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Themenweg

Geopfad Trasshöhlenweg (Unteres Brohltal) (Route U)

· 3 Bewertungen · Themenweg · Romantischer Rhein · geöffnet
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Eifel Tourismus GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • in der Wolfsschlucht
    / in der Wolfsschlucht
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • / Auf den Spuren der Römer...
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • / Kinder entdecken die Mauerley
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • / Wanderer rasten am Römerbrunnen
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • / Wasserfall in der Wolfsschlucht
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See / Kappest
  • / Pause in der Mayerley
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • / Fahrt mit dem Vulkan-Expreß
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See
  • / Vor den Trasshöhlen
    Foto: Sarah Radermacher, Tourist-Information Vulkanregion Laacher See / Kappest
m 400 300 200 100 12 10 8 6 4 2 km Gasthaus Jägerheim Mauerley Schloss Burgbrohl Trasshöhlen
Der Trasshöhlenweg führt entlang einer bezaubernden Landschaft, durch geheimnisvolle Höhlen, vorbei an natürlichen Mineralquellen durch die wildromantsiche Wolfsschlucht bis in die römischen Steinbrüche der Mauerley.
geöffnet
leicht
14,4 km
3:30 h
357 hm
358 hm

Highlights: Trassabbaustollen; wildromantische Wolfsschlucht; römischer Steinbruch „Mauerley“; vulkanischer Basaltschlackenkegel.

An 17 Stationen werden die Wanderer auf die Besonderheiten entlang des Weges hingewiesen.

Autorentipp

Auf Anmeldung kann man das Burghaus Wassenach mit seinen einzigartigen historischen Tastinstrumenten in der Kichstraße 1 besuchen, Tel. 02636-4732.
Profilbild von Sarah Radermacher / ZV Vulkanregion Laacher See
Autor
Sarah Radermacher / ZV Vulkanregion Laacher See
Aktualisierung: 27.11.2018
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Wassenach, 283 m
Tiefster Punkt
Bad Tönisstein, 117 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Gutes Schuhwerk von Vorteil.

Weitere Infos und Links

Tourist-Information Vulkanregion Laacher See; Kapellenstraße 12, 56651 Niederzissen

Tel. 02636-19433 oder info@vulkanregion-laacher-see.de

www.vulkanregion-laacher-see.de

www.burgbrohl.de

Start

Bahnhof Bad Tönisstein / Gasthaus Jägerheim an der B 412 (116 m)
Koordinaten:
DG
50.458405, 7.297309
GMS
50°27'30.3"N 7°17'50.3"E
UTM
32U 379140 5590985
w3w 
///beherbergt.gebieten.zeilen

Ziel

Rundweg (siehe Startpunkt)

Wegbeschreibung

Am Haltepunkt Tönisstein der Brohltal-Schmalspureisenbahn starten wir in den Trasshöhlenweg. Vom Parkplatz des Landgasthofes Jägerheim geht es mit dem Hermann-Löns-Pfad windungsreich und über hölzerne Trittstufen zu den Brohltalhöhen hinauf. Auf der Anhöhe folgen wir der Beschilderung scharf rechts schwenkend in den lichten Eichenniederwald hinein. Ein schöner Ausblick ins Obere Brohltal wird passiert, bevor der Geo-Pfad ins Tönissteiner Bachtal hinab fällt. Im Talgrund wird eine Landstraße gequert, um dann hinter der Seniorenresidenz Bad Tönisstein erneut in den Hang hinein zu steigen. An den ruinösen Mauerresten des ehemaligen Karmeliter-Klosters Tönisstein vorbei gelangen wir schließlich in die Wolfsschlucht. Etwa vierzig Meter tief hat sich der Tönissteiner Bach hier in den erkalteten Aschestrom des Laacher-See-Vulkans hinein geschnitten und so einen engen Canyon geschaffen, in dem die Trasswände rechts und links des Gewässers senkrecht anstehen. Den absoluten Höhepunkt dieses spektakulären Streckenverlaufes durch die Wolfschlucht mit ihrer urwaldähnlichen Vegetation bildet der kleine Wasserfall am Oberlauf des Tönissteiner Baches. Hier stürzt das schäumende Nass über einen Katarakt etwa acht Meter tief zu Tal. Erneut queren wir die eingangs erwähnte Landstraße und folgen dem Trasshöhlenweg auf schmalen Pfaden zum Römerbrunnen. Wie man an dem rostroten Boden unschwer erkennen kann, tritt hier stark eisenhaltiges Mineralwasser zu Tage, das leider nicht über Trinkwasserqualität verfügt. Im Anschluss daran wird die Ortschaft Wassenach durchschritten. In der Dorfmitte macht das im Jahre 1772 erbaute Burghaus auf sich aufmerksam. Der zweiflügelige barocke Putzbau beherbergt heute eine Sammlung alter Musikinstrumente. Außerhalb der Ortslage von Wassenach wird die Landstraße 113 nun schon zum dritten Mal gequert. Auf asphaltiertem Grund geht es jetzt in die Feldflur hinein und an zwei kleinen Kapellchen vorbei. Hier kann man rechts abzweigenden von der Hauptroute einen Abstecher zum 500 Meter entfernten, aussichtsreichen Kunkskopf unternehmen. Linker Hand von der Hauptroute zeigt sich der markante Vulkankegel des 428 Meter hohen Veitskopfes, bevor der Trasshöhlenweg leicht abfallend wieder in den Wald eintaucht und die Wanderer zum römischen Basaltsteinbruch Mauerley hinüber führt. Auf einer Länge von fast zwei Kilometern ragen mitten im Wald zwischen Burgbrohl und Glees lange Reihen mächtiger Basaltsäulen auf. Dies alles sind versteinerte Relikte des Lavastromes der sich vor 13.000 Jahren aus dem Laacher-See-Vulkan ergossen hat und dem bereits die Römer mit ihrer Keilspalttechnik zu Leibe rückten. Ausgangs der Mauerley führt uns dann ein breiter Waldweg in einem Rechtsschwenk nach Burgbrohl. Mit dem Brohlbach durchmessen wir die futuristisch gestaltete Brohltalaue-Ost, steigen noch einmal auf Serpentinenpfaden in den Hang hinein und folgen dann der Beschilderung zu den Trasshöhlen, die jenseits der Brohltalstraße anzutreffen sind. Die mehr als 30 Meter hoch aufragenden Wände aus hellem Sandstein sind ebenfalls Ascheablagerungen des Laacher-See-Vulkans. In den zurückliegenden Jahrzehnten hat man das Trassgestein abgebaut und zum Häuserbau verwendet. Die Geopfad-Route-U führt uns sehr imposant durch die ehemaligen, mehr als mannshohen Bergwerksstollen, bevor wir unter dem Viadukt der Brohltal-Schmalspureisenbahn wieder auf den Wanderparkplatz am Gasthaus Jägerheim gelangen. Hier endet eine überaus interessante und ausgesprochen kurzweilige geologische Erkundungstour durch das Untere Brohltal

Einkehrmöglichkeiten:

Schloss Burgbrohl http://www.schloss-burgbrohl.de

Gasthaus Jägerheim (www.jägerheim.com)

Landgasthof Rothbrust http://www.landgasthaus-rothbrust.de

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Historische Schmalspureisenbahn Vulkan-Expreß (www.vulkan-express.de)

Anfahrt

von B 9 kommend: Ausfahrt B 412 nach A 61 / Nürburgring / Niederzissen / Burgbrohl / Brohl-Lützing. Rechts abbiegen auf B 412. Brohltalstraße 123.

von A 61: Ausfahrt Niederzissen; links abbiegen auf B 412, B 412 folgen bis Burgbrohl, Brohltalstraße 123

Anreise mit dem Vulkan-Expreß, Ausstieg Bad Tönisstein (www.vulkan-express.de)

 

 

 

Parken

Wanderparkplatz an B 412 zwischen Brohl-Lützing und Burgbrohl

Koordinaten

DG
50.458405, 7.297309
GMS
50°27'30.3"N 7°17'50.3"E
UTM
32U 379140 5590985
w3w 
///beherbergt.gebieten.zeilen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

„Ein geologischer Führer“ von Prof. Dr. Wilhelm Meyer; Hrsg. Verbandsgemeinde Brohltal, Bezug: Tourist-Information Brohltal oder www.brohltal-tourismus.de

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte Eifelverein Nr. 10 Brohltal

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Bewertungen

4,3
(3)
Jasmin Aicher
18.10.2020 · Community
Sehr gut begehbare Route, mit guter Beschilderung. Besonders gefallen haben uns die vielen Informationstafeln am Weg. Leider war die Beschreibung des Pfads etwas irreführend, da sich die Höhlen nur auf einen etwa 100m langen Bereich direkt am Parkplatz und somit am Ende der Route befanden. Als Hinweis: Wer die Route mit GPX Daten verfolgen möchte, sollte auf der Route mit einem sehr ungenauen Signal rechnen.
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Gemacht am 17.10.2020
Zygmunt Kulaszinski
26.09.2019 · Community
Vielleicht t
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Zygmunt Kulaszinski
26.09.2019 · Community
Modekollektionenö
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Fotos von anderen

Pbujh
+ 7

Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
14,4 km
Dauer
3:30h
Aufstieg
357 hm
Abstieg
358 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich geologische Highlights

Statistik

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