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Trifterlebnispfad Legelbach

· 7 Bewertungen · Themenweg · Pfälzerwald · geöffnet
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Pfalz Touristik e.V. Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Übersichtstafel - Wanderparkplatz "Alte Schmelz"
    / Übersichtstafel - Wanderparkplatz "Alte Schmelz"
    Foto: Heike Zinsmeister, Pfalz Touristik e.V.
  • / Infotafel - Nr. 08 Triftkanal
    Foto: Heike Zinsmeister, Pfalz Touristik e.V.
  • / Franzenklause - Ausblick bei Infotafel Nr. 15
    Foto: Pia Neumann, CC BY, Pfalz Touristik e.V.
  • / Aussichtspunkt Franzenklause - Infotafel Nr. 15
    Foto: Pia Neumann, CC BY, Pfalz Touristik e.V.
  • / Gandertklause-Rastplatz
    Foto: Pia Neumann, CC BY, Pfalz Touristik e.V.
  • / Infotafel - Johannisquelle - Nr. 14
    Foto: Pia Neumann, CC BY, Pfalz Touristik e.V.
  • / Heinrichsklause - Infotafel Nr. 18
    Foto: Heike Zinsmeister, CC BY, Pfalz Touristik e.V.
  • / Steingewinnung - Infotafel Nr. 17
    Foto: Pia Neumann, CC BY, Pfalz Touristik e.V.
  • / Flyer Trifterlebnispfad Außenseite
    Foto: Heike Zinsmeister, CC BY-ND, Pfalz Touristik e.V.
  • / Flyer Trifterlebnispfad Innenseite
    Foto: Heike Zinsmeister, CC BY-ND, Pfalz Touristik e.V.
m 500 400 300 200 14 12 10 8 6 4 2 km Ritterstein Ins Legeltal (Nr. 130) Trifterlebnispfad Mehr … 21 Ritterstein R. … 120) Nibelungenfelsen
Am Legelbach im Elmsteiner Tal liegt eines der wichtigsten und am besten erhaltenen Beispiele eines kleinen Triftbachs, welcher in den Speyerbach mündet. Viel Spaß beim Entdecken.
geöffnet
mittel
14,3 km
4:15 h
376 hm
374 hm

Der Holztransport über den Wasserweg war der wichtigste Wirtschaftszweig der Gegend. Das ausgeklügelte System der Holztrift kann hier erwandert und erlebt werden. In der bayerischen Zeit wurden alle Bäche neu überplant, obwohl es die Holztrift schon seit dem Mittelalter gab. Ab ca. 1820 wurden die Anlagen in Sandstein errichtet, weshalb sie noch heute erhalten sind. Die meisten unverfugten Steinquader sind so gut bearbeitet und gesetzt, dass sie auch nach 200 Jahren oft noch intakt sind.

Erst mit der Eisenbahn, wie dem Elmsteiner Kuckucksbähnel verlor die Trift ab 1905 ihre Bedeutung. Vorher versorgte sie in Zeiten der Holznot die holzarme Rheinebene und verhalf den Menschen hier zu Lohn und Brot. Elmstein erlebte einen wirtschaftlichen Aufschwung.

Der begleitende Pfad wurde in drei Kreise angelegt, so dass jeder nach seiner Kondition den Triftbach erleben kann. Der "Felsenkönig" begleitet die Tour in Form einer Audiotour (die App dazu - Trifterlebnis Legelbach - bitte zuhause downloaden, da es im Legelbachtal leider noch keinen Empfang gibt) und erzählt dabei von seiner harten Arbeit als Triftknecht.

 

 

Autorentipp

Zu dem Trifterlebnispfad gibt es eine Audiotour, welche vom harten Leben des Triftknechtes Johann König berichtet. Bitte vor der Tour herunterladen. 

 

Profilbild von Heike Zinsmeister
Autor
Heike Zinsmeister
Aktualisierung: 30.11.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
481 m
Tiefster Punkt
236 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Pfade sind manchmal sehr schmal, sodass man trittsicher sein sollte. 

Weitere Infos und Links

Die Audiotour kann man sich bei google play oder im App Store herunterladen. Bitte vorher herunterladen, da im Elmsteiner Tal ein schlechter Empfang ist. 

Android 

Apple

Start

67471 Elmstein (L 499): Wanderparkplatz "Alte Schmelz", befindet sich direkt hinter bzw. vor Elmstein, an der Abzweigung Richtung Waldleiningen/Weidenthal (L 504) (236 m)
Koordinaten:
DG
49.358569, 7.924951
GMS
49°21'30.8"N 7°55'29.8"E
UTM
32U 421934 5467873
w3w 
///sendet.kosten.anregungen

Ziel

wie Startpunkt

Wegbeschreibung

Noch zur Info vorweg. Auf dem Parkplatz beginnt die Tour mit der Infotafel 2. Wer mit der Infotafel 1 starten möchte, muss über einen kleinen Pfad vom Parkplatz aus, die Straße (L499) überqueren. Dort angekommen, sieht man eine alte Infotafel vom Trifterlebnis. Wir überqueren die kleine Brücke und biegen nach links ab auf den Pfad. Dort befindet sich die Infotafel 1. (ca. 150m). Danach geht es wieder zurück zum Wanderparkplatz. 

Wir starten vom Wanderparkplatz "Alte Schmelz" aus unsere Wanderung. Vom Parkplatz aus, sehen wir schon die Infotafel 3, danach geht es ein paar Stufen hoch, wo uns der Pfad, vorbei an der Altschmelzklause und der Infotafel 4 führt. Wir gehen weiter entlang des "großen Legelbachs", vorbei an Infotafel 5 und 6. Unter einem Bollerplatz (kurz vor Infotafel 7) geht es rechts etwas nach oben.  Wir folgen dem Pfad (welcher entlang des Hanges führt) bis er uns wieder nach unten zur Straße führt. Hier muss man sich entscheiden, ob man die mittlere Runde weiterläuft oder die Straße überquert, um dann der kleinen Runde, über den Nibelungenfels zu folgen.  (Siehe *)

Die mittlere Runde geht rechts, zuerst auf Asphalt, am kleinen Legelbach entlang und führt am Wegabzweig links zur Trockentalklause (Infotafel 11). An der Hütte (nicht bewirtschaftet) führt der Pfad links vorbei bis zur Quelle und danach etwas unwirsch den Berg hinauf auf einen Forstweg. Hier geht es kurz nach links um gleich danach dem rechten Forstweg weiter nach oben zu folgen. An der T-Kreuzung geht es rechts weiter und bei der Gabelung links bis zum Nibelungenhaus. Dieses Haus ist im Privatbesitz des Ludwigshafener Nibelungenvereins.

Hier muss wieder eine Entscheidung getroffen werden. Mittlere Runde weiter oder der großen Runde folgen.

Um in Richtung Schwarzsohl zu gelangen (große Runde), geht es rechts weiter. Abgehende Wege ignorieren bis zu einer Weggabelung. Dieser nach links folgen um kurz vor der Straße den Pfad nach links zu gehen. Die Straße überqueren und gleich den ersten Weg nach links wieder talabwärts wandern. Am Ende dieses Weges sieht man auf der anderen Straßeseite bereits wieder eine Übersichtstafel. Daran vorbei geht es kurz nach der Infotafel 21 rechts dem Pfad nach. Nach der Sitzgruppe führt der Pfad unterhalb einer ehemaligen Weihnachtsbaumplantage weiter. 

An der Legelbachtalhütte (nicht bewirtschaftet) noch einmal die Straße überqueren und dem Weg folgen. Nächste T-Kreuzung links bis zur Heinrichsklause (Infotafel 18) mit dem interessanten Tosbecken. Die Brücke überqueren und auf den oberhalb liegenden Forstweg nach links abbiegen.

Alsbald führt der Weg oberhalb der Ludwigsklause vorbei bis zur Einmündung der mittleren Runde.

Jetzt Beschreibung der mittleren Runde vom Nibelungenhaus bis zur Ludwigsklause: Das Nibelungenhaus im Blick führt der linke Weg zurück ins Legelbachtal. Am nächsten Abzweig nach rechts und bei der nächsten Pfadabzweigung dem Pfad nach links folgen. Dieser führt über den alten Steinbruch direkt zur L504 und dem Zusammentreffen der mittleren und großen Runde bei der Ludwigsklause.

Weiter geht es bachabwärts. Wieder in der Nähe der Straße angekommen, führt ein Forstwirtschaftsweg zuerst nach rechts um gleich danach in der Kurve links weiter den Berg hinauf zu laufen. Die kleine Anstrengung wird mit einem Blick auf die Gandertklause (Infotafel 13) mehr als belohnt. Diese befindet sich etwas oberhalb von der Köhlerhütte (Tipi). Ein Rastplatz, mit Tischen und Bänken, lädt auch zum Verweilen ein.

Die Anlage im Rücken befindet sich ein kleiner Pfad gegenüber, der mystisch wieder ins Tal führt. Wenn man erneut die Straße erkennt, führt ein kleiner Pfad rechts zur Johannisquelle Infotafel 14) , einem sensiblen Quellbiotop und weiter bis man abermals die Straße schräg talabwärts, überqueren muss, um an den Nibelungenfelsen zu gelangen. (*) Auch hier bietet sich eine Rast an. Um den Felsen herum führt dann der Pfad weiter zurück zum Ausgangspunkt. Auf diesem 1 km Abschnitt muss erneut die Straße talabwärts überquert werden, um dann kurze Zeit später dem Eingangspfad, dort befindet sich auch die Infotafel 8, zur Altschmelzklause zu folgen.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

VRN  

Buslinie  517 

Ausstieg Elmstein - Schule 

Anfahrt

Von Neustadt an der Weinstraße kommend der B39 folgen, Richtung Lambrecht (Pfalz) - hinter Lambrecht (Pfalz) auf die L499 Richtung Elmsteiner Tal. Der L 499 bis nach Elmstein (ganz durch Elmstein fahren) folgen. Hinter Elmstein, links abbiegen Richtung Waldleiningen/Weidenthal (L504). Direkt hinter der Abzweigung befindet sich auf der rechten Seite der Wanderparkplatz "Alte Schmelz". 

Von Kaiserslautern Stadt kommend - die L503 Richtung Johanniskreuz nehmen, weiter auf der B48 Richtung Johanniskreuz, in Johanniskreuz nach links abbiegen ins Elmsteiner Tal (L499). Der L499 folgen bis zur Abzweigung Waldleiningen/Weidenthal. Nach links abbiegen, der Wanderparkplatz "Alte Schmelz" befindet sich direkt hinter der Abzweigung, auf der rechten Seite. 

Von Kaiserslautern A6 kommend - Abfahrt Enkenbach-Alsenborn nehmen, dann nach rechts abbiegen Richtung Hochspeyer auf die B48 - in Hochspeyer links abbiegen auf die Trippstadter Straße - weiter der B48 (Richtung Johanniskreuz) folgen bis zur Abzweigung Waldleiningen (L504) - der L504 folgen bis zum Wanderparkplatz "Alte Schmelz". Der Wanderparkplatz "Alte Schmelz" befindet sich am Ende der L504 auf der linken Seite. 

Parken

Wanderparkplatz "Alte Schmelz"

67471 Elmstein, Haupstraße (Elmsteiner Tal - L499) - der Wanderparkplatz "Alte Schmelz" befindet sich, nicht weit hinter bzw. vor Elmstein, direkt hinter der Abzweigung nach Waldleinigen/Weidenthal (L504) 

Koordinaten

DG
49.358569, 7.924951
GMS
49°21'30.8"N 7°55'29.8"E
UTM
32U 421934 5467873
w3w 
///sendet.kosten.anregungen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Pietruska Verlag - Lambrecht & Neustadt a.dW. - ISBN 978-3-945138-07-6

Ausrüstung

Rucksackverpflegung und festes Schuhwerk 

Fragen & Antworten

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Bewertungen

3,1
(7)
Silvia Clauß
31.03.2021 · Community
Vorweg, wir sind die mittellange Wanderung gegangen. Ich fand den Weg eher unspektakulär. Der Beginn und das Ende waren schön und auch informativ. Dazwischen war der Wanderweg meiner Meinung eher langweilig. Es ging zumeist über Forststraßen (teilweise sogar geteert) durch den Wald. Schöne Aussichtspunkte waren leider komplett Fehlanzeige. Alles in allem hätte ich mir unter einem „Erlebnispfad“ mehr erhofft. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass die kleine Runde schön ist, um sie mit Kindern zu gehen.
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Gunter Zwipf
20.12.2020 · Community
Toller abwechslungsreicher Weg, ausgezeichnet ausgeschildert. Mit vielen Stationen zur Geschichte des Triftens im Pfälzerwald. Dazu noch hoher Pfadanteil. Ich kann diese Tour nur guten Gewissens empfehlen.
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Gemacht am 19.12.2020
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Fotos von anderen

Nibelungenheim
Steinbruch
Aussichtspunkt Franzensklause
Schöner Pfad an der Station 1
+ 13

Status
geöffnet
Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,3 km
Dauer
4:15 h
Aufstieg
376 hm
Abstieg
374 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Etappentour kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights Geheimtipp faunistische Highlights

Statistik

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