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Wanderung

Traumschleife Burgstadt-Pfad

· 24 Bewertungen · Wanderung · Hunsrück
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Hunsrück-Touristik GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Ruhebank am Seerosenteich
    / Ruhebank am Seerosenteich
    Foto: Werner Dupuis, Tourist-Information Kastellaun
  • / Pfad-Idylle
    Foto: Werner Dupuis, Tourist-Information Kastellaun
  • / Burgstadt-Pfad Postweg
    Foto: Werner Dupuis, Tourist-Information Kastellaun
  • / Kräuterspirale
    Foto: Werner Dupuis, Tourist-Information Kastellaun
  • / Sturmerlebnispfad Kyrill
    Foto: Werner Dupuis, Tourist-Information Kastellaun
  • / Klangspiel
    Foto: Werner Dupuis, Tourist-Information Kastellaun
  • / Kyrillpfad
    Foto: Werner Dupuis, Tourist-Information Kastellaun
  • / Blick in die Lärche
    Foto: Werner Dupuis, Tourist-Information Kastellaun
  • / Bienenhotel
    Foto: Hunsrück-Touristik GmbH
m 800 700 600 500 6 5 4 3 2 1 km Sturmwurferlebnispfad Kyrill Biomassekraftwerk Waldspielplatz Mönchsstraße Soonwaldblick Forsthaus Seerosenteich Jüdischer Friedhof

Die familiengerechte Wanderung führt über alte Postwege und schmale Waldpfade. Unterwegs ein Blick über die scheinbar greifbar nahen Soonwaldhöhen und mitten im Wald ein Seerosenteich mit Picknickwiese. Zum Abschluss lädt der Sturmwurferlebnispfad „Kyrill“ zu einem besonderen Wander- und Walderlebnis. 

 

leicht
6,7 km
2:15 h
85 hm
87 hm

Oberhalb der Stadt verläuft der Weg entlang des Waldes. Im Pfingstwald steht die erste Sinnenbank. Hier hat man ein Waldklassenzimmer eingerichtet. Über einen pfadigen Waldweg gelangt man rasch zum Jüdischen Friedhof.

Im Quellgebiet des Trimmbachs verläuft die Wegtrasse über historisches Terrain. Der Weg folgt ein kurzes Stück der ehemaligen Römerstraße. Am Waldrand unterwegs bieten sich auf einer Sinnenbank Blicke über die Soonwaldhöhen und bei klarer Sicht bis zum Idarkopf. Wenig später im Wald ein idyllischer Höhepunkt der Tour: eine Picknickwiese am Seerosenteich.

Bevor der Sturmwurferlebnispfad erreicht ist, passiert man einen Waldabenteuer-Park mit Hängebrücken und Rollstrecken in schwindelnden Höhen durch die Baumwipfel. Auf dem Weg zum „Kyrill-Pfad“ passiert man im Wald eine Kräuterspirale.

Im Januar 2007 verwüsteten Sturmböen des Sturms „Kyrill“ in große Waldflächen. Die Stadt Kastellaun überließ die 1,5 Hektar große Windwurfstelle der Natur. Ein 800 Meter langer Pfad windet sich wie ein riesiger Lindwurm über dicke Holzbohlen durch die umgestürzten Baumriesen. Auf dem Weg zurück verläuft die Wanderung entlang des alten Landreitgrabens.

Der familiengeeignete Wanderweg  wurde vom Deutschen Wanderinstitut mit 72 Erlebnispunkten bewertet.

Autorentipp

Ab dem jüdischen Friedhof lohnt sich ein Abstecher zum Aussichtspunkt "Hohe Buch" (500 m).

 

Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
leicht
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
495 m
Tiefster Punkt
441 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Wanderung kennt keine deutlichen Anstiege und stellt daher weder an Ausdauer noch an Trittsicherheit besondere Anforderungen. Sie ist eine ideale Strecke zum Ausspannen.

Der Kyrillpfad mit einer Länge von 850 m (Sturmwurferlebnispfad) ist in den Wegeverlauf des Burgstadt-Pfades integriert. Dieses Teilstück ist bei Schnee und Eis nicht begehbar.

Weitere Infos und Links

Tourist-Info Kastellaun, Marktstraße 16, 56288 Kastellaun

Tel. 06762 401873, www.kastellaun.com

Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen

Tel. 06543 507700, www.hunsruecktouristik.de

Start

Portal Burgstadt-Pfad (443 m)
Koordinaten:
DG
50.066134, 7.452936
GMS
50°03'58.1"N 7°27'10.6"E
UTM
32U 389280 5547130
w3w 
///seehund.spazieren.kühl

Ziel

Portal Burgstadt-Pfad

Wegbeschreibung

Der Burgstadt-Pfad beginnt in der Nähe des Schinderhannes-Radweges mit einem stilechten „Portal“ mit der Burg- und Stadtsilhouette von Kastellaun. Für einige hundert Meter zieht sich der Pfad noch in Sichtweite der Stadt hin, quert einen kleinen Wasserlauf und erreicht mit dem Biomassekraftwerk (0,5 km) ein ökologisches Vorzeigeprojekt am Waldrand. Thematisch passend führt der Weg am repräsentativen Forsthaus (0,8 km) vorbei, quert die Straße nach Spesenroth und verschwindet sofort im dichten Wald. Nach kurzer Strecke lädt der „Rastplatz Pfingstwald“ zu einigen Naturspielchen ein (überraschen lassen!). Kurz darauf werden wiederum zwei kleine Wasserläufe gequert und am jüdischen Friedhof (1,5 km) außerhalb der Stadt lässt sich erkennen, wie bedeutend die jüdische Gemeinde ehemals in Kastellaun gewesen war. Zurück im „Pfingstwald“ nähert sich der Pfad der „Kinderstube“ des Trimmbaches in einer weiten Mulde (1,9 km), wo im dichten Gras- und Farnbewuchs das Wasser an die Oberfläche drängt. Eine markante Stelle bildet als nächstes der „Parkplatz Mönchstraße“ (2,1 km) mit einer deutlichen Veränderung des Waldes hin zu einem trockeneren Forst mit Fichten und Laubwald im Wechsel. Ganz hunsrücktypisch zeigen die nächsten Abschnitte die freie, weite Landschaft, zunächst im Übergang zwischen Wald und Feld und dann mit einem grandiosen Blick nach Süden zur ca. 15 km entfernten Bergkette des Soonwaldes vom „Soonwaldblick“ (3,2 km) aus. Rast gefällig zum schauenden Genießen? Die Sinnenbank lädt dazu ein! Weil der Pfad die lauschige, geheimnisvolle Atmosphäre des stillen Waldes bevorzugt, quert er im weiteren etliche Male breite Forstwege und führt uns ansonsten mitten durch Baumbestände jeden Alters im dichten Bewuchs. Der idyllische Höhepunkt erwartet die Wanderer am „Seerosenteich“, der, obwohl selbst nur steinwurfgroß, in seinem silbrig glänzenden Wasser noch Platz für eine kleine Insel hat (4,3 km). Hier, nach gut der Hälfte des Rundweges, lädt der Picknickplatz zur großen Pause ein.  Hinterher schlägt sich der Pfad ein weiteres Mal in den dichten Wald und erreicht schließlich den Waldspielplatz Mönchstraße (5,5 km). Neben einem langgezogenen Graben, dem „Landgraben“ als Reststück einer das Land überziehenden Wegeverbindung, senkt sich der Weg nunmehr langsam wieder dem Ausgangspunkt zu, eröffnet unterwegs einen Blick zum Waldabenteuer-Park mit Hängebrücken und Rollstrecken in schwindelnder Höhe und führt schnurstracks hinein in ein vom Sturm „Kyrill“ im Januar 2007 furchtbar zugerichtetes Waldareal (6,5 km). Unter großen Mühen hat der Forst hier einen Pfad mit Leitern und Podestwegen mitten durch das Tohuwabohu aus Bäumen, riesigen Wurzelscheiben und abgrundtiefen Löchern angelegt, so dass wir die Wucht dieser Katastrophe hautnah erfahren können. Mit Staunen, aber auch mit einiger Beklemmung klettern wir durch den umgestürzten Wald und erreichen wohlbehalten und froh das Portal am Anfang und Ende des Burgstadt-Pfades

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

www.regioradler.de (Hunsrück)

www.rmv-info.de (Linie 620)

Anfahrt

B 327 nach Kastellaun, Abzweig L 219 (Laubacher Straße) nach Simmern, nach 500 m Abzweig Südstraße / Parkplätze am BurgStadt Hotel

Parken

Parkplätze Südstraße 34 in Kastellaun, BurgStadt Hotel

Parkplatz Schinderhannes-Radweg Spesenrother Weg

Koordinaten

DG
50.066134, 7.452936
GMS
50°03'58.1"N 7°27'10.6"E
UTM
32U 389280 5547130
w3w 
///seehund.spazieren.kühl
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

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Kostenlos:
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Ausrüstung

 Festes Schuhwerk wird empfohlen.

Fragen & Antworten

Frage von Johannes C. · 15.05.2020 · Community
Gestern sind wir den Burgstadt-Pfad gewandert. Der Kyrill-Pfad war aber leider gesperrt. Ist dies wegen Corona oder wegen Windbruch der Fall? Wäre toll, wenn man irgendwo nachlesen könnte, wann der Pfad wieder geöffnet ist, damit wir das nachholen können.
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Profilbild
Guten Tag, wir freuen uns, dass Sie den Burgstadt-Pfad gewandert sind. Auf Nachfrage vor Ort ist der Kyrill-Pfad leider bis auf weiteres wegen der Corona-Pandemie gesperrt. Gerne geben wir Ihren Wunsch weiter, dass die Wiedereröffnung bekannt gegeben wird. Viele Grüße Ihre Hunsrück-Touristik GmbH
1 weitere Antwort

Bewertungen

4,4
(24)
Delleré René 
Gestern · Community
Parkplatz beim „Burgstadt-Hotel“ leicht auffindbar und völlig ausreichend groß. Die Kennzeichnung des Zuweges von etwa je 300 m ist ebenfalls in Ordnung, der gut besuchte Wanderweg selbst war gut gekennzeichnet. Der Weg hat KM-Schilder, viele Infotafeln und Rastmöglichkeiten. Viele Natur-Ideen, besonders am Anfang des Weges bis zum Jüdischen Friedhof, machen die Strecke kurzweilig, der Kyrill-Pfad mit seinen 800m natürlich top, da steckt schon richtig viel Arbeit in diesen Brücken, Treppen und Stegen dahinter, Respekt! Die meiste Zeit führt der Weg durch den Wald, eine Etappe von 800 m führt am Waldrand vorbei und bietet eine gute Aussicht. Es kommen noch einige flotte Sachen, wie z.b. der Seerosenteich und anderes mehr, sodass auch dieser Teil vor dem Kyrill-Pfad abwechslungsreich ist. Die Sonne machte den herbstlichen Wald sehr stimmungsvoll, alles in allem eine schöne abwechslungsreiche Wanderung.
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Gemacht am 05.11.2020
Nach etwa 300 m Zuweg geht es richtig los mit dem Wanderweg
Foto: Delleré René, Community
Viele originelle Ideen, uns die Natur näher zu bringen begleiten uns
Foto: Delleré René, Community
Wurde natürlich probiert
Foto: Delleré René, Community
Der jüdische Friedhof, ein Stück Geschichte mit speziellen Gefühlen
Foto: Delleré René, Community
Oha, ein „Riesenlebensbaum“
Foto: Delleré René, Community
Jetzt kommt ein kleines Stück Wanderweg entlang des Waldrandes
Foto: Delleré René, Community
Teilstück der Aussicht auf diesem Waldrand
Foto: Delleré René, Community
Geht flott weiter erneut in den Wald hinein
Foto: Delleré René, Community
Spezielles Schatten- und Farbspiel in der Herbstsonne
Foto: Delleré René, Community
Flott gemacht, diese Kräuterspirale
Foto: Delleré René, Community
Aber jetzt, auf zu 800m naturbelassener durch den Orkan „Kyrill“ zerstörtes Waldstück
Foto: Delleré René, Community
Wie überall hier, viele Infotafeln auf diesem Wanderweg
Foto: Delleré René, Community
Viele Treppen waren nötig auf diesen 800m
Foto: Delleré René, Community
Steckt viel Arbeit drin, uns Wanderer durch dieses Teilstück zu führen
Foto: Delleré René, Community
Noch an einem Teich vorbei, dann ist es geschafft
Foto: Delleré René, Community
Gunter Grünenthal
24.10.2020 · Community
Eine schöne Herbstwanderung mit vielen Besonderheiten. öhepunkt war der Cyrill-Weg.
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Gemacht am 19.10.2020
Ina Schardt 
26.09.2020 · Community
Wenn man auf Knallen von Gewehr oder Pistolen steht ist die Traumschleife empfehlenswert.Bei mir die sie heute von 10.00 Uhr an gewandert bin nicht. Selten so gefrustet eine Traumschleife gewandert, zum Glück nur 7 km.Wobei der Weg und die Wegführung durchaus reizvoll wären, wenn mich die dauerten Schuss Geräusche gewesen wären. 72 Punkte sind für mich nicht nachvollziehbar.
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Fotos von anderen

Nach etwa 300 m Zuweg  geht es richtig los mit dem Wanderweg
Viele originelle Ideen, uns die Natur näher zu bringen begleiten uns
Wurde natürlich probiert
Der jüdische Friedhof, ein Stück Geschichte mit speziellen Gefühlen
+ 44

Bewertung
Schwierigkeit
leicht
Strecke
6,7 km
Dauer
2:15h
Aufstieg
85 hm
Abstieg
87 hm
Rundtour Einkehrmöglichkeit familienfreundlich kulturell / historisch geologische Highlights botanische Highlights Geheimtipp

Statistik

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