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Moselsteig Seitensprung Saar-Riesling-Steig

· 12 Bewertungen · Wanderung · Moseltal
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  • Blick ins Saartal
    / Blick ins Saartal
    Foto: Elke Janssen, Saar-Obermosel-Touristik
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    Foto: Elke Janssen, Saar-Obermosel-Touristik
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    Foto: Elke Janssen, Saar-Obermosel-Touristik
  • / Bismarckturm Schoden (2)
    Foto: Saar-Obermosel-Touristik / Foto: Elke Janssen
  • / Bismarckturm Schoden (1)
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  • / Schoden (1)
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  • / 3-Skulpturenblick (1)
    Foto: Saar-Obermosel-Touristik / Foto: Elke Janssen
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  • / 3-Skulpturenblick (3)
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  • / Artilleriebeobachter Westwallmuseum Wiltingen (1)
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  • / Ockfener Bocksteinfels (1)
    Foto: Saar-Obermosel-Touristik
m 600 500 400 300 200 100 16 14 12 10 8 6 4 2 km Bocksteinfels Aussichtspunkt Schodener Berg Krohkreuz Geispifferhütte Bismarckturm Winzerkeller
Wälder, Wiesen, Weinberge und weite Ausblicke.
mittel
Strecke 17,4 km
6:00 h
610 hm
610 hm
Der Saar-Riesling-Steig begeistert durch seine Vielfalt an Landschafts- und Naturerlebnissen und den faszinierenden Ausblicken ins Saartal. Sonnige Weinberge in bekannt guten Weinlagen, wechseln sich ab mit dichten Laub- und Nadelwäldern und idyllischen Bachtälern. Als eine Besonderheit bietet der Saar-Riesling-Steig dem Wanderer drei Einstiegsmöglichkeiten: in Schoden am Sportplatz, in Wiltingen an der Geispifferhütte und in Ockfen am Angelweiher. Von jedem dieser Startpunkte lassen sich die wechselnden Landschafteindrücke mit Weinbergen, Laub- und Nadelwäldern, Bachläufen, Bergwiesen sowie herrlichen Ausblicken ins Saartal und auf die bewaldeten Flächen am Geisberg erwandern. Besondere Höhepunkte dieses Steiges sind die Aussichtspunkte "Am Schleidkreuz", "Am Saar-Steilhang" und "Am Heppenstein". Die Kraxeltour am Bockstein sowie eine Rast am Bismarckturm runden das reizvolle Wanderangebot ab.

Autorentipp

Wer die 17,5 Kilometer nicht komplett wandern möchte, kann die Tour von allen drei Einstiegsorten über das Geisberg-Plateau gut abkürzen.
Profilbild von Thomas Kalff
Autor
Thomas Kalff
Aktualisierung: 15.06.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
Geisberg, 480 m
Tiefster Punkt
143 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Gasthaus Bidinger
Winzerkeller
Weinhotel Klostermühle
Multi-Kulti Fun-Beach

Sicherheitshinweise

Die Passage am Bockstein kann bei Nässe rutschig sein!

Bitte beachte, dass auf der direkten Strecke keine Einkehr- und Einkaufsmöglichkeiten bestehen. Wir empfehlen dir Abstecher in die Orte einzuplanen. Bitte informiere dich vor deiner Wanderung über die Öffnungszeiten der jeweiligen Gasthäuser/Restaurants/Weinstuben: https://www.saar-obermosel.de/fr/wein/gastrofuehrer

Weitere Infos und Links

Saar-Obermosel-Touristik e. V.

Tourist-Information Saarburg, Graf-Siegfried-Straße 32, 54439 Saarburg; Telefon: 06581/995980

Tourist-Information Konz, Saarstraße 1, 54329 Konz; Telefon: 06501/6018040

www.saar-obermosel.de

Start

Parkplatz am Sportplatz Schoden bzw. Bahnhaltepunkt Schoden (143 m)
Koordinaten:
DD
49.636971, 6.580136
GMS
49°38'13.1"N 6°34'48.5"E
UTM
32U 325281 5501080
w3w 
///tulpen.schokolade.luxusauto

Ziel

Parkplatz am Sportplatz Schoden bzw. Bahnhaltepunkt Schoden

Wegbeschreibung

Am Startpunkt am Parkplatz am Sportplatz informiert dich die Infotafel über den Verlauf des Seitensprungs. Von hier geht es zunächst zur Unterführung von Bahnstrecke und Landesstraße. Hier steigst du, wenn du die Bahn genutzt hast, in den Weg ein. Bergauf geht es an den Ortsrand. Hier erreicht der Weg die Marienkapelle. Ab hier führt der Seitensprung durch den Wald, aber immer noch steil bergauf. Ein kleines Quertal wird überschritten und nach einem Richtungswechsel erreichst du eine Bank, die eine erste Aussicht ins Saartal bietet. Noch weiter oben führt ein kleiner Abstecher zur Aussicht am Schleidkreuz. Diese zusätzlichen 200 m solltest du unbedingt gehen, denn vom Kreuz hast du eine wunderbare Aussicht auf Schoden, die Saar mit der Schleuse und dem Saarkanal und auf die umgebenden Weinberge.

Zurück vom Abstecher führt der Seitensprung, jetzt als Pfad, weiter durch den Wald. Dieser Abschnitt ist sehr entspannt zu wandern, denn der Weg hat einen weichen Untergrund und keine größeren Höhenunterschiede. Bald kommst du dann an einer großen Wiese mit Obstbäumen an, die am Rand begangen wird. Der Seitensprung quert das freie Plateau und führt dann an der bewaldeten Hangkante entlang. An einer kleinen Wiese wird der Blick wieder frei. Aussicht ins Saartal. Wieder quert der Weg das Plateau und nach einem kurzen Abschnitt kehrt der Saar-Riesling-Steig abermals zur Hangkante zurück. Hier gehst du durch einen tollen Eichenwald. Auf dem leicht abfallenden Weg ist der Aussichtspunkt "Am Saar-Steilhang" schnell erreicht. Bei der schönen Aussicht von den Bänken ins Saartal mit dem Naturschutzgebiet "Wiltinger Saarbogen" solltest du unbedingt eine Rast einlegen.

Weiter bergab geht es zu den Resten eines Westwall-Bunkers. Noch ein kurzes Stück moderat bergab, auf dem sich anschließenden Pfad aber steil abwärts, der einen Blick auf die Kirche von Wiltingen bietet. Unten angekommen, kannst du die Aussicht auf die umliegenden Weinberge auf der Liege genießen. Der Weg führt jetzt ins Zippborntal. Zunächst geht es auf der westlichen Talseite aufwärts, nach der Bachüberquerung dann ein kurzes Stück talabwärts. Hier ist der Abzweig zur Geispifferhütte Wiltingen erreicht, die auch als Startpunkt für den Saar-Riesling-Steig genutzt werden kann.

Der Seitensprung führt jetzt im Zappborntal bergauf. Am Pfad durch den Wald stehen immer wieder die Tafeln eines Waldlehrpfades. Der Anstieg bis zum Zappborn ist insgesamt ca. 2,5 km lang, mal steiler, mal flacher. Auch der Weg führt mal näher am Bach entlang, dann wieder weiter von diesem entfernt. Im oberen Teil wird das Tal immer enger und während unten noch die Eichen dominieren, sind es im oberen Teil überwiegend Buchen. Am Zappborn überquert der Weg den Bach, der hier aber meist trocken ist. Das folgende Stück ist ideal zum Durchschnaufen nach dem langen Anstieg. Flach führt der Weg durch den Wald. An einer großen Wiese setzt sich der Anstieg dann nochmal fort. Von hier hast du aber eine weite Fernsicht. Der Blick geht auf der einen Seite Richtung Saarburg, auf der anderen Seite Richtung Moseltal. Igel und Konz kannst du sehen und sogar ein kleiner Teil der Sauertalbrücke der Autobahn ist erkennbar. Auf der aufgestellten Liege kannst du das Panorama noch länger genießen.

Wenn du dich von der Aussicht losreißen kannst, führt dich der Weg noch etwas bergauf. Auf einem verschlungenen Pfad durch den Wald. Der sich anschließende, breitere Weg führt an einem Sendemast vorbei. Dort ist der höchste Punkt der gesamten Wanderung erreicht. Durch lichten, sonnigen, v.a. mit Eichen bestandenen Wald geht es bergab bis zu einem Wegweiser. Wer mag, kann einen Abstecher zum nahe gelegenen Kroh-Kreuz machen. Dort befindet sich auch ein Rastplatz.

Jetzt führt der Saar-Riesling-Steig steil bergab. Erst als Pfad, später als Forstweg. Das kleine Seitental mündet in ein größeres. Hier ist das Gefälle nicht mehr so stark. Die alten Schiefermauern im Wald lassen auf alte Weinbergslagen schließen. Der Weg steigt wieder an und verlässt die Talsohle. Aus dem Weinbergsgelände hast du jetzt wieder einen weiten Blick nach Westen in Richtung Saarburg. Der Seitensprung steigt in einem Seitental wieder steil an. Du begleitest das Tal aber nicht ganz bis nach oben, sondern wechselst auf einen höhengleichen Waldweg, der bis zu einem Aussichtspunkt oberhalb der Weinberge führt. Ein perfekter Platz für eine Rast, denn der Blick in Richtung Saarburg und runter nach Ockfen ist schon toll.

Zwischen Wald und Weinberg geht es leicht bergauf. Dann wird es alpin. Nach einer Treppe folgt ein felsiger Abschnitt zum Bockstein, einem freigewitterten Felsmassiv. Wenn du magst, kannst du einen Kletterabstecher zum Gipfelkreuz unternehmen. Nach einem Wegstück durch den Wald gelangt der Saar-Riesling-Steig wieder in die Weinberge. Der Aussichtspunkt Heppenstein mit seinem Rastplatz verführt wieder zu einem Zwischenstopp. Vom Weg zwischen Reben und Wald führt dann ein Pfad in den Wald hinein. Steil abwärts mündet dieser dann am Bismarckturm auf einen Fahrweg. Der Blick vom kleinen Aussichtsturm ist zum Abschluss ein weiteres Highlight des Saar-Riesling-Steigs. Eine traumhafte Aussicht ins Saartal!

Der Fahrweg führt ohne Schlenker bis zur Kreuzung unterhalb der Marienkapelle. Von dort ist der Bahnhaltepunkt bzw. der Parkplatz schnell erreicht und der Seitensprung beendet.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Der Bahnhaltepunkt Schoden-Ockfen wird von der Regionalbahn stündlich angefahren.

Anfahrt

B 51 zwischen Trier und Saarburg,

Schoden erreichst du dann am schnellsten über Wiltingen

Parken

Großer Parkplatz am Sportplatz Schoden, direkt am Startpunkt des Seitensprungs

Koordinaten

DD
49.636971, 6.580136
GMS
49°38'13.1"N 6°34'48.5"E
UTM
32U 325281 5501080
w3w 
///tulpen.schokolade.luxusauto
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

"Seitensprünge Band 1" - 10 Premium-Rundwanderungen von Trier bis Bernkastel-Kues von ideemedia

Autoren: Ulrike Poller, Wolfgang Todt, Verlag: ideemedia, 114 Seiten, Format: 11,0 x 16,4 cm, ISBN: 978-3-942779-59-3, 12,95 €

Ausrüstung

Bitte achte auf festes Schuhwerk.

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Bewertungen

4,6
(12)
Bas Linssen
09.09.2020 · Community
Robuster und abwechslungsreicher Spaziergang durch den Wald und entlang der vielen Weinberge. Gute körperliche Verfassung notwendig. Wenige Ruheplätze im Mittelteil.
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Gemacht am 06.09.2020
Foto: Bas Linssen, Community
Foto: Bas Linssen, Community
Foto: Bas Linssen, Community
Delleré René 
28.08.2020 · Community
Startpunkt war beim Sportplatz in Schoden, leicht zu finden und genügend Parkplätze vorhanden. Der flotte Zuweg unter der Eisenbahn durch den schönen Ortsteil zu dem Wanderweg beträgt 2 * 500 mtr und ist wie der Wanderweg meistens gut gekennzeichnet, an einigen Abbiegungen muss man aber ein wenig wandern, bis man wieder ein Wegekennzeichen sieht. Hat keine Km-Tafeln und keine Positionstafeln. Die ersten 3 Km viele Infotafeln sowie Rastplätze, allerdings von Rastmöglichkeiten nichts mehr davon bis nach der langen Steigung fast zu der Spitze des Geisberg, wo nach knappen 5 Km (!) dann endlich mal eine Sitzgelegenheit kommt. Die nächste Infotafel und richtige Rastmöglichkeit kommt am Kroh-Kreuz, das allerdings etwas abseits der Wanderung liegt. Die nächste Rastmöglichkeit kommt dann auch sehr spät, man muss erneut schon einige Km bis über den Teil der Wegstrecke wandern, der etwas oberhalb des Ockfener Bach liegt. Auch bei dem verlassenen Gebäude auf dem Teilstück wäre eine Infotafel nicht schlecht gewesen, die letzten Infotafeln waren auf der langen Steigung zum Geisberg zu finden. Ab dem Ockfener Blockstein wird’s wieder besser, Rastmöglichkeiten kommen zur Genüge, ebenfalls wieder Infotafeln. Flotte Aussichten über die Saar und die Weinberge, der Bismarckturm ebenfalls ein kleines Top mit seiner flotten Sicht auf die Saar und Biebelhausen. Der Weg ist schon anstrengend, im Dorf selbst geht es los mit der Steigung, vorbei an der Marienkapelle sowie einen separaten Aussichtsplatz geht es eigentlich (bis auf einen kleinen Abschnitt) immer bergauf bis nach 10 Km der Scheitelpunkt erreicht ist. Das sind immerhin stolze 300 Höhenmeter. Meiner Meinung nach sind der westliche sowie der süd-westliche Teil des Wanderweges (Halt anfang und Ende) bevorzugte unterhaltene Abschnitte der Wegstrecke, der mittige Teil des Wanderweges wird etwas Stiefmütterlich behandelt.
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Gemacht am 17.08.2020
Uff, geht schon bergauf an der Marienkapelle vorbei
Foto: Delleré René, Community
Aussicht vom Schleidkreuz aus ins Tal
Foto: Delleré René, Community
Dann Blick ins Tal vom Drei-Skulpturenblick aus.
Foto: Delleré René, Community
Zweiter Weltkriegs Bunker, kann besichtigt werden.
Foto: Delleré René, Community
Aha, das wusste ich nicht, Infotafeln sind schon nützlich.
Foto: Delleré René, Community
Uff, endlich ist die Spitze des Geisberg in Sicht, aber immer noch kein Rastplatz!
Foto: Delleré René, Community
Das Krohkreuz, nicht weit entfernt vom Seitensprung, inklusive (endlich) einem Rastplatz
Foto: Delleré René, Community
Trockenmauern, wichtig für verschiedene Tierarten !
Foto: Delleré René, Community
Oh, da fehlt aber eine Infotafel, schade.
Foto: Delleré René, Community
Nicht so schön fürs Auge, Generationsarbeit wird in Null komma nichts vernichtet
Foto: Delleré René, Community
Blick über den Ockfener Bach zu dem Berg gegenüber.
Foto: Delleré René, Community
Der Bockstein im Irminer Wald.
Foto: Delleré René, Community
Aha, Startplatz für Paragleiter.
Foto: Delleré René, Community
So, fast geschafft, aber noch auf den Bismarckturm die Aussicht genießen.
Foto: Delleré René, Community
Rudolf Becker
25.05.2020 · Community
Wir haben diese Tour ab Schoden gestartet und sind guter Dinge in Richtung Wiltingen gelaufen. Anfangs und am Ende des Rundwegs haben wir sogar Ruhebänke vorgefunden. Zwischen Krohkreuz und Ockfen Nähe Bockstein war da leider nichts zu finden. Das ist nicht gut ausgestattet für einen Premiumweg, gerade auf halber Strecke wär das schon sehr gut. Da gibt es noch sehr viel Luft nach oben. Ansonsten sind die Ausblicke in das Saartal aller Mühen wert.
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Gemacht am 16.05.2020
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Fotos von anderen

Uff, geht schon bergauf an der Marienkapelle vorbei
+ 37

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
17,4 km
Dauer
6:00 h
Aufstieg
610 hm
Abstieg
610 hm
Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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