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Themenweg / Lehrpfad

Schiefergrubenweg in Lütz

· 1 Bewertung · Themenweg / Lehrpfad · Hunsrück
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  • Grube Wrede
    / Grube Wrede
    Foto: Tourist-Information Treis-Karden, Mosellandtouristik GmbH
  • Infotafel am Startpunkt
    / Infotafel am Startpunkt
    Foto: Tourist-Information Treis-Karden, Mosellandtouristik GmbH
  • Blick auf Lütz
    / Blick auf Lütz
    Foto: Tourist-Information Treis-Karden, Mosellandtouristik GmbH
  • Lore in Lütz
    / Lore in Lütz
    Foto: Tourist-Information Treis-Karden, Mosellandtouristik GmbH
  • Schiefer
    / Schiefer
    Foto: Tourist-Information Treis-Karden, Mosellandtouristik GmbH
  • Logo Schiefergrubenweg
    / Logo Schiefergrubenweg
    Foto: Tourist-Information Treis-Karden, Mosellandtouristik GmbH
0 150 300 450 m km 1 2 3 4 5 6

Schiefergrubenweg in Lütz

Herzlich Willkommen und Glückauf!

 

Erleben Sie die Geschichte des Lützer Dachschieferbergbaus in einem der schönsten Seitentäler der Mosel.

Der Schieferabbau hat hier früher eine bedeutende Rolle gespielt.

Der untertägige Abbau zur Gewinnung von Dachschiefer begann vermutlich Mitte des 19. Jahrhunderts und hatte zwischen 1900 und 1910 seinen Höhepunkt.

mittel
6,3 km
2:02 h
201 hm
201 hm
In Lütz gab es elf Gruben - Westfalia, Herrnfeld, Rechtenberg, Weinsberg, Rudolfsglück, Wolf/Mosella/Luise, Burgberg, Burgwiese, Himmel, Philippsberg und Glückauf - mit 19 Stollen sowie fünf Versuchsstollen.

Am längsten war die Grube Herrnfeld (vormals Westfalia) mit dem Zentralstollen "Erna" in Betrieb (1953). Das Stollensystem des längsten Bergwerkes "Mosella" war insgesamt ca. 600 m lang. Die Abbaukammern waren bis zu 30 Meter hoch.

Anhand des "Grubenbildes" (= Grundriss des Bergwerkes, siehe Infotafel am Ortseingang, Moselstr.) kann man sich ein Bild von der Größe und Komplexität der jeweiligen Stollenanlage machen. Die hier aufgeführten Stollenanlagen lagen auf 3 Sohlen übereinander und waren mehrere 100 Meter lang.

Aus Sicherheitsgründen und zum Schutz der hier überwinternden Fledermäuse sind alle Stollen mit einem Gitter verschlossen. Die Grubenanlagen sind aber auf den Informationstafeln abgebildet.

outdooractive.com User
Autor
Tourist-Information Treis-Karden
Aktualisierung: 17.06.2016

Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
291 m
Tiefster Punkt
135 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Ausrüstung

Der Wanderweg kann ganzjährig begangen werden.

Festes Schuhwerk ist empfehlenswert.

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Treis-Karden

St. Castor-Str. 87

56253 Treis-Karden

Tel. 0049 2672 - 9157700, Fax 0049 2672 - 9157696

info@ferienland-treis-karden.de

www.vgcochem.de

 

Öffnungszeiten:

Mai-Oktober: Mo-Fr 9.00-12.00 Uhr und 14.00-17.00 Uhr, Sa 9.00-12.00 Uhr

November-April: Mo-Do 9.00-12.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr, Fr 9.00-13.00 Uhr

Start

Moselstraße, 56290 Lütz (136 m)
Koordinaten:
Geographisch
50.160985, 7.356518
UTM
32U 382613 5557822

Ziel

Moselstraße, 56290 Lütz

Wegbeschreibung

Die Informationstafel in Lütz (Moselstraße, am Ortseingang) zeigt neben Plänen der Stollenanlagen eine Karte mit dem Wegeverlauf. Von hier führt der Weg entlang der Moselstr. und weiter durch die Herrengrabenstraße. Am Ende der Straße beginnt der Schiefergrubenweg, der in beiden Richtungen begangen werden kann.

14 Schau- und Informationstafeln zeigen auf dem 7 km langen Rundweg Grubenbilder und viel Wissenswertes über den Schieferbergbau und die Lützer Natur. Sonnig warme Abschnitte, wie der "Wingert", in dem bis vor 100 Jahren Wein angebaut wurde, wechseln mit kühleren Waldwegen.

Lernen Sie entlang der zahlreichen Schiefergruben und Stollen die Zeit des Dachschieferbergbaus kennen.

Einkehrmöglichkeiten befinden sich im Ort.

 

Wandertipps:

Hauslay Von der Florianshütte führt ein schmaler Pfad über den Bergrücken bis zur Hauslay ("Fahne") mit herrlichem Blick ins Lützbachtal. Von hier führt ein zum Teil steiler Pfad bergab zur Moselstraße.

Otto-Andreas Turm

Einen Abstecher zum Otto-Andreas Turm (ab Schiefergrubenweg ca. 4,5 km hin und zurück, siehe Karte) lohnt in jedem Fall. Durch seine freie Lage auf knapp 400 m üNN bietet er eine überwältigende Aussicht in Hunsrück und Eifel.

Öffentliche Verkehrsmittel

Lütz erreichen Sie von der Mosel aus (ab Treis-Karden) mit den Buslinien 736 und 741 (Fahrtwunsch mit Linie 741 muss 2 Stunden vor Abfahrt unter 0160-8876471 angemeldet werden).

 

Weitere Informationen zu den Buslinien sowie die entsprechenden Fahrpläne finden Sie unter www.vrm.info

Anfahrt

Lütz ist über die Bundesstraßen B 49 und durch das Lützbachtal, über die Autobahnen A 48 (Abfahrt Kaifenheim oder Kaisersesch) und die A 61 (Abfahrt Boppard) zu erreichen.

Parken

Kostenloser Parkplatz am Startpunkt der Wanderung in Lütz.
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Topographische Wanderkarte Ferienland Cochem und Treis-Karden, Maßstab 1:25.000, Preis 6,90 € Topographische Wanderkarte Moselsteig Zell-Koblenz, Maßstab 1:25.000, Preis 5,90 € Kartenmaterial in der Tourist-Information Treis-Karden erhältlich.


Fragen & Antworten

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Bewertungen

3,0
(1)

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Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
6,3 km
Dauer
2:02 h
Aufstieg
201 hm
Abstieg
201 hm
Rundtour geologische Highlights

Statistik

: h
 km
 Hm
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Höchster Punkt
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Tiefster Punkt
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