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Themenweg / Lehrpfad

Geopfad-Route Vinxtbachtaler (Vinxtbachtal) - Route V

· 7 Bewertungen · Themenweg / Lehrpfad · Ahrtal
Verantwortlich für diesen Inhalt
Eifel Tourismus GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Der Aussichtsturm Weiselstein bietet eine unvergessliche Aussicht
    / Der Aussichtsturm Weiselstein bietet eine unvergessliche Aussicht
    Foto: Sarah Radermacher, TI Vulkanregion Laacher See
  • / Keramikskulpturen säumen den Wanderweg
    Foto: Sarah Radermacher, TI Vulkanregion Laacher See
  • / Keramische Skulpturen am Wegesrand
    Foto: Sarah Radermacher, TI Vulkanregion Laacher See
  • / Rasten zwischen kunstvollen Skulpturen und toller Landschaft
    Foto: Sarah Radermacher, TI Vulkanregion Laacher See
  • / Blick auf Königsfeld
    Foto: Sarah Radermacher, Eifel Tourismus GmbH
  • / Wanderer unterwegs
    Foto: Sarah Radermacher, TI Vulkanregion Laacher See
  • / Relaxen auf der Liege
    Foto: Sarah Radermacher, TI Vulkanregion Laacher See/Kappest
  • / Impressionen
    Foto: Sarah Radermacher, TI Vulkanregion Laacher See / Kappest
  • / Wacholderheide
    Foto: Sarah Radermacher, TI Vulkanregion Laacher See
  • / Künstlerisch gestaltete Eckbank
    Foto: Sarah Radermacher, TI Vulkanregion Laacher See
  • / Historisches Örtchen Königsfeld
    Foto: Sarah Radermacher, TI Vulkanregion Laacher See
m 500 400 300 200 12 10 8 6 4 2 km

Der Geopfad "Vinxtbachtaler" führt durch urwüchsige Natur mit Wald- und Heideabschnitten, vorbei an kunstvollen Keramikskulpturen und durch das historische Örtchen Königsfeld.

leicht
12,4 km
3:00 h
385 hm
389 hm

Der Geopfad-Route Vinxtbachtaler führt durch urwüchsige Natur mit Wald- und Heideabschnitten mit Erläuterungen zur römischen Eisenverhüttung und Meilerwirtschaft, vorbei an kunstvoll gestalteten Keramikskulpturen (Stelen, Säulen und Sitzgruppen aus Keramik, Basalt und Holz). Eine interessante und faszinierende Verbindung zwischen Natur und Kultur. Genießen Sie einen tollen Ausblick vom Aussichtsturm Weiselstein und erkunden Sie das historische Örtchen Königsfeld.

Die Highlights der Geopfad-Route Vinxtbachtaler:

  • Historischer Ortskern der ehemaligen Stadt Königsfeld (das Stadtmodell ist in der Nikolauskirche zu besichtigen)
  • idyllische Feldwege mit herrlicher Fernsicht
  • zahlreiche Keramikskulpturen
  • Waldgut Schirmau
  • Aussichtsturm „Weiselstein“

Zur Kernroute werden zwei Erweiterungsrouten angeboten. Deren Verlauf ist ebenfalls beschildert (Geo-D oder Geo-S).

Folgende Einkehrmöglichkeiten stehen entlang der Route zur Verfügung:

Vinxtbach-Café, Königsfeld

Café Gutschenke "Remise", Waldgut Schirmau, Schalkenbach

Autorentipp

Den Ziegenkäse auf dem Rechhof muss man probiert haben! www.rechhof.de

 Aufstieg auf den Aussichtsturm Weiselstein, mit Blick bis zum Kölner Dom.

outdooractive.com User
Autor

Sarah Radermacher / ZV Vulkanregion Laacher See

Aktualisierung: 12.11.2019

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
472 m
Tiefster Punkt
226 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Vulkanregion Laacher See; Kapellenstraße 12, 56651 Niederzissen

Tel. 02636-19433 oder info@vulkanregion-laacher-see.de

www.vulkanregion-laacher-see.de

www.koenigsfeld-eifel.de

Start

Bürgerhaus Königsfeld (53464 Königsfeld) (242 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.498643, 7.175981
UTM
32U 370638 5595663

Ziel

Rundweg (siehe Startpunkt)

Wegbeschreibung

Im Vinxtbachtal trifft man auf die Geopfad-Route-V die als Themenwanderweg angelegt, anhand zahlreicher Infotafeln Interessantes über die spannende Vulkanregion der Osteifel zu berichten weiß. Der 19 Kilometer lange Vinxtbach entspringt bei Schalkenbach und mündet bei Rheineck in den Rhein. Er war dereinst die Grenze zwischen Ober- und Niedergermanien. Im Mittelalter trennte er die Herrschaftsgebiete von Kurköln und Kurtrier. Aus diesem Grunde verläuft entlang des kleinen Gewässers eine Sprachgrenze. Während man nördlich des Vinxtbaches den ripuarischen Dialekt pflegt, wird südlich des Bachlaufes moselfränkisch gesprochen. Darüber hinaus wird die Erhaltung der Wacholderheiden auf dem Quarzitrücken des Weiselsteins thematisiert. Neben diesen zahlreichen Informationen punktet die Geopfad-Route-V mit ihren grandiosen Weitsichten und ihrem abwechslungsreichen Streckenprofil.

 

Vom Bürgerhaus in Königsfeld starten wir in die Geopfad-Route-V und wandern über die Hauptstraße sanft bergab an der Pfarrkirche des Eifelortes vorbei. Sie ist dem Hl. Nikolaus geweiht. Neben ihrem spätromanischen Chor verfügt sie über einen wehrhaften Turm, der aus dem 13. Jahrhundert stammt. Überhaupt erweist sich der historische Stadtkern von Königsfeld als überaus sehenswert, wurden dem kleinen Eifelort durch Kaiser Ludwig von Bayern im Jahre 1336 doch die Stadtrechte verliehen. Zahlreiche alte Gemäuer und viele schön renovierte Fachwerkhäuser stammen aus dem Mittelalter. Man hat sie mit aussagekräftigen Schildern wie "Zehntscheune" und "Deutsches Eck" versehen, um den Betrachter auf die geschichtlichen Hintergründe und die frühere Verwendung hinzuweisen. Am Ortsrand von Königsfeld überschreiten wir die L 86. Auf breiten Wirtschaftswegen und teilweise auf asphaltiertem Grund steigt die Geopfad-Route-V zur Wanderhütte Schauinsland hinauf. Von ihrem herausragenden Standort schweift der Blick über den Start- und Zielort Königsfeld und das Rheintal hinweg bis weit in den Westerwald hinein. Auch die zahlreichen "Gipfel" des Siebengebirges sind gut auszumachen und werden anhand einer Panoramakarte bezeichnet, die man vor der Hütte angebracht hat. Zur rechten Seite hin zeigen sich die vulkanischen Erhebungen des Veitskopfes, des Gänsehalses und des Krufter Ofens. Hier sollte man eine kurze Wanderpause einlegen um das traumhafte Osteifelpanorama eine Weile zu genießen.

 

Von der Wanderhütte Schauinsland steigt der Geopfad zu einer Hochfläche hinauf. Breite Forst- und Wiesenwege führen durch Weideland und lichte Waldparzellen. Immer wieder zeigen sich auch in diesem Teilabschnitte herrliche Weitblicke über die Osteifel und in die Dedenbacher Senke. Kurz vor dem Waldgut Schirmau steigen wir auf schmalen Waldpfaden, vom breiten Weg links abzweigend, zum 475 Meter hohen Weiselstein hinauf. Die windumtoste quarzitische Bergkuppe schmückt nicht nur ein hölzerner Aussichtsturm, sondern auch eine winzige Wacholderheide, deren Heidekraut im späten Sommer in voller Blüte steht. Auch vom Weiselsteinturm sind die 360° Rundumsichten über die Osteifel mit ihren zahlreichen Schlackenkegelvulkanen überaus bemerkenswert. Nach Norden schweift der Blick über das Ahrtal und die Grafschaft hinweg in Richtung Bonn und Köln. An klaren Tagen sollen vom Weiselstein aus die Türme des Kölner Doms zu sehen sein. Nach einem kurzen Streifzug durch die Wacholderheide, die, wie eine Infotafel zu berichten weiß, durch die eifeltypische Schiffelwirtschaft in den zurückliegenden Jahrhunderten entstanden ist, folgen wir vom Weiselstein der Beschilderung in Richtung Schalkenbach. An der kurz darauf anzulaufenden Abzweigung lockt allerdings noch ein kurzer, rechts schwenkender Abstecher zum Waldgut Schirmau, einem Erholungshaus der Stadt Krefeld. In den Monaten von Mai bis Oktober kann man an den Wochenenden in der alten Remise Einkehr halten und neben einem Angebot an gekühlten Getränken auch ein wohlschmeckendes Stück Ziegenkäse käuflich erwerben. Vom Waldgut Schirmau geht es auf einem breiten, geschotterten Weg wieder bergab ins Vinxtbachtal. Ein Rechtsschlenker führt sodann über weiche Wiesenwege zu einer mittelalterlichen Eisenverhüttungsstätte hinüber, bevor die Wanderer über asphaltierten Grund den Ortsrand von Schalkenbach erreichen. Hier kann man noch eine Zusatzschleife in Angriff nehmen. Die etwa zwei Kilometer lange Geopfad-Route-S informiert den Wanderer über die Gewinnung von Lohe aus Eichenrinde wie sie zum Gerben von Leder benötigt wurde. Auch über die Arbeit der Köhler zur Herstellung von Holzkohle in den zurückliegenden Jahrhunderten kann man auf der Zusatzrunde mehr erfahren. Sanft ansteigend führt die Geopfad-Route-V schließlich von Schalkenbach über aussichtsreiche Feld- und Wiesenflächen, vorbei an einem geologischen Aufschluss und imposanten Keramikskulpturen zum Ausgangspunkt nach Königsfeld zurück.


Zu dieser Kernroute werden zwei Erweiterungsrouten angeboten. Deren Verlauf ist ebenfalls beschildert (Geo-D oder Geo-S).

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus) ist möglich. Weitere Infos unter:

www.vrminfo.de

Anfahrt

von A 61:
Ausfahrt Dreieck Bad Neuenahr-Ahrweiler, rechts auf A 573 in Richtung Bad Neuenahr-Ahrweiler.
An Ausfahrt Anschlussstelle Bad Neuenahr-Ahrweiler die Auffahrt rechts auf B 267 nehmen.
Nach 600 m rechts, nach 150 m rechts auf L 84.
Im Kreisverkehr Richtung Ringener Straße auf L 83.
Nach 12 km erreichen Sie Königsfeld.

Parken

Parkplatz am Bürgerhaus.

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

„Ein geologischer Führer“ von Prof. Dr. Wilhelm Meyer; Hrsg. Verbandsgemeinde Brohltal, Bezug: Tourist-Information Brohltal oder www.brohltal-tourismus.de

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Eifelverein Nr. 10 Brohltal

Ausrüstung

Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.


Fragen & Antworten

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Bewertungen

3,4
(7)
Konrad Friedgen
15.10.2019 · Community
Aussichtsreich und sehr interessant zeigt sich die Themenrundwanderung Geopfad-Route-V im Vinxtbachtal, die von der Verbandsgemeinde Brohltal betrieben wird. Eine ganze Reihe von Infotafeln hat man entlang der Strecke installiert, die dem interessierten Wanderer Einblicke in geologische und historische Besonderheiten der Region rund um den Vinxtbach vermitteln. Absolute Highlights der Tour sind natürlich der Aussichtsturm und die Wacholderheide auf dem Weiselstein. Die beiden Zusatzrouten D und S sollte man ebenfalls erwandern. Neben der Distanz der Hauptroute von zwölf Kilometern kommen dann allerdings weitere fünf Kilometer hinzu. Die Beschilderung, auch die der Zusatzrouten, ist absolut ausreichend und offensichtlich erst kürzlich erneuert worden. Eine ausreichende Zahl an Rastmöglichkeiten wird ebenfalls angeboten.
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Gemacht am 17.09.2019
Der ehemalige Zehnthof von Koenigsfeld
Foto: Konrad Friedgen, Community
Die Geopfad-Route im idyllischen Vinxtbachtal
Foto: Konrad Friedgen, Community
Blick vom Geopfad in die Dedenbacher Senke
Foto: Konrad Friedgen, Community
Der hölzerne Aussichtsturm auf dem Weiselstein
Foto: Konrad Friedgen, Community
Blühende Wacholderheide auf dem Weiselstein
Foto: Konrad Friedgen, Community
Auf dem Geopfad am Waldgut Schirmau
Foto: Konrad Friedgen, Community
Blick auf den Start- und Zielort Königsfeld
Foto: Konrad Friedgen, Community
Sascha Müller
25.09.2019 · Community
Sehr schöne, abwechslungsreiche Tour. Beschilderung war meines Erachtens gut und ausreichend.
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Romantischer Ortskern Königsfeld
Foto: Sascha Müller, Community
Ausblick
Foto: Sascha Müller, Community
Aussichtsturm
Foto: Sascha Müller, Community
Heide
Foto: Sascha Müller, Community
Landleben
Foto: Sascha Müller, Community
Landschaft
Foto: Sascha Müller, Community
Yves Loris 
31.03.2019 · Community
Überraschend schöne Runde mit permanent tollen Fernsichten und hohem Wiesenanteil. Die Einkehrmöglichkeit „Remise“ im „Waldgut Schirmau“ öffnet erst zum 1. Mai 2019 wieder.
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Gemacht am 30.03.2019
Blick über Königsfeld Richtung Siebengebirge
Foto: Yves Loris, CC BY, Community
Blick über die Osteifel Richtung Rhein
Foto: Yves Loris, CC BY, Community
Blick vom Aussichtsturm Richtung Siebengebirge
Foto: Yves Loris, CC BY, Community
Blick vom Aussichtsturm über die Wacholderheide
Foto: Yves Loris, CC BY, Community
Wacholderheide beim Aussichtsturm
Foto: Yves Loris, CC BY, Community
Waldgut Schirmau
Foto: Yves Loris, CC0, Community
Frühjahrsblüte bei Königsfeld
Foto: Yves Loris, CC BY, Community
Panorama-Endspurt oberhalb von Königsfeld
Foto: Yves Loris, CC BY, Community
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Fotos von anderen

+ 30

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
12,4 km
Dauer
3:00h
Aufstieg
385 hm
Abstieg
389 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich botanische Highlights

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