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Wanderung empfohlene Tour

Traumschleife Fünf-Täler-Tour

· 20 Bewertungen · Wanderung · Hunsrück
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Hunsrück-Touristik GmbH Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Blick über die Hochwaldhöhen
    / Blick über die Hochwaldhöhen
    Foto: Claudia Fuchs, Tourist-Information Hermeskeil
  • / Felsenkapelle in Naurath (Wald)
    Foto: Claudia Fuchs, Tourist-Information Hermeskeil
  • / Pferdekoppel bei Naurath
    Foto: Claudia Fuchs, Tourist-Information Hermeskeil
  • / Fuchs auf der Traumschleife
    Foto: Claudia Fuchs, Tourist-Information Hermeskeil
  • / Vor der Erzgrube
    Foto: Claudia Fuchs, Tourist-Information Hermeskeil
  • / Neuanpflanzungen auf der Naurather Feldflur
    Foto: Valérie Schäfer, Tourist-Information Hermeskeil
m 400 300 200 8 6 4 2 km

Die Traumschleife führt vorbei an verschiedenen Bachläufen durch wildromantische Täler. Im Wechsel geht es über Wald- und Wiesenwege rund um Naurath. Dazwischen finden sich malerische Augenblicke und eindrucksvolle Fernsichten. Außerdem sorgen eine auf Fels gebaute Kapelle sowie die 12 Apostel mitten im Wald für interessante Erlebnisse der Halbtagestour.



mittel
Strecke 9,8 km
2:30 h
249 hm
292 hm

Die Traumschleife führt vorbei an verschiedenen Bachläufen durch wildromantische Täler.

Parallel zur Dhron steigt der Weg zu Beginn über Wiesen leicht bergan. In der Gemarkung „Im Hellerwald“ wird ein lichter Douglasienwald durchwandert, wenig später passiert man einen alten Schieferstollen. Kurz vor Unternaurath bietet sich ein fantastischer Ausblick über das Dhrontal und die Hunsrückhöhen. Am Ortsrand von Unternaurath steht eine Kapelle aus Schieferbruchsteinen und Quarzschiefer aus dem17. Jahrhundert.

Hinter Obernaurath ist man zunächst im Weidegebiet rund um den Ort unterwegs. Der Weg führt Richtung Waldrand. Dort passiert man die Gemarkungsgrenze „In die Gruv“ zwischen Mehring im Moseltal und Naurath im Hunsrück. Es geht bergab zum Quellgebiet des Schastelbachs. Bevor man die „12 Apostel“ erreicht gelangt man zum Fledermausstollen. Der alte Schieferstollen ist vergittert. Nur wenige Meter vom Stollen entfernt recken sich 14 Douglasien über 50 Meter in die Höhe. Im Volksmund wird diese Stelle als die „12 Apostel“ bezeichnet.
Der Weg wurde mit 72 Punkten durch das Deutsche Wanderinstitut zertifiziert. 

Autorentipp

Ein besonderer Ort ist die idyllische Hochwaldgemeinde Naurath (Wald). Die Traumschleife führt durch das Ober- und Unterdorf, mit der unter Naturschutz stehenden Felsenkapelle aus dem 17. Jhd, die ein Monument mittelalterlicher Baukunst darstellt.

Durch die 3.000 Bäume und Sträucher, die im Herbst 2020 gepflanzten wurden, ist die Naurather Feldflur nun auch für Insekten und Vögel ein attraktiver Lebensraum und dient somit dem Erhalt der Artenvielfalt.



 

Profilbild von Iris Müller
Autor
Iris Müller
Aktualisierung: 21.05.2021
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
468 m
Tiefster Punkt
257 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Die Traumschleifen haben teilweise steile, schwierige und bei Regen- oder Winterwetter rutschige Passagen. Deshalb sind Trittsicherheit und gute Kondition unbedingte Voraussetzungen zum Erwandern dieser Premiumrundwanderwege. 
Betreten des Schieferstollens auf eigene Gefahr (Gefahrenschild vor Ort). 

Weitere Infos und Links

Info unter: www.hermeskeil.de
Tourist-Information Hermeskeil, Langer Markt 30, 54411 Hermeskeil,
Tel. 06503 809500                                                                                                                        

Info unter www.hunsruecktouristik.de
Hunsrück-Touristik GmbH, Gebäude 663, 55483 Hahn-Flughafen, Tel. 06543 507700

Start

Wanderparkplatz an der L148 oder Parkplatz am Bürgerhaus in Naurath (Wald) (382 m)
Koordinaten:
DD
49.760005, 6.884128
GMS
49°45'36.0"N 6°53'02.9"E
UTM
32U 347613 5514095
w3w 
///keinem.ausgegraben.braunbär

Ziel

Wanderparkplatz an der L148 oder Parkplatz am Bürgerhaus in Naurath (Wald)

Wegbeschreibung

Vom Wanderparkplatz an der L148 führt uns eine Zuwegung von 300m mit kurzem Anstieg (ca.30m) zum eigentlichen Start der Traumschleife. Wir laufen im Uhrzeigersinn nach links im Schatten einiger Laubbäume an saftigen Weiden vorbei, überqueren den Bruchbach und erhaschen den ersten Blick auf die kleine Dhron. Nach ca. 800m stoßen wir linker Hand auf einen Wirtschaftsweg, den wir nach ca. 50 m wieder nach rechts in einen Mischwald verlassen.

Auf weichem Waldboden folgen wir nun der Wanderroute für ca. 1 km und folgen dem Verlauf der Friedenbach, die sich unterhalb im Tal friedlich dahinschlängelt. An der T – Kreuzung, an der uns ein Wegweiser zunächst nach links schickt,  können wir uns zum ersten Mal auf einer der vielen Bänke, die immer wieder zum Verweilen einladen, ausruhen. Sogleich geht es scharf links auf einem schmalen, weichen Waldpfad am Hang des Waldes entlang.

Nach 300 Metern bergauf erreichen wir die 24 Meter lange Schieferhöhle, deren Betreten aber nur auf eigene Gefahr möglich ist. Eine Infotafel gibt Aufschluss über deren Entstehung und das darunter gelegene Friedenbachtal. Am Ende des Pfades treffen wir auf einen breiteren Waldweg, der uns sogleich den ersten Blick auf die Ortschaft Naurath/Wald eröffnet. Bergab wandern wir in den unteren Teil der Gemeinde (Unternaurath).

Zunächst folgen wir der Brunnenstraße, überqueren die Hauptstraße und stoßen in der Kapellenstraße auf das Schmuckstück der Ortsgemeinde, die mittelalterliche Felsenkapelle. Wir umrunden die Kapelle, biegen links in die Hauptstraße ein, um diese nach einigen Metern wieder nach rechts über den Bolz- und Spielplatz von Unternaurath zu verlassen. Bei KM 3 biegen wir rechts ins Oberdorf ein, folgen der Wiesenstraße, überqueren nochmals die Hauptstraße und verlassen den Ort unterhalb des Bürgerhauses über einen Wiesenweg. Hier haben wir wieder einen schönen Blick über die Landschaft Richtung Moseltal. Hinter dem Bürgerhaus verlassen wir den Ort und folgen einem Wiesenweg mit leichtem Anstieg.

Der eindrucksvolle Ausblick in die Landschaft begleitet uns, bis wir nach ca. 500 Meterm die Gemeindegrenze zwischen Naurath/Wald und Mehring erreichen um dort in einen wundervollen Buchenwald einzutauchen. Über den weichen Waldboden führt uns die Markierung  nach wenigen Metern scharf rechts. An dieser Stelle sollte man nicht den Fehler begehen dem Regionalen Wanderweg NR1 zu folgen, der geradeaus verläuft. Wir folgen der Traumschleifenmarkierung weiter bergab und überqueren einen Zulauf der Schastebach. Bald darauf verlassen wir wieder die Gemeindegrenze von Mehring und wandern auf einem weichen Wald und Wiesenweg Richtung Naurath.

Nach weiteren 100 Metern treffen wir auf die nächste T-Kreuzung, die wir nach rechts verlassen, um auf einer längeren Passage bergab einen grandiosen Ausblick auf die Höhenzüge des Hunsrücks zu genießen. Wir erreichen nun das Schastebachtal, biegen an der Kreuzung mit wegweisender Beschilderung nach links ab. An diesem Punkt befindet sich eine Erzgrube, die heute von Fledermäusen bewohnt wird. Auch hier erwartet uns Informatives über die Grube, das Tal und die 12 Apostel. Wir folgen der Beschilderung und schlagen bei KM6 den angezeigten linken Wirtschaftsweg ein, der uns an 5 mächtigen Douglasien (5 der 12 Apostel) vorbeiführt. Weiter geht es im Zick -Zack durch einen Buchenwald, über weiche Wald- und Wiesenwege, durch Nadel- und Laubwälder, bis wir bei KM7 auf einem breiten Waldweg bergab ins Tal wandern. Wir überqueren dort die K87, folgen dem Verlauf einer Wiese um für einen kurzen Aufstieg von 30m in den Wald einzutauchen.

Entspannt geht es die letzte Etappe der Wanderstrecke auf weichem Boden am Waldrand entlang, an der Spießbach vorbei und zum Ausgangspunkt unserer Wanderung, dem Wanderparkplatz an der L148 zurück.

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

Linienverkehr 328 Thalfang - Trier
Bushaltstelle: Büdlicherbrück L150
www.robert-reisen.de

 

Anfahrt

Wanderparkplatz über L148
Zieleingabe Navigation: Büdlicherbrück 1, 54426 Naurath (Wald)

oder

Bürgerhaus über Hauptstraße in Naurath (Wald)
Zieleingabe Navigation: Hauptstraße, 54426 Naurath (Wald)

 

 

Parken

Wanderparkplatz gegenüber Rüssel´s Landhaus an L148 oder Parkplatz am Bürgerhaus in Naurath (Wald)

Koordinaten

DD
49.760005, 6.884128
GMS
49°45'36.0"N 6°53'02.9"E
UTM
32U 347613 5514095
w3w 
///keinem.ausgegraben.braunbär
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Kostenlos:
Broschüre "Erlebnis Traumschleifen" mit Wegskizzen, Höhenprofile, Kurzbeschreibungen und Einkehrtipps zu allen 111 Traumschleifen
und Traumschleifen-Übersichtskarte - leichte Faltkarte mit grober Lageübersicht aller 111 Traumschleifen

Infos und Anforderung auf www.saar-hunsrueck-steig.de/prospekte

Kostenpflichtige Reiseführer und Bücher im Shop auf www.saar-hunsrueck-steig.de

 

Ausrüstung

Festes Schuhwerk (Wanderschuhe) wird dringend empfohlen.

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Bewertungen

4,5
(20)
Sven Cl
11.07.2021 · Community
Die Wegführung wurde geändert. Der Einstieg ist perfekt ausgeschildert. Es handelt sich um einen mittelschweren Wanderweg von ca. 10 km. Im Wechsel gehts über Wald- und Wiesenwege rund um Naurath. Der Weg führt an mehreren Bachläufen vorbei und an der Dhron. Sehr schöner Rundweg der 4 Sterne verdient. Wegen der Bachtränke, ein absolustes Highlight, wurden 5 Sterne vergeben.
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Gemacht am 29.05.2021
Gerhard Koch
23.06.2021 · Community
Sehr schöne Tour mit sehr schönem Pfadanteil und einer pfiffigen Getränkestelle. Kann man auch gut bei warmer Witterung gehen.
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Gemacht am 23.06.2021
Markus D
30.05.2021 · Community
Sehr schönes Weg mit einem recht hohen Pfadanteil. Die Wegführung scheint vor kurzem geändert und führt jetzt zum mehr um den Ort herum - der GPX-Track hat noch die alte Route. Ich bin am Rüssels Landhotel gestartet und dann in die vom Betreiber empfohlene Richtung gelaufen (gegen Uhrzeigersinn). So kommt man aus dem Wald läuft weiter die Wiese hoch und hat ein tolles Panorama auf die Hunsrückgipfel vor sich.
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Gemacht am 30.05.2021
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Fotos von anderen

+ 37

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
9,8 km
Dauer
2:30 h
Aufstieg
249 hm
Abstieg
292 hm
Rundtour aussichtsreich kulturell / historisch botanische Highlights

Statistik

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Karten und Wege
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