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Hunsrückhöhenweg 04. Etappe: Sohren - Rudolfshaus

Wanderung · Hunsrück
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  • Blick ins Hahnenbachtal
    Blick ins Hahnenbachtal
    Foto: Hans-Werner Johann, Tourist-Information Kirchberg
m 450 400 350 300 250 200 22 20 18 16 14 12 10 8 6 4 2 km
Der Hunsrückhöhenweg führt von Boppard am Rhein durch das Baybachtal zur Burgstadt Kastellaun und weiter durch das Hahnenbachtal bis zur Nahe. Von dort geht es an der Edelsteinstadt Idar-Oberstein und der Wildenburg bei Kempfeld vorbei über den 816 Meter hohen Erbeskopf, die höchste Erhebung in Rheinland-Pfalz. Der Hunsrückhöhenweg endet in Bernkastel-Kues an der Mosel. 

Der Hunsrückhöhenweg bietet Wandervergnügen verbunden mit zahlreichen natur- und kulturgeschichtlichen Höhepunkten. Er wurde bereits vor vielen Jahren vom Hunsrückverein eingerichtet. 

mittel
Strecke 22 km
5:47 h
338 hm
470 hm
442 hm
260 hm
Eine landschaftlich abwechslungsreiche Wanderetappe mit vier Burgruinen, die den Weg kreuzen. Kurz hinter Sohren passieren wir an der Ausonius-Schutzhütte auch den Ausoniusweg, eine antike Fernstraße. Bei Dill gibt es einen rekonstruierten Römerturm und die Burgruine Dill zu sehen. Nach längerem Marsch steigen wir hinab ins idyllische Hahnenbachtal. Höhepunkt der Wanderung bildet die mächtige Ruine Schmidtburg. Über eine Brücke verbunden, etwas abseits des Hunsrückhöhenweges kann auch noch die Schiefergrube Herrenberg sowie die Keltensiedlung Altburg mit rekonstruierten Keltenhäusern besichtigt werde. Vom Wanderparkplatz an der Schmidtburg sind es nur noch wenige Meter bis nach Schneppenbach. Von hier geht es morgen weiter über den Teufelsfelsen mit Panoramablick vom Aussichtsturm und wieder hinab ins Hahnenbachtal.

Autorentipp

Die aus einer Ober- und einer Niederburg bestehende Burg Schmidtburg gehört ebenfalls wie die Burg Dill zu den ältesten Burgen im Hunsrück, erstmals erwähnt 1084 in einer Urkunde. Die Zerstörung der Schmidtburg erfolgte 1688 durch die Franzosen. Von der Ruine hat man einen sehr guten Ausblick über das Hahnenbachtal. Gegenüber liegt die Altburg, eine gut rekonstruierte, besuchenswerte, 2200 Jahre alte Keltensiedlung mit kleiner Ausstellung. In direkter Nachbarschaft befindet sich noch die SchiefergrubeHerrenberg, heute zu einem Besucherbergwerk ausgebaut mit einem räumlich abgetrennten Therapiestollen als weiteres Highlight. Die reine, fast partikelfreie Luft im Stollen lindert zahlreiche Beschwerden, wie zum Beispiel Bronchitis und Asthma.
Profilbild von Iris Müller
Autor
Iris Müller
Aktualisierung: 21.02.2020
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Schmidtburg, 442 m
Tiefster Punkt
Hahnenbachtal, 260 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Wegearten

Naturweg 6,16%Unbekannt 93,83%
Naturweg
1,4 km
Unbekannt
20,7 km
Höhenprofil anzeigen

Weitere Infos und Links

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen, Tel. 06543 507700
www.hunsruecktouristik.de

Hunsrückverein e.V. Brühlstraße 16, 55756 Herrstein, Tel. 06785 79252
www.hunsrueckverein.de

Start

Sohren Ortsmitte (392 m)
Koordinaten:
DD
49.931058, 7.312260
GMS
49°55'51.8"N 7°18'44.1"E
UTM
32U 378874 5532330
w3w 
///lebendig.auftraten.eingebunden
Auf Karte anzeigen

Ziel

Rudolfshaus Forellenhof

Wegbeschreibung

Von Sohren laufen wir wieder zurück zur Überführung der Bundesstraße, denn hier haben wir den H-Weg kurz verlassen. Zunächst folgen wir für einige Meter der Straße und biegen bei einer Bank nach links in den Feldweg ein. Im Wald überqueren wir eine stillgelegte Bahnstrecke und wenden uns dahinter nach links. Kurz darauf verlassen wir aus dem Wald. Unser Blick fällt auf einen rekonstruierten römischen Wachturm, auf den wir zugehen. Wir treffen auf die quer laufende Ausoniusstraße, eine alte römische Fernstraße. Neben dem Turm sind einige Informationen zur Ausoniusstraße abgebildet. Der Hunsrückhöhenweg biegt vor dem Turm nach links auf einen Feldweg ab. Wir wandern durch das Feld auf den kleinen Ort Dill zu, der in einer Senke liegt. Schon bald erblicken wir die Überreste einer Burg auf einem kleinen Hügel. Dill, ein malerisches Bauerndorf mit schönen Fachwerkhäusern, gruppiert sich um den Hügel herum. Die Burg bildet den Auftakt von insgesamt 4, die entlang dieser Etappe stehen. Wir laufen durch den Ort, überqueren den Fluss und gehen auf der Landstrasse nach rechts bergauf aus Dillheraus. Hinter einer Linkskurve biegen wir nach ca. 300 m nach rechts auf einen asphaltierten Weg ab, der kurz darauf in einen geschotterten Weg übergeht. Die Wegbeschreibung für die nächsten Kilometer ist recht einfach: Wir bleiben immer am Waldrand. Nach links haben wir einen weiten Ausblick in die Landschaft, da wir oben auf der Höhe laufen. Unser Weg führt uns durch die Wiesen entlang des Waldes, immer begleitet von diesem Panoramablick. Zwischendurch überqueren wir bei einem rot-weißen Pfahl eine Fahrstraße und etwas später eine Landstraße. Nach der Landstraße halten wir uns weiter am Waldrand, bis wir auf einen asphaltierten Querweg treffen. Hier biegen wir nach rechts ab und laufen in den Wald hinein. Am Ende des kurzen Waldstücks teilt sich der asphaltierte Weg. Wir nehmen den rechten Weg  weiter geradeaus über eine  Wegkreuzung hinweg weiter geradeaus auf den Wiesenweg. Dieser führt zunächst sanft, dann zügig bergab. Trotz weiterer Kreuzungen im Wald laufen wir geradeaus und passieren ein einsam gelegenes Wiesental. Danach folgt ein kurzer Anstieg. Bei den folgenden Gabelungen nehmen wir die zweite links. Wir kommen aus dem Wald, bleiben weiter am Waldrand und folgen der deutlich sichtbaren Fahrspur über die Wiese. Wir treffen auf einen Querweg, auf den wir nach links einbiegen. Nach Überqueren der Straße setzen wir unseren Weg auf dem breiten geschotterten Weg den Hügel hinauf fort. Die nächsten 2,5 Kilometer laufen wir über einen asphaltieren Weg. Dafür gibt es aber einen wunderbaren Rundumblick auf die verstreut liegenden Dörfer. Oben, schon fast auf der Kuppe, stößt von rechts der Europäische Fernwanderweg E3 hinzu, der uns ein ganzes Stück begleiten wird. An Höfen vorbei laufen wir hinunter nach Hausen. An der ersten Kreuzung im Ort biegen wir nach rechts ab. Wir folgen der Straße und passieren das Gasthaus Zur Schönen Au. Über die kaum befahrene Landstraße gehen wir aus dem Ort wieder hinaus. Wir überqueren den Kyrbach und folgen der Straße für knapp einen Kilometer. Eine Reihe von Markierungen signalisieren dann die Abzweigung nach rechts von der Straße. Über den Feldweg laufen wir durch das weite Flusstal, durch das sich der Kyrbach seinen Weg sucht. Die nächste Abbiegung ist leicht zu übersehen: ca. 300 m nach der Abzweigung von der Straße biegen der X-Weg und der Hunsrückhöhenweg nach links auf einen schmalen Pfad ab, der leicht den Hang hinauf führt. Auf dem stellenweise leicht zugewachsenen Pfad gewinnen wir an Höhe und können von oben hinab auf den Bach schauen. Kurz nach der Abzweigung zur Ruine Hellkirch, die ca. einen halben Kilometer rechts ab vom Weg liegt, erreichen wir einen Forstweg, auf den wir nach rechts einbiegen und sofort wieder nach links verlassen. Dann teilt sich an einem Grenzstein der Weg. Wir gehen nach links auf den nach unten führenden Hohlweg hinunter zum Bach. Auf der anderen Seite des Baches gehen wir nach rechts auf den Forstweg und dann über die Wiese mit dem Bach zur Rechten. Hier liegt der Wassererlebnispfad Hahnenbachtal. Der Weg wird sehr schön auf einen schmalen Pfad durch den Wald am Fluss vorbei geführt. Vorher passieren wir steil aufsteigende Schieferfelsen. An einer Wiese kommt von rechts ein Weg hoch, auf den wir nach links einbiegen. Kurz danach erreichen wir die gewaltige Ruine der Schmidtburg. Hier gibt es eine Brücke, die hinüber nach Bundenbach, zur Schiefergrube Herrenberg und dem Keltendorf Altburg führt. Vor dem Zugang zur Schmidtburg biegen wir nach links ab und laufen auf dem befestigten Weg in weiten Serpentinen bergauf. Hier bietet sich ein guter Überblick auf die Ruine der gewaltigen Schmidtburg, die auf einem Plateau liegt. Der befestigte Weg endet an einem Wanderparkplatz. Etwas abseits von der Strecke in Rudolfshaus liegt die Reinhardtsmühle (Forellenhof), Ihr heutiges Etappenziel.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Info unter: www.vrminfo.de

Anfahrt

B 50 neu, Abfahrt Sohren

Parken

Parkplätze in Sohren und in Rudolfshaus

Koordinaten

DD
49.931058, 7.312260
GMS
49°55'51.8"N 7°18'44.1"E
UTM
32U 378874 5532330
w3w 
///lebendig.auftraten.eingebunden
Auf Karte anzeigen
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Der Wanderweg ist gut beschildert und begehbar, es wird jedoch empfohlen, die zugehörigen Wanderkarten mitzuführen. Der gesamte Weg wird durch drei topographische Wanderkarten des Landesvermessungsamtes Rheinland-Pfalz im Maßstab 1:50 000 komplett abgedeckt und ist auf diesen durchgehend mit einem weißen H auf grünem Grund verzeichnet.

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Schwierigkeit
mittel
Strecke
22 km
Dauer
5:47 h
Aufstieg
338 hm
Abstieg
470 hm
Höchster Punkt
442 hm
Tiefster Punkt
260 hm
Etappentour aussichtsreich kulturell / historisch

Statistik

  • Inhalte
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Funktionen
2D 3D
Karten und Wege
  • 6 Wegpunkte
  • 6 Wegpunkte
Strecke  km
Dauer : h
Aufstieg  Hm
Abstieg  Hm
Höchster Punkt  Hm
Tiefster Punkt  Hm
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