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Rheinsteig-Saynsteig-Brexbachtal-Iserbachschleife (mit Hund)

Trailrunning · Westerwald
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  • Start am Wanderparkplatz vor Anhausen
    / Start am Wanderparkplatz vor Anhausen
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / Mufflon- oder Schafherde? vor der Ruine von Burg Braunsberg
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / Burg Braunsberg
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / Auf dem Rheinsteig
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / Über den Vogelspfad
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / auf Saynsteig und Rheinsteig zur Burg Sayn
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / Burg Sayn
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / Im Brexbachtal
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / Brexbachtal
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / von Caan runter nach Isenburg, Ausblick auf Kirche St. Katharina
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / Am Wegesrand
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / in Isenburg
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / Kirchenruine Hausenborn
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / Auf dem Rabentisch hoch über dem Sayntal, unten die B413 nach Sayn
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
  • / bei Anhausen Blick Richtung Montabaur Köppel
    Foto: Horst Marzi, Westerwald Touristik-Service
m 400 300 200 100 35 30 25 20 15 10 5 km Burg Sayn Haus am Pilz Burgruine Isenburg Braunsburg Zoo Neuwied Pfadfinderlager Stausee Hütte (H) Oskarhöhe

Traillauf durch den Naturpark Rhein-Westerwald.

Von Anhausen über Abschnitte von Rheinsteig, Saynsteig und Brexbachtal durch Caan, Isenburg und ein Stück auf der Iserbachschleife.

schwer
37,5 km
4:30 h
977 hm
977 hm

Der Trail beginnt am Wanderparkplatz in der Nähe von Anhausen. Die Strecke führt zunächst an der Ruine Braunsberg vorbei ins Aubachtal zum Schwanenteich. Dort treffen wir auf den Rheinsteig.  Diesem folgen wir in Richtung Süden bis nach Sayn und wechseln dort auf den Saynsteig.  Den verlassen wir jedoch schon nach wenigen Kilometer und gelangen hinter der Oskarhöhe talwärts ins Brexbachtal. Hier laufen wir stromaufwärts, bis wir erneut auf den Saynsteig treffen, der nun hoch nach Stromberg zieht. Von dort geht es über Caan hinunter nach Isenburg, zum Einstieg in die Wällertour Iserbachschleife.  Auf schmalem Steig erreichen wir die Kirchenruine Hausenborn und kommen auf wechselnden Trials zurück nach Anhausen und zum Startpunkt am Wanderparkplatz.

Autorentipp

In Isenburg kann man zu schönen Singletrails starten. Besonders empfehlenswert und bekannt ist hier die Wällertour Iserbachschleife.

https://www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de/de/tour/wanderung/waeller-tour-iserbachschleife/7176907/

Profilbild von Horst Marzi
Autor
Horst Marzi
Aktualisierung: 04.01.2021
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
362 m
Tiefster Punkt
75 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Hinweis: Es empfiehlt sich die Strecke mit Hilfe  eines GPS-Trackers zu laufen. Die Wegebeschreibung habe ich so gut wie mir möglich erstellt. Aber schon aus praktischen Gründen wirst Du unterwegs beim Laufen nicht so oft in der Beschreibung nachsehen wollen, wie es weiter geht.  Dennoch kann man auch mit der Karte und der Beschreibung die Strecke  gut bewältigen. 

Weitere Infos und Links

Bei Rückfragen: Mail an Horst.Marzi@vg-dierdorf.de

Start

Wanderparkplatz an der L258, ca.2,5 km hinter 56584 Anhausen Richtung Neuwied (361 m)
Koordinaten:
DG
50.482596, 7.537243
GMS
50°28'57.3"N 7°32'14.1"E
UTM
32U 396223 5593312
w3w 
///einvernehmen.haben.fühlte

Ziel

Wanderparkplatz an der L258, ca.2,5 km hinter 56584 Anhausen Richtung Neuwied

Wegbeschreibung

Der Trail: Vom Wanderparkplatz in Anhausen wird über einen befestigten Wirtschaftsweg Richtung Anhausen gestartet. Auf halber Strecke zweigen wir über einen Feldweg nach links ins Aubachtal ab. Vorher kann man schon die ersten Ausblicke, beginnend übers Rheintal, Siebengebirge, Grube Georg, Richtung Straßenhaus bis hin zum Dernbacher Kopf, etc. geniesen. Der Abstieg ins Aubachtal verläuft zunächst über feste Wirtschaft- und Waldwege, bis zur Ruine Braunsberg. Dort verlassen wir unmittelbar vor deren Gebäudeanlagen den Weg und wenden uns links dem Pfad zu, der durch das eingezäunte Gatter führt (wegen den Mufflons bitte Gattertore wieder schliesen). Auf Serpentinen geht es hinunter ins  Aubachtal. Dort erreichen wir zunächst den Oberbieberer Schwanenteich (Stausee) und unweit davon, in der Nähe eines Reitplatzes, gelangen wir auf den Wanderweg Rheinsteig.

Diesem folgen wir nun für längere Zeit. Zuerst gibt es eine kurze knackige Steigung bis hoch zur Straße "Am Alteck" und zum "Haus am Pilz". Es beginnt der angenehmste Teil der Laufstrecke auf dem Rheinsteig. Dieser verläuft hier auf mittlerer Höhe zwischen Rheintal und Westerwald, Richtung Sayn. Unterwegs haben wir zahlreiche Aus- und Fernblicke ins Rheintal, u.a mit den Neuwieder Stadtteilen Gladbach und Heimbach, die uns die Strecke nicht langweilig werden lassen. Nachdem der Rheinsteig, im Wald, die Burghofstraße bei Heimbach gequert hat, gelangen wir  auf den Naturweg Vogelspfad (= Rheinsteig). Dort erwarten uns weitere Aussichtspunkte und informative Schautafeln über Vogelarten und  -kunde. Am Ende dieses Pfades und nach ein paar kurzen Serpentinen abwärts, erreichen wir  den Neuwieder Zoo. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Berichtes allerdings coronabedingt geschlossen. Von hier geht es, auf gleichbleibender Höhe, oberhalb von Heimbach ein kurzes Stück über Asphalt, um dann links hoch zur Bismarckhöhe abzuzweigen. Wie sollte es anders sein, ab hier geht es wieder abwärts. Erst allmählich und abschliesend steiler, über Serpentinen, hinunter nach Sayn. 

Im dortigen Schmetterlingspark angekommen,  erreichen wir erstmalig den Saynsteig, der uns zunächst hoch zur Burg Sayn führt. Auch hier hat man wunderbare Ausblicke auf Bendorf, das Rhein-,  das Sayn- und das Brexbachtal. Damit uns nicht langweilig wird, zieht der Trial danach ins Tal, Richtung Brexbach. Allerdings nur ein kurzes Stück, um anschliesend gleichmäßig hoch zur Oskarhöhe anzusteigen.  Und wieder lohnt der Ausblick, zunächst ins Brexbachtal und der Rückblick nach Bendorf-Sayn. Nach kurzem Verschnaufen verlassen wir hier den Saynsteig und stürzen uns auf steilen Serpentinen in die Brex, ähm, ... natürlich ins Brexbachtal.

Entlang der "Brex" laufen wir nun stromaufwärts, vorbei und über viele Zeltplätze der Pfadfinder (quasi an jeder Flußbiegung ist einer). Es geht unter Viadukten der Brexbachtalbahn hindurch und folgen den immer schmäleren Naturpfaden, bis wir unterhalb von Stromberg erneut auf den Saynsteig stoßen. Auf diesem verlassen wir nun das Brexbachtal.

Über Serpentinen durch den Wald "saynsteigt" es hoch nach Stromberg. (Anmerkung: Am Ende der Tour werden wir insgesamt ca. 1000 hm gesammelt haben). Dort  angekommen, müssen wir noch die Isenburger Straße hoch. Kurz vor dem Ortsausgang, auf Höhe der Tennisplätze, verlassen wir den Saynsteig und biegen rechts ab, Richtung Caan. 

Da wir jetzt eine zeitlang auf gleichbleibender Höhe weiterlaufen können, gibt es Zeit zum durchatmen und es erwarten uns reichlich Fernblicke: nach rechts Richtung Montabäurer Köppel und nach links übers Sayntal Richtung Siebengebirge und gerade aus in den hohen Westerwald. Dieser Abschnitt ist ca. 2,0 km lang  und wir erreichen den Ort Caan.  Hinter den ersten Häusern kommt eine Kreuzung. Auf dieser laufen wir nach links in die Waldstraße, Richtung Isenburg. Es folgt ein längerer Abstieg. Dieser verläuft über eine alte, ehemalige Kreisstraße, die nicht wie heute üblich asphaltiert oder gepflastert ist, sondern mit sogenanntem Gestück befestigt wurde. Das ist eine fühere Art des Wegebaus, aus senkrecht und dicht an dicht gestellten Basaltsteinen. Nicht sehr eben und für uns heute nicht sehr angenehm zu laufen. Bevor der Asphaltbau bei uns bekannt wurde, war das in unserer Gegend eine übliche Wegebefestigung. Wir kommen über diesen Weg auch am Isenburger Steinbruch vorbei. Hier sind warscheinlich viele Steine für den Wegebau gebrochen worden. Zwischen den Bäumen gibt es an dieser Stelle Ausblicke hinunter ins Sayntal und auf Isenburg mit der Burgruine und der kath. Kirche St. Katharina. Nach weiterem kurzem steilen Abstieg erreichen wir nun die ersten Häuser von Isenburg und laufen noch ein kurzes Stück, parallel mit dem Wibbelsbach, die Straße hinunter in den Ort und überqueren abschliesend den Saynbach. Gegenüber der Saynbachbrücke befindet sich die Porz, eine alte Toranlage der Burg. Dort beginnt die Straße Hintertal. Dieser folgen wir bis zur  Einmündung in die Iserstraße, vorher wird noch der Iserbach gequert. Jetzt wenden wir uns nach links auf die Hauptstraße und erreichen rechterhand das Ortsende Richtung Bendorf. 

An dieser Stelle beginnt das wohl schönste und anspruchvollste Teilstück der Wällertour Iserbachschleife und auch unserer heutigen Tour. Der Steig beginnt unmittelbar rechts hinter dem Ortsausgang und zieht sofort mehr oder weniger steil hoch zur Kirchenruine Hausenborn.  Hinter dieser Ruine gibt es einen kleinen Teich, der mit frischen Quellwasser  gespeist wird. Samu und ich haben schon oft an der Quelle getrunken und finden es herrlich erfrischend.  Nach kurzem Verschnaufen und Besichtigung der Ruine, verlassen wir die Iserbachschleife zu einem kurzen Abstecher auf den Rabentisch. Dazu folgen wir auf der nordöstlichen Seite der Kirchenruine einem unscheinbaren Steiglein hoch in den Wald. Den Rabentisch erreichen wir nach ca. 1,0km auf einem Jägersteig, unterhalb des Iserkopfes. Der Rabentisch ist ein freiliegendes kleines Felsplatteau in rund 150m Höhe über dem Sayntal mit ausgesetzter und schöner Aussicht. Am vorderen Teil des Plateaus sollte man trittsicher und schwindelfrei sein. Nach diesem kurzen Abstecher geht es zunächst östlich und anschließend auf festem Waldweg nördlich um den Iserkopf zurück zur Iserbachschleife. Auf diesem angekommen, geben wir beim Abstieg ins Steinebachtal nochmal ein paar Höhenmeter auf, um dort gleich wieder, leicht ansteigend, hoch nach Anhausen zu laufen. An den auf halber Höhe liegenden Weiheranlagen verlassen wir die Iserbachschleife und laufen auf dem festen Waldweg geradeaus weiter, vorbei an einer Obstbaumanlage und erreichen die Anhöhe vor Anhausen. 

Dort biegen wir auf dem oberen Asphaltweg nach links, Richtung Wanderparkplatz von Anhausen, unserem heutigen Startpunkt, ab. Nach ca. 1 km erreichen wir die Abzweigung, die uns kurz nach dem Start, ins Aubachtal geführt hat. Wer mit 35 km zufrieden ist, kann hier getrost gerade aus und zurück zum Auto laufen. Die Andern biegen an dieser Kreuzung nach links  ab und hängen noch 2,5 km ins Hohenwiesenbachtal an, vorbei an dem mittlerweile ausgetrockneten Schnepfenteich. Auf dem Steig des Waldlehrpfades Anhausen gelangen wir dann zurück zu unserem Startpunkt am Wanderparkplatz. 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Anfahrt

Von Neuwied über die L258 Richtung Anhausen. Kurz bevor man vor Anhausen aus dem Wald kommt, links abbiegen auf den Wanderparkplatz im Wald.

Von der A3 (Frankfurt/Köln): Abfahrt Dierdorf, die L258 Richtung Neuwied über Rüscheid und Anhausen und ca. 2km hinter Anhausen im Wald links auf den Wanderparkplatz.

Parken

Wanderparkplatz bei Anhausen

Koordinaten

DG
50.482596, 7.537243
GMS
50°28'57.3"N 7°32'14.1"E
UTM
32U 396223 5593312
w3w 
///einvernehmen.haben.fühlte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Individuelle Trialausrütung für 4 - 5 Stunden sportliche Aktivität. So da wären: Geländelaufschuhe, Getränk, Gelriegel oder ähnliches, Handy, wetterangepasste Bekleidung.

Der Trail verläuft an mehreren Stellen durch für Läufer schwieriges Gelände, daher ist das Tragen von ordentlichem und gut profiliertem Trail-Schuhwerk angebracht.

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
37,5 km
Dauer
4:30 h
Aufstieg
977 hm
Abstieg
977 hm
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