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Moselsteig Seitensprung König-Johann-Runde

· 16 Bewertungen · Wanderung · Moseltal
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  • / Freudenburg - Burganlage auf einem mächtigen Sandsteinfelsen
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  • / Freudenburg - Burganalge erbaut von König Johann von Böhmen
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m 500 400 300 200 10 8 6 4 2 km Weiherplatz Aussichtsturm "Alte Stadtmauer" Naturschutzgebiet Eiderberg Unterste Stegmühle Burganlage Mühlenplatz Kollesleuken Grillhütte Herrenmühle
Der Premiumwanderweg verbindet die historische Burganlage im Ortskern Freudenburgs mit abwechslungsreichen Landschaften, vielen Ausblicken, Sandsteinfelsen und dem Naturschutzgebiet "Eiderberg".
schwer
11,9 km
4:00 h
320 hm
320 hm
Namensgeber des 12 Kilometer langen Wanderweges ist König Johann der Blinde von Böhmen, Graf von Luxemburg, der im 14. Jh. eine Burganlage in Freudenburg erbaute. Start- und Zielpunkt dieser abwechslungsreichen Wanderung ist die alte Stadtmauer im historischen Ortskern von Freudenburg. Vom Ort aus führt der Weg weiter durch eine abwechslungsreiche Landschaft mit vielen Aussichtspunkten und Weitblicken bis nach Luxemburg und Frankreich. Weitere Höhepunkte auf dem Weg sind die Burganlage, die auf einem mächtigen Sandsteinfelsen thront sowie das Leukbachtal mit mehreren kleinen herabstürzenden „Wasserfällen“ und historischen Mühlen. In der „Kollesleuker Schweiz“ ragen Buntsandsteinfelsen mit vielfältigen Formen und Farben steil auf. Naturfreunde können sich auf dem 440 Meter hoch gelegenen „Eiderberg“, der unter Naturschutz steht, an seltenen Orchideen erfreuen.

Autorentipp

Versäumen Sie nicht einen Abstecher ins Ewigbachtälchen!
Profilbild von Thomas Kalff
Autor
Thomas Kalff
Aktualisierung: 20.01.2021
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
440 m
Tiefster Punkt
210 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Weitere Infos und Links

Saar-Obermosel-Touristik e. V.

Saarstr. 1, 54329 Konz, Tel. 06501-6018040

Graf-Siegfried-Str. 32, 54439 Saarburg, Tel. 06581-995980,

www.saar-obermosel.de

Start

alte Stadtmauer im Ortskern, 54450 Freudenburg (345 m)
Koordinaten:
DG
49.541231, 6.533716
GMS
49°32'28.4"N 6°32'01.4"E
UTM
32U 321580 5490547
w3w 
///allgemeinen.fachkollege.stier

Ziel

alte Stadtmauer im Ortskern, 54450 Freudenburg

Wegbeschreibung

Die König-Johann-Runde startet am Weiherplatz in Freudenburg. Der Ausgangspunkt der Wanderung befindet sich an der restaurierten Stadtmauer mit Brunnenanlage und Sitzmöglichkeiten. Nach einer kurzen Treppenanlage bergab befindet man sich gleich in einem Pfadabschnitt inmitten unberührter Natur. Der Pfad führt, immer leicht bergab und bergauf, an der Felswand vorbei, an welchem die Häuser des alten Ortskerns von Freudenburg stehen. An der Burgruine der Freudenburg verläuft der Wanderweg durch den Burggraben zur Ruhebank, wo man den ersten Ausblick ins Leuktal genießen kann. Weiter auf dem Pfad bis zur Burgspitze, dann bergab, erreicht man das Tal am Freudenburger Bach. Hier am neuen Fußgängersteg lädt eine Tisch-Bank-Gruppe zur Rast ein. Der nächste Abschnitt des Weges führt höhengleich durch den Herrenwald bis zur Grillhütte, wo sich auf überdachten Bänken eine Pause anbietet. Nachdem die Gartenstraße überquert ist, führt der Seitensprung wieder in den Wald. Nach einem scharfen Rechtsknick verläuft die Route am Wenigbach vorbei, welcher sich in diesem Bereich sein Bett tief in den Felsen eingeschnitten hat. Die schöne Pfadpassage wird nur durch die Brücke der Ewigbachüberquerung unterbrochen. Gleich hinter der Brücke öffnet sich ein Panoramablick über das Leuktal bis zu den Höhen des Saargaus. Hier an der Ruhebank beginnt ein Wegeabschnitt, auf dem die unterschiedlichsten Waldformationen durchlaufen werden. Der Bachlauf linkerhand bildet hier die Landesgrenze zum Saarland. Zunächst höhengleich, dann bergab, führt der Seitensprung hinab ins Leukbachtal. Vom Waldrand aus bietet sich ein schöner Blick auf das imposante Gebäude der unteren Stegmühle. Nach Überquerung der Fahrstraße, an der Schutzhütte vorbei, verläuft die Strecke durch das romantische Leukbachtal. An der Steinbrücke sollte man nicht versäumen, einen Abstecher ins wildromantische Ewigbachtälchen zu machen. Hier endet das Bachtälchen nach ca. 200 m in einer imposanten Felskulisse. Immer weiter leicht bergab, links die Bachauen der Leuk, rechts die Felsformationen des Buntsandsteins, öffnet sich am Pilzfelsen der Blick auf Kollesleuken. Durch das Wiesental an der Herrenmühle über die Leuk erreicht man das linke Bachufer. Leicht bergauf und bergab führt die Pfadpassage durch Buchenwald und an Felsformationen vorbei. Hier wurden an verschiedenen Stellen zwischen dem Mühlenteich der Hackenberger Mühle und den Felswänden Fußgängerstege errichtet. Am neugestalteten Mühlenplatz in Kollesleuken, wird einem die Entscheidung eine Pause einzulegen, sicherlich leicht fallen. Der weitere Weg führt am Waldrand vorbei mit schönen Aussichten ins Wiesental der Leuk. Nun folgt der erste Anstieg des Weges. Zunächst noch über einen Forstweg, dann auf einem Pfad bergauf zum Waldgebiet „Klingerheck“. Nach einer gleichmäßigen Steigung durch hohen Buchenwald beginnt wieder ein Pfadabschnitt bevor man aus dem Wald heraustritt und den Ausblick an einem Rastplatz genießen kann. Unterhalb des Eiderbergs erreicht man die L 131. Die Straße sollte äußerst vorsichtig überquert werden. Zunächst am Rand einer Hecke vorbei, mit herrlichem Panorama zum Saargau, wird es nun noch einmal richtig steil. Hier befindet man sich schon im Naturschutzgebiet Eiderberg. Auf diesem Wegeabschnitt kann man im Frühsommer seltene Pflanzen bewundern. Die höchste Stelle des Eiderbergs ist gleichzeitig der höchste Punkt der Wanderung auf der König-Johann-Runde. Von hier oben kann man einen Rundblick genießen, der wohl einmalig ist. Blicke ins Saarland, den Saargau und über die Saar bis zum Osburger Hochwald tun sich hier auf. Immer noch im Naturschutzgebiet führt der Pfad an ehemaligen Steinbrüchen vorbei, nun bergab zur Ortslage von Freudenburg. Vorbei am jüdischen Friedhof und am Kelterplatz entlang sind es nur noch wenige Meter bis zum Ausgangspunkt am Weiherplatz.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Bahn erreichen Sie die Stadt Saarburg auf der Bahnstrecke Saarbrücken-Trier. Von dort führt die Buslinie 203 in regelmäßigen Abständen nach Freudenburg.

Anfahrt

Von Saarburg führt die B 407 nach Trassem. Weiter geht es über die Landstraße Richtung Freudenburg.

Parken

Kostenlose Parkmöglichkeiten sind im Ortskern von Freudenburg vorhanden.

Koordinaten

DG
49.541231, 6.533716
GMS
49°32'28.4"N 6°32'01.4"E
UTM
32U 321580 5490547
w3w 
///allgemeinen.fachkollege.stier
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Bitte achten Sie auf festes Schuhwerk und ausreichend Rucksackverpflegung.

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Bewertungen

4,6
(16)
Wander Verliebt
23.01.2021 · Community
Eine fantastische Runde, gespickt mit vielen Highlights. Uns haben besonders die schmalen Pfade sowie die Buntsandsteinfelsen gut gefallen. Aber der Weg hat wirklich noch viel mehr zu bieten (siehe Video).
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Gemacht am 09.01.2021
Video: Wander Verliebt, WanderVerliebt
Delleré René 
20.12.2020 · Community
Startplatz in Kollesleuken in der Nähe der „Herrenmühle“, da gibt es einen Parkplatz direkt hinter der Brücke. Ab Kollesleuken wäre die Wanderrichtung im Uhrzeigersinn zu empfehlen, da kommen die Highlights später, aber dann geht es Schlag auf Schlag. Wanderweg gut gekennzeichnet mit Richtungsschilder und KM-Schilder. Etliche Infotafeln sind auch vorhanden, besonders im Naturschutzgebiet „Eiderberg“, da sind schon relativ viele vorhanden. Sitz- und Rastplätze gibt es ebenfalls zur Genüge, auch da hat der Eiderberg locker die Nase vorne. Natürlich inklusive einem Abstecher in die Freudenburg, die speziell für Luxemburg ja mit König Johann der Blinde geschichtlich eine kaum steigerungsfähige Verbindung hat. Dabei zählt der jüdische Friedhof ebenso zu einem geschichtlich-kulturellen, aber eher besinnlichem Highlight. Die Natur mit der „Kollesleuker Schweiz, der Abstecher zum „Ewigbachtälchen“ sowie die Aussichten auf dem Eiderberg wären da die Tops, was die Natur uns zeigte. Selbst im Nebel war diese Wanderung richtig flott und auch nicht zu anstrengend weil es den Eiderberg in der Wanderrichtung im Uhrzeigersinn nicht zu steil hinaufgeht.
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Gemacht am 09.12.2020
Parkplatz in Sichtweite der Herrenmühle, da geht es sofort links in den Wald hinein
Foto: Delleré René, Community
Auch dieser Abschnitt trägt seinen Teil zur der Kollesleuker Schweiz dazu
Foto: Delleré René, Community
Schnurstracks in den Wald hinein
Foto: Delleré René, Community
Vor dem Bergauf-Abschnitt hier ebenfalls diese schöne Fels- und Waldnatur
Foto: Delleré René, Community
Gut so, klar und deutliche Wegekennzeichnung kurz vor dem Aufstieg zum Eiderberg
Foto: Delleré René, Community
So, dann mal los, ab jetzt kommt der eher sportliche Teil
Foto: Delleré René, Community
Jaja, durch diese „Hecken“ geht es weiter
Foto: Delleré René, Community
Hier die östliche Sicht, war halt Nebel, aber trotzdem hat die Aussicht was.
Foto: Delleré René, Community
Dann mehr südlich, die Grenze des Saarlandes/Rheinland-Pfalz verläuft zwischen den Dörfern Weiten und Freudenburg.
Foto: Delleré René, Community
Der jüdischer Friedhof, beschaulicher, aber auch nachdenklicher Moment an diesem Ort
Foto: Delleré René, Community
Oha, da passt nicht alles zum antiken Kern
Foto: Delleré René, Community
„Mächtiger“ Anblick zum Schluss des Aufstieges zur Burg/Friedhof, welche Mauern sind wohl imposanter?
Foto: Delleré René, Community
Längs der Wanderung in der Kollesleuker Schweiz, Inschrift = „ Der Pioniere muntre Schaar, An diesem Wege thatig war“.
Foto: Delleré René, Community
Das „Ewigbachthälchen“ , bietet eine willkommene Rast zur Entschleunigung
Foto: Delleré René, Community
15. Die Kollesleuker Schweiz, der Name passt!
Foto: Delleré René, Community
Roland Holbach
29.07.2020 · Community
Sehr schöne Rundwanderung,an der Burgruine durch die kollesleucker Schweiz wirklich einen Ausflug wert.
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Gemacht am 29.07.2020
Foto: Roland Holbach, Community
Foto: Roland Holbach, Community
Foto: Roland Holbach, Community
Foto: Roland Holbach, Community
Foto: Roland Holbach, Community
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Fotos von anderen

Parkplatz in Sichtweite der Herrenmühle, da geht es sofort links in den Wald hinein
Auch dieser Abschnitt trägt seinen Teil zur  der Kollesleuker Schweiz dazu
Schnurstracks in den Wald hinein
+ 51

Bewertung
Schwierigkeit
schwer
Strecke
11,9 km
Dauer
4:00h
Aufstieg
320 hm
Abstieg
320 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch faunistische Highlights

Statistik

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