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Kleiner Wäller "Hessentagswanderweg" - Herborn - Spazierweg

Wanderung · Lahn-Dill-Bergland · geöffnet
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  • Lamas
    / Lamas
    Foto: Stadtmarketing Herborn GmbH
  • / Historische Fachwerkstadt Herborn
    Foto: Stadtmarketing Herborn GmbH
  • / Wildgehege Bild 1
    Foto: Förderverein Wildgehege Herborn
  • / Esel
    Foto: Stadtmarketing Herborn GmbH
  • / Gerüst
    Foto: Stadtmarketing Herborn GmbH
  • / Fachwerk
    Foto: Stadtmarketing Herborn GmbH
m 300 250 200 4 3 2 1 km
Erlebe die sehenswerte Herborner Altstadt mit malerischem Fachwerk, den Aussichtsturm Dillblick und das Wildgehege mit seinen freundlichen Bewohnern. Viele Sitzplätze und Aussichtspunkte entlang des Weges, dazu Einkehrmöglichkeiten in der Altstadt.
geöffnet
leicht
Strecke 5 km
1:30 h
156 hm
156 hm

Startpunkt dieses abwechslungsreichen Spaziergangs - Kleiner Wäller Hessentagswanderweg - ist der 17 m hohe Aussichtsturm Dillblick. Vor dem Start kann man hier den herrlichen Panoramablick genießen. 

Vom Turm führt der Weg durch das Wildgehege. Die Ziegen, Lamas und Esel freuen sich über Besuch. Das Damwild kann von einer Aussichtsplattform beobachtet werden. Für Kinder gibt es tolle Spiel- und Klettergeräte. 

Auf dem Rundweg vorbei an der Kriegsgräberstätte - im Sommer kann man auch einen Abstecher zum Freibad unternehmen - gelangt man durch Pfade und Straßen hinunter in die Altstadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern, Gassen und Winkeln, Cafés und Bistros für eine kleine Verschnaufpause. Im Stadtpark kann man sich unter den schattigen Bäumen mit vielen Sitzplätzen und Spielgeräten erholen. Der Rundweg führt durch Teile der Fußgängerzone vorbei an vielen kleinen Geschäften. Parkmöglichkeiten am Startpunkt.

Alternativ kann man auch am Bahnhof starten. Stadtpläne, Informationen und den zahlreichen Cafés, Bistros und Eisdielen in der Altstadt erhaltet Ihr in der dortigen Tourist-Info!

Autorentipp

Unbedingt ein Eis oder ein leckeres Stück Torte in der Altstadt genießen! Besonderer Tipp: Freitags ist Wochenmarkt (ganztags) auf dem Kornmarkt - ein Genuss für Magen und Augen!
Profilbild von Birgit Ernst
Autor
Birgit Ernst
Aktualisierung: 07.09.2021
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
332 m
Tiefster Punkt
199 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Brückenbauarbeiten an der Autobahnbrücke bei der Unterquerung der Autobahn im Wildgehege führen zu einer zeitweiligen und teilweisen Sperrung des Weges (Stand Mai 20 bis voraussichtlich Sommer 2021) im Bereich Eingang des Wildgeheges am Aussichtsturm und von der anderen Seite ab der Kreuzung im Wildgehege. Die Sperrung wird, wenn keine Arbeiten anstehen, an Wochenenden aufgehoben. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Bitte beachtet die Sperrungen.

Weitere Infos und Links

www.herborn-erleben.de

Die ursprüngliche Konzeption und Idee zum Hessentagswanderweg (entstanden im Rahmen der Vorbereitungen zum 2. Hessentags in Herborn in 2016) stammt von den beiden Herborner Vereinen Wanderfreunde Herborn e.V. und Westerwaldverein Herborn e.V.:

www.wanderfreunde-herborn.de

www.westerwaldverein-herborn.de

Start

Parkplatz am Aussichtsturm Dillblick, oder am Bahnhof Herborn Parkplatz Littau (271 m)
Koordinaten:
DD
50.686199, 8.297396
GMS
50°41'10.3"N 8°17'50.6"E
UTM
32U 450366 5615165
w3w 
///sanduhr.ethischer.angebote

Ziel

Parkplatz am Aussichtsturm Dillblick, oder am Bahnhof Herborn Parkplatz Littau

Wegbeschreibung

Los geht es durch die Bahnhofstraße. Ich wähle die steile Variante und durchquere zunächst nach rechts den Stadtpark, gehe am Dillturm vorbei, überquere die vor mir liegende Straße und passiere die Eisdiele (hier hole ich mir noch rasch eine kleine Stärkung, bevor es bergauf geht!). Danach biege ich linker Hand der Eisdiele wieder in die Fußgängerzone ein. Ich lasse die Obere Hauptstraße hinter mir, um kurz darauf am markanten Fachwerkbau mit der „Aufhocker-Figur“, die den Wanderern die Zunge herausstreckt, links in die Gasse „Breiter Winkel“ abzubiegen. Dort begrüßen mich die Blumen eines Privatbesitzes, direkt danach passiere ich die Stadtbücherei. In der Mühlgasse 5 am Ende des Winkels bewundere ich das älteste Wohnhaus von Herborn, das 1445 erbaut wurde, und in dem heute ein kleiner Gastronomiebetrieb untergebracht ist. Geradeaus gehe ich wenige Meter durch die Dreihäusergasse und dann weiter geradeaus die historische Treppenanlage „Kleine Grede“ hinauf. Das Fluss-Steinpflaster ist hier zum Teil noch aus alter Vorzeit erhalten. Für die steile Variante halte ich mich unmittelbar am Ende der Treppe rechts und spaziere unterhalb des Hauses Schulberg 22 etwa 100 Meter geradeaus bis zum ältesten erhaltenen Stadttor. Ich durchquere die „Steinerne Pforte“, gehe weiter geradeaus und passe beim Überqueren der Kallenbachstraße und der Nassaustraße auf den fließenden Verkehr auf. Dann wird mein Weg etwas anspruchsvoller: Direkt vor mir liegt der sehr steile, etwa 600 Meter lange Abschnitt der Dollenbergstraße. Diese führt mich zunächst durch ein Wohngebiet und dann durch die Natur hinauf zum Aussichtsturm Dillblick, der kurz vor dem Hessentag 2016 eröffnet wurde.

Der 17 Meter hohe Turm ist ein architektonisches Schmuckstück und beeindruckt mich sehr. Aber ich will mehr sehen und steige die 80 Stufen hinauf bis zur Aussichtsplattform. Dort erwartet mich ein Panoramablick über beide Seiten der Dill, die als natürliche Grenze den Westerwald im Westen vom Lahn-Dill-Bergland im Osten trennt. Nach so viel Klettern genehmige ich mir noch ein Picknick auf der Wiese unterhalb des Turmes. Danach folge ich weiter der Beschilderung des Hessentagswanderwegs – unterhalb des Aussichtsturms befindet sich ein Hinweisschild als Wegweiser, wenige Schritte davon entfernt auch die Infotafel vom Portal des Hessentagswanderwegs, schon auf Höhe des Parkplatzes, der natürlich auch die Möglichkeit bietet, bei Anreise mit dem PKW hier das Auto abzustellen und die Wanderung zu starten. Ich gehe nun über den Parkplatz und weiter auf einem Waldweg in Richtung Wildgehege Herborn, das unmittelbar nach Unterquerung der Autobahn beginnt. Im Wildgehege kann ich Rotwild, Ziegen, Lamas und Esel in liebevoll gestalteten Gehegen besuchen. Auf den Spiel- und Klettergeräten vergnügen sich Familien mit Kindern. Ich nutze lieber eine der schönen Sitzgelegenheiten und lasse den Park mit seinen kleinen Aussichtsplattformen, dem Teich und den Brünnchen am Wegesrand auf mich wirken. Dann gehe ich weiter, bis ich am Ende des Wildgeheges nun einmal die Autobahn auf einer Brücke überquere. Nach einer Wohnstraße (Arnoldistraße) überquere ich die Straße direkt unterhalb des Freibads und spaziere vorbei an der Kriegsgräberstätte, auf der folgenden Straße muss ich einmal nach links ab in den kleinen Wald- und Wiesenpfad (Hasenpfad) und gelange oberhalb des Bürgerturms, an der Corvinschen Druckerei und der Hohen Schule vorbei zurück in die Herborner Altstadt. (Diese Variante verläuft entgegen des Uhrzeigersinns.)

Und weil es so schön war, komme ich wieder. Denn ich will ja auch die nicht so steile Variante des Rundwegs ausprobieren, bei der ich gleich zu Beginn die Altstadt von Herborn ausgiebiger besichtigen kann. Es ist ja der gleiche Weg, nur diesmal im Uhrzeigersinn gesehen und mit weniger steilen Steigungen. Dieses Mal lasse ich, vom Bahnhof kommend, den Stadtpark aus und gehe geradeaus weiter durch die Bahnhofstraße, durchquere den Torturm „Leonhardsturm“ und gelange über den Marktplatz an der Hohen Schule vorbei und hinauf nach rechts auf den Schulberg. Der markante Übergang der Gräfinwitwe Zinsendorf ist eine bauliche Besonderheit. Ich setze meinen Weg geradeaus fort, gehe oberhalb des Hauses Schulberg 22 vorbei und sehe schon die Corvinsche Druckerei. An diesem Baudenkmal halte ich mich links und spaziere bis zum Bürgerturm, folge dem Straßenverlauf weiter und überquere schließlich die Nassaustraße und biege nach wenigen Metern in nach rechts in den Schützenpfad. Am Ende dieser etwa 300 Meter langen Wohnstraße überquere ich erneut eine Fahrstraße und gelange links vom Hotel Garni auf den Hasenpfad. Der Name ist Programm, denn dies ist wirklich ein kleiner Pfad, der sich etwa 300 Meter durch Gebüsch hinauf schlängelt, bis ich - der Markierung folgend - die kleine Treppe linker Hand hinauf in den Olevianweg erreiche. Hier halte ich mich am Ende des Weges – auch wenn ein kleiner Pfad geradeaus lockt - links und überquere die Friedrich-Birkendahlstraße.

Von dort aus erreiche ich rasch die Kriegsgräberstätte und das markante Ostkreuz sowie Sitzplätze, auf denen ich eine Rast einlege. Am Ende der etwa 400 Meter langen Runde zwischen Friedhof und Kriegsgräberstätte überquere ich erneut die Friedrich-Birkendahlstraße etwas weiter oben und erreiche über die Arnoldistraße das Wildgehege von oben. Dann folge ich den Wegemarkierungen durch das weitläufige Areal des Wildgeheges. Nach einer Weile und einem Stopp am Aussichtsturm Dillblick gehe ich die Dollenbergstraße zurück in die Altstadt. Ich gehe durch die Gassen „Kleine Grede“, „Breiter Winkel“ sowie den Stadtpark zurück zum Bahnhof.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Per Bahn zum Herborner Bahnhof, Fußweg zum Einstieg in die Tour ca. 200 m. Busverbindungen über den Herborner Busbahnhof (ZOB, direkt am Bahnhof) vorhanden.

Anfahrt

A45 Sauerlandlinie, Abfahrten Herborn West und Süd, B255 vom Westerwald kommend bzw. von Marburg, B277 Dillenburg-Wetzlar.

Parken

Kostenloser Parkplatz am Aussichtsturm Dillblick (Abzweig in der Kallenbachstraße, Beschilderung Dillblick/Wildgehege folgen) sowie Parkmöglichkeiten am Bahnhof Herborn, Littau (kostenlose Pendlerparkplätze).

Koordinaten

DD
50.686199, 8.297396
GMS
50°41'10.3"N 8°17'50.6"E
UTM
32U 450366 5615165
w3w 
///sanduhr.ethischer.angebote
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Kartenempfehlungen des Autors

Wanderkarte rund um Herborn 1:25.000 Dr. Münzer

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Status
geöffnet
Schwierigkeit
leicht
Strecke
5 km
Dauer
1:30 h
Aufstieg
156 hm
Abstieg
156 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch faunistische Highlights

Statistik

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