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Rundwanderung auf dem Wiedweg zwischen Seelbach und Oberlahr

Wanderung · Westerwald
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  • Raiffeisenhaus mit Raiffeisenzeichen
    / Raiffeisenhaus mit Raiffeisenzeichen
    Foto: Dominik Ketz, CC BY-SA, © Dominik Ketz
  • / Wegeplan der Wanderstrecke
    Foto: Cornelia Obenauer, CC BY-SA, VG Altenkirchen-Flammersfeld
  • / Infotafel zu den alten Bahntrassen bei Döttesfeld
    Foto: Cornelia Obenauer, CC BY-SA, VG Altenkirchen-Flammersfeld
  • / Ein Mühlengraben überquert die Wied bei Bürdenbach/Bruch
    Foto: Cornelia Obenauer, CC BY-SA, VG Altenkirchen-Flammersfeld
  • / Bahntunnel für die ehem. Kruppsche Kleinbahn, an der Wied bei Döttesfeld
    Foto: Cornelia Obenauer, CC BY-SA, VG Altenkirchen-Flammersfeld
  • / Auf dem Wiedweg um Oberlahr
    Foto: Cornelia Obenauer, CC BY-SA, VG Altenkirchen-Flammersfeld
  • / Die Wied bei Oberlahr
    Foto: Cornelia Obenauer, CC BY-SA, VG Altenkirchen-Flammersfeld
  • / Alter Backes in Oberlahr
    Foto: Cornelia Obenauer, CC BY-SA, VG Altenkirchen-Flammersfeld
m 300 250 200 150 16 14 12 10 8 6 4 2 km Raiffeisenhaus Flammersfeld Tourist-Info Altenkirchen-Flammersfeld Evangelische Kirche … Flammersfeld
Diese Rundtour gibt mir viele historische Einblicke und zeigt mir einzigartige und mir bisher verborgene Kultur- und Naturschönheiten. Eine rundum spannende und erlebnisreiche Tour.
schwer
Strecke 16,8 km
4:35 h
116 hm
166 hm
283 hm
165 hm

Vom original historischen Raiffeisenhaus geht es auf dem ausgewiesenen + Wanderweg hinab ins Wiedtal. Die Bahnschienen der Holzbachtalbahn werden heute nur noch von Güterzügen befahren. Am ehemaligen Bahntunnel in Döttesfeld sehe ich, dass dies nicht immer so war. Kruppsche Kleinbahn bis Seifen, Personenbahnverkehr bis nach Linz und die Holzbachtalbahn lassen ahnen, dass hier in der Zeit des Erzbergbaus sehr viel los war.

Ich genieße das idyllische Wiedtal mit seinen natürlichen Strukturen und finde immer wieder Relikte aus der alten Bahnzeit, eingenommen von der Natur und bewachsen mit Bäumen und Büschen.

Ein Mühlengraben über der Wied, die alte Bruchermühle, historische Gebäude im idyllischen Dorf Oberlahr und das Stollenloch der ehemaligen Grube "Silberwiese" wecken meine Neugier auf diese Region der "Lahrer Herrlichkeit".  Entlang des neuen "Klangpfads" geht es über den Wanderweg 2 wieder zurück nach Flammersfeld, wo mich gleich am Ortsanfang ein Miniatur-Raiffeisenhaus erwartet.

 

Autorentipp

Hinsichtlich Gastronomie habe ich auf meinem Weg freie Auswahl: in Döttesfeld, in Oberlahr/Bruch, Rott und in Flammersfeld
Profilbild von Cornelia Obenauer
Autor
Cornelia Obenauer
Aktualisierung: 27.01.2022
Schwierigkeit
schwer
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
283 m
Tiefster Punkt
165 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Einkehrmöglichkeit

Hotelpark Der Westerwald Treff

Sicherheitshinweise

Obwohl der Weg durchgehend gut markiert ist, sollten Sie aus Sicherheitsgründen immer eine geeignete Wanderkarte dabei haben.

Weitere Infos und Links

Tourist-Info Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld

Rheinstraße 17, 57632 Flammersfeld

E-Mail: tourist-info@vg-ak-ff.de

Tel: 02681-85 249  bzw. -85 0

Website: vg-ak-ff.de

Start

Dorfgemeinschaftshaus Flammersfeld, Rheinstraße 44, 57632 Flammersfeld (267 m)
Koordinaten:
DD
50.647383, 7.526536
GMS
50°38'50.6"N 7°31'35.5"E
UTM
32U 395828 5611649
w3w 
///traf.ausstrahlen.lagerte

Ziel

Dorfgemeinschaftshaus Flammersfeld, Rheinstraße 44, 57632 Flammersfeld

Wegbeschreibung

Vom Parkplatz am Gemeindehaus Flammersfeld gehe durch den Garten des Raiffeisenhauses und vorbei am kleinen Fachwerkhaus, in welchem F.W. Raiffeisen von 1848 - 1852 gelebt und gearbeitet hat. Viele Infotafeln erzählen mir über sein Leben und seiner Genossenschaftsidee. Nun geht es nach links, die Raiffeisenstraße entlang, bis mich die Wegemarkierung + (Hauptwanderweg des Westerwaldvereins) über die Straße "Burgplatz" in die Bahnhofstraße führt. Würde ich dieser Straße folgen, käme ich nach Seelbach, wo es tatsächlich einen ehemaligen Bahnhof gibt. Mein +Weg führt mich ab Ortsausgang jedoch einen schöneren Weg durch Felder, entlang Hecken und Waldinseln hinab zur Wied. Ich quere den Fluss und die Bahngleise und biege nach wenigen Metern rechts in den Stichweg der "Haupstraße" ein um nach ca. 200 Metern auf den Wiedweg zu treffen. (Wer etwas länger laufen möchte kann dem + Weg auch noch ein wenig folgen, um dann die kleine Schleife des Wiedwegs durch Seyen mit zu nehmen) Dem Wiedweg folge ich nun bis Oberlahr. Fast immer in Sichtweite mit den Bahngleisen der Holzbachtalstrecke, welche jedoch kurz vor Döttesfeld meinen Weg in Richtung Puderbach kreuzt.

Vom Parkplatz am Gemeindehaus Flammersfeld gehe durch den Garten des Raiffeisenhauses und vorbei am kleinen Fachwerkhaus, in welchem F.W. Raiffeisen von 1848 - 1852 gelebt und gearbeitet hat. Viele Infotafeln erzählen mir über sein Leben und seiner Genossenschaftsidee. Nun geht es nach links, die Raiffeisenstraße entlang, bis mich die Wegemarkierung + (Hauptwanderweg des Westerwaldvereins) über die Straße "Burgplatz" in die Bahnhofstraße führt. Würde ich dieser Straße folgen, käme ich nach Seelbach, wo es tatsächlich einen ehemaligen Bahnhof gibt. Mein + Weg führt mich ab Ortsausgang jedoch einen schöneren Weg durch Felder, entlang Hecken und Waldinseln hinab zur Wied. Ich quere den Fluss und die Bahngleise und biege nach wenigen Metern rechts in den Stichweg der "Haupstraße" ein. Nach ca. 200 Metern treffe ich auf den Wiedweg, dem ich nun bis Oberlahr folgen werde. Fast immer in Sichtweite mit den Bahngleisen der Holzbachtalstrecke, welche jedoch kurz vor Döttesfeld Richtung Puderbach meinen Weg kreuzt.

Das war nicht immer so, denn früher gab es weitere Gleise, welche an der Wied entlang und bis nach Linz am Rhein führten. Am ehemaligen Bahntunnel in Döttesfeld erhalte ich Aufschluss über das dortige "Gleisdreieck", dessen Brückenrelikte mir im weiteren Verlauf des Weges immer wieder begegnen. Ab hier laufe ich sogar ein Stück weit auf der ehemaligen Trasse der Kruppschen Kleinbahn. 

Ich erreiche die L 269 gehe ein Stück links, um dann aber gleich wieder recht Richtung Grenzbachtal abzubiegen. Im Gegensatz zum Westerwald-Steig folge ich dem Grenzbach nicht, sondern quere diesen und bleibe in unmittelbarer Nähe zur Wied. Nach etwa 200 Metern erkenne ich ein gewaltiges Rohr über dem Fluss. Dies ist die Überführung des Mühlengrabens, dessen Wasser in der früheren Bruchermühle zum Mühlenantrieb gebraucht wurde. 

An der Bruchermühle quere ich die B 256, eine von Friedrich Wilhelm Raiffeisen geplante und erbaute Straße, durch dessen Bau Transporte an den Rhein erleichtert werden sollten.

Vor der nächsten Wiedbrücke führt mich der Wiedweg nach links und wenig später rechts in die kleine Staße "Am Lahrbach".  Bis zur Waldstraße von Oberlahr laufe ich nun, ohne es zu merken, wieder auf der ehemaligen Bahnstrecke nach Linz.

An der Waldstraße verlasse ich nun wieder den Wiedweg und orientiere mich am Hauptweg 2, der mich über die Wied und in die Dorfmitte von Oberlahr führt.

Ich laufe an alten Fachwerkhäusern, einer alten Schule, der malerischen Pfarrkirche St. Antonius und dem geschichtsträchtigen Dorfbackes vorbei. 

Über die Silberwiesenstraße gelange ich auf einen idyllischen Waldweg, vorbei an einem ehemaligen Stollen "Alte Silberwiese" und entspanne mich für 5 Minuten in der eindruckvollen Klangharfe am Wegesrand. Wenig später erreiche ich den Ort Rott und laufe am Gasthof "Alte Eiche" vorbei wieder Richtung Flammersfeld.

Kurz vor Flammersfeld biegt der Weg 2 links in den Wald ab. Hier laufe jedoch weiter geradeaus und über die Rheinstraße wieder zu meinem Ausgangpunkt zurück. 

 

 

 

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

mit Bahn und Bus erreichbar

Mit der Buslinie 120 gelangt man ab Altenkirchen Bahnhof in nur 20 Min. nach Flammersfeld. Der Bushalt "Rathaus" liegt wenige Meter vom Ausgangspunkt entfernt und über die Raiffeisenstraße erreicht man in wenigen Minuten das Raiffeisenhaus (Raiffeisenstraße 11)

Auch eine Rückfahrt auf halber Wanderstrecke in Bürdenbach/Bruch ist mit der Linie 120 möglich.

Aus Richtung Neuwied benötigt die Regionlinie 120 bis Flammersfeld eine knappe Stunde.

Fahrzeiten finden Sie über www.vrminfo.de

Anfahrt

Über die B 265 (Neuwied - Altenkirchen)

Parken

Kostenfreie Parkmöglichkeit beim Dorfgemeinschaftshaus Flammersfeld, Rheinstraße 44, 57632 Flammersfeld

Koordinaten

DD
50.647383, 7.526536
GMS
50°38'50.6"N 7°31'35.5"E
UTM
32U 395828 5611649
w3w 
///traf.ausstrahlen.lagerte
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Ausrüstung

Wanderschuhe, zweckmäßige Kleidung, Getränke für unterwegs

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Schwierigkeit
schwer
Strecke
16,8 km
Dauer
4:35 h
Aufstieg
116 hm
Abstieg
166 hm
Höchster Punkt
283 hm
Tiefster Punkt
165 hm
mit Bahn und Bus erreichbar Rundtour Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights

Statistik

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Karten und Wege
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Abstieg  Hm
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