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Themenweg / Lehrpfad

Geopfad Trasshöhlenweg (Unteres Brohltal) (Route U)

2 Themenweg / Lehrpfad • Romantischer Rhein
Verantwortlich für diesen Inhalt
Eifel Tourismus GmbH
  • in der Wolfsschlucht
    / in der Wolfsschlucht
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • Auf den Spuren der Römer...
    / Auf den Spuren der Römer...
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • Kinder entdecken die Mauerley
    / Kinder entdecken die Mauerley
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • Wanderer rasten am Römerbrunnen
    / Wanderer rasten am Römerbrunnen
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • Wasserfall in der Wolfsschlucht
    / Wasserfall in der Wolfsschlucht
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See / Kappest
  • Pause in der Mayerley
    / Pause in der Mayerley
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • Fahrt mit dem Vulkan-Expreß
    / Fahrt mit dem Vulkan-Expreß
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • Vor den Trasshöhlen
    / Vor den Trasshöhlen
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See / Kappest
Karte / Geopfad Trasshöhlenweg (Unteres Brohltal) (Route U)
0 150 300 450 m km 2 4 6 8 10 12 14 Historisches Museum für Tasteninstrumente Mauerley Schloss Burgbrohl Trasshöhlen
Wetter

Der Trasshöhlenweg führt entlang einer bezaubernden Landschaft, durch geheimnisvolle Höhlen, vorbei an natürlichen Mineralquellen durch die wildromantsiche Wolfsschlucht bis in die römischen Steinbrüche der Mauerley.

geöffnet
leicht
14,5 km
3:30 Std
289 hm
290 hm

Highlights: Trassabbaustollen; wildromantische Wolfsschlucht; römischer Steinbruch „Mauerley“; vulkanischer Basaltschlackenkegel.

An 17 Stationen werden die Wanderer auf die Besonderheiten entlang des Weges hingewiesen.

Autorentipp

Auf Anmeldung kann man das Burghaus Wassenach mit seinen einzigartigen historischen Tastinstrumenten in der Kichstraße 1 besuchen, Tel. 02636-4732.

outdooractive.com User
Autor
Sarah Radermacher / ZV Vulkanregion Laacher See
Aktualisierung: 27.11.2018

Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höhenlage
283 m
117 m
Höchster Punkt
Wassenach (283 m)
Tiefster Punkt
Bad Tönisstein (117 m)
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Gutes Schuhwerk von Vorteil.

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Vulkanregion Laacher See; Kapellenstraße 12, 56651 Niederzissen

Tel. 02636-19433 oder info@vulkanregion-laacher-see.de

www.vulkanregion-laacher-see.de

www.burgbrohl.de

Start

Bahnhof Bad Tönisstein / Gasthaus Jägerheim an der B 412 (116 hm)
Koordinaten:
Geographisch
50.458405 N 7.297309 E
UTM
32U 379140 5590985

Ziel

Rundweg (siehe Startpunkt)

Wegbeschreibung

Am Haltepunkt Tönisstein der Brohltal-Schmalspureisenbahn starten wir in den Trasshöhlenweg. Vom Parkplatz des Landgasthofes Jägerheim geht es mit dem Hermann-Löns-Pfad windungsreich und über hölzerne Trittstufen zu den Brohltalhöhen hinauf. Auf der Anhöhe folgen wir der Beschilderung scharf rechts schwenkend in den lichten Eichenniederwald hinein. Ein schöner Ausblick ins Obere Brohltal wird passiert, bevor der Geo-Pfad ins Tönissteiner Bachtal hinab fällt. Im Talgrund wird eine Landstraße gequert, um dann hinter der Seniorenresidenz Bad Tönisstein erneut in den Hang hinein zu steigen. An den ruinösen Mauerresten des ehemaligen Karmeliter-Klosters Tönisstein vorbei gelangen wir schließlich in die Wolfsschlucht. Etwa vierzig Meter tief hat sich der Tönissteiner Bach hier in den erkalteten Aschestrom des Laacher-See-Vulkans hinein geschnitten und so einen engen Canyon geschaffen, in dem die Trasswände rechts und links des Gewässers senkrecht anstehen. Den absoluten Höhepunkt dieses spektakulären Streckenverlaufes durch die Wolfschlucht mit ihrer urwaldähnlichen Vegetation bildet der kleine Wasserfall am Oberlauf des Tönissteiner Baches. Hier stürzt das schäumende Nass über einen Katarakt etwa acht Meter tief zu Tal. Erneut queren wir die eingangs erwähnte Landstraße und folgen dem Trasshöhlenweg auf schmalen Pfaden zum Römerbrunnen. Wie man an dem rostroten Boden unschwer erkennen kann, tritt hier stark eisenhaltiges Mineralwasser zu Tage, das leider nicht über Trinkwasserqualität verfügt. Im Anschluss daran wird die Ortschaft Wassenach durchschritten. In der Dorfmitte macht das im Jahre 1772 erbaute Burghaus auf sich aufmerksam. Der zweiflügelige barocke Putzbau beherbergt heute eine Sammlung alter Musikinstrumente. Außerhalb der Ortslage von Wassenach wird die Landstraße 113 nun schon zum dritten Mal gequert. Auf asphaltiertem Grund geht es jetzt in die Feldflur hinein und an zwei kleinen Kapellchen vorbei. Hier kann man rechts abzweigenden von der Hauptroute einen Abstecher zum 500 Meter entfernten, aussichtsreichen Kunkskopf unternehmen. Linker Hand von der Hauptroute zeigt sich der markante Vulkankegel des 428 Meter hohen Veitskopfes, bevor der Trasshöhlenweg leicht abfallend wieder in den Wald eintaucht und die Wanderer zum römischen Basaltsteinbruch Mauerley hinüber führt. Auf einer Länge von fast zwei Kilometern ragen mitten im Wald zwischen Burgbrohl und Glees lange Reihen mächtiger Basaltsäulen auf. Dies alles sind versteinerte Relikte des Lavastromes der sich vor 13.000 Jahren aus dem Laacher-See-Vulkan ergossen hat und dem bereits die Römer mit ihrer Keilspalttechnik zu Leibe rückten. Ausgangs der Mauerley führt uns dann ein breiter Waldweg in einem Rechtsschwenk nach Burgbrohl. Mit dem Brohlbach durchmessen wir die futuristisch gestaltete Brohltalaue-Ost, steigen noch einmal auf Serpentinenpfaden in den Hang hinein und folgen dann der Beschilderung zu den Trasshöhlen, die jenseits der Brohltalstraße anzutreffen sind. Die mehr als 30 Meter hoch aufragenden Wände aus hellem Sandstein sind ebenfalls Ascheablagerungen des Laacher-See-Vulkans. In den zurückliegenden Jahrzehnten hat man das Trassgestein abgebaut und zum Häuserbau verwendet. Die Geopfad-Route-U führt uns sehr imposant durch die ehemaligen, mehr als mannshohen Bergwerksstollen, bevor wir unter dem Viadukt der Brohltal-Schmalspureisenbahn wieder auf den Wanderparkplatz am Gasthaus Jägerheim gelangen. Hier endet eine überaus interessante und ausgesprochen kurzweilige geologische Erkundungstour durch das Untere Brohltal

Einkehrmöglichkeiten:

Schloss Burgbrohl http://www.schloss-burgbrohl.de

Gasthaus Jägerheim (www.jägerheim.com)

Landgasthof Rothbrust http://www.landgasthaus-rothbrust.de

 

Öffentliche Verkehrsmittel

Historische Schmalspureisenbahn Vulkan-Expreß (www.vulkan-express.de)

Anfahrt

von B 9 kommend: Ausfahrt B 412 nach A 61 / Nürburgring / Niederzissen / Burgbrohl / Brohl-Lützing. Rechts abbiegen auf B 412. Brohltalstraße 123.

von A 61: Ausfahrt Niederzissen; links abbiegen auf B 412, B 412 folgen bis Burgbrohl, Brohltalstraße 123

Anreise mit dem Vulkan-Expreß, Ausstieg Bad Tönisstein (www.vulkan-express.de)

 

 

 

Parken

Wanderparkplatz an B 412 zwischen Brohl-Lützing und Burgbrohl

Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

„Ein geologischer Führer“ von Prof. Dr. Wilhelm Meyer; Hrsg. Verbandsgemeinde Brohltal, Bezug: Tourist-Information Brohltal oder www.brohltal-tourismus.de

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Eifelverein Nr. 10 Brohltal

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Kommentare und Bewertungen (2)

Hans Janssens
27.05.2018
Wij zijn de tour gestart aan Gasthaus Jägerheim; we hadden geluk met het aankomstuur zodat we konden genieten van het zicht op de stoomtrein die over de brug passeerde. dan zijn we onze toch gestart rechtover het Gasthof richting van het uitzichtpunt wat we na een korte steile klim bereikten. het verdere verloop van de weg is nooit echt zwaar en we heebn van vele mooie uitzichten kunnen genieten en op het einde van onze tour de Trasshöhlen; een aanrader.
Bewertung
Gemacht am
19.05.2018
Foto: Hans Janssens, Community
Foto: Hans Janssens, Community
Foto: Hans Janssens, Community
Foto: Hans Janssens, Community
Foto: Hans Janssens, Community

Konrad Friedgen
07.04.2018
Nicht nur Geologen werden von dieser Themenwanderung im Unteren Brohltal begeistert sein. Denn auch dem Laien werden anhand von interessant gestalteten Hinweistafeln leicht verständliche Kenntnisse über die vulkanologischen Tätigkeiten des Laacher-See-Vulkans vor 13.000 Jahren vermittelt, die zu den gewaltigen Trassablagerungen führten. Die geheimnisvollen Trasshöhlen und die enge Wolfsschlucht sind sicherlich auch für Kinder und Schulklassen überaus interessant und lehrreich. Wenn auch die Beschilderung nicht immer ganz eindeutig ist, so weiß diese bemerkenswerte Runde mit ihrer abwechslungsreichen Streckenführung, die im Wechsel schmale Pfade und breite Wald- und Wiesenwege beinhaltet, in allen Belangen zu punkten. Die Wehrer Watzmänner vergeben diesem schönen Themenwanderweg vier von fünf möglichen Bewertungs-Wanderstiefeln. Hier ein Link zum ausführlichen und bebilderten Wanderbericht der Wehrer Watzmänner: http://www.die-wehrer-watzmaenner.de/index.php?option=com_content&view=article&id=348:osteifel-georoute-u-trasshoehlenweg&catid=13:eifel&Itemid=105
Bewertung
Gemacht am
26.03.2018
Die ersten Trasswände tauchen auf
Die ersten Trasswände tauchen auf
Foto: Konrad Friedgen, Community
In der Wolfsschlucht
In der Wolfsschlucht
Foto: Konrad Friedgen, Community
Kleiner Wasserfall in der Wolfsschlucht
Kleiner Wasserfall in der Wolfsschlucht
Foto: Konrad Friedgen, Community
Die Basaltwände im römischen Steinbruch Mauerley
Die Basaltwände im römischen Steinbruch Mauerley
Foto: Konrad Friedgen, Community
An den begehbaren Trasshöhlen im Unteren Brohltal
An den begehbaren Trasshöhlen im Unteren Brohltal
Foto: Konrad Friedgen, Community

Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
14,5 km
Dauer
3:30 Std
Aufstieg
289 hm
Abstieg
290 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich geologische Highlights

Wetter Heute

Statistik

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