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Moselsteig Seitensprung Karlskopf-Panoramaweg

· 9 Bewertungen · Wanderung · Moseltal
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Mosellandtouristik GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Goldene Herbststimmung im Konzer Tälchen
    / Goldene Herbststimmung im Konzer Tälchen
    Foto: Elke Janssen, Saar-Obermosel-Touristik e. V.
  • / Panorama bei Pellingen
    Foto: Sweco GmbH/Michael Teusch, Mosellandtouristik GmbH
  • / Blick auf Krettnach und das Konzer Tälchen
    Foto: Sweco GmbH/Michael Teusch, Mosellandtouristik GmbH
  • / Krettnach umgeben von Weinbergen
    Foto: Sweco GmbH/Michael Teusch, Mosellandtouristik GmbH
  • / Panorama in der Nähe des Karlskopfes
    Foto: Sweco GmbH/Michael Teusch, Mosellandtouristik GmbH
  • / Kreuz am Karlskopf
    Foto: Sweco GmbH/Michael Teusch, Mosellandtouristik GmbH
  • / Pfad durch den Eichenwald am Karlskopf
    Foto: Sweco GmbH/Michael Teusch, Mosellandtouristik GmbH
  • / Blick in die Weinberge von Krettnach
    Foto: Sweco GmbH/Michael Teusch, Mosellandtouristik GmbH
  • / Weinbergsgeometrie unterhalb des Karlskopfes
    Foto: Sweco GmbH/Michael Teusch, Mosellandtouristik GmbH
  • / Blick über den Oberemmeler Bach hinweg auf die bewaldeten Hunsrückhöhen
    Foto: Sweco GmbH/Michael Teusch, Mosellandtouristik GmbH
  • / Baumruine
    Foto: Sweco GmbH/Michael Teusch, Mosellandtouristik GmbH
  • / Panorama vom Denkmal Höhtkopf
    Foto: Sweco GmbH/Michael Teusch, Mosellandtouristik GmbH
m 500 400 300 200 10 8 6 4 2 km
Wechselnde Landschaftseindrücke mit Laub- und Nadelwäldern, sonnige Weinbergen und offene Felder. Das Gipfelkreuz auf dem Karlskopf bietet einen atemberaubenden Blick ins Konzer Tälchen.
mittel
10,2 km
4:00 h
375 hm
385 hm
Der Wanderweg macht seinem Namen als Panoramaweg alle Ehre. Es  erwarten  Sie  wechselnde  Landschaftseindrücke  mit  dichten Laub- und Nadelwäldern, sonnigen Weinbergen und offenen Fel-dern. Das Gipfelkreuz auf dem Karlskopf bietet einen atemberau-benden Blick ins Konzer Tälchen, ein ehemaliges Tal der Mosel, auf den Hunsrück und nach Luxemburg. Bei klarem Wetter sieht man sogar die Ausläufer der Ardennen. Der Rastplatz an der Kapelle in den Weinbergen von Oberemmel, das Ehrenmal am Höthkopf und die Schanzenhütte in Pellingen laden zur Rast mit herrlichen Ausblicken ein.

Autorentipp

Das grandiose Panorama von den Höhen rund um Pellingen ist nur schwer in Worte oder Bilder zu fassen. Auf der Wanderung deshalb unbedingt ein Fernglas mitnehmen!
Profilbild von Thomas Kalff
Autor
Thomas Kalff
Aktualisierung: 11.01.2021
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
495 m
Tiefster Punkt
270 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Mosellandtouristik GmbH

Kordelweg 1, 54470 Bernkastel-Kues; Telefon: 06531/97330

www.moselsteig.de

 

Saar-Obermosel-Touristik e. V.

Graf-Siegfried-Straße 32, 54439 Saarburg; Telefon: 06581/995980

Saarstraße 1, 54329 Konz; Telefon: 06501/6018040

www.saar-obermosel.de

Start

Pellingen, Sportplatz (493 m)
Koordinaten:
DG
49.674493, 6.664792
GMS
49°40'28.2"N 6°39'53.3"E
UTM
32U 331522 5505058
w3w 
///restliche.miteinander.bewunderte

Ziel

Pellingen, Sportplatz

Wegbeschreibung

Der Karlskopf-Panoramaweg startet am Sportplatz von Pellingen. Gleichzeitig ist der Ausgangspunkt der höchste Punkt des Rundwegs, d.h. egal in welcher Richtung man den Weg bewandert, zunächst mal geht es bergab. Erstes Ziel ist das Denkmal Höthkopf. Nachdem der Sportplatz halb umrundet ist, geht es am Rand des Neubaugebiets entlang. Schon hier wird klar, wie man auf den Namen des Weges gekommen ist. Das Panorama ist atemberaubend. Die Aussicht geht nach Nordwesten bis weit nach Luxemburg hinein. Auch die Höhen der Eifel liegen einem zu Füßen. Dazwischen eingebettet das Moseltal. Man kann sogar den Fluß selbst erkennen. Ungefähr zwischen Wasserbillig und Konz erscheint er als silbernes Band.

Den Abstecher zum Aussichtspunkt am Denkmal Höhtkopf solte man sich nicht entgehen lassen. Am Denkmal selbst (Kriegsgedenkstätte), hat man ein 180°-Panorama, dass man auf den Bänken oder am Rastplatz genießen sollte. Schon allein für dieses Panorama muss man ein Fernglas dabei haben, um die vielen Berge der Eifel am Horizont noch besser zu erkennen.

Zurück an der Seitensprung-Runde geht es steil bergab bis kurz vor die B 268. Das kurze Stück auf dem Wirtschaftsweg parallel der Straße ist schnell geschafft, schon geht es auf einem gewundenen Pfad durch eine offene Busch- und Heckenlandschaft. Der Wegabschnitt durch die Büsche ist nur kurz und endet, wie es sich für diesen Weg gehört an eine Liege mit Aussicht ins Könzer Tälchen. Der Konzer Stadtteil Krettnach und die ihn umgebenden Weinberge sind genauso im Blick, wie ein Stück des weiteren Wegs.

Der führt auf einem Fahrweg zunächst mal höhengleich in den Wald, bald aber auf einem Pfad steil abwärts. Durch ein trockenes Tal erreicht man die ersten Weinberge von Krettnach. Es geht noch weiter bergab auf die Ortschaft zu, dann aber auf die südliche Talseite. Der Wiesenweg führt über ein ganzes Stück mit angenehmem Profil am Waldrand entlang. Hier ist dann der Abzweig nach Krettnach erreicht. Wer möchte kann über den markierten Zuweg in den Ort absteigen.

Nun folgt der erste Anstieg des Weges. Zunächst noch durch die Weinberge, dann auf einem Pfad durch den Wald. Die Steigung ist sehr gleichmäßig, man kann also seinen Wanderrhythmus finden. Die Anstrengung lohnt sich aber, den oben erwartet den Wanderer in freiem Wiesengelände ein grandioses Panorama.

Leicht abfallend geht es am Gedenkkreuz am Karlskopf vorbei und zum Sendemast. Hier ändert sich der Charakter des Weges. Der Pfad führt durch Eichenwald bergab, um ein Seitental herum und dann steil bergab bis man an den Rand der Weinberge kommt. Hier erwartet den Wanderer ein Rastplatz mit Blick ins Konzer Tälchen und die Weinberge. Die anschließende Passage wechselt zwischen verschiedenen Weinbergswegen und eröffnet damit auch laufend neue Perspektiven auf die Weinbergslandschaft. An der Oberemmeler Marienkapelle beginnt dann der Anstieg. Bis zum Waldrand ist es zunächst mal richtig steil. Zum Durchschnaufen sollte man dort noch mal einen Blick zurück ins Konzer Tälchen werfen.

Am Waldrand entlang und auch später im Wald ist die Steigung noch moderat. Erst nach der Umrundung eines Seitentals wird es steiler. Der Pfad durch den Douglasienwald führt dann schließlich ohne größere Umwege direkt den Berg hinauf. Oben erreicht man dann die Schanzenhütte Pellingen. An der Schutzhütte gibt es auch Grillmöglichkeiten. Von hier sind des dann nur noch ein paar Meter bis zum Parkplatz am Sportplatz, wo der Seitensprung endet.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Pellingen wird während der Woche nur unregelmäßig angefahren. Am Wochenende besteht keine Busverbindung.

Anfahrt

B 268 zwischen Trier und Zerf. Der Parkplatz am Sportplatz (ausgeschildert) ist dann über die Waldstraße zu erreichen.

Parken

Parkplatz direkt am Einstiegspunkt am Sportplatz.

Ein zweiter Startpunkt ist in Konz-Krettnach am Bürgerhaus. Hier sind ausreichende Parkmöglichkeiten vorhanden.

Koordinaten

DG
49.674493, 6.664792
GMS
49°40'28.2"N 6°39'53.3"E
UTM
32U 331522 5505058
w3w 
///restliche.miteinander.bewunderte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

„Moselsteig Seitensprünge. Die besten Premium-Rundwege an der Mosel“

Autoren: Ulrike Poller und Wolfgang Todt, Verlag: ideemedia, 160 Seiten, Format: 11 x 16,4 cm, ISBN 978-3-942779-34-0, 12,95 €.

Ausrüstung

Festes Schuhwerk wird empfohlen.

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Bewertungen

4,2
(9)
Thomas Fickinger 
16.09.2020 · Community
Bin den Weg schon sehr oft gewandert, bereits vor der offiziellen Eröffnung und in verschiedenen Variationen. Beim "Karlskopf-Panoramaweg" ist der Begriff "Panorama" absolut gerechtfertigt. Die Aussichten gerade oben vom namensgebenden Karlskopf sind beeindruckend. Dazu kommt die Abwechslung. Hochfläche, dichter Mischwald und Weinberge wechseln sich ständig ab. Hier wurden nicht nur bestehende Wege übernommen, es wurden auch neue Wege gefunden bzw. neu präpariert. Aufgrund der Gegebenheiten gibt es auch mal etwas festeren Untergrund bzw. Schotter und es geht (ganz kurz) neben einer Bundesstraße entlang. Aber das bleibt alles im Rahmen und lässt sich hier nicht vermeiden. Es fehlen vielleicht die ganz großen Highlights am Wegesrand, dieser Weg lebt von der Landschaft und den unterschiedlichen Landschaftsformen auf kürzester Distanz. Oben in Pellingen am Start befindet man sich fast auf 500 Metern Höhe und am Eingang zum Hunsrück. Unten am Rande von Krettnach und Oberemmel sind es rund 250 Höhenmeter weniger und man befindet sich zwischen Obermosel und Saar, im Anbaugebiet des "Saarweins". Apropos Höhenmeter: der Weg ist nicht zu unterschätzen, es geht einige Male hoch und runter und nur im Wald für kurze Zeit eben. Inzwischen ist die Streckenführung übrigens etwas geändert: direkt bei Pellingen wurde die Trasse auf einen schönen Pfad gelegt. Leider ist dadurch das Denkmal "Höthkopf" nicht mehr in der offiziellen Wegführung drin, was wohl auch mit dem Neubaugebiet zu tun hat. Man sollte aber unbedingt den Abstecher zum Denkmal machen, denn die Aussicht ist ganz besonders. Hin- und zurück sind es insgesamt wenige hundert Meter. Vom Denkmal geht der Blick in eine ganz andere Richtung: auf die Höhen von Trier und Richtung Schwarzwälder Hochwald. Zwei Vorschläge noch: oben auf dem Karlskopf, direkt an der neu gestalteten Aussicht könnte noch die ein oder andere Bank und einen Tisch installiert werden. Außerdem könnte das in unmittelbarer Nähe gelegene "Gipfelkreuz" etwas besser in Szene gesetzt werden, auch hier z.B. mit einer Wellnessbank. Tipp für Wanderer: den Weg mal Nachmittags bzw. am frühern Abend gehen und bei schönem Wetter anschließend den Sonnenuntergang oben auf dem Karlskopf genießen. Ein Traum, wenn dann in der Ferne auch noch die Mosel hervorblitzt.
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Foto: Thomas Fickinger, Community
Delleré René 
28.08.2020 · Community
Parkplatz am Sportplatz in Pellingen etwas „hakelig“ zu finden, aber ab da gut gekennzeichneter Wanderweg. Der Wanderweg ist nicht so ohne. Selten gibt es flache Wegeteile, meistens geht es entweder bergauf oder eben bergab. Die meiste Zeit geht es über Wege oder Pfade, bei den Weinbergen auch kurze Zeit über asphaltierte Wege. Wirklich schöne Aussichten über das Mosel- und das Saartal hinweg werden geboten, die 2 Flüsse sieht man aber eher nicht oder nicht so gut, liegen beide Wasserläufe hinter einer weiteren Hügelkette die meiste Zeit verborgen. Etliche Infotafeln gibt es auch, Rastmöglichkeiten sind ebenfalls zur Genüge vorhanden. Bietet eigentlich von allem etwas, Waldwege, Weinberge, Wiesen- und Felderabschnitte wechseln sich ab so dass immer etwas Neues zum Vorschein kommt.
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Gemacht am 14.08.2020
Ab dem Sportplatz gut zu finden, ebenso gut gekennzeichnet
Foto: Delleré René, Community
Schon kurz hinter dem Sportplatz tolle Aussicht
Foto: Delleré René, Community
Die erste Waldetappe führt bergab
Foto: Delleré René, Community
Oha, Unterwäsche-wechsel in der Natur ?
Foto: Delleré René, Community
Wie gesagt, sehr schöne Aussichten über das Tal
Foto: Delleré René, Community
Das Kreuz und hinten dann der Bunker, passt. Aufschrift "Christus ist der Herr, sein Wille geschehe". Ob das der Wille Gottes war und ist ?
Foto: Delleré René, Community
Blickfenster auf dem Karlskopf
Foto: Delleré René, Community
Erinnerungskreuz an die Typhusopfer.
Foto: Delleré René, Community
Man sieht, eine Weinregion
Foto: Delleré René, Community
Ups, da waren wir hochgewandert!
Foto: Delleré René, Community
Feine Weinsorte mit etwas "Magenbitter"
Foto: Delleré René, Community
Die Marienkapelle, sehr schön gelegen und top gepflegt.
Foto: Delleré René, Community
Uff, das nennt man mal Dosenpfand anders benutzen !
Foto: Delleré René, Community
Nanu, schon Herbst im August ? Die Trockenheit fordert ihr Tribut.
Foto: Delleré René, Community
Letzte Bergaufpassage vor dem Fußballfeld.
Foto: Delleré René, Community
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Fotos von anderen

Ab dem Sportplatz gut zu finden, ebenso gut gekennzeichnet
Schon kurz hinter dem Sportplatz tolle Aussicht
Die erste Waldetappe führt bergab
+ 32

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
10,2 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
375 hm
Abstieg
385 hm
Rundtour aussichtsreich botanische Highlights

Statistik

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