fitness auf Grund der Anstiege mitbringen, weshalb wir insgesamt den Schwierigkeitsgrad "mittel" erteilen würden. Fazit: Mit Karte und Kompass oder mit der abenteuerarmen technischen Variante ausgerüstet eine rundum tolle Tour.
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Gemacht am 29.03.2017
Ernst Brill
10.08.2014 · Community
Einfach zu gehende Wege, die vorwiegend über freies Feld führen. Daher an heißen Sommertagen nicht zu empfehlen. Richtig ärgerlich sind aber die fast völlig fehlenden Wegweiser. Die noch vorhandenen sind völlig verblasst. Die Tour kann man nur machen, wenn man sich permanent mittels GPS orientiert. Letztendlich haben wir auf der Tour 20,2 km zurückgelegt. Die Tour wird scheinbar von niemand betreut.
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Gemacht am 10.08.2014

Fotos von anderen


Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
20,6 km
Dauer
5:54h
Aufstieg
560 hm
Abstieg
560 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights

Statistik

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