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Themenweg

Steinbach/Glan - Weg Jüdische Kultur

Themenweg · Pfälzer Bergland und Donnersberg · geöffnet
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  • Stein am Glan - Jüdisches Museumbach
    / Stein am Glan - Jüdisches Museumbach
    Foto: Jürgen Wachowski, Verbandsgemeinde Oberes Glantal
  • / LEADER - gefördertes Projekt
    Foto: Jürgen Wachowski, Pfalz Touristik e.V.
m 400 300 200 35 30 25 20 15 10 5 km Jüdisches Museum Jüdisches Museum
Der „Weg Jüdische Kultur“ führt an Stätten und Gebäuden vorbei, wo nachweislich Juden lebten und wirkten.
geöffnet
mittel
35,2 km
9:30 h
593 hm
676 hm

Der Rundwanderweg startet und endet am "Jüdischen Museum" in Steinbach am Glan und führt durch Geschichte der jüdischen Bevölkerung in der Region um Steinbach am Glan.

Die Ortschaft Steinbach am Glan war im 19.Jahrhundert das Zentrum jüdischen Lebens in der Westpfalz - fast jeder dritter Einwohner war damals Jude. Der Schutzbrief des Juden Jakob Levi aus dem Jahre 1728 - ausgestellt durch den Herrn des Amtes Münchweiler, Carl Caspar Graf von und zu der Leyen - ist der erste schriftliche Beleg für die Ansässigkeit von Juden in Steinbach am Glan. Doch bereits Jahrzehnte zuvor müssen jüdische Familien hier gelebt haben.

In der Folgezeit entwickelte sich die Ortschaft Steinbach zu einem Zentrum jüdischen Lebens im Münchweiler Tal. 1725 wurde ein Bethaus in Steinbach errichtet, eine der frühesten Synagogen jüdischer Landgemeinden der Pfalz. Das Gebäude stand an der Hauptstraße und verfügte neben 90 Männerplätzen auch über etwa 50 Frauensitze auf den Emporen.

 

 

 

 

 

Autorentipp

Mehr als 200 Jahre jüdischen Lebens werden im "Jüdischen Museum" in Steinbach am Glan  dargestellt und dokumentiert - ein Besuch lohnt sich.

Profilbild von Jürgen Wachowski
Autor
Jürgen Wachowski
Aktualisierung: 19.11.2020
Schwierigkeit
mittel
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
402 m
Tiefster Punkt
209 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

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Weitere Infos und Links

Verbandsgemeinde Oberes Glantal

Rathausstraße 8, 66901 Schönenberg-Kübelberg

Telefon:    06373/504-0

Internet:   www.vgog.de

E-Mail:      poststelle@vgog.de 

 

Die Stationen am "Jüdischen Weg"

(1) Jüdisches Museum

Das am 24. Mai 2000 feierlich eröffnete jüdische Museum in Steinbach erinnert an die Geschichte der früheren jüdischen Gemeinde des Ortes und das einstige gesellschaftliche, kulturelle und religiöse Leben der Juden der Region. Die Anfänge des Museums in Steinbach reichen bis zum Jahr 1989 zurück, als der damalige Ortsbürgermeister Heinz Dellbrügge die Gründung eines Heimatvereins und die Einrichtung eines Heimatmuseums anregte. Auf Initiative von Bürgermeister Klaus Müller und durch die Unterstützung der VG Glan-Münchweiler erfolgte die thematische Ausrichtung des Museums auf die jüdische Geschichte. In der Dauerausstellung wird die historische Entwicklung der hiesigen Kultusgemeinde dargestellt, die mehr als 200 Jahre Zentrum der Juden im südlichen Landkreis Kusel war. Mitte des 19. Jahrhunderts bekannte sich in Steinbach ein Drittel der Bevölkerung zur jüdischen Religion. Die jüdische Gemeinde hatte eine Synagoge, einen Friedhof und eine Schule mit einem Ritualbad. Neben Schautafeln mit Bild- und Schriftdokumenten vermittelt die Sammlung jüdischer Gebrauchs- und Ritualgegenstände ein umfassendes Bild des alltäglichen und religiösen Lebens und bringt dem Besucher die jüdische Kultur näher. Im Museum finden zudem Sonderausstellungen, Vorträge, Vorlesungen und Führungen statt. Das von der Ortsgemeinde und dem Heimatverein getragene Jüdische Museum ist zu einem wichtigen Dokumentationszentrum von überregionaler Bedeutung geworden.

(2) Synagoge Steinbach

1725 entstand in Steinbach eine der ersten Synagogen einer jüdischen Landgemeinde in der Pfalz. Das in der Ortsmitte gelegene Synagogengebäude war ein stattlicher Bau von 13,80 x 9,80 m mit drei Fensterachsen an der Straßenfront und einem Krüppelwalmdach. In einer Beschreibung von 1815 heißt es: „Von den jetzt im Kreise bestehenden Synagogen verdient nur die von Blieskastel und Steinbach wahrhaft diesen Namen … die anderen sind kleine Stuben in Juden Häusern.“ Im Kanton Waldmohr gab es damals insgesamt 205 Juden, die zur Steinbacher „Local-Synagoge vereinigt“ waren. Mit dem Novemberpogrom von 1938 kam das Ende der Synagoge. Am Vormittag des 10. November stürmte ein NS-Kommando das Gebäude und schändete das Gotteshaus. Die Fenster wurden herausgerissen, die Inneneinrichtung verwüstet und im Freien verbrannt sowie das Dach zerstört. 1939 kaufte die Gemeinde Steinbach die Synagogenruine für 500 RM. 1941 veräußerte sie das Anwesen an einen Metzger, der bereits vor den Ereignissen vom November 1938 mit der jüdischen Gemeinde in Verhandlungen zum Kauf gestanden hatte. 1950 erfolgte der Umbau zu einem Wohn- und Geschäftshaus. Im Restitutionsverfahren erhielt die Jüdische Kultusgemeinde der Rheinpfalz schließlich eine nachträgliche Zahlung von 2.250 DM. Gegenüber der früheren Synagoge wurde 1988 ein Gedenkstein aufgestellt, der an die jüdische Gemeinde und ihre Synagoge erinnert.

(3) Jüdischer Friedhof Steinbach

Im 18. Jahrhundert fanden die Verstorbenen der jüdischen Gemeinde Steinbach ihre letzte Ruhestätte auf einem eigenen jüdischen Friedhof bei Gries. Der bis heute überlieferte Flurname „Judengraben“ erinnert noch an diese alte Begräbnisstätte, von der heute keine Spuren mehr vorhanden sind. Da der dortige Friedhof von Steinbach weit entfernt lag und keinen Platz mehr bot, suchten die Steinbacher Juden 1820 um die Genehmigung zur Anlegung eines neuen Friedhofes nach. Etwa einen Kilometer nordöstlich vom Ort entstand in der Gewanne „Vier Eichen“ ein neuer jüdischer Friedhof, wo neben den Juden aus Steinbach und Frutzweiler auch jene von Bettenhausen, Börsborn, Brücken, Glan-Münchweiler, Haschbach und Trahweiler Nanzweiler, Quirnbach und Waldmohr (bis 1872) beigesetzt wurden. 1891 ließ die jüdische Gemeinde den Begräbnisplatz erweitern. Die vorhandenen Gräber weisen eine Belegung des Friedhofes seit etwa 1826 aus. Die letzten Beisetzungen fanden 1947 und 1966 statt. In den Jahren 1979, 1986 und 1993 wurde der Friedhof von unbekannten Tätern geschändet. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges verwaltet die israelitische Kultusgemeinde der Pfalz den Friedhof. Die Ortsgemeinde Steinbach sorgt für die laufende Unterhaltung und Pflege.

(4) Altstraße

Entlang des markanten Höhenzuges der sich vom Ohmbachtal von Brücken in nordöstlicher Richtung bis zum Glantal bei Glan-Münchweiler erstreckt und zwischen Steinbach und Börsborn mit 417 m über NN seine höchste Erhebung erreicht, verläuft eine alte Wegeverbindung. Möglicherweise existierte diese Altstraße schon in der Eisenzeit (etwa 750 v.Chr. bis zur Zeitenwende), da sich hier die langgestreckte Linie mehrerer Grabhügel von Börsborn, Steinbach und Glan-Münchweiler befindet. Auf einer Länge von 6 km liegen diese Hügelgruppen in unmittelbarer Nähe des markanten Weges auf dem Höhenkamm. Da der Bergrücken keine größeren topografischen Höhenunterschiede aufweist, lassen sich die Grabhügel noch heute im Gelände deutlich erkennen. Interessanterweise sind die Hügelgräber nicht in kompakten Gruppen zusammengeschlossen, sondern in Reihung auf dem Höhenrücken verteilt. Somit dürfte es sich um eine alte Wegeverbindung zwischen Ohmbachtal und Glantal gehandelt haben, die ggf. Teilstück eines regionalen Wegezuges war.      

(5) Autobahnbrücke Henschbachtal

Im Zuge des Baues der Autobahn A62 zwischen Landstuhl und Trier entstand in den Jahren 1968-71 die 390 m lange Spannbetonbalkenbrücke über das Henschbachtal. Bereits 1939/40 waren für die bei Quirnbach vorgesehene Talquerung der geplanten Reichsautobahn zwei Brückenpfeiler erbaut worden, die später einen Stahlüberbau tragen sollten. Im August 1968 wurden die beiden Pfeiler gesprengt und mit den Arbeiten für die neue Brücke begonnen. Nachdem im Dezember 1970 die östliche Fahrbahnhälfte für den Verkehr freigegeben werden konnte, fand im August 1971 die abschließende Fertigstellung statt. Die Brücke hat an den Fahrbahnen eine Breite von 30,50 m. Die Stützweiten der beiden äußeren Felder an den Brückenköpfen betragen 35 m, die Spannweite der acht Zwischenfelder 40 m. Die Brücke wurde rasch zum Symbol der 1972 geschaffenen Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler und fand als verbindendes Element Aufnahme im 1980 genehmigten VG-Wappen. Auch im Wappen der 1969 neu gebildeten Ortsgemeinde Henschtal wurde die das Tal beherrschende Autobahnbrücke eingetragen.   

(6) Glantal und Glantalbahn

Vom 350 m hohen Rottersberg über Glan-Münchweiler bietet sich ein prächtiges Panorama in das Pfälzer Bergland, die Sickinger Höhe und die Westricher Niederung. Am östlichen Horizont reicht der Blick bis zum Pfälzerwald. In nördlicher Richtung erstreckt sich zwischen Remigiusberg (mit Kirche und Burgruine) und dem weit ausladenden Potzberg (562 m) das Glantal. Entlang des längsten westpfälzischen Flusses verliefen schon in früherer Zeit wichtige Verkehrswege. Im Zuge der Eisenbahnverbindung von Landstuhl nach Kusel wurde 1868 als erstes Teilstück der späteren Glantalbahn die Strecke zwischen Glan-Münchweiler und Altenglan eröffnet, die bis heute in Betrieb ist. Ende des 19. Jahrhunderts wurde das Streckennetz im Glantal weiter ausgebaut. 1904 war die Glantalbahn schließlich durchgängig von Homburg bis Bad Münster am Stein befahrbar. Von 1961 bis 1986 kam es auf weiten Strecken zur Einstellung des Bahnverkehrs und ganze Gleisabschnitte wurden abgebaut. Über die Teile der ehemaligen Bahntrasse verläuft der in den Jahren 2001-2006 angelegte Glan-Blies-Radweg.

(7) Rhönrad

An Otto Feick (1890-1959), den Erfinder des Rhönrades, erinnert heute eine Skulptur auf dem Kreisel an der Bundesstraße beim Ortsteil Bettenhausen. Feick wurde 1890 in Reichenbach/Pfalz geboren, hatte aber aufgrund seines aus Glan-Münchweiler stammenden Vaters eingehende familiäre Bindungen hierher. Anfang der 1920er Jahre entwickelte Feick das besondere Turn- und Sportgerät, ließ es 1925 patentieren und begann in seiner Metallwerkstätte im unterfränkischen Schönau an der Brend mit der Fertigung des „Rhönrades“, benannt nach dem in der Rhön gelegenen Herstellungsort. Durch Feicks Auslandsreisen und Vorführungen während der olympischen Spiele 1936 in Berlin, fand das Rhönrad weltweite Beachtung. Das Sportgerät besteht aus zwei parallelen Reifen, die durch sechs Sprossen miteinander verbunden sind. Der Reifendurchmesser beträgt zwischen 130 und 245 cm. Seit 1980 wird in Glan-Münchweiler Rhönradsport betrieben. 1984 wurden hier die 13. Deutschen Vereins-Mannschafts-Meisterschaften im Rhönradturnen ausgerichtet. 1990 erhielt die Turnhalle an der Glantalschule den Namen „Otto-Feick-Halle“.

(8) Römischer Münzschatz

In der Ortsmitte von Glan-Münchweiler wurde 1976 beim Bau eines Einkaufsmarktes ein spätrömischer Münzschatz entdeckt. In einer Tiefe von etwa eineinhalb Meter stießen Arbeiter beim Ausschachten eines Fundamentgrabens auf 36 Münzen (Folles) aus der Zeit von 330 bis 346. Der Follis war eine römische Münze die von Kaiser Diokletian 294 eingeführt wurde und bis 346 geprägt wurde. Die Münze hatte ein Gewicht von ca. 10 Gramm und einen Durchmesser von etwa 27-30 mm. Sie entsprach damit 1/32 eines römischen Pfundes. Folles aus Bronze mit einem dünnen Silberüberzug stellten zu jener Zeit das typische Geld für den täglichen Zahlungsverkehr der Römer dar. Verkohlte Holzstückchen, die man verbacken auf einigen Münzen feststellen konnte, belegen ein Brandereignis. Am Fundort wurden damals keine weiteren Untersuchungen vorgenommen, weil die Bauarbeiten zügig fortgeführt wurden.

(9) Protestantische Kirche Glan-Münchweiler

Ausgehend von dem um 741/42 von Pirminius gegründeten Kloster Hornbach entstand im frühen Mittelalter auf einem Geländesporn, der sich zum Glantal hin erstreckt, der Ort Münchweiler mit der ersten Kirche. 1420 wurde mit Johann, Erzpriester am Glan, der erste Pfarrer von Glan-Münchweiler genannt. 1451 parochia ecclesia s. Permenii in villa Munchwiler. Nach Einführung der Reformation ist 1555 auch das Wirken des ersten lutherischen Pfarrers in der Kirche von Glan-Münchweiler überliefert. Von 1684-1902 wurde den Katholiken das Mitbenutzungsrecht der Kirche zuerkannt. Das heutige Kirchengebäude weist mehrere Bauphasen auf und besteht aus einem rechteckigen mittelalterlichen Chorraum, der Anfang des 13. Jahrhunderts ein Kreuzrippengewölbe erhielt, einer nördlich sich anschließenden Sakristei mit einem Maßwerkfenster des 15. Jahrhunderts, einem südlichen Chorflankenturm und einem barocken Langhaus. Beim Abbruch des  alten Kirchenschiffes und der Erweiterung der Kirche wurden 1771 römische „Viergöttersteine“ entdeckt, die in das Fundament eingelassen waren. Ein weiterer Reliefstein aus römischer Zeit wurde beim Umbau an die Außenwand des Chores gesetzt. 1854 und 1958 wurden bei Ausschachtungen in der Kirche weitere Römische Fragmente und Steinsarkophage gefunden. Die römischen Spolien und Sarkophage seit 1997 in einem Lapidarium auf dem Kirchhof aufgestellt.

(10) Amtsort Glan-Münchweiler

Nach der um das Jahr 741 durch den hl. Pirmin erfolgten Gründung des Klosters Hornbach, wurde die Abtei in der Folgezeit mit umfangreichen Schenkungen ausgestattet. Zwischen Glan, Henschbach und Ohmbach erhielten die Hornbacher Mönche ebenfalls einen Besitzkomplex. Das von ihnen auf einer Anhöhe über dem Glan gegründete Hofgut und der daraus entstandene Ort Münchweiler wurde zum Ausgangspunkt ihrer Rodungs- und Ausbautätigkeit. Das 1296 erstmals urkundlich erwähnte Dorf entwickelte zum zentralen Amtsort im sogenannten Münchweiler Tal, das zudem noch Haschbach, Steinbach, Börsborn, Gries, Dietschweiler und Nanzweiler umfasste. In französischer Zeit (1798-1814) war Glan-Münchweiler Sitz einer „Mairie“, seit bayerischer Zeit Mittelpunkt einer Bürgermeisterei. Im Zuge der rheinland-pfälzischen Verwaltungsreform entstand 1972 die Verbandsgemeinde Glan-Münchweiler mit zunächst 14 und ab 1975 13 Ortsgemeinden. 2017 wurde durch die Fusion der drei Verbandsgemeinden Glan-Münchweiler, Schönenberg-Kübelberg und Waldmohr die neue Verbandsgemeinde Oberes Glantal gebildet, die u.a. auch in Glan-Münchweiler einen kommunalen Verwaltungsstandort hat.

(11) Von der Leyen

Über 300 Jahre hatten die Herren von der Leyen das „Münchweiler Tal“ als Lehen inne. Das Adelsgeschlecht stammte aus Gondorf an der Mosel und wurde 1711 in den Reichsgrafenstand erhoben. Der Erwerb von Gütern und Rechten im Bliesgau und der Westpfalz sowie der damit verbundene spätere Aufbau eines eigenen Herrschaftsgebietes erfolgte im 15. Jahrhundert. Georg von der Leyen heiratete 1456 Eva Mauchenheimer, Erbtochter Simons Mauchenheimer von Zweibrücken, der über bedeutende Besitzungen und Lehen im Westrich verfügte. 1484 erwarb Georg von der Leyen von den Erben der Herren von Breidenborn deren Hälfte des Münchweiler Tales. Die andere Hälfte erhielt er 1486 als Nachlass seines verstorbenen Schwiegervaters Simon Mauchenheimer. Während der Leyen‘schen Herrschaft wird Juden die Niederlassung im Münchweiler Tal gewährt. Letzte Regentin aus dem Hause von der Leyen, die das Amt Münchweiler besaß, war Marianne von der Leyen (geb. von Dalberg). Sie musste 1793 vor französischen Revolutionstruppen aus ihrer Blieskasteler Residenz fliehen. Auf ihrer Flucht übernachtete sie im lutherischen Pfarrhaus von Glan-Münchweiler.

(12) Pferdemarkt

Quirnbach kann auf eine jahrhundertelange Markttradition blicken. 1444 ist die Kirchweih an Sankt Bartholomäus, am 24. August, dem Namenstag des früheren Kirchenheiligen des Ortes erstmals schriftlich belegt. Im 18. Jahrhundert war der Bartholomäusmarkt „ein ziemlich guter Markt“ und 1760 erfahren wir zudem noch von einem Pfingstmarkt, der später in den Herbst verlegt wurde. 1799 erteilte die französische Regierung die Genehmigung, in Quirnbach an jedem dritten Tag eines Monats einen Viehmarkt abzuhalten. Im 19. Jahrhundert etablierte sich mit dem „Martinimarkt“ ein Markttermin, der bald zum bedeutendsten Markt des Dorfes wurde und als „Quirnbacher Pferdsmarkt“ regionale Bedeutung erlangte. Mit dem Markt war eine große Lotterie verbunden. 1892 wurden beispielsweise 24.000 Lose verkauft. Nachdem der Pferdemarkt in den 1950er Jahren eine kurze Blüte erlebte, ging das Markttreiben in den beiden folgenden Jahrzehnten stetig zurück. Zu Beginn der 1980er Jahre fand eine Neubelebung des Pferdemarktes statt und seit 1989 werden am Markttag wieder Pferde prämiert. Heute erfreut sich der „Quermbacher Perdsmarkt“ überaus großer Beliebtheit und tausende Besucher kommen am zweiten Mittwoch im November in die kleine Marktgemeinde.

(13) Brauerei und Bierkeller Munzinger in Quirnbach

Als sich Quirnbach im 19. Jahrhundert zu einem überregional bedeutenden Marktflecken entwickelte, hatte dies auch erheblichen Einfluss auf das örtliche Gastgewerbe. 1877 zählte der rund 500 Einwohner große Ort neben 4 „Herbergern“, 5 Wirten und 6 Gastwirten auch eine Bierbrauerei. Der aus Gerhardsbrunn stammende Gast- und Landwirt Jakob Munzinger (1807-1874) hatte die Brauerei in Quirnbach begründet. Der vielseitige Geschäftsmann, der 1844 auch die Konzession für den Betrieb eines Steinkohlenbergwerks erhielt, war von 1838-1850 Quirnbacher Bürgermeister und als Anhänger der 1848er Revolution über die Ortsgrenzen hinaus politisch aktiv. Der Sohn Adolf Munzinger (1834-1892) führte die Brauerei weiter und trat von 1870-1892 auch als Bürgermeister in die Fußstapfen des Vaters. Er gehörte 1875 zu den Mitbegründern des Vorschussvereins Glan-Münchweiler, der heutigen Volksbank. In dritter Generation waren zunächst die Munzinger-Brüder Ernst (*1855) und Adolf (*1861), die bereits in den 1880er Jahren Quirnbach verließen und in ausländischen Großbrauereien tätig wurden, im heimischen Braubetrieb aktiv. Ihr Schwager Adolf Weidmann führte die Brauerei schließlich bis 1901. Das Munzinger-Bier wurde nicht nur in der eigenen Hauswirtschaft ausgeschenkt, sondern auch an die örtlichen Gasthäuser und in die umliegenden Orte ausgeliefert.  

(14) Protestantische Kirche Quirnbach

Die Geschichte der Kirche in Quirnbach reicht bis zur ersten urkundlichen Erwähnung des Ortes im Jahr 1152 zurück. Damals war die Quirnbacher Kapelle Filiale der Mutterkirche in Kusel. 1485 wird ein Kaplan namens Johannis zu Quirnbach, genannt. Die Kirche war dem heiligen Bartholomäus geweiht, dessen Patronatsfest am 24. August begangen wurde. An diesem Tag fand auch alljährlich der Bartholomäusmarkt in  Quirmbach statt. Vor der Reformation erlangte Quirnbach wohl Pfarrstatus. 1518 ist ausdrücklich von der „parochialis ecclesia“, also der Pfarrkirche in „Quirenbach“ die Rede. Die Bedeutung von Quirnbach als Mittelpunkt eines Kirchspiels und als wichtiger Marktort blieb bis in die Neuzeit erhalten. Nach der Reformation im Herzogtum Pfalz-Zweibrücken wurde Quinbach 1539 dem Pfarrer von Konken zur Mitversehung aufgetragen. Erst 1821 wurde die die eigenständige protestantische Pfarrei Quirnbach errichtet. Der heutige Kirchenbau entstand 1777 anstelle der alten Kirche nach einem Musterplan des Landbaudirektors Philipp Heinrich Hellermann als einfacher Saalraum mit Dachreiter.

(15) Haschbach und Trahweiler

Die Ortsgemeinde Henschtal entstand 1969 aus dem Zusammenschluss der früheren Gemeinden Haschbach am Glan und Trahweiler. Der zwischen beiden Ortsteilen durchfließende Henschbach stand Pate für den neuen Ortsnamen. Der Bachlauf bildete über Jahrhunderte hinweg eine politische Grenze. Im späten Mittelalter gehörte Haschbach, das in dem um 1330 entstandenen Glan-Münchweilerer Weistum erstmals erwähnt wird, mit dem sogenannten Münchweiler Tal zur Grafschaft von der Leyen. Das 1446 schriftlich bezeugte Trahweiler lag im Remigiusland und zählte zum pfalz-zweibrückischen Oberamt Lichtenberg. In bayerischer Zeit trennte der Henschbach hier bis 1920 die Bezirksämter Kusel und Homburg. Zu Henschtal gehört der Sangerhof, der im Jahre 1768 gegründet wurde und anfänglich Trahweiler Hof hieß. In das 1972 genehmigte Gemeindewappen von Henschtal wurde die nahe gelegene Autobahnbrücke über das Henschbachtal als verbindendes Element für die beiden früheren Ortschaften aufgenommen.

(16) Wüstung Frensweiler

Auf der gegenüberliegenden Seite des Henschbaches, am Rand der Talaue, beiderseits der B 423, lag im Mittelalter das frühere Dorf Frensweiler, im Volksmund auch Fröschweiler genannt. Vermutlich entstand der 1313 erstmals urkundlich bezeugte Ort „Vrodenswilre“ zur Zeit der fränkischen Landnahme an der Stelle einer römerzeitlichen Siedlung oder eines Portalgrabmals. Bei Straßenbauarbeiten fanden sich gut erhaltene römische Steinlöwen und aus späterer Zeit Feuerherde mit Asche. In alten Urkunden lautet der Ortsname 1419 „Flinßwilr“, 1456 „Frynswilr“ und 1477 „Frentzwiler“. Etwa 100 Jahre später existierte das Dorf dann nicht mehr, wie einer Beschreibung des Lichtenberger Amtes von 1585 zu entnehmen ist. Der pfalz-zweibrückische Keller notierte damals: „Eine alte Dorffstadt Frensweiler genant, hat in den Wiesen jensit der Heinspach oder Draweiler Bach, außerhalb des Ampts Lichtenberg gelegen, nicht weit von dem Ortte, do die Hodenbach in gemelte Draweiler Bach felt.“ Heute erinnert noch der in den amtlichen Flurkarten auf der der Gemarkung von Steinbach eingetragene Flurname „Fröschweiler Dell“ an das untergegangene Dorf.

(17) Naherholungsgebiet Hodenbachtal

Das ausgedehnte Waldgebiet des Hodenbachs, das sich über Teile der Gemarkungen Trahweiler (Henschtal), Frutzweiler (Steinbach), Ohmbach, Herschweiler-Pettersheim, Wahnwegen und Liebsthal (Quirnbach) erstreckt, war in früherer Zeit bevorzugtes Jagdgebiet der Zweibrücker Herzöge. Als 1575 Hans Müller aus Krottelbach zum Schultheiß bestellt wurde, trug ihm die Landesherrschaft auf, als Förster besonders auf den Hodenbacher Wald zu achten. In der Beschreibung des Oberamts Lichtenberg von 1585 notierte Landschreiber Johannes Hoffmann, dass in dem „großen hohen und weiten gebösch, welches mit einem Nahmen die Hodenbach genannt wird, … auch etliche hohe Wälde begriffen werden.“ 1736 berichtet Landschreiber Schimper nach Zweibrücken: „Die sog. Hodenbach ist ein ziemlich großes und weitläufiges Gewälde, worinnen viele Dorfschaften mit ihren Bännen zusammenstoßen, auch verschiedene Huben sich befinden.“ Die Nutzung des Waldes und ihrer Huben führte in früherer Zeit immer wieder zu Bann-, Wald- und Weidestreitigkeiten unter den Gemeinden. Heute ist der Hodenbachwald und das Hodenbachtal mit dem Heilweiher ein beliebtes Naherholungsgebiet.

(18) Baldwein’scher Hof

Im Mittelalter gab es eine niederadelige Familie die sich nach ihrem Abstammungsort von Frutzweiler nannte und zunächst in Diensten der Grafen von Veldenz stand. 1378 ist ein Nikolaus von Frutzweiler bezeugt und 1391 wurde der Edelknecht Baldewin von Frutzweiler als Veldenzer Burgmann auf Burg Lichtenberg aufgenommen. Mit dem dortigen Burgsess hatten die Baldwein in der Burg Lichtenberg auch ein Haus mit Scheune inne. In Frutzweiler selbst lag das Baldwein’sche Hofgut, zu dem neben zahlreichen Feldern und Wiesen auch ein Weiher sowie umfangreicher Waldbesitz in der Hodenbach gehörte. Seit 1434 erschien das Geschlecht dann aufgrund ihres Hauptsitzes immer häufiger unter dem Namen Baldwein von Zweibrücken. 1737 starb die Niederadelsfamilie im Mannesstamm aus und die Güter gingen an die Freiherren von Wrede über. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts war die Überlieferung zu dem Hof in der Bevölkerung von Frutzweiler noch präsent. Im Volksmund wurden spätere Eigentümer des einstigen Hofanwesens „Hof-Jakobs“ und „Hof-Peters“ genannt. Heute erinnert die Straßenbezeichnung Hofgasse an den früheren Baldwein’schen Hof.

(19) Frutzweiler

Die räumlich kaum zu unterscheidenden früheren Orte Frutzweiler und Steinbach schlossen sich 1969 zu einer Gemeinde zusammen, die seither den Ortsnamen Steinbach am Glan führt. Frutzweiler wurde 1378 erstmals urkundlich erwähnt und gehörte zum Remigiusland, in welchem die Grafschaft Veldenz die Vogteirechte innehatte. 1444 gingen diese Rechte an deren Erben, die Herzöge von Pfalz-Zweibrücken über. Steinbach dagegen lag im leyen’schen Amt Münchweiler Tal. Der zwischen beiden Ortschaften durchfließende Steinbach bildete jahrhundertelang bis in die Neuzeit eine Territorialgrenze. Die über den Bach führende Brücke hieß in früherer Zeit „Salzburger Brücke“ und soll ihre Bezeichnung nach Salzburger Emigranten erhalten haben, welche die Brücke erbauten, weil sie hier auf der Flucht vom Wasser aufgehalten worden seien. Es dürften aber wohl Bauhandwerker aus dem Salzburgischen gewesen sein, die den Brückenbau in herrschaftlichem Auftrag bewerkstelligten. Mitten in Frutzweiler befand sich der sog. Baldwein’sche Hof, der bis 1797 in herrschaftlichem Besitz war. In Frutzweiler lebten seit dem 18. Jahrhundert bis in die 1870er Jahre auch einige jüdische Einwohner.  

(20) Die goldene Wiege

Über die Entstehung der beiden Dörfer Brücken und Steinbach gibt es eine alte Sage. Im Talgrund neben der Straße von Brücken nach Steinbach lagen in früherer Zeit zahlreiche behauene Steine umher. Sie sollen der Rest einer Burg gewesen sein, die sich hier erhob und das dabei liegende Dorf Steinbrück schützte. Als die Burg belagert wurde und der Burgherr keine Rettung mehr für seine Familie sah,versenkte er die goldene Wiege, die sein ganzes Geschlecht geschaukelt hatte im Brunnen der Burg. Das wertvolle Familienstück sollte nicht in Feindeshand fallen. Die wenigen Bewohner, die inden nahen Wäldern die Zerstörung ihres Dorfes überlebt hatten, teilten sich und gründeten nördlich und südlich des alten Ortes neue Ansiedlungen, die sie Brücken und Steinbach nannten, abgeleitet vom alten Ortsnamen Steinbrück. Sonntagskinder können zu bestimmten Zeiten die goldene Wiege aus dem Brunnen aufsteigen sehen. Sicherlich hat diese Sage ihren Ursprung daher, dass in der Nähe des alten Weges der zwischen Brücken und Steinbach verläuft, Bauern beim Pflügen immer wieder auf Mauerreste gestoßen sind. Mehrere Flurnamen erinnern an diese Funde. So gibt es auf Steinbacher Gemarkung die Gewanne „In der Mauer“,„In der untersten Mauer“ oder „Auf den Burgwiesen“.

(21) Neumühle

Die Existenz einer Mühle an dieser Stelle lässt sich schon 1572 nachweisen. In historischen Dokumenten wird 1623 das „henn mülgen …unden an Ohmbach uff Leyscher bottmäsigkeit“ genannt. Im Dreißigjährigen Krieg ging die Mühle ein. 1682 erhielt Johannes Marx einen Erbbestandsbrief für die „neu mühl“ bei Steinbach im Amt Münchweiler. Auf Betreiben des Müllers Johannes Stephan kam die Neumühle 1842 zu Brücken. Im September 1887 erwarb der aus Steinbach stammende jüdische Geschäftsmann Isidor Triefus die Neumühle und richtete im Februar 1888 die erste pfälzische Diamantschleiferei mit 4 Schleifern aus Hanau hier ein. 1894 beschäftigte Triefus bereits 45 Diamantschleifer. Nach dem Tod von Triefus, der 1919 in Kaiserslautern starb, wurde die Schleiferei bis 1939 verpachtet. Der Betrieb musste dann wegen des Zweiten Weltkriegs eingestellt werden. Im Mai 1942 wurde die Familie Triefus enteignet und die Neumühle vom NS-Staat beschlagnahmt. Nach Rückerstattung des Besitzes 1950, planten Anna Bettany aus London, die Enkelin des Firmengründers, die Wiederinbetriebnahme der Diamantschleiferei. Aufgrund der damaligen Miet- und Wohnungsverhältnisse auf der Neumühle scheiterte das Vorhaben und das Anwesen wurde 1951 verkauft.

(22) Jüdische Geschäftshäuser in Brücken

In Brücken gab es mehrere renommierte jüdische Geschäfte, die in früherer Zeit über den Ort hinaus bekannt waren. 1798 eröffnete der Kaufmann Kostmann Nathan aus Thaleischweiler ein stattliches Ladenlokal (Glanstr. 8). Nathan pflegte zu Beginn des 19. Jahrhunderts auch intensive Geschäftsverbindungen zu Frankfurter Handelshäusern. Mitglieder der Familie Nathan waren in der Mitte des 19. Jahrhunderts die wohlhabendsten Juden im Bezirksamt Homburg. Recht vermögend wurde auch Ferdinand Sender, der 1863 das Geschäft übernahm und 5 Jahre später das Haus großzügig umbaute. Bis 1922 blieb das Haus noch in jüdischem Besitz.

Senders Schwager Leopold Roos kam 1874 als Viehhändler aus Offenbach am Glan nach Brücken und erwarb ein zweistöckiges Anwesen (Glanstr. 5) in dem später sein Sohn Bernhard Roos mit seiner Ehefrau Rosa geb. Jakob ein Manufaktur- und Konfektionswarengeschäft betrieb. 1936 musste Frau Roos das Geschäft wegen des NS-Regimes aufgeben.

Ihr Vater Joseph Jakob betrieb seit 1868 eine Manufakturwarenhandlung (Hauptstr. 49). 1894 ließ die namhafte Kaufmannsfamilie Jakob in der Ortsmitte einen Neubau mit großzügigen Wohn- und Geschäftsräumen errichten. Das ortsbildprägende zweigeschossige Gebäude (Hohlstr. 1) ist bis heute in fast unveränderter Form erhalten und wird im Dorf als „Daubersch Eck“ bezeichnet. Die Architektur des Hauses orientierte sich an städtischen Vorbildern und hob sich durch seine Dimension von der damaligen bescheidenen Umgebungsbebauung ab. Jakobs verkauften 1897 ihre Geschäftshäuser in Brücken und zogen nach Neunkirchen.   

(23) Jüdische Gemeinde Brücken

Obwohl im nahegelegenen Steinbach seit dem frühen 18. Jahrhundert eine bedeutende jüdische Synagogengemeinde existierte, entwickelte sich nach der Ansiedlung der ersten Juden in Brücken im Jahre 1798 zu Beginn des 19. Jahrhunderts eine eigenständige jüdische Gemeinde. 1818 ist die Anstellung eines Religionslehrers nachgewiesen und 1832/33 entstand eine Synagoge. Zur Kultur des jüdischen Landlebens in Brücken gehörte auch ein Ritualbad, das sich 1838 im Keller eines Privathauses befand. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts stand die jüdische Gemeinde in Brücken im Zenit ihrer Entwicklung. 1845 hatte das Dorf 1047 Einwohner, darunter wurden 668 Katholiken, 305 Protestanten und 74 Juden registriert. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts ging die Zahl der jüdischen Familien in Brücken zurück, so dass man 1872 die Auflösung der jüdischen Kultusgemeinde beschloss und dem Synagogenverband in Steinbach beitrat. Die beiden letzten jüdischen Bürger in Brücken, Hilde und Simon Straaß, wurden 1940 nach Gurs in Frankreich deportiert. Sie starben später in den Gaskammern von Auschwitz. Ihr Sohn Walter Straaß, der den Holocaust überlebte und 1945 nach Brücken zurückkehrte, emigrierte 1946 in die USA. 

(24) Synagoge Brücken

Nach der Niederlassung des jüdischen Kaufmanns Kostmann Nathan in Brücken 1798 wurden zu Beginn des 19. Jahrhunderts noch weitere Juden hier ansässig. Im Frühjahr 1828 entschloss sich die „Israelitische Gemeinde zu Ohmbach Brücken“ aus „ihren Kräften“ eine Synagoge zu erbauen. 1832/33 erfolgte die Ausführung des Baues, dessen Einweihung am 17. August 1833 feierlich begangen wurde. Den überlieferten Originalplänen zufolge war das rechteckige in zwei Geschossebenen gegliederte Gebäude mit einem Walmdach versehen. Trotz der bescheidenen Bauaufgabe entstand eine kleine Landsynagoge mit einer anspruchsvollen Architektur, die in klassizistischer Form gestaltet wurde und im Detail interessante ägyptisierende Anklänge zeigte. Der jüdischen Kultusgemeinde Brücken gehörten auch die Waldmohrer Juden an. 1872 löste sich die hiesige Synagogengemeinde aufgrund des Mitgliederrückgangs wieder auf. Nach der mündlichen Überlieferung fand 1891 die letzte jüdische Hochzeit in der Synagoge statt und das Gebäude blieb bis zur Versteigerung im Jahre 1927 ungenutzt. 1927/28 erfolgte der Teilabriss und ein grundlegender Umbau zu einem Wohnhaus.

Nur wenige Schritt von hier (Hohlstr. 13) befand sich die ehemalige Synagoge von Brücken. Das ursprüngliche Walmdach wurde abgebaut, zwei neue Giebel aufgeführt und ein steiles Satteldach errichtet. Die Umfassungsmauern der Synagoge blieben bis Traufhöhe erhalten.

(25) Juden in Börsborn

Die landschaftlich reizvoll unterhalb des 406 m hohen Steinberges gelegene Gemeinde Börsborn wurde 1383 erstmals urkundlich erwähnt. Wahrzeichen des Dorfes sind der im Ortskern befindliche Glockenturm von 1788 und die über 500 Jahre alte Muhleiche, die etwas außerhalb des Ortes an der Straße nach Steinbach steht und als Naturdenkmal ausgewiesen ist. Ein kleines Museum im Turm zeigt eine Dokumentation zur Geschichte des Dorfes, des Glockenturms und der früheren Ortsherren, den Grafen von der Leyen. Von 1486 bis 1797 gehörte das Amt Münchweiler Tal und damit auch Börsborn zum leyen’schen Herrschaftsgebiet. Die Grafen von der Leyen begünstigten die Ansiedlung von Juden. Wie im benachbarten Steinbach wurden in Börsborn bereits im 18. Jahrhundert jüdische Familien ansässig. Im 19. Jahrhundert betrug ihr Bevölkerungsanteil etwa ein Zehntel. 1880 erreichte ihre Zahl mit 45 den höchsten Stand. Damals hatte Börsborn 368 Einwohner. Am Ende des 19. Jahrhunderts ging ihre Zahl durch Abwanderung in Städte stetig zurück. In den Anfangsjahren des 20. Jahrhunderts zogen dann die letzten jüdischen Bürger von Börsborn weg.

(26) Sagenhafter Schatz

Unter dem Titel „Die Juden und der Schatz“ notierte Friedrich Wilhelm Hebel 1912 im Pfälzischen Sagenbuch eine volkskundlich überlieferte Sage von zwei jüdischen Brüdern aus Börsborn, die sich auf die Suche nach einem verborgenen Schatz gemacht hatten. Demnach erzählte ein reicher Jude den beiden Börsborner Handelsjuden von einer vergrabenen Schatzkiste, die an einer bestimmten Stelle auf der sogenannten Heidenburg bei Oberstaufenbach zu finden sei. Direkt am frühen Morgen des nächsten Tages machten sich die Brüder und ein Sohn des einen zu Fuß auf den weiten Weg, um den Schatz zu heben. Am späten Abend stießen sie auf eine Kiste, doch um Mitternacht zog ein heftiger Sturm auf und eine von zwei Rappen gezogene Kutsche worin ein Mann mit feuersprühenden Augen saß, fuhr dazwischen. Unter Heulen und Wehklagen verschwanden Wagen, Pferde und Schatz spurlos im aufgegrabenen Berg. Tatsächlich gab es in Börsborn im 19. Jahrhundert zwei jüdische Brüder die als Viehhändler tätig waren. Eine mit ihnen in Verbindung stehende Begebenheit, könnte durchaus als Vorlage zu dieser Sage gedient haben.

(27) Grabhügel

Der pfälzische Historiker Professor Christian Mehlis veröffentlichte 1877 kurze Notizen über „Reihen von Grabhügeln“, die südwestlich von Glan-Münchweilerer „in der Richtung nach Börsborn und Brücken“ liegen, aber noch nicht näher untersucht wurden. Bis heute gilt die nähere Zeitstellung der Grabhügelgruppen am Zusammentreffen der Gemarkungen Glan-Münchweiler, Haschbach, Börsborn und Steinbach als unbestimmt. Die Nähe zu dem entlang des Bergrückens verlaufenden Höhenweg könnte darauf hindeuten, dass die Hügelgräber möglicherweise schon in der Eisenzeit (750 v.Chr. – 0) entstanden. Die östlichste Gruppe von sieben Grabhügeln befindet sich etwas abseits vom Höhenweg im Glan-Münchweilerer Eicherwald.

(28) Naturfreundehaus "Am Haselrech"

Seit Jahrzehnten ist das Naturfreundehaus „Am Haselrech“ in Steinbach ein beliebtes Naherholungsziel von Wanderer und Tagesausflüglern. Bereits in den 1920er Jahren bestand eine Ortsgruppe der Naturfreunde in Steinbach, die 1933 vom NS-Regime aufgelöst wurde. 1957 kam es zur Neugründung und die Ortsgruppe wurde auf dem etwa 400 m hohen Höhenzug des Steinberges heimisch. Zunächst bestand das Vereinsheim aus einem Holzhaus, einer früheren Wehrmachtsbaracke. 1978/79 entstand ein großzügiges Naturfreundehaus in Massivbauweise mit Gaststätte und Gästezimmern. „Haus Haselrech“ nennt sich das Wanderheim. Von dem bewaldeten Höhenzug bietet sich eine weite Aussicht auf das Landstuhler Bruch bis nach Kaiserslautern und die Höhen des Pfälzerwaldes. Beim Haus befindet sich ein gut ausgestatteter Kinderspielplatz, der 2001 mit der Auszeichnung „schönster Spielplatz bei Naturfreundehäusern“ bedacht wurde. Außerdem gibt es neben dem Naturfreundehaus noch eine Grillhütte.

(29) Grube Maria

Die Schlussphase des Steinkohlenabbaus in Steinbach fällt in die Nachkriegszeit. Damals herrschte in Deutschland wieder Kohlennot. Eine Arbeitsgemeinschaft arbeitsloser Bergarbeiter begann 1948 unter Führung und Aufsicht des Steigers Friedrich Drumm mit der Aufwältigung des östlich von Steinbach gelegenen Grundstollens. Nachdem sich die Kammgarnspinnerei in Kaiserslautern verpflichtet hatte, die gesamte Förderung zu übernehmen, schloss die Gesellschaft Ende 1950 mit der Kammgarnspinnerei einen Kaufvertrag ab. 1951 wurden ein Umkleideraum mit Mannschaftsbad und Büro, sowie zwei Brunnen für den Wasserbedarf und eine Kohlenbrechanlage zum Zerkleinern der großen Kohlenstücke errichtet. Als Umkleideraum stand zuvor nur eine kleine Holzbaracke zur Verfügung. Die Bergleute, die größtenteils aus den umliegenden Dörfern mit dem Fahrrad bei Wind und Wetter zur Arbeit kamen, hatten vorher keine Möglichkeit sich zu waschen. 1953 förderte die Grube Maria bei 62 Mann Belegschaft monatlich 600-700 t Steinkohle. Als letzte Steinkohlengrube in Rheinland-Pfalz wurde die Grube Maria am 30. Mai 1959 stillgelegt und die 200jährige Tradition der Kohlengruben in Steinbach fand damit ihr Ende.

(30) Jüdische Schule mit Mikwe

Von 1838 bis 1916 bestand in Steinbach eine eigene jüdische Schule. Die israelitische Gemeinde erwarb 1845 ein privates Wohnhaus (heute Hohlstr. 6) und baute das Anwesen zu einem Schulhaus um. Neben Lehrsaal und Lehrerwohnung mit Küche, Schlaf- und Wohnstube, war im Keller des Gebäudes noch ein Ritualbad (Mikwe) eingerichtet. Für die Benutzung des Bades erließ die Gemeinde Steinbach 1870 eine besondere Ordnung. Aus amtlichen Unterlagen ist ersichtlich, dass bereits vor 1840 in Steinbach ein jüdisches Ritualbad existierte. Nach einem Bericht von 1828 nutzten die Juden zur damaligen Zeit eine kalte, notdürftig überdachte Felsenquelle als Reinigungsbad. Von dem ehemaligen jüdischen Schulhaus ist aus dem Jahr 1906 ein Plan zum Umbau überliefert, der zur „Beschaffung eines Zimmers“ für die Lehrerwohnung angefertigt wurde. Er zeigt die räumlichen Verhältnisse der damaligen Schule. Nachdem 1916 nur noch 11 jüdische Schüler gezählt wurden, erfolgte am 1. Juli 1916 die Schließung der jüdischen Schule. Nach der Schulschließung nutzte die Gemeinde das Haus für die Unterbringung Bedürftiger. Nachdem zeitweilig der örtliche Kindergarten untergebracht war, wurde das Gebäude verkauft und zu einem Wohnhaus umgebaut, so dass vom früheren Kellerbad keine Spuren mehr erhalten sind.

(31) Grube Steinbach

Entlang des Höhenzuges zwischen Brücken, Steinbach, Henschtal und Börsborn wurde schon im 18. Jahrhundert nach Steinkohlen gegraben. 1764 vergab Graf Franz Carl von der Leyen die Schürf- und Abbaurechte im Amt Münchweiler, wozu auch Steinbach gehörte. Zu Beginn des 19. Jahrhundert wurden dann verschiedene neue Konzessionen für mehrere Grubenfelder auf Steinbacher Gemarkung erteilt, u.a. auch an den bedeutenden Bergwerksbetreiber und Verwalter Weiß aus Altenkirchen. 1851 erhielt er die Genehmigung für eine neue Grube, die sich Steinbrück nannte und auf den Gemarkungen von Steinbach, Börsborn und Brücken erstreckte. In den Jahren 1851-1860 erreichte die Steinkohlengrube Steinbach mit einer durchschnittlichen Jahresfördermenge von ca. 3100 t Kohle ihren höchsten Abbaustand. Die Gewerkschaft Steinbach ersteigerte 1872 die Gruben in Brücken sowie die Grube Steinbrück. Die drei Baue bildeten ab 1873 das Steinkohlenbergwerk Steinbach und wurden miteinander verbunden. 1911 schloss die Grube Steinbach-Brücken, die damals noch 70 Beschäftigte hatte. Einige Bergarbeiter setzten den Abbau im Eigenbetrieb bis 1919 fort. Ab 1920 war die Gewerkschaft Steinbach im Besitz der Fa. Boehringer & Sohn aus Ingelheim, die schließlich 1924 den Abbau einstellte. Im gleichen Jahr richteten die Steinbacher Katholiken eine frühere Schlafhausbaracke der Grube zur Notkirche her. 1936 wurde dann das Maschinenhaus zur Josefskirche umgebaut.

(32) Glockenturm Steinbach

Der historische Glockenturm wurde 1788 als Stiftung der Grafen von der Leyen errichtet und ist das Wahrzeichen der Ortsgemeinde Steinbach am Glan. Der unter Denkmalschutz stehende Glockenturm findet sich auch im Gemeindewappen wieder. Ein ähnlicher Glockenturm steht im benachbarten Börsborn. In den „Jahrbüchern des Vereins von Alterthumsfreunden im Rheinlande“ von 1883 ist zu den Glockentürmen zu lesen: „Ferner stehen zu Steinbach und Börsborn mitten im Orte zwei räthselhafte, viereckige Thürme, die jeder Verbindung mit den Kirchen entbehren.“ Dem Autor war die Herkunft der Türme unbekannt und er deutete sie gar als Wachtürme, die „am Ende römischen Ursprunges“ sind. Das Äußere des dreigeschossigen verputzen Turms in Steinbach wird durch zwei Geschossgesimse, eine markante Eckquaderung, und Fenstergewände mit geraden Abschlüssen bestimmt, so dass die architektonische Gestaltung bereits eine klassizistische Betonung aufweist. Im Turm hängt eine der ältesten Glocken der Pfalz. Sie stammt aus der Zeit um 1400 und wird dem Glockengießer Otto von Speyer zugeschrieben. Direkt vor dem Turm steht die Dorflinde, die wohl gegen Ende des 19. Jahrhunderts gepflanzt worden sein dürfte.

 

 

Start

Jüdisches Museum, Lindenstraße 1, 66909 Steinbach am Glan (280 m)
Koordinaten:
DG
49.453006, 7.383424
GMS
49°27'10.8"N 7°23'00.3"E
UTM
32U 382837 5479072
w3w 
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Ziel

Jüdisches Museum, Lindenstraße 1, 66909 Steinbach am Glan

Wegbeschreibung

Jüdisches Museum (1) (Steinbach am Glan, Lindenstraße 1) -nordöstliche Richtung auf der Glanstraße - Infotafel Synagoge (2) - Kelterstraße - Im Trisch - Infotafel Jüdischer Friedhof (3) - Klopfberg - Infotafel Altstraße (4) - Infotafel Autobahnbrücke Henschbachtal (5) - Seitersberg - Infotafel Glantal-Glantalbahn (6) - Bohnenberg - Überquerung der A62 - Glan-Münchweiler (Bergstraße) - Schulstraße - Infotafel Rhönrad (7) - Bahnhofstraße - Hauptstraße - Infotafel Römischer Münzschatz (8) - Infotafel Protestantische Kirche Glan-Münchweiler (9) - Infotafel Amtsort Glan-Münchweiler (10) - Von-der-Leyenstraße - Infotafel Von der Leyen (11) - Pirminiusstraße - Ringstraße - B423 - L352 - Quirnbach (Hauptstraße) - Infotafel Pferdemarkt (12) - Infotafel Brauerei und Bierkeller Munzinger (13) - Infotafel Protestantische Kirche Quirnbach (14) - Schulstraße - Trahweilerweg - Henschtal (Quirnbacher Weg) - Infotafel Haschbach und Trahweiler (15) - Sangerstraße - Friedhofstraße - Infotafel Wüstung Frensweiler (16) - Infotafel Naherholungsgebiet Hodenbachtal (17) - Steinbach am Glan (Friedhofstraße) - Infotafel Baldwein´scher Hof (18) - Infotafel Frutzweiler (19) - Jungenwald - Marbacher Berg - Infotafel Die Goldene Wiege (20) - Ohmbach (Sportplatz) - Sportplatzstraße - Infotafel Neumühle (21) - Brücken (Mühlgraben) - Mühlstraße - Im Krämel - Bergstraße - Infotafel Jüdische Geschäftshäuser Brücken (22) - Infotafel Jüdische Gemeinde Brücken (23) - Dellstraße - Infotafel Synagoge Brücken (24) - Überquerung Ohmbach - Haidchen - K8 - Börsborn (Hauptstraße) - Infotafel Juden in Börsborn (25) - Steinbacher Straße - Muhleiche - Infotafel Sagenhafter Schatz (26) - K8 - Kahlenberg - Infotafel Grabhügel (27) - Infotafel Naturfreundehaus "Am Haselrech" (28) - Infotafel Grube Maria (29) - Steinbach am Glan (Grubenstraße) - Infotafel Jüdische Schule mit Mikwe (30) - Hohlstraße - Infotafel Grube Steinbach (31) - Infotafel Glockenturm Steinbach (32) - Schulstraße - Jüdisches Museum (1) (Steinbach am Glan, Lindenstraße 1)

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Hauptstraße direkt an der RSW Linie Homburg-Kusel, Haltestelle Ortsmitte Steinbach am Glan (ca. 100 m zum Jüdischen Museum)

https://www.saarfahrplan.de

Anfahrt

BAB 62 Abfahrt Glan-Münchweiler,

L 358 bis Glan-Münchweiler

B 423 bis Steinbach am Glan

Parken

Direkt am Jüdischen Museum, Lindenstraße 1, 66909 Steinbach am Glan

Koordinaten: Länge 7° 23´ 00´´ / Breite 49° 27´ 11´´

 

 

Koordinaten

DG
49.453006, 7.383424
GMS
49°27'10.8"N 7°23'00.3"E
UTM
32U 382837 5479072
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Buchempfehlungen des Autors

Flyer und Ringbuch "Begehbares Geschichtsbuch"

erhältlich bei der Verbandsgemeinde Oberes Glantal, Rathausstraße 8, 66901 Schönenberg-Kübelberg

Telefon:    06373/504-0;

Internet:   www.vgog.de

E-Mail:      poststelle@vgog.de

 

Kartenempfehlungen des Autors

Topografische Karte 1:25.000 - "Westpfalz Mitte - Pfälzer Bergland mit Westpfälzischer Moorniederung"

Kostenlose Übersichtskarte "Wandern im Pfälzer Bergland"  - touristinformation@kv-kus.de  ;

 

Verbandsgemeinde Oberes Glantal

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