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Traumschleife "Köhlerpfad am Steinbach"

· 20 Bewertungen · Wanderung · Nahe
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Edelsteinland - Idar-Oberstein/Herrstein Verifizierter Partner  Explorers Choice 
  • Wiesenpfad mit Blick zur Steinbachtalsperre
    / Wiesenpfad mit Blick zur Steinbachtalsperre
    Foto: K.P. Kappest, Wanderbüro Saar-Hunsrück
  • / Markierung am Köhlerpfad
    Foto: Tourist-Information EdelSteinLand, Edelsteinland - Idar-Oberstein/Herrstein
  • / Zeitpunkte am Köhlerpfad, „WEGZEICHEN“, Künstler: XO Gerd Edinger
    Foto: K.P. Kappest, Wanderbüro Saar-Hunsrück
  • / Steinbachtalsperre
    Foto: Tourist-Information EdelSteinLand, Edelsteinland - Idar-Oberstein/Herrstein
m 700 600 500 400 14 12 10 8 6 4 2 km

Beindruckende Landschaftsbilder, erdige, naturnahe Wald- und Wiesenpfade sowie regionale Geschichte – ein gelungener Mix zeichnet diesen Weg im EdelSteinLand aus. Entlang des Steinbachs und in den Dörfern am Weg lassen sich viele installierte Wegezeichen aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Größen bestaunen. In Langweiler, einem ehemaligen Köhlerdorf, erfährt man auf Infotafeln mehr über das Leben des Köhlerhandwerks.

 

Aktueller Hinweis: Aufgrund von Sturmschäden ist auf einem Teilbereich des Köhlerfpads derzeit eine Umleitung vor Ort ausgeschildert.

mittel
14,1 km
3:45 h
210 hm
210 hm

Langweiler gehörte in früherer Zeit zu den Siedlungen im Hunsrück, die von der Herstellung der Holzkohle lebten. Unweit des Startpunkts wird auf Schautafeln das Leben der Köhler veranschaulicht. Auch der Nachbau einer Köhlerhütte ist zu sehen.

Bereits am Startpunkt wartet ein außergewöhnlicher Blick zur Steinbachtalsperre, den dahinter aufsteigenden Hunsrückhöhen sowie den alles überragenden Aussichtsturm der Wildenburg. Über Wiesenwege gelangt man zu einer Erinnerungstafel, die an die Wüstung Croppenhof erinnert. Der so bezeichnete Freihof war im Besitz der Grafen von Sponheim. Auf dem Freihof konnten Flüchtlinge eine begrenzte Zeit Asyl finden.

Vom ehemaligen Freihof sind es nur wenige Minuten zum Aussichtspunkt Sensweiler. An einer Wegkreuzung hat der Künstler Gerd Edinger die Kunstinstallation „Zeit-Raum- Zeit“ geschaffen. Sieben unterschiedlich große Schieferstelen, in Kreuzform positioniert, sollen die monumentale Energie von Jahrmillionen altem Schiefer spürbar machen. Entlang des Steinbachs und in den Dörfern am Weg kann man viele installierte Wegezeichenaus aus unterschiedlichen Materialien und in verschiedenen Größen bestaunen.

Entlang des Waldrands führt der Weg zum Aussichtspunkt „Steinbachtalsperre.“ Die Steinbachtalsperre dient als Wasserreservoir der Region.

Autorentipp

Tipp: Besuchen Sie das WasserWissensWerk an der Steinbachtalsperre. In dem Besucher- und Informationszentrum erfahren Sie alles rund um das Thema Trinkwasser. www.wasserwissenswerk.de

 

Einkehrmöglichkeiten in Langweiler, Sensweiler, Kempfeld-Katzenloch und Bruchweiler

Profilbild von Naheland-Touristik GmbH, www.naheland.net
Autor
Naheland-Touristik GmbH, www.naheland.net
Aktualisierung: 07.04.2021
Premiumweg Deutsches Wandersiegel
Schwierigkeit
mittel
Technik
Kondition
Erlebnis
Landschaft
Höchster Punkt
561 m
Tiefster Punkt
423 m
Beste Jahreszeit
Jan
Feb
Mär
Apr
Mai
Jun
Jul
Aug
Sep
Okt
Nov
Dez

Sicherheitshinweise

Naturnahe Wege, streckenweise An- und Abstiege (geeignetes Schuhwerk und Witterung beachten)

Weitere Infos und Links

Tourist-Informationen im EdelSteinland:

Büro Herrstein
Brühlstr. 16
55756 Herrstein
Fon +49 6785 - 791400
Fax +49 6785 - 7981400

 

Büro Idar-Oberstein
Hauptstr. 419
55743 Idar-Oberstein
Fon +49 6781 - 64871
Fax +49 6781 - 64878


info@edelsteinland.de

www.edelsteinland.de

Start

Startpunkte des Weges sind Langweiler (Nähe Klosterhotel Marienhöh), Kempfeld-Katzenloch (Wanderparkplatz am Wasserwerk) oder Bruchweiler (Zuwegung, ca. 2 km). (551 m)
Koordinaten:
DG
49.778761, 7.185794
GMS
49°46'43.5"N 7°11'08.9"E
UTM
32U 369388 5515612
w3w 
///balz.dasein.huhn

Ziel

Rundwanderweg

Wegbeschreibung

Wir beginnen unsere Wanderung am Eingangsportal im Köhlerdorf Langweiler, wo wir einen beeindruckenden Ausblick auf die Steinbachtalsperre und die Wildenburg genießen können. Der Weg verläuft zunächst auf dem Saar-Hunsrück-Steig, Deutschlands schönstem Wanderweg 2009. Dann gehen wir über die Wiesenlandschaft bergab und überqueren die K52. Links von uns liegt Langweiler, rechterhand die Ortsgemeinde Sensweiler.

Über eine Wiese und einen Holzsteg betreten wir den Wald und queren auf einer Holzbrücke den Steinbach, der uns auf den folgenden Metern mit seinem Plätschern begleitet. Über eine offene Landschaft passieren wir den Ort Sensweiler und erreichen schließlich die Gedenktafel der Wüstung Croppenhof. Wir setzen unseren Weg über die Felder und Wiesen fort und genießen vom Aussichtspunkt Sensweiler aus den schönen Blick auf die Wildenburg, bevor wir dem „Köhlerpfad am Steinbach“ bergab folgen und schließlich den Wald betreten. Der Weg führt auf gewundenen schmalen Pfaden durch den Wald, bis wir das Wasserwerk der Steinbachtalsperre in Kempfeld-Katzenloch mit nahgelegenem Wanderparkplatz erreichen.

Wir biegen nach links in den Wald ein und folgen dem Bachlauf, den wir auf einem Holzsteg queren. Unser Weg setzt sich am Waldrand entlang fort, bis wir an einem Aussichtspunkt einen beeindruckenden Blick auf die Steinbachtalsperre genießen können. Wir gehen den Pfad weiter durch den Wald und gelangen erneut an einen Aussichtspunkt mit Sinnesbank. Auch auf der folgenden Strecke können wir den phantastischen Blick auf die Steinbachtalsperre genießen.

Dann geht es wieder über die offene Landschaft, wo sich uns eine schöne Aussicht auf die Wildenburg bietet. Bergan sehen wir rechter Hand die Orte Kempfeld und Bruchweiler liegen. Wir folgen dem Weg entlang des Waldrandes und queren die L162. Dann geht es hinein in den Wald, über einen Steg, bis wir wieder die offene Landschaft erreichen und einen weiteren wunderschönen Blick auf die Steinbachtalsperre haben.

Kurz vor Langweiler betreten wir abermals den Wald und gehen an dicken, moosbewachsenen Bäumen vorbei, bis wir die ersten Häuser erreichen. In Langweiler halten wir uns rechts, um nach wenigen Metern nach links einzubiegen. Vorbei am Ehrenmal der Ortsgemeinde folgen wir dem Weg, der auf den letzten Metern bergan wieder auf dem Saar-Hunsrück-Steig verläuft. Wir passieren das Klosterhotel Marienhöh und gelangen zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zurück.

 

Hinweis


alle Hinweise zu Schutzgebieten

Öffentliche Verkehrsmittel

ab Bahnhof Idar-Oberstein, weiter mit Bus 343 oder 345 bis Kempfeld Katzenloch, Langweiler, Bruchweiler oder Sensweiler; Fahrpläne siehe www.rnn.info

Anfahrt

A1 Ausfahrt Mehring, Fahrt bis Thalfang, von dort aus weiter auf L164, dann B422 und L 162 (Langweiler, Bruchweiler) oder B422 (Kempfeld-Katzenloch)

A61 Ausfahrt Bad Kreuznach, Richtung Idar-Oberstein, B41 bis Abfahrt Herrstein/Fischbach, über L160, dann L162 (Langweiler/Bruchweiler) bzw. L178 (Kempfeld-Katzenloch)

 

Parken

Parkplätze sind an den Einstiegspunkten vorhanden: Eingangsportal in Langweiler, in Nähe des Parkplatzes des Klosterhotels Marienhöh (für Navigation: Marienhöh, 55758 Langweiler). Eingangsportal in Katzenloch (Wanderparkplatz am Wasserwerk in 55758 Kempfeld-Katzenloch, an L178 Richtung Kempfeld). Einstiegspunkt in 55758 Bruchweiler (Zuwegung, Entfernung ca. 2 km)

Koordinaten

DG
49.778761, 7.185794
GMS
49°46'43.5"N 7°11'08.9"E
UTM
32U 369388 5515612
w3w 
///balz.dasein.huhn
Anreise mit der Bahn, dem Auto, zu Fuß oder mit dem Rad

Buchempfehlungen des Autors

Traumschleifen Premium-Wanderwege, Band 2 Ost, 3,50 Euro, erhältlich bei der Tourist-Information Deutsche Edelsteinstraße, Tel. 06785/ 79104, www. edelsteinstrasse.de.

Ausrüstung

Wanderschuhe erforderlich!

Unsere Tipps für ein unbeschwertes Wandervergnügen:

Wandern ist die perfekte Sportart. Mit der richtigen Kleidung und den richtigen Schuhen macht es doppelt Spaß. Funktionskleidung, Stöcke und atmungsaktive Rucksäcke sind angenehm beim Wandern. Unerlässlich sind aber gute Schuhe. Robuste Jogging- oder Freizeitschuhe eignen sich allenfalls nur für kurze Strecken auf ebenen Pfaden. Für längere Wege empfehlen wir stabile Wanderschuhe mit griffiger, rutschfester Sohle. Denken Sie auch an Sonnenschutz und nehmen Sie ein Getränk mit. Ein Liter Wasser ist ideal.


Fragen & Antworten

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Bewertungen

4,4
(20)
Markus D
28.03.2021 · Community
Nach "Zwischen den Wäldern" meine zweite Schleife im "Edelsteinland". Hervorragende Beschilderung, zahlreiche Rastmöglichkeiten. Der Weg führt größtenteils über Naturpfade und ist ca. zur Hälfte im Wald, der andere Hälfte über Wiesen. Ein schöne Passage entlang des Flachsbachs, sonst wenig Höhepunkte - aber insgesamt nett. Aktuell ist der Stausee ein gutes Stück abgelegen und die Ufer sehen nicht ganz so malerisch aus, wie auf den Fotos (März 21)
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Gerhard Koch
24.03.2021 · Community
Eine schöne Runde, ohne die großen Höhepunkte. Aber ein schöner Pfadanteil und viele Info-Tafeln. Ein Teil der Strecke ohne Schatten, aber immer wieder viel Wasser.(für Hundefreunde) Laut Gps 13km, reine Gehzeit 2:52 Std. Ich würde die Strecke als leicht bewerten.
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Gemacht am 24.03.2021
Christian Jost 
30.09.2020 · Community
Sehr schöne und abwechslungsreiche Runde, auf der ich bei tollem Wetter, bei jedem Schritt Spaß hatte.
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Gemacht am 20.09.2020
Foto: Jost Christian, Community
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Fotos von anderen

Unübersehbar, hier geht's los.
Am Anfang richtig tolle Wege durch die Natur
Hier wird die
+ 35

Bewertung
Schwierigkeit
mittel
Strecke
14,1 km
Dauer
3:45 h
Aufstieg
210 hm
Abstieg
210 hm
Rundtour aussichtsreich Einkehrmöglichkeit kulturell / historisch

Statistik

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